Manta Manta (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von larshermanns
Top-Film... miese DVD-Umsetzung...
Pro:
tolle Autos und überzeugende Schauspieler | witzige Geschichten und rasante Rennen
Kontra:
schlechte DVD - Umsetzung
Empfehlung:
Ja
Liebe Leserinnen und Leser,
mein heutiger Bericht handelt von einem Film mit wahrem Kultcharakter. Nichts war in den 80er und 90er Jahren kultiger als der Opel Manta. Unzählige Sprüche und Witze haben den Mantafahrer zur Witzfigur gemacht, was auch in zwei Filmen deutscher Produktionen als Thema aufgegriffen worden ist. Den kultigsten Film - MANTA MANTA - möchte ich nun ein bisschen genauer durchleuchten. Viel Vergnügen mit meiner aktuellen Rezension der DVD, die am 01.08.2004 erschienen ist.
●●●●● DER KAUF ●●●●●
Bei amazon.de gab es den Film damals für €14,99 zu kaufen.
●●●●● QUICKFACTS ●●●●●
Originaltitel: Manta Manta
Land/Jahr: Deutschland 1991
Regie: Wolfgang Büld
Darsteller: Til Schweiger, Tina Ruland, Stefan Gebelhoff, Michael Kessler, Uwe Fellensiek, ...
Genre: Komödie
FSK: ab 6 Jahren
Laufzeit: ca. 87 Minuten
Kapitel: 18
Regionalcode: 2 [PAL]
ASIN: B0002KVMMI
Extras: keine
●●●●● DER INHALT ●●●●●
In Hagen treibt eine Clique von Manta-Fahrern, unter der Führung des Platzhirsches Bertie (Til Schweiger \"Barfuss\"), den arroganten Benzfahrer Axel (Martin Armknecht \"Ein Mord für Quandt\") schier in den Wahnsinn. Immer möchte er bei den illegalen Rennen mitfahren, doch keiner möchte ihn dabei haben. Als er nach einem illegalen Rennen Bertie herausfordert, willigt dieser ein, um DM 5000,00 gegen Axel anzutreten. Berties Freundin Uschi (Tina Ruland \"Der Feuervogel\") hat dafür keinerlei Verständnis, war das Geld doch für eine gemeinsame Wohnung gedacht. Als wäre dies nicht schon Kummer genug, muss Bertie auch noch feststellen, dass sein Manta plötzlich einen Kolbenfresser bekommt, sein bester Freund Gerd (Stefan Gebelhoff \"Der Clown\") das Abitur nachgemacht hat und ein oberwitziger Radiomoderator (Jockel Tschiersch \"Doppelter Einsatz\") öffentlich über ihn herzieht...
●●●●● DIE DVD ●●●●●
· Bildformat:
4:3
· Sprachen:
Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
· DVD-Specials:
- simples Menü ohne Animation
- indirekte Kapitelanwahl
●●●●● MEINE MEINUNG ●●●●●
Als MANTA MANTA damals zum ersten Mal im Fernsehen lief, war der Film die Sensation überhaupt. Manta-Witze kannte irgendwie jeder, die Proletensprache war mehr als gängig und die Klischees waren allesamt bekannt. Nun kam auch noch Regisseur Wolfgang Büld mit einem Film daher, der all diese bekannten Punkte vereinen sollte. Und dieser Film sollte zu einem wahnsinnigen Erfolg werden...
Die Story an sich ist eigentlich äußerst simpel gestrickt. Ein Prolet mit Manta und Goldkettchen möchte ein Rennen gegen einen Juppie im Mercedes fahren. Dies allein macht jedoch keinen guten Film aus. Folglich musste Regisseur Büld noch einiges weiteres an Themen um die eigentliche Geschichte herum stricken. Heraus kam dann eine Mischung aus Witz, Klischees und Action, die den Film so sehenswert machen.
Die Hauptgeschichte dreht sich eben um die Liebesbeziehung zwischen Bertie und Uschi, die aufgrund Berties Leichtsinn stark ins Schwanken gerät. Als dann auch noch Helmut (Uwe Fellensiek \"SK Kölsch\"), der arrogante Besitzer der Diskothek Westside mit seinem Ferrari auftaucht und Uschi einlädt, bei seiner Miss-Wahl mitzuwirken, kommt es zum Eklat.
Allein diese Geschichte birgt bereits einen ungeheuren Unterhaltungswert, da Bertie mit seinem aufgemotzten Manta B und seiner Proletensprache genau das ist, was man unter dem Sinnbild eines Mantafahrers versteht. Dass Uschi auch noch eine blonde Frisöse ist, macht das Bild perfekt. Dabei überlappt diese Geschichte bereits mit der sich anbahnenden Romanze zwischen Uschis Freundin Sabine (Beatrice Manowski \"Und tschüss!\") und Hakan (Ömer Simsek \"Was nicht passt, wird passend gemacht\"), die sich anfänglich so gar nichts zu sagen haben.
Den zweiten großen Part bildet die Geschichte um Klausi (Michael Kessler \"Schillerstraße\"), der seinen Geburtstag feiert und so gar keine Chancen beim weiblichen Geschlecht zu haben scheint. Klausi ist dabei der Part der Mantafahrer, wie sie in den Witzen so gern auf die Schippe genommen werden. Cowboystiefel, niedriger IQ und Fuchsschwanz zeichnen ihn aus. Dass er sich den Manta seines Kumpels Gerd leihen muss, stört ihn nicht sonderlich. Allerdings sorgt seine Person in diesem Film für die meisten Lacher. Es ist einfach zu köstlich, wie man ihn immer wieder auf die Schippe nimmt. Hakan versucht daher, ihn zum Geburtstag durch Angie (Nadja Naidenow) verwöhnen zu lassen. Dabei passiert es dann allerdings, dass Klausi an Helmut gerät, der gerade Uschi den Hof macht. Es kommt zu einer rasanten Verfolgungsjagd mit tiefgängigem Abgang.
Zuletzt gibt es dann noch die Geschichte um Gerd und seine \"Liebe auf den ersten Blick\", die er in der Studentin Florentine (Lena Sabine Berg \"Berlin, Berlin\") zu finden glaubt. Diese wiederum legt sich indirekt mit Bertie an, da sie seine Proletensprüche gegen ihn wendet und ihn damit bloßstellt. Diese Geschichte ist für sich zwar mehr als harmlos, rundet die Story des Films an sich jedoch harmonisch ab.
Neben all den frisierten Mantas, GTI\'s, 3er BMW\'s und Mercedes\', hat der Film also tatsächlich auch einiges an Inhalt zu bieten, der sich passenderweise stets ergänzt und letztlich sogar zu einem großen Finale vereinigt. Untermalt wird diese Komödie durch einen flotten Soundtrack mit \"Black Sabbath\", \"Yellow\", \"KLF\" und den \"Scorpions\", die in den frühen 90er Jahren äußerst populär waren (und es teilweise selbst heute noch sind). Auffällig ist bei dem Film jedoch, wie sehr die illegalen Rennen immer wieder in den Himmel gejubelt werden. Gerade in der heutigen Zeit, wo immer mehr Unfälle bei solchen Rennen stattfinden, sehe ich dies als ein bisschen arg gewagt an. Kein einziger Blitzer ist zu sehen, keine Radarfalle scheint die Fahrer in die Schranken zu verweisen. Einzig die Ampeln haben den Anschein, dass sie stets eine immens lange Gelbphase haben, in der die Fahrer immer in aller Ruhe den ersten gang einlegen können, ehe sie per Kavaliersstart davon düsen. Unrealistischer geht es also kaum noch.
Gerade in der heutigen Zeit lebt aber eben dieser Film von den Schauspielern, die heute teilweise zur deutschen Elite zählen:
TIL SCHWEIGER ist in der Rolle des Bertie zu sehen. Ein bunter Manta mit mächtigen Schwellern und ein Goldkettchen um den Hals zeichnen ihn aus, den Fahrer mit Muskelshirt und einem übersteigerten Hang zur Verliebtheit in ein Automobil (Zitat: \"Der Manta macht wenigstens nicht solche Zicken wie du!\"). Til Schweiger verkörpert diesen Mantafahrer wirklich bravourös, was seinem Konkurrenten aus dem Film \"Manta - Der Film\" nun wirklich nicht gelingen möchte. Man nimmt Til diese Rolle als Bertie einfach ab; ein Prolet, der außer Mantatuning und illegalen Rennen nicht viel im Kopf zu haben scheint.
TINA RULAND spielt Berties Freundin Uschi, die stets mit blonder Mähne und Tüllrock auftritt. Ihre kurze Figur und ihre mächtige Oberweite machen sie zur Vorzeigeblondine, wie sie einfach zu einem Mantafahrer passen muss. Dazu dann noch der Klischeename \"Uschi\"... Auch Tina betrachte ich absolut als Idealbesetzung, da sie wirklich einen hauch von Erotik einbringt; wenn auch nicht als einzige Darstellerin. Sie ist einfach eine Süße, der man(n) nichts abschlagen möchte. Dies sorgt schließlich auch für die zusätzliche Spannung, die mit dem selbstherrlichen Discothekenbesitzer Helmut einher geht. Interessant ist bei Uschi, dass sie an sich nicht bei dieser Miss-Wahl mitmachen möchte, letztlich jedoch durch ihre Freundin Sabine immer wieder angestachelt wird. Und dann die Tatsache, dass sie immer wieder \"positiv\" und \"negativ\" beim Schwangerschaftstest verwechselt... Eben \"Klischee pur\"!
STEFAN GEBELHOFF sieht man in der heutigen Zeit immer wieder in Krimis, wo er entweder als Gangster oder als Polizist auftritt. In \"Manta Manta\" sieht man ihn in der Rolle des Kfz-Schlossers Gerd, der sich immer wieder um Berties Manta kümmert. Aber eben auch als jenen Gerd, der als einziger Mantafahrer das Abitur gemacht hat! Wieder ein Witzklischee, das aufgegriffen worden ist und eine gewisse Spannung in die Handlung bringt (allein schon Berties Ausraster beim Tuninghändler \"D&W\", als er Gerds Reifezeugnis in die Hände bekommt). Hier muss der Schauspieler Gebelhoff wirklich den Spagat zwischen Mantafahrer und angehendem Studenten hinbekommen, was ihm auch gelingt. Während des Films erfährt man, wie Gerd früher drauf gewesen sein muss... und man erlebt ihn nun, wie er sich auf das bevorstehende Studium vorbereitet. Die Besetzung durch Stefan Gebelhoff ist gut, hätte aber vermutlich auch durch einen anderen Jungdarsteller geschehen können.
MICHAEL KESSLER ist für mich die Krönung des ganzen Films. In der Rolle des einfältigen Klausi beweist Kessler sein komödiantisches Talent, das er heute immer wieder bei \"Schillerstraße\" unter Beweis stellen darf. Klausi ist eine Witzfigur, wie sie aus einem billigen Mantacomic abstammen könnte. Eine schlaksige Figur, viel zu große Cowboystiefel und eine Schusseligkeit, bei der Charles Chaplin, Stan Laurel und Oliver Hardy neidisch werden könnten. Klausi ist der Depp vom Dienst, der von Axels Juppieclique immer wieder gern auf die Schippe genommen wird. Seien es nun die albernen Mantawitze wie \"... Glastür, damit man die Mantaletten besser sehen kann...\" oder \"... verbleit tanken, damit die Karre etwa 10cm tiefer liegt...\"... oder eben die Tatsache, dass Urin Gerbstoffe enthält und Leder geschmeidiger macht. Doch eines muss man Klausi lassen: Er ist ein erstklassiger Rennfahrer! Und das darf er in diesem Film immer wieder unter Beweis stellen.
BEATRICE MANOWSKI spielt die zweite Figur des Films, über die man sich immer wieder amüsieren kann. In der Rolle der schüchternen Frauenarzthelferin Sabine, sorgt sie mit ihrer Unkonzentriertheit immer wieder für lustige bis peinliche Situationen. Eine lustige Nebenrolle, die einfach gut zu diesem Film passt, und die letztlich den zweiten Berufszweig einer Mantafahrerfreundin abdeckt. Beatrice spielt ihre Rolle gekonnt... wenn auch am Ende etwas überzogen.
MARTIN ARMKNECHT kenne ich in aller erster Linie in der Rolle des unscheinbaren Kriminalkommissaren Quandt aus der gleichnamigen Krimiserie. In \"Manta Manta\" darf sich Armknecht von der überheblichen Seite zeigen. Er ist in der Rolle des Benzfahrers Axel zu sehen, der so gern an den illegalen rennen teilnehmen würde... sich jedoch immer wieder vergisst, anzumelden. Während Berties Freunde um die Ehre fahren (um heraus zu finden, wer der Schnellste ist), möchte Axel nur um Geld fahren. Sein gesamtes Auftreten ist arrogant und macht ich nicht unbedingt liebenswert. Doch wird eben dieser Part sehr überzeugend gespielt. Etwas übertrieben finde ich jedoch den Rempler gegen Hakans Manta (am Anfang des Films), der nicht weiter geahndet wird (und der auch keine Reparaturen nach sich gezogen zu haben scheint). Hier hätte ich mir zumindest wieder etwas mehr Realismus gewünscht. Ansonsten sehe ich Armknecht als sehr überzeugend in seiner Rolle an. Obwohl er in dem Film doch deutlich größer wirkt, als er in Natura zu sein scheint.
UWE FELLENSIEK darf in diesem Film ein Ekel spiele, wie man es nur selten erlebt. Selbstherrlich (er fährt einen 300.000-Mark-Ferrari) und radikal macht er sich an Uschi heran... und zieht Bertie und seine schlappen DM 5000,00 ins Lächerliche. Fellensiek ist mir noch aus einem weiteren deutschen Film als Ekel bekannt: In \"Voll normal!\" darf er sich nämlich ebenfalls von der unsympathischen Seite zeigen, während er in der Krimiserie \"SK Kölsch\" in der Rolle des Jupp doch wohl alle Sympathien auf seiner Seite haben sollte. Sehr gelungen finde ich, wie sehr und schnell er seinen Charakter in dem Film wandeln kann. Erst klingt er fast noch richtig aufrichtig und freundlich, ehe er plötzlich zum Assi wird und einen Sprachjargon nutzt, den man besser nicht vertreten sollte. Eine ideale Besetzung!
Dieser Film hat mir wirklich sehr gut gefallen. Doch für ein \"sehr gut\" reicht es mir dennoch nicht aus. Tolle Autos und witzige Geschichten sind zwar ein gutes Rezept, doch hätte ich mir teilweise etwas mehr Tiefe und weniger unrealistische Szenen gewünscht (zu jedem Rennen sind die Straßen nahezu verkehrsfrei).
Die DVD ist leider eine vollkommene Pleite! Das nicht animierte Menü muss manuell ausgewählt werden, da der Film sonst automatisch in Dolby Digital 2.0 startet. Hat man das Menü aufgerufen, stellt man fest, dass man außer den beiden Tonspuren nichts auswählen kann. Nicht einmal die Kapitel sind hier aufgeführt... ein Armutszeugnis! Und die beiden Tonspuren sind ebenfalls alles andere als überzeugend. Die Dolby Digital 5.1 Spur ist äußerst unbefriedigend. Die hinteren Boxen werden fast gar nicht genutzt, sodass einem das erstklassige Klangerlebnis fehlt. Hier hätte ich mir wirklich mehr von dieser DVD versprochen.
Die Bildqualität ist ebenfalls als \"mittelalterlich\" zu bezeichnen. Das Bildformat von 4:3 scheint für diesen TV-Film zwar noch angemessen zu sein, doch ist die Qualität an sich eine Katastrophe. Das Bild weist immer wieder Störungen auf, wie ich sie bei der TV-Erstaustrahlung nicht vorgefunden habe. Dazu kommt, dass das Bild viel zu dunkel gehalten ist, und somit wirken gerade die Szenen gegen Ende des Films (beim Chemiewerk) sehr düster. Man kann die Mimiken nicht richtig erkennen, was wirklich sehr schade ist. Gerade aufgrund des stolzen Preises hätte ich hier wesentlich mehr erwartet.
●●●●● FAZIT ●●●●●
Der Film verdient von mir die Note \"gut\", da er es sehr gut versteht, Jung und Alt zu unterhalten. Die Zusammenführung von Manta-Klischees, Autoaction und Komik ist durchweg gelungen und hätte lediglich ein wenig mehr Tiefe und Realismus vertragen können. Die DVD hingegen bewerte ich mit \"schlecht\", da sie weder bei der Bild- noch bei der Tonqualität hat punkten können. Die gänzlich fehlenden Extras werten diese doch recht teure DVD zusätzlich ab, sodass ich zu einer Gesamtbewertung von \"mittelmäßig\" komme. Für Liebhaber des Rüsselsheimer Rochens ist dieser Film allemal empfehlenswert. Wer jedoch auf gute Bild- und Tonqualität wert legt, sollte von dieser DVD auf jeden Fall die Finger lassen und warten, bis sie deutlich unter €10,00 zu haben ist.
●●●●● VERTRIEB ●●●●●
Warner Home Video Germany
Humboldtstraße 62
22083 Hamburg
Deutschland
http://www.vcl.de
http://www.warnerbros.de
●●●●● WITZIG ●●●●●
Bei dem Film gibt es einige Szenen, auf die man mal genauer achten sollte:
Bei dem Rennen gegen den Golf GTI ist es hell und um die Mittagszeit. Auch als das Rennen offiziell beendet ist, scheint noch die Sonne. Als sich die Autos allesamt an der Würstchenbude treffen, ist es jedoch bereits dunkel.
Während des Rennens fährt der Yuppie Axel dem Mantafahrer Hakan auf der Autobahn ins Heck. Dennoch ist plötzlich nichts mehr von irgendwelchen Schäden zu sehen.
Auf der Flucht vor dem Discothekenbesitzer Helmut versenkt Klausi einen Manta unfreiwillig im Baggersee. Dabei springt er vorwärts mit dem Wagen ins Wasser... und wird auf eigentümliche Weise auch vorwärts wieder heraus gezogen. Der Wagen muss sich im Wasser als um 180° gedreht haben.
Der gleiche Wagen macht sogar noch eine wundersame Verwandlung mit. Während der Flucht vor Helmuts Ferrari hat der Wagen noch 4 Kühlerschlitze - nachdem er aus dem Wasser gezogen wird, hat er plötzlich nur noch 2 Kühlerschlitze.
Das Schlussrennen beginnt in der Nacht um 12 Uhr auf dem Fabrikgelände... und endet am nächsten Morgen (es ist bereits hell). Wie schnell doch die Zeit vergeht.
© 2005 Lars Hermanns
mein heutiger Bericht handelt von einem Film mit wahrem Kultcharakter. Nichts war in den 80er und 90er Jahren kultiger als der Opel Manta. Unzählige Sprüche und Witze haben den Mantafahrer zur Witzfigur gemacht, was auch in zwei Filmen deutscher Produktionen als Thema aufgegriffen worden ist. Den kultigsten Film - MANTA MANTA - möchte ich nun ein bisschen genauer durchleuchten. Viel Vergnügen mit meiner aktuellen Rezension der DVD, die am 01.08.2004 erschienen ist.
●●●●● DER KAUF ●●●●●
Bei amazon.de gab es den Film damals für €14,99 zu kaufen.
●●●●● QUICKFACTS ●●●●●
Originaltitel: Manta Manta
Land/Jahr: Deutschland 1991
Regie: Wolfgang Büld
Darsteller: Til Schweiger, Tina Ruland, Stefan Gebelhoff, Michael Kessler, Uwe Fellensiek, ...
Genre: Komödie
FSK: ab 6 Jahren
Laufzeit: ca. 87 Minuten
Kapitel: 18
Regionalcode: 2 [PAL]
ASIN: B0002KVMMI
Extras: keine
●●●●● DER INHALT ●●●●●
In Hagen treibt eine Clique von Manta-Fahrern, unter der Führung des Platzhirsches Bertie (Til Schweiger \"Barfuss\"), den arroganten Benzfahrer Axel (Martin Armknecht \"Ein Mord für Quandt\") schier in den Wahnsinn. Immer möchte er bei den illegalen Rennen mitfahren, doch keiner möchte ihn dabei haben. Als er nach einem illegalen Rennen Bertie herausfordert, willigt dieser ein, um DM 5000,00 gegen Axel anzutreten. Berties Freundin Uschi (Tina Ruland \"Der Feuervogel\") hat dafür keinerlei Verständnis, war das Geld doch für eine gemeinsame Wohnung gedacht. Als wäre dies nicht schon Kummer genug, muss Bertie auch noch feststellen, dass sein Manta plötzlich einen Kolbenfresser bekommt, sein bester Freund Gerd (Stefan Gebelhoff \"Der Clown\") das Abitur nachgemacht hat und ein oberwitziger Radiomoderator (Jockel Tschiersch \"Doppelter Einsatz\") öffentlich über ihn herzieht...
●●●●● DIE DVD ●●●●●
· Bildformat:
4:3
· Sprachen:
Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
· DVD-Specials:
- simples Menü ohne Animation
- indirekte Kapitelanwahl
●●●●● MEINE MEINUNG ●●●●●
Als MANTA MANTA damals zum ersten Mal im Fernsehen lief, war der Film die Sensation überhaupt. Manta-Witze kannte irgendwie jeder, die Proletensprache war mehr als gängig und die Klischees waren allesamt bekannt. Nun kam auch noch Regisseur Wolfgang Büld mit einem Film daher, der all diese bekannten Punkte vereinen sollte. Und dieser Film sollte zu einem wahnsinnigen Erfolg werden...
Die Story an sich ist eigentlich äußerst simpel gestrickt. Ein Prolet mit Manta und Goldkettchen möchte ein Rennen gegen einen Juppie im Mercedes fahren. Dies allein macht jedoch keinen guten Film aus. Folglich musste Regisseur Büld noch einiges weiteres an Themen um die eigentliche Geschichte herum stricken. Heraus kam dann eine Mischung aus Witz, Klischees und Action, die den Film so sehenswert machen.
Die Hauptgeschichte dreht sich eben um die Liebesbeziehung zwischen Bertie und Uschi, die aufgrund Berties Leichtsinn stark ins Schwanken gerät. Als dann auch noch Helmut (Uwe Fellensiek \"SK Kölsch\"), der arrogante Besitzer der Diskothek Westside mit seinem Ferrari auftaucht und Uschi einlädt, bei seiner Miss-Wahl mitzuwirken, kommt es zum Eklat.
Allein diese Geschichte birgt bereits einen ungeheuren Unterhaltungswert, da Bertie mit seinem aufgemotzten Manta B und seiner Proletensprache genau das ist, was man unter dem Sinnbild eines Mantafahrers versteht. Dass Uschi auch noch eine blonde Frisöse ist, macht das Bild perfekt. Dabei überlappt diese Geschichte bereits mit der sich anbahnenden Romanze zwischen Uschis Freundin Sabine (Beatrice Manowski \"Und tschüss!\") und Hakan (Ömer Simsek \"Was nicht passt, wird passend gemacht\"), die sich anfänglich so gar nichts zu sagen haben.
Den zweiten großen Part bildet die Geschichte um Klausi (Michael Kessler \"Schillerstraße\"), der seinen Geburtstag feiert und so gar keine Chancen beim weiblichen Geschlecht zu haben scheint. Klausi ist dabei der Part der Mantafahrer, wie sie in den Witzen so gern auf die Schippe genommen werden. Cowboystiefel, niedriger IQ und Fuchsschwanz zeichnen ihn aus. Dass er sich den Manta seines Kumpels Gerd leihen muss, stört ihn nicht sonderlich. Allerdings sorgt seine Person in diesem Film für die meisten Lacher. Es ist einfach zu köstlich, wie man ihn immer wieder auf die Schippe nimmt. Hakan versucht daher, ihn zum Geburtstag durch Angie (Nadja Naidenow) verwöhnen zu lassen. Dabei passiert es dann allerdings, dass Klausi an Helmut gerät, der gerade Uschi den Hof macht. Es kommt zu einer rasanten Verfolgungsjagd mit tiefgängigem Abgang.
Zuletzt gibt es dann noch die Geschichte um Gerd und seine \"Liebe auf den ersten Blick\", die er in der Studentin Florentine (Lena Sabine Berg \"Berlin, Berlin\") zu finden glaubt. Diese wiederum legt sich indirekt mit Bertie an, da sie seine Proletensprüche gegen ihn wendet und ihn damit bloßstellt. Diese Geschichte ist für sich zwar mehr als harmlos, rundet die Story des Films an sich jedoch harmonisch ab.
Neben all den frisierten Mantas, GTI\'s, 3er BMW\'s und Mercedes\', hat der Film also tatsächlich auch einiges an Inhalt zu bieten, der sich passenderweise stets ergänzt und letztlich sogar zu einem großen Finale vereinigt. Untermalt wird diese Komödie durch einen flotten Soundtrack mit \"Black Sabbath\", \"Yellow\", \"KLF\" und den \"Scorpions\", die in den frühen 90er Jahren äußerst populär waren (und es teilweise selbst heute noch sind). Auffällig ist bei dem Film jedoch, wie sehr die illegalen Rennen immer wieder in den Himmel gejubelt werden. Gerade in der heutigen Zeit, wo immer mehr Unfälle bei solchen Rennen stattfinden, sehe ich dies als ein bisschen arg gewagt an. Kein einziger Blitzer ist zu sehen, keine Radarfalle scheint die Fahrer in die Schranken zu verweisen. Einzig die Ampeln haben den Anschein, dass sie stets eine immens lange Gelbphase haben, in der die Fahrer immer in aller Ruhe den ersten gang einlegen können, ehe sie per Kavaliersstart davon düsen. Unrealistischer geht es also kaum noch.
Gerade in der heutigen Zeit lebt aber eben dieser Film von den Schauspielern, die heute teilweise zur deutschen Elite zählen:
TIL SCHWEIGER ist in der Rolle des Bertie zu sehen. Ein bunter Manta mit mächtigen Schwellern und ein Goldkettchen um den Hals zeichnen ihn aus, den Fahrer mit Muskelshirt und einem übersteigerten Hang zur Verliebtheit in ein Automobil (Zitat: \"Der Manta macht wenigstens nicht solche Zicken wie du!\"). Til Schweiger verkörpert diesen Mantafahrer wirklich bravourös, was seinem Konkurrenten aus dem Film \"Manta - Der Film\" nun wirklich nicht gelingen möchte. Man nimmt Til diese Rolle als Bertie einfach ab; ein Prolet, der außer Mantatuning und illegalen Rennen nicht viel im Kopf zu haben scheint.
TINA RULAND spielt Berties Freundin Uschi, die stets mit blonder Mähne und Tüllrock auftritt. Ihre kurze Figur und ihre mächtige Oberweite machen sie zur Vorzeigeblondine, wie sie einfach zu einem Mantafahrer passen muss. Dazu dann noch der Klischeename \"Uschi\"... Auch Tina betrachte ich absolut als Idealbesetzung, da sie wirklich einen hauch von Erotik einbringt; wenn auch nicht als einzige Darstellerin. Sie ist einfach eine Süße, der man(n) nichts abschlagen möchte. Dies sorgt schließlich auch für die zusätzliche Spannung, die mit dem selbstherrlichen Discothekenbesitzer Helmut einher geht. Interessant ist bei Uschi, dass sie an sich nicht bei dieser Miss-Wahl mitmachen möchte, letztlich jedoch durch ihre Freundin Sabine immer wieder angestachelt wird. Und dann die Tatsache, dass sie immer wieder \"positiv\" und \"negativ\" beim Schwangerschaftstest verwechselt... Eben \"Klischee pur\"!
STEFAN GEBELHOFF sieht man in der heutigen Zeit immer wieder in Krimis, wo er entweder als Gangster oder als Polizist auftritt. In \"Manta Manta\" sieht man ihn in der Rolle des Kfz-Schlossers Gerd, der sich immer wieder um Berties Manta kümmert. Aber eben auch als jenen Gerd, der als einziger Mantafahrer das Abitur gemacht hat! Wieder ein Witzklischee, das aufgegriffen worden ist und eine gewisse Spannung in die Handlung bringt (allein schon Berties Ausraster beim Tuninghändler \"D&W\", als er Gerds Reifezeugnis in die Hände bekommt). Hier muss der Schauspieler Gebelhoff wirklich den Spagat zwischen Mantafahrer und angehendem Studenten hinbekommen, was ihm auch gelingt. Während des Films erfährt man, wie Gerd früher drauf gewesen sein muss... und man erlebt ihn nun, wie er sich auf das bevorstehende Studium vorbereitet. Die Besetzung durch Stefan Gebelhoff ist gut, hätte aber vermutlich auch durch einen anderen Jungdarsteller geschehen können.
MICHAEL KESSLER ist für mich die Krönung des ganzen Films. In der Rolle des einfältigen Klausi beweist Kessler sein komödiantisches Talent, das er heute immer wieder bei \"Schillerstraße\" unter Beweis stellen darf. Klausi ist eine Witzfigur, wie sie aus einem billigen Mantacomic abstammen könnte. Eine schlaksige Figur, viel zu große Cowboystiefel und eine Schusseligkeit, bei der Charles Chaplin, Stan Laurel und Oliver Hardy neidisch werden könnten. Klausi ist der Depp vom Dienst, der von Axels Juppieclique immer wieder gern auf die Schippe genommen wird. Seien es nun die albernen Mantawitze wie \"... Glastür, damit man die Mantaletten besser sehen kann...\" oder \"... verbleit tanken, damit die Karre etwa 10cm tiefer liegt...\"... oder eben die Tatsache, dass Urin Gerbstoffe enthält und Leder geschmeidiger macht. Doch eines muss man Klausi lassen: Er ist ein erstklassiger Rennfahrer! Und das darf er in diesem Film immer wieder unter Beweis stellen.
BEATRICE MANOWSKI spielt die zweite Figur des Films, über die man sich immer wieder amüsieren kann. In der Rolle der schüchternen Frauenarzthelferin Sabine, sorgt sie mit ihrer Unkonzentriertheit immer wieder für lustige bis peinliche Situationen. Eine lustige Nebenrolle, die einfach gut zu diesem Film passt, und die letztlich den zweiten Berufszweig einer Mantafahrerfreundin abdeckt. Beatrice spielt ihre Rolle gekonnt... wenn auch am Ende etwas überzogen.
MARTIN ARMKNECHT kenne ich in aller erster Linie in der Rolle des unscheinbaren Kriminalkommissaren Quandt aus der gleichnamigen Krimiserie. In \"Manta Manta\" darf sich Armknecht von der überheblichen Seite zeigen. Er ist in der Rolle des Benzfahrers Axel zu sehen, der so gern an den illegalen rennen teilnehmen würde... sich jedoch immer wieder vergisst, anzumelden. Während Berties Freunde um die Ehre fahren (um heraus zu finden, wer der Schnellste ist), möchte Axel nur um Geld fahren. Sein gesamtes Auftreten ist arrogant und macht ich nicht unbedingt liebenswert. Doch wird eben dieser Part sehr überzeugend gespielt. Etwas übertrieben finde ich jedoch den Rempler gegen Hakans Manta (am Anfang des Films), der nicht weiter geahndet wird (und der auch keine Reparaturen nach sich gezogen zu haben scheint). Hier hätte ich mir zumindest wieder etwas mehr Realismus gewünscht. Ansonsten sehe ich Armknecht als sehr überzeugend in seiner Rolle an. Obwohl er in dem Film doch deutlich größer wirkt, als er in Natura zu sein scheint.
UWE FELLENSIEK darf in diesem Film ein Ekel spiele, wie man es nur selten erlebt. Selbstherrlich (er fährt einen 300.000-Mark-Ferrari) und radikal macht er sich an Uschi heran... und zieht Bertie und seine schlappen DM 5000,00 ins Lächerliche. Fellensiek ist mir noch aus einem weiteren deutschen Film als Ekel bekannt: In \"Voll normal!\" darf er sich nämlich ebenfalls von der unsympathischen Seite zeigen, während er in der Krimiserie \"SK Kölsch\" in der Rolle des Jupp doch wohl alle Sympathien auf seiner Seite haben sollte. Sehr gelungen finde ich, wie sehr und schnell er seinen Charakter in dem Film wandeln kann. Erst klingt er fast noch richtig aufrichtig und freundlich, ehe er plötzlich zum Assi wird und einen Sprachjargon nutzt, den man besser nicht vertreten sollte. Eine ideale Besetzung!
Dieser Film hat mir wirklich sehr gut gefallen. Doch für ein \"sehr gut\" reicht es mir dennoch nicht aus. Tolle Autos und witzige Geschichten sind zwar ein gutes Rezept, doch hätte ich mir teilweise etwas mehr Tiefe und weniger unrealistische Szenen gewünscht (zu jedem Rennen sind die Straßen nahezu verkehrsfrei).
Die DVD ist leider eine vollkommene Pleite! Das nicht animierte Menü muss manuell ausgewählt werden, da der Film sonst automatisch in Dolby Digital 2.0 startet. Hat man das Menü aufgerufen, stellt man fest, dass man außer den beiden Tonspuren nichts auswählen kann. Nicht einmal die Kapitel sind hier aufgeführt... ein Armutszeugnis! Und die beiden Tonspuren sind ebenfalls alles andere als überzeugend. Die Dolby Digital 5.1 Spur ist äußerst unbefriedigend. Die hinteren Boxen werden fast gar nicht genutzt, sodass einem das erstklassige Klangerlebnis fehlt. Hier hätte ich mir wirklich mehr von dieser DVD versprochen.
Die Bildqualität ist ebenfalls als \"mittelalterlich\" zu bezeichnen. Das Bildformat von 4:3 scheint für diesen TV-Film zwar noch angemessen zu sein, doch ist die Qualität an sich eine Katastrophe. Das Bild weist immer wieder Störungen auf, wie ich sie bei der TV-Erstaustrahlung nicht vorgefunden habe. Dazu kommt, dass das Bild viel zu dunkel gehalten ist, und somit wirken gerade die Szenen gegen Ende des Films (beim Chemiewerk) sehr düster. Man kann die Mimiken nicht richtig erkennen, was wirklich sehr schade ist. Gerade aufgrund des stolzen Preises hätte ich hier wesentlich mehr erwartet.
●●●●● FAZIT ●●●●●
Der Film verdient von mir die Note \"gut\", da er es sehr gut versteht, Jung und Alt zu unterhalten. Die Zusammenführung von Manta-Klischees, Autoaction und Komik ist durchweg gelungen und hätte lediglich ein wenig mehr Tiefe und Realismus vertragen können. Die DVD hingegen bewerte ich mit \"schlecht\", da sie weder bei der Bild- noch bei der Tonqualität hat punkten können. Die gänzlich fehlenden Extras werten diese doch recht teure DVD zusätzlich ab, sodass ich zu einer Gesamtbewertung von \"mittelmäßig\" komme. Für Liebhaber des Rüsselsheimer Rochens ist dieser Film allemal empfehlenswert. Wer jedoch auf gute Bild- und Tonqualität wert legt, sollte von dieser DVD auf jeden Fall die Finger lassen und warten, bis sie deutlich unter €10,00 zu haben ist.
●●●●● VERTRIEB ●●●●●
Warner Home Video Germany
Humboldtstraße 62
22083 Hamburg
Deutschland
http://www.vcl.de
http://www.warnerbros.de
●●●●● WITZIG ●●●●●
Bei dem Film gibt es einige Szenen, auf die man mal genauer achten sollte:
Bei dem Rennen gegen den Golf GTI ist es hell und um die Mittagszeit. Auch als das Rennen offiziell beendet ist, scheint noch die Sonne. Als sich die Autos allesamt an der Würstchenbude treffen, ist es jedoch bereits dunkel.
Während des Rennens fährt der Yuppie Axel dem Mantafahrer Hakan auf der Autobahn ins Heck. Dennoch ist plötzlich nichts mehr von irgendwelchen Schäden zu sehen.
Auf der Flucht vor dem Discothekenbesitzer Helmut versenkt Klausi einen Manta unfreiwillig im Baggersee. Dabei springt er vorwärts mit dem Wagen ins Wasser... und wird auf eigentümliche Weise auch vorwärts wieder heraus gezogen. Der Wagen muss sich im Wasser als um 180° gedreht haben.
Der gleiche Wagen macht sogar noch eine wundersame Verwandlung mit. Während der Flucht vor Helmuts Ferrari hat der Wagen noch 4 Kühlerschlitze - nachdem er aus dem Wasser gezogen wird, hat er plötzlich nur noch 2 Kühlerschlitze.
Das Schlussrennen beginnt in der Nacht um 12 Uhr auf dem Fabrikgelände... und endet am nächsten Morgen (es ist bereits hell). Wie schnell doch die Zeit vergeht.
© 2005 Lars Hermanns
18 Bewertungen, 1 Kommentar
-
13.04.2006, 22:58 Uhr von Sabse0802
Bewertung: sehr hilfreichS e h r h i l f r e i c h ! ! ! Liebe Grüße.
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