Mickey Blue Eyes (DVD) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2011
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Erfahrungsbericht von DieEine
Der Pate kommt aus England
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Während der Weihnachts-Feiertage lief irgendwann spät Abends im ersten Programm der Film \"Mickey Blue Eyes\". Ich versteh nicht, warum diese Komödie nach 23 Uhr gezeigt wurde, denn ich bin dabei eingeschlafen, was schon irgendwie ärgerlich war. Vor einigen Tagen war ich aber in der Stadt und da gab es den Film auf DVD für 9,99 Euro. Für das Geld habe ich mir die DVD gekauft, denn in der Videothek leihen kommt mit Fahrtkosten und den anderen Filmen die man dabei noch mitnimmt, weil sich einer nunmal nicht lohnt, ungefähr aufs Gleiche raus.
Wie dem auch sei, ich hab den Film jetzt Zuhause, hab ihn endlich angesehen und bereue es nicht, ihn gekauft zu haben. Aber mal der Reihe nach:
*Die Handlung*
***************
Michael Felgate (Hugh Grant) ist ein smarter Engländer, der sehr erfolgreich in Amerika bei einem Auktionshaus für Kunst arbeitet. Seit drei Monaten ist er mit der charmanten Gina (Jeanne Tripplehorn) zusammen und möchte sie gerne zu seiner Frau nehmen. Nach seinem romantischen (naja, er war zumindest romantisch gedacht) Heiratsantrag, ergreift sie die Flucht und verkriecht sich erstmal in ihrem Elternhaus.
Diese Abfuhr läßt sich Michael natürlich nicht gefallen und sucht ihren Dad in seinem Restaurant auf, um ihn zu fragen, wo er Gina finden kann. Der Vater (James Caan) nimmt Michael direkt in \"die Familie\" auf. Was Michael nicht weiß: die Familie ist eine berühmt-berüchtigte Mafiosibande und der Grund weshalb Gina Michael nicht heiraten möchte.
Michael verspricht ihr sich nicht in die Machenschaften ihrer Familie reinziehen zu lassen und alles scheint in Ordnung zu sein, bis Michael von Ginas Vater um einen \"kleinen Gefallen\" gebeten wird. Er soll ein Bild von Onkel Vitos Sohn Sonny bei einer seiner Auktionen anbieten. Sonnys Kunst ist etwas unkonventionell, aber Michael willigt ein und wird nach der Auktion vom FBI darüber informiert, dass die Mafia ihn möglichweise zum Geldwaschen mißbraucht.
Es kommt wie es kommen muss, auf diese Tatsache angesprochen und nach einer geplatzten Auktion von Sonnys Bildern taucht dieser wutentbrannt bei Michael und Gina auf. Es kommt zur Schlägerei, in deren Verlauf, Gina einen Warnschuß in die Decke abfeuert. Die Kugel prallt aber an einer Lampe auf und Sonny wird tödlich getroffen.
Jetzt haben wir eine Leiche vom Sohn des New Yorker Mafiabosses, die entsorgt werden muss und damit geht das Schlamassel erst richtig los.
*Meine Meinung zum Film*
*************************
\"Mickey Blue Eyes\" ist mal wieder eine Paraderolle für Hugh Grant. Mit seinem unschuldigen Hundeblick und seiner trotteligen Art verkörpert er perfekt den sonst so spießigen Engländer, der sich als richtiger Mann beweisen muss.
Ich finde den Film wirklich herrlich komisch, denn er kann durchaus als Parodie von \"Der Pate\" gesehen werden. In einer Szene trifft sich Ginas Familie mit einer anderen Mafia-Sippschaft und wenn der große BigBoss anfängt zu reden, hört man nicht mehr als ein Gekrächze, was eine ganz eindeutige Anspielung auf die Coppola-Trilogie ist.
Ich finde den Humor in diesem Film sehr gut, denn die Komödie ist nicht albern und strotzt auch nicht vor vor Witzen und Slapstick, vielmehr sind es kleine, verquere Szenen, die den Film so komisch machen. Verwechslungen, Mißverständnisse etc., aber in einer Anzahl, die nicht nervt, sondern \"Mickey Blue Eyes\" enthält Humor der richtig dosiert ist und an den richtigen Stellen eingesetzt wird.
Dass er ab 6 Jahren freigegeben ist, finde ich allerdings etwas seltsam, denn schließlich werden Menschen erschossen in dem Film und ich glaube auch nicht, dass 6jährige den Witz des Films verstehen werden. Also, entweder hat man sich auf der DVD-Verpackung verdruckt oder die FSK-Behörde hat sich den Film nicht angesehen und sich auf Hugh Grant als Lieblingsschwiegersohn verlassen
Ich aber hatte viel Spaß mit dem Film, da ich die Schauspieler auch sehr gerne mag. Hugh Grant wirkt zwar in manchen seiner Rollen etwas arg vertrottelt und gutgläubig, aber ich mag die smarte Art des Briten, die ihm auch in diesem Film sehr zugute kommt.
James Caan kann mich in dieser Komödie auch von seinem komischen Talent überzeugen und wirkt zwar für einen Mafiosi etwas zu brav, aber das muss er wohl auch, um Michael in den Sumpf der Mafiamethoden zu ziehen.
Ich habe viel gelacht und werde mir den Film sicher noch ein paar mal angucken, wenn mir mal langweilig ist, denn seichter Unterhaltung ist da nie verkehrt. Ich hab jedenfalls nicht bereut, mir den Film gekauft zu haben, auch wenn ich mir von der DVD mehr versprochen habe.
*DVD-Specials*
***************
* Audiokommentar von Regisseur Kelly Makin
* US-Trailer
* Szenenanwahl (hat das nicht jede DVD?)
*Meine Meinung zu den DVD-Specials*
***********************************
Tja, was soll ich dazu sagen? Mit dem Trailer kann ich nicht viel anfangen, denn schließlich schau ich mir den Film ja an und kenn dann die verwendeten Szenen schon und einen Audiokommentar brauche ich persönlich bei diesem Film auch nicht. Der ist mir nur nützlich bei aufwendigen Filmen oder Zeichentrick, aber nicht bei Krimikomödien, obwohl man hier und da ein paar nette Anekdoten erfährt.
Zur Szenenanwahl kann ich aber sagen, dass der Film in 33 Szenen unterteilt ist, die allesamt nicht sehr lang sind. Insgesamt hat \"Mickey Blue Eyes\" auch nur eine Laufzeit von 98 Minuten, so dass man zwischendrin mal eine Pause einlegen kann und in den einzelnen Szenen nicht immer lange vorspulen muss.
Gefallen hat mir aber bei der DVD auch, dass als dritte Sprache neben Englisch und Deutsch noch Spanisch enthalten ist. Ich kann zwar nicht besonders gut Spanisch, hab mir aber zwei Szenen in dieser Sprache mal angeschaut und mich amüsiert, denn obwohl mir die Sprache aus dem Schulunterricht bekannt ist, klingt sie so gesprochen im Film doch ganz anders.
Untertitel sind auch sehr viele auf der DVD, obwohl ich die auch nicht brauche, aber ich schätze es einfach, wenn das Medium der DVD mit diesen Möglichkeiten mal ausgenutzt wird, was bei vielen DVDs eben nicht der Fall ist.
Insgesamt gebe ich dem Film 5 Sterne und der DVD-Ausstattung 2: das macht zusammen 3,5 Sternchen, die ich aufrunde.
Wie dem auch sei, ich hab den Film jetzt Zuhause, hab ihn endlich angesehen und bereue es nicht, ihn gekauft zu haben. Aber mal der Reihe nach:
*Die Handlung*
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Michael Felgate (Hugh Grant) ist ein smarter Engländer, der sehr erfolgreich in Amerika bei einem Auktionshaus für Kunst arbeitet. Seit drei Monaten ist er mit der charmanten Gina (Jeanne Tripplehorn) zusammen und möchte sie gerne zu seiner Frau nehmen. Nach seinem romantischen (naja, er war zumindest romantisch gedacht) Heiratsantrag, ergreift sie die Flucht und verkriecht sich erstmal in ihrem Elternhaus.
Diese Abfuhr läßt sich Michael natürlich nicht gefallen und sucht ihren Dad in seinem Restaurant auf, um ihn zu fragen, wo er Gina finden kann. Der Vater (James Caan) nimmt Michael direkt in \"die Familie\" auf. Was Michael nicht weiß: die Familie ist eine berühmt-berüchtigte Mafiosibande und der Grund weshalb Gina Michael nicht heiraten möchte.
Michael verspricht ihr sich nicht in die Machenschaften ihrer Familie reinziehen zu lassen und alles scheint in Ordnung zu sein, bis Michael von Ginas Vater um einen \"kleinen Gefallen\" gebeten wird. Er soll ein Bild von Onkel Vitos Sohn Sonny bei einer seiner Auktionen anbieten. Sonnys Kunst ist etwas unkonventionell, aber Michael willigt ein und wird nach der Auktion vom FBI darüber informiert, dass die Mafia ihn möglichweise zum Geldwaschen mißbraucht.
Es kommt wie es kommen muss, auf diese Tatsache angesprochen und nach einer geplatzten Auktion von Sonnys Bildern taucht dieser wutentbrannt bei Michael und Gina auf. Es kommt zur Schlägerei, in deren Verlauf, Gina einen Warnschuß in die Decke abfeuert. Die Kugel prallt aber an einer Lampe auf und Sonny wird tödlich getroffen.
Jetzt haben wir eine Leiche vom Sohn des New Yorker Mafiabosses, die entsorgt werden muss und damit geht das Schlamassel erst richtig los.
*Meine Meinung zum Film*
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\"Mickey Blue Eyes\" ist mal wieder eine Paraderolle für Hugh Grant. Mit seinem unschuldigen Hundeblick und seiner trotteligen Art verkörpert er perfekt den sonst so spießigen Engländer, der sich als richtiger Mann beweisen muss.
Ich finde den Film wirklich herrlich komisch, denn er kann durchaus als Parodie von \"Der Pate\" gesehen werden. In einer Szene trifft sich Ginas Familie mit einer anderen Mafia-Sippschaft und wenn der große BigBoss anfängt zu reden, hört man nicht mehr als ein Gekrächze, was eine ganz eindeutige Anspielung auf die Coppola-Trilogie ist.
Ich finde den Humor in diesem Film sehr gut, denn die Komödie ist nicht albern und strotzt auch nicht vor vor Witzen und Slapstick, vielmehr sind es kleine, verquere Szenen, die den Film so komisch machen. Verwechslungen, Mißverständnisse etc., aber in einer Anzahl, die nicht nervt, sondern \"Mickey Blue Eyes\" enthält Humor der richtig dosiert ist und an den richtigen Stellen eingesetzt wird.
Dass er ab 6 Jahren freigegeben ist, finde ich allerdings etwas seltsam, denn schließlich werden Menschen erschossen in dem Film und ich glaube auch nicht, dass 6jährige den Witz des Films verstehen werden. Also, entweder hat man sich auf der DVD-Verpackung verdruckt oder die FSK-Behörde hat sich den Film nicht angesehen und sich auf Hugh Grant als Lieblingsschwiegersohn verlassen
Ich aber hatte viel Spaß mit dem Film, da ich die Schauspieler auch sehr gerne mag. Hugh Grant wirkt zwar in manchen seiner Rollen etwas arg vertrottelt und gutgläubig, aber ich mag die smarte Art des Briten, die ihm auch in diesem Film sehr zugute kommt.
James Caan kann mich in dieser Komödie auch von seinem komischen Talent überzeugen und wirkt zwar für einen Mafiosi etwas zu brav, aber das muss er wohl auch, um Michael in den Sumpf der Mafiamethoden zu ziehen.
Ich habe viel gelacht und werde mir den Film sicher noch ein paar mal angucken, wenn mir mal langweilig ist, denn seichter Unterhaltung ist da nie verkehrt. Ich hab jedenfalls nicht bereut, mir den Film gekauft zu haben, auch wenn ich mir von der DVD mehr versprochen habe.
*DVD-Specials*
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* Audiokommentar von Regisseur Kelly Makin
* US-Trailer
* Szenenanwahl (hat das nicht jede DVD?)
*Meine Meinung zu den DVD-Specials*
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Tja, was soll ich dazu sagen? Mit dem Trailer kann ich nicht viel anfangen, denn schließlich schau ich mir den Film ja an und kenn dann die verwendeten Szenen schon und einen Audiokommentar brauche ich persönlich bei diesem Film auch nicht. Der ist mir nur nützlich bei aufwendigen Filmen oder Zeichentrick, aber nicht bei Krimikomödien, obwohl man hier und da ein paar nette Anekdoten erfährt.
Zur Szenenanwahl kann ich aber sagen, dass der Film in 33 Szenen unterteilt ist, die allesamt nicht sehr lang sind. Insgesamt hat \"Mickey Blue Eyes\" auch nur eine Laufzeit von 98 Minuten, so dass man zwischendrin mal eine Pause einlegen kann und in den einzelnen Szenen nicht immer lange vorspulen muss.
Gefallen hat mir aber bei der DVD auch, dass als dritte Sprache neben Englisch und Deutsch noch Spanisch enthalten ist. Ich kann zwar nicht besonders gut Spanisch, hab mir aber zwei Szenen in dieser Sprache mal angeschaut und mich amüsiert, denn obwohl mir die Sprache aus dem Schulunterricht bekannt ist, klingt sie so gesprochen im Film doch ganz anders.
Untertitel sind auch sehr viele auf der DVD, obwohl ich die auch nicht brauche, aber ich schätze es einfach, wenn das Medium der DVD mit diesen Möglichkeiten mal ausgenutzt wird, was bei vielen DVDs eben nicht der Fall ist.
Insgesamt gebe ich dem Film 5 Sterne und der DVD-Ausstattung 2: das macht zusammen 3,5 Sternchen, die ich aufrunde.
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