Natürlich blond! (VHS) Testbericht

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ab 7,85
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Erfahrungsbericht von Kater

Hat Naivität noch eine Grenze?

Pro:

Unterhaltung.

Kontra:

Diskriminierung der Jurastudenten.

Empfehlung:

Ja

Wie kann ich in Harvard Jura studieren ohne dafür ein wirkliches Faible zu haben? Elle Woods hat hierfür die perfekte Lösung:

Der Plott:
Elle gehört zu einer der Personen, die bei uns in der Klasse zum Schminkklub gehören würden. Also ein wirkliche Schikki-mikki-braut, eben eine Tussi! Elle ist eines Abends ziemlich aufgeregt, weil sie eine Hausparty bei sich schmeißt und ihr Freund Warner, um den sie alle ihre Freundinnen beneiden, vorbeikommt. Sie ist sehr glücklich ihn zu sehen, aber die Seifenblase platzt, als er ihr sagt, dass er schlussmachen möchte, weil sie ihm zu blond und nicht ernst genug ist und weil er vor hat jetzt nach Harvard zu gehen, um dort Jura zu studieren.

Elle ist tief getroffen. Aber sie gibt nicht auf und folgt ihm nach Harvard, denn sie beschließt auch Jura zu studieren, was eigentlich überhaupt nicht zu ihr passt. Sie bewirbt sich mit einem Video, weil bei den Direktoren und Professoren sehr einschlägt, weil sie just von ihrem Aussehen überzeugt sind, anstatt von ihren nicht vorhandenen Leistungen.

Mit ihrer Limousine, ihren Chauffeurs und ihren tausend Klamotten, aber auch mit ihrem pinken, (unauffälligen) Kleid, zieht sie (überhaupt nicht) die Blicke auf sich. Die anderen Studenten tragen alle dunkle, spießige Kleidung und sind sehr geschockt, dass eine wie sie Jura studieren will, und es auch darf!

Aber sie weiß, wie man sich anpasst und verkleidet sich und zieht einen biederen grünen Rock und eine Brille an. Auf dem Gang begegnet sie Warner, der fast nichts sagt, sondern nur mit offenem Mund stehen bleibt. Ihre erste Stunde ist eine Horrorstunde für sie, denn die Lehrerin hat Haare auf den Zähnen und erkennt sofort, wer was kann und wer nicht.

Die Studenten sollten vor Beginn ein Buch lesen, was auch alle gemacht haben, außer Elle. Die Lehrerin fragt eine andere Schülerin, ob das ok wäre, dass sie nicht vorbereitet sei, oder ob sie erst wiederkommen soll, wenn sie gelernt habe. Elle erkennt sofort, dass hier ein anderes Klima herrscht als in ihrer Heimat, denn die Schülerin sagt trocken, dass es nicht ok sei und Elle muss den Saal verlassen.

Zu Elle\'s Pech erfährt sie obendrein auch noch, dass diese Schülerin, die sie gerade so gedemütigt hat, mit ihrem Ex Warner verlobt ist...

Meine Meinung:
Ich bin nicht der Ansicht, dass es so einfach sein kann, sich mit einem Video über sich einen Studiumsplatz zu bekommen. Wo kämen wir dann hin? Auch finde ich es etwas unfähr, wie in dem Film die Jurastudenten dargestellt werden, nämlich als hässliche, spießige, intollerante Typen! Ich finde man sollte die Leute nicht immer so ohne weiteres über einen Kamm scheren. Ich habe vielleicht auch vor Jura zu studieren, bin ich deshalb jetzt gleich hässlich? Krass ist auch der Freund von Elle, Warner, der nicht Mann genug ist, ihr die Wahrheit zu sagen, nämlich, dass er schon längere Zeit mit einer anderen verlobt ist.

Darsteller: Rheese Witherspoon alias Elle Woods
Luke Wilson alias Warner.

Regie: Robert Luketic.

Buch: Amanda Brown.

Musik: Rolfe Kent.

Zu den DVD-Features:
Relativ knapp fallen hierbei die Features aus. Es gibt lediglich unveröffentlichte Szenen, die vom Regisseur dokumentiert werden, ein Musikvideo und zwar ,,Perfect Day\" von Hoku, einer eher unbekannten Band und Kinotrailer. Dann gibt es noch ein Feature, dass da heißt ,,The hair that ate Hollywood\", was ein kleiner, neunminütiger Dokumentarfilm über verschiedene Arten von Frisuren ist, worin auch die vielen Arten von blondem Haar erläutert werden, jedoch hat dies wenig Bezug zum Film. Außerdem gibt es deutsche Untertitel und man kann zwischen den Sprachen deutsch und englisch wählen, die man beide im Dolby Digital 5.1 Klang hören kann.

Alles in allem ist es ein guter Film zum unterhalten, jedoch mit einigen Mängeln, welche ich auch schon in meiner eigenen Meinung wiedergegeben habe.

Bis dann Kater :-)

Für Ciao und Yopi

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