Natürlich blond! (VHS) Testbericht

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ab 7,85
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Erfahrungsbericht von der_dominator

fünf Minuten zu spät...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Sicher sind fünf Minuten nicht die Welt, geärgert hat es mich aber trotzdem, das wir zu spät zur Spätvorstellung von „Natürlich Blond“ kamen, schließlich ist der Film mit rund 96 Minuten länge einer der eher kürzeren Filmvergnügen. Und da machen 5 Minuten schon ne Menge aus.


Darum geht’s
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Also, die Geschichte ist schnell erzählt. Elle Woods, ist jung und atraktiv. Aber all das reicht ihrem Freund Warner Huntington nicht. Sie steht ihm bei seiner Karriere als angehender Politiker im Weg, ist sie nicht intelligent genug und so ist die gute Elle ihren heißgeliebten Freund auch bald los. Er bevorzugt, unverständ-licherweise, ein Jura Studium an der Universität von Harvard.

Das alles krängt unsere heißgeliebte Elle so sehr, das sie beschließt selbst Jura zu studieren um Warren von ihrer Ernsthaftigkeit und damit ihrer Liebe zu ihm zu überzeugen.

Also packt sie schnurstracks all ihre pinken Klamotten samt Schoßhund Bruiser und ihrer Möbel in den schwarzen Porsche und macht sich auf den Weg nach Harvard wo, die nun Ex-Modestudentin nach harter Arbeit auch den Eignungstest besteht und folglich angenommen wird.

In Harvard angekommen, macht warren große Augen, war er selbst nur mit Mühe und Not angenommen wurden. Aber auch Elle staunt nicht schlecht als Sie erfährt das Warren bereits eine neue Flamme hat.

Vivien Kensington endwickelt sich als wahres Biest und lässt keine Gelegenheit aus, dem „Blödchen“ seine Grenzen aufzuweisen. Von Mitschülern und Professoren endtäuscht sucht sie Hilfe in einem Beauty Salon wo sie auf Paulette trifft, die ihre beste Freundin wird. Bei ihr kann sie ihren Kummer loswerden, bei einer perfekten Maniküre, quasi von Blondinne zu Blondinne.

Doch noch will sie ihren Warren zurück. Ihr Ziel vorAugen beginnt sie in Harvard Fuß zu fassen, bis sie einen der begehrten Praktikumsplätze in der Kanzlei Proffesor’s Callahan ergattert, denn dann kommt alles anders als geplant, und das alles mit Happy End Garantie.


Das hat mir Gefallen:
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Die Schauspieler

Die Schauspieler sind durch die Bank weg überzeugend. Sei es Reese Witherspoon, die in ihrer Rolle als Blondine Elle Woods glänzt, und den Wandel vom pinken Blödchen zur intelligenten Harvardabsolventin glaubhaft darstellt, oder Selma Blair, die, das Biest Vivien spielt, welches Krampfhaft versucht ihre Kontrahentin bloßzustellen um in der Gunst ihres Freundes Warren zusteigen (gespielt von Matthwe Davis) . Selma Blair und die fabelhaft agierende Reese Witherspoon stellen dabei auch schon die Bekanntesten Aktöre. Spielten sie bereits bei „Eiskalte Engel“ Seite an Seite. Robert Luketic setzt zumeist auf junge, unverbrauchte Darsteller und seine Rechnung geht auf, niemand endtäuscht den Kinozuschauer oder wirkt hölzernd.

Die Story

Nagut, die ewigen Nörgler werden jetzt wieder kommen mit ihrem ewigen „die Handlung ist vorraussehbar“ und vollerklischees. Mich stört das nicht weiter. Auch wenn ich zur Mitte des Filmes bereits herausgefunden hab, das alles auf ein Happy End mit einem anderen hinausläuft, schadet das dem Film nicht. Ich werde bestens unterhalten, und ich sage es immer wieder deshalb löse ich mein Kinoticket. Sicher sind manche Witze bekannt aber dennoch lassen sie uns, bekannt oder nicht, schmunzeln. Sei es nun das pinke Hasenkostüm bei der unfreiwilligen Kostümparty oder die Verwandlung Elles’ Zimmer in ein rosa Wunderland. Auch wenn es schwer fällt, zu einem „typisch Blond“ lass ich mich nicht hinreißen.

Der Hintergrund des Ganzen

Die Idee hinter „Natürlich Blond“ ist die, des ewigen amerikanischen Traums. Jeder kann alles erreichen, wenn er nur daran glaubt und respektive hart dafür arbeitet. So versucht „Natürlich Blond“ getarnt als kitschige Komödie, Klischees abzubauen, was ihm mehr oder minder gelingt. Aber der Grundgedanke (im englischen Original: „believing in yourself never goes out of style!”) ist gelungen, schon hier sieht man, der Film will nicht nur unterhalten, in ihm steckt auch eine Botschaft.


Fazit
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Wer einen anspruchsvollen Film erwartet wird endtäuscht. Sicherlich ist der Grundgedanke des Films etwas tiefgründiger, der Film an sich ist aber eindeutig eine Komödie und nichts anderes.

Es darf also gelacht werden, und das nicht zu knapp. Sei es über altbackene Klischees oder die glänzend gelungene Situationskomik die ab und an endsteht.

Mit 96 Minuten ist der Film sicherlich nicht gerade lang, aber das stört nicht. Es endstehen keine unnötigen Längen, der Film ist überraschend spritzig und vorallem kurzweilig. Ich kann den Film nur empfehlen, allein Reese Witherspoon ist das Eintrittsgeld wert. Also Video/DVD leihen und sich mal wieder richtig unterhaltenlassen. Es lohnt sich!

20 Bewertungen