Nicht auflegen! (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von hirni
Gehe niemals in einen Telefonzelle!
Pro:
Großartiger "Aha-Effekt", spannend, mal anders
Kontra:
(Beim zweiten mal Gucken langweilig)
Empfehlung:
Ja
Einleitung:
Vielleicht lag es daran, dass ich in letzter Zeit kaum noch im Kino zu sehen war, auf jeden Fall sah man (ich) in Sachen Marketing, bis auf ein paar TV-Spots, kaum etwas von ?Nicht Auflegen!?. Eigentlich sollte er eh schon vor längerer Zeit im Kino erscheinen, aber auf Grund der Ereignisse des unbekannten Snipers in den USA, wurde der Filmstart verschoben, vor ein paar Wochen kam er dann doch im Kino.
Story:
Man kann die Story sehr kurz fassen: ?Ein Mann nimmt in einer Telefonzelle ab und darf nicht mehr auflegen, sonst wird er erschossen!?
Etwas ausführlicher könnte man es so formulieren:
Stuart Shepard (Colin Farrell) ist ein Geschäftsmann, Agent der die Kleinen zu den Großen machen soll genauer gesagt, und er lügt ohne rot zu werden, denn für ihn steht nichts als der Gewinn in erster Linie. Na gut, bei seiner jungen und gut aussehenden Agentin Pamela ( Katie Holmes) eher ihr Körper, dabei ist er doch mit seiner Frau Kelly (Radha Mitchell) zusammen. Auf jeden Fall kann er Pamela immer nur aus einer (der letzten) Telefonzelle in der Innenstadt Manhattans anrufen, da seine Frau die Handyabrechnung kontrolliert.
Nachdem er den Anruf beendet hat, klingelt es in der Telefonzelle (zwischenzeitlich hat er einen mysteriösen Pizza-Lieferanten mit seinem ganzen Geld abwimmeln können) und nichts ahnend nimmt Stu nach leichtem zögern den Hörer ab, woraufhin sich sein ganze Leben verändern soll, denn der unbekannte Anrufer ist ein ?Verrückter? (?), der offensichtlich etwas gegen Stu hat, denn sollte dieser Auflegen oder seinen Forderungen nicht nachgehen, will er ihn mit seinem Scharfschützengewehr töten.
Schnell kann er ihn überzeugen, dass er keine Scherze macht, spätestens als Stu den Laserpunkt auf seinem Oberkörper bemerkt oder zumindest sieht, wie ein kleiner Spielzeugroboter von ihm erschossen wird.
Schnell merkt Stu, dass er vom Sniper nicht zufällig ausgewählt wurde, da er sehr viel über den Geschäftsmann Bescheid weiß und er bestimmte Forderungen stellt.
Auf den weiteren Verlauf möchte ich nicht näher eingehen, da sonst die ganze Spannung verschwinden würde.
Meinung:
Die Story ist alles andere als 08/15, ich glaub so etwas gab es noch nie als Spielfilm, mir ist zumindest nichts Ähnliches bekannt. Aber die Story ist sehr spannend und regt am Ende auch zum Denken an bzw. stellt indirekt eine Moralfrage.
Ansonsten stellen sich während des Filmes die Fragen, wer dieser seltsame Sniper ist, ist es ein enttäuschter Agent von Stu, ein Unbekannter oder vielleicht der Pizza-Boote? Und was will er mit seiner Tat erreichen, ist er einfach nur nicht mehr ganz normal im Kopf oder hat er bestimmte Absichten? All diese Fragen werden erst ganz am Ende des Filmes erzählt.
Außer dieser Telefonzelle, sieht man eigentlich kaum etwas im Film, ausgenommen ist hier die Szene ganz am Anfang, Stus Weg zur Zelle (im doppelten Sinne ;) ) und ganz am Ende. Dennoch ist der Film nicht langweilig, wenn man von Anfang an aufpasst, da er einmal nicht besonders lang ist, zweitens durch eben diese Fragen durchgehend packend ist und drittens viel mit unterschiedlichen Kamerapositionen, Split-Screen bei den Anrufen und ähnliches gearbeitet wird.
Die Schauspieler erledigen ihren Part sehr gut, auch wenn hier Colin Farrell die eindeutige Hauptrolle spielt, alle anderen Schauspieler haben einen viel kleinern Teil, aber er macht seine Roller sehr gut und sehr überzeugend, er bringt das nötige Gefühl mit rein und man nimmt ihm wirklich die Rolle als skrupellosen Geschäftsmann, der sich mit seinem Geld alles kaufen kann, was er will, aber in der Telefonzelle, wo sein Cash ihm nichts mehr bringt, selber auch nichts mehr wert ist. Die zweitgrößte Aufgabe hat der Polizist, der nach einer Zeit mit seinen ganzen Kollegen auftaucht und auch er macht seine Arbeit sehr gut und überzeugend.
Special Effects oder besondere musikalische Einlagen gibt es nicht und das ist auch gut so, denn die würden dem Film nicht besonders gut tun, da er von Effekt-Hascherei, sonder von Hochspannung lebt.
Daten:
Land/Jahr : USA 2001
Titel : Nicht auflegen ( Phone Booth )
Genre: Thriller
Regie : Joel Schumacher
FSK 16
Laufzeit: 81 Minuten
Fazit:
Hochspannung pur! Mehr kann ich nicht sagen, zumindest beim ersten Mal. Schaut man sich den Film ein zweites Mal an, ist der Effekt weg und der Film ist eher langweilig. Aber es wird ja niemand gezwungen, ihn sich zwei Mal anzusehen. Er ist eigentlich nicht sonderlich brutal oder Action geladen, aber für viele Menschen sicherlich so voller Action, dass einem schon fast der Adrenalin-Spiegel steigt.
© by Hirni 2003
Vielleicht lag es daran, dass ich in letzter Zeit kaum noch im Kino zu sehen war, auf jeden Fall sah man (ich) in Sachen Marketing, bis auf ein paar TV-Spots, kaum etwas von ?Nicht Auflegen!?. Eigentlich sollte er eh schon vor längerer Zeit im Kino erscheinen, aber auf Grund der Ereignisse des unbekannten Snipers in den USA, wurde der Filmstart verschoben, vor ein paar Wochen kam er dann doch im Kino.
Story:
Man kann die Story sehr kurz fassen: ?Ein Mann nimmt in einer Telefonzelle ab und darf nicht mehr auflegen, sonst wird er erschossen!?
Etwas ausführlicher könnte man es so formulieren:
Stuart Shepard (Colin Farrell) ist ein Geschäftsmann, Agent der die Kleinen zu den Großen machen soll genauer gesagt, und er lügt ohne rot zu werden, denn für ihn steht nichts als der Gewinn in erster Linie. Na gut, bei seiner jungen und gut aussehenden Agentin Pamela ( Katie Holmes) eher ihr Körper, dabei ist er doch mit seiner Frau Kelly (Radha Mitchell) zusammen. Auf jeden Fall kann er Pamela immer nur aus einer (der letzten) Telefonzelle in der Innenstadt Manhattans anrufen, da seine Frau die Handyabrechnung kontrolliert.
Nachdem er den Anruf beendet hat, klingelt es in der Telefonzelle (zwischenzeitlich hat er einen mysteriösen Pizza-Lieferanten mit seinem ganzen Geld abwimmeln können) und nichts ahnend nimmt Stu nach leichtem zögern den Hörer ab, woraufhin sich sein ganze Leben verändern soll, denn der unbekannte Anrufer ist ein ?Verrückter? (?), der offensichtlich etwas gegen Stu hat, denn sollte dieser Auflegen oder seinen Forderungen nicht nachgehen, will er ihn mit seinem Scharfschützengewehr töten.
Schnell kann er ihn überzeugen, dass er keine Scherze macht, spätestens als Stu den Laserpunkt auf seinem Oberkörper bemerkt oder zumindest sieht, wie ein kleiner Spielzeugroboter von ihm erschossen wird.
Schnell merkt Stu, dass er vom Sniper nicht zufällig ausgewählt wurde, da er sehr viel über den Geschäftsmann Bescheid weiß und er bestimmte Forderungen stellt.
Auf den weiteren Verlauf möchte ich nicht näher eingehen, da sonst die ganze Spannung verschwinden würde.
Meinung:
Die Story ist alles andere als 08/15, ich glaub so etwas gab es noch nie als Spielfilm, mir ist zumindest nichts Ähnliches bekannt. Aber die Story ist sehr spannend und regt am Ende auch zum Denken an bzw. stellt indirekt eine Moralfrage.
Ansonsten stellen sich während des Filmes die Fragen, wer dieser seltsame Sniper ist, ist es ein enttäuschter Agent von Stu, ein Unbekannter oder vielleicht der Pizza-Boote? Und was will er mit seiner Tat erreichen, ist er einfach nur nicht mehr ganz normal im Kopf oder hat er bestimmte Absichten? All diese Fragen werden erst ganz am Ende des Filmes erzählt.
Außer dieser Telefonzelle, sieht man eigentlich kaum etwas im Film, ausgenommen ist hier die Szene ganz am Anfang, Stus Weg zur Zelle (im doppelten Sinne ;) ) und ganz am Ende. Dennoch ist der Film nicht langweilig, wenn man von Anfang an aufpasst, da er einmal nicht besonders lang ist, zweitens durch eben diese Fragen durchgehend packend ist und drittens viel mit unterschiedlichen Kamerapositionen, Split-Screen bei den Anrufen und ähnliches gearbeitet wird.
Die Schauspieler erledigen ihren Part sehr gut, auch wenn hier Colin Farrell die eindeutige Hauptrolle spielt, alle anderen Schauspieler haben einen viel kleinern Teil, aber er macht seine Roller sehr gut und sehr überzeugend, er bringt das nötige Gefühl mit rein und man nimmt ihm wirklich die Rolle als skrupellosen Geschäftsmann, der sich mit seinem Geld alles kaufen kann, was er will, aber in der Telefonzelle, wo sein Cash ihm nichts mehr bringt, selber auch nichts mehr wert ist. Die zweitgrößte Aufgabe hat der Polizist, der nach einer Zeit mit seinen ganzen Kollegen auftaucht und auch er macht seine Arbeit sehr gut und überzeugend.
Special Effects oder besondere musikalische Einlagen gibt es nicht und das ist auch gut so, denn die würden dem Film nicht besonders gut tun, da er von Effekt-Hascherei, sonder von Hochspannung lebt.
Daten:
Land/Jahr : USA 2001
Titel : Nicht auflegen ( Phone Booth )
Genre: Thriller
Regie : Joel Schumacher
FSK 16
Laufzeit: 81 Minuten
Fazit:
Hochspannung pur! Mehr kann ich nicht sagen, zumindest beim ersten Mal. Schaut man sich den Film ein zweites Mal an, ist der Effekt weg und der Film ist eher langweilig. Aber es wird ja niemand gezwungen, ihn sich zwei Mal anzusehen. Er ist eigentlich nicht sonderlich brutal oder Action geladen, aber für viele Menschen sicherlich so voller Action, dass einem schon fast der Adrenalin-Spiegel steigt.
© by Hirni 2003
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