O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von klukklukkluk
Lustige Unterhaltung aus der Coen-Schmiede
Pro:
Story, Akustik, Darsteller, abwechslungsreich, witzig
Kontra:
Kommt nicht ganz an andere Coen-Filme ran
Empfehlung:
Ja
Dieser Bericht bezieht sich auf die VHS Version des Universal Label
Story :
Everett, Delmar und Pete sind drei Strafgefangene, die aneinandergekettet auf einem Maisfeld Steine kloppen müssen. Da diese Arbeit nicht unbedingt das ist, was sie sich in ihrem Leben vorgestellt haben, beschliessen sie die „Flucht in Ketten“ anzutreten. Es gelingt ihnen, sich einige Meter von den Aufsehern zu entfernen und fast sogar, auf einen Zug aufzuspringen. Doch der Anführer Everett muss sich nicht das erste Mal davon überzeugen lassen, dass seine beiden Kumpanen zurückgebliebene Taugenichtse sind.
Aber den drei Ausbrechern gelingt es, sich unerkannt durch die Gegend zu schlagen. Ihr neues Ziel ist nun die Ranch von Petes Schwager, da sie dort ihre störenden Ketten loswerden wollen. Dies gelingt auch, aber schliesslich sehen sie sich in einer brennenden Scheune wieder, auf die auch noch kräftig von der Polizei geschossen wird...
Doch auch aus dieser misslichen Lage kommen sie heraus und machen sich, von den Ketten befreit, auf, einen Schatz zu finden. Dieser Weg soll im Verlauf aber sehr steinig sein und sie sollen noch das ein oder andere Abenteuer erleben. Zudem bewart Everett ein Geheimnis, von dem er seinen Kollegen noch nichts erzählt hat...
Technische Daten zum Film :
Originaltitel : O Brother, Where Art Thou?
Darsteller : George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman, Holly Hunter
Regie : Joel und Ethan Coen
FSK : 12
Drehland und Jahr : Frankreich, GB, USA 2000
Filmlänge : ca. 103 Minuten
Meine Meinung :
„O Brother, Where Art Thou? Eine Mississippi-Odysse” ist eine erfrischende Komödie, die von keinen geringeren, als den beiden Coen-Brüdern - Joel und Ethan - in den Kasten gebracht wurde. Dabei hatten sie nicht nur ein lustiges, ausgefallenes Drehbuch, sie wurden auch von einigen namhaften Schauspielern unterstützt. An der Spitze der bekannten Stars stehen sicherlich George Clooney und John Goodman, die zwar grundverschiedene Rollen spielen, sie aber gleich genial auf den Bildschirm bringen.
Clooney spielt den smarten Anführer, der den Ausbruch eingeleitet hat und auch im weiteren Verlauf die Fäden zieht. Allerdings macht er dies nie ohne seine Pomade, die er sich liebevoll ins Haar schmiert um nett auszusehen. Goodman spielt einen verbrecherischen Vertreter, der die drei Gauner um ihr wenig Hab und Gut bringt. Es ist nicht nur so, dass die Rollen perfekt charakterisiert sind, sie werden auch grandios dargestellt, was im übrigen auch für den Rest der Crew gilt.
Im Mittelpunkt steht aber natürlich die Story und die darin verborgenen Witze. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Situationen, die ebenso bizarr wie unterhaltend sind. Zwar kommen sie nicht ganz an die Szenen aus den Coen-Filmen „Fargo“ und „The Big Lebowski“ ran, aber immerhin fehlt da nicht sonderlich viel. Dies hat zur Folge, dass man als Betrachter durchaus von dem Film gefesselt wird und das sich eine Spannung aufbaut, da man wissen möchte ob die nächste Szene die vorherige noch toppen kann...
Die Umgebung wurde so angepasst, dass sie den Eindruck vermittelt, die Protagonisten würden sich wirklich in den 30er Jahren befinden, was für die Geschichte natürlich nicht schlecht ist. Es wurde zudem auf blasse Farben zurückgegriffen, welche die damalige Depression vermitteln. Es ist zwar nicht unbedingt ein Grau in Grau, aber farbfroh ist der Film sicherlich auch nicht. Im Gegensatz zur Optik bietet die Akustik allerdings extrem gute Laune. Zum einen sind da die wahnwitzigen Dialoge und zum anderen die Filmmusik, die sich sehr häufig durch den Film zieht. Es wird hierbei auf verschiedenste Elemente zurückgegriffen, die von Gospel über den Blues bis hin zu guten altem Country gehen. Ein besonderer Song wird im Film auch besonders gewürdigt, aber da sollten sich die nichtwissenden Leser am besten selbst einen Überblick von verschaffen...
Trotz der recht langen Lauflänge von knapp 103 Minuten bietet „O Brother, Where Art Thou? Eine Mississippi-Odysse” erstklassige Unterhaltung, die zwar nicht die beste der beiden Coen-Brüder ist, aber trotzdem sehr empfehlenswert bleibt.
Gruss Kluk
Story :
Everett, Delmar und Pete sind drei Strafgefangene, die aneinandergekettet auf einem Maisfeld Steine kloppen müssen. Da diese Arbeit nicht unbedingt das ist, was sie sich in ihrem Leben vorgestellt haben, beschliessen sie die „Flucht in Ketten“ anzutreten. Es gelingt ihnen, sich einige Meter von den Aufsehern zu entfernen und fast sogar, auf einen Zug aufzuspringen. Doch der Anführer Everett muss sich nicht das erste Mal davon überzeugen lassen, dass seine beiden Kumpanen zurückgebliebene Taugenichtse sind.
Aber den drei Ausbrechern gelingt es, sich unerkannt durch die Gegend zu schlagen. Ihr neues Ziel ist nun die Ranch von Petes Schwager, da sie dort ihre störenden Ketten loswerden wollen. Dies gelingt auch, aber schliesslich sehen sie sich in einer brennenden Scheune wieder, auf die auch noch kräftig von der Polizei geschossen wird...
Doch auch aus dieser misslichen Lage kommen sie heraus und machen sich, von den Ketten befreit, auf, einen Schatz zu finden. Dieser Weg soll im Verlauf aber sehr steinig sein und sie sollen noch das ein oder andere Abenteuer erleben. Zudem bewart Everett ein Geheimnis, von dem er seinen Kollegen noch nichts erzählt hat...
Technische Daten zum Film :
Originaltitel : O Brother, Where Art Thou?
Darsteller : George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman, Holly Hunter
Regie : Joel und Ethan Coen
FSK : 12
Drehland und Jahr : Frankreich, GB, USA 2000
Filmlänge : ca. 103 Minuten
Meine Meinung :
„O Brother, Where Art Thou? Eine Mississippi-Odysse” ist eine erfrischende Komödie, die von keinen geringeren, als den beiden Coen-Brüdern - Joel und Ethan - in den Kasten gebracht wurde. Dabei hatten sie nicht nur ein lustiges, ausgefallenes Drehbuch, sie wurden auch von einigen namhaften Schauspielern unterstützt. An der Spitze der bekannten Stars stehen sicherlich George Clooney und John Goodman, die zwar grundverschiedene Rollen spielen, sie aber gleich genial auf den Bildschirm bringen.
Clooney spielt den smarten Anführer, der den Ausbruch eingeleitet hat und auch im weiteren Verlauf die Fäden zieht. Allerdings macht er dies nie ohne seine Pomade, die er sich liebevoll ins Haar schmiert um nett auszusehen. Goodman spielt einen verbrecherischen Vertreter, der die drei Gauner um ihr wenig Hab und Gut bringt. Es ist nicht nur so, dass die Rollen perfekt charakterisiert sind, sie werden auch grandios dargestellt, was im übrigen auch für den Rest der Crew gilt.
Im Mittelpunkt steht aber natürlich die Story und die darin verborgenen Witze. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Situationen, die ebenso bizarr wie unterhaltend sind. Zwar kommen sie nicht ganz an die Szenen aus den Coen-Filmen „Fargo“ und „The Big Lebowski“ ran, aber immerhin fehlt da nicht sonderlich viel. Dies hat zur Folge, dass man als Betrachter durchaus von dem Film gefesselt wird und das sich eine Spannung aufbaut, da man wissen möchte ob die nächste Szene die vorherige noch toppen kann...
Die Umgebung wurde so angepasst, dass sie den Eindruck vermittelt, die Protagonisten würden sich wirklich in den 30er Jahren befinden, was für die Geschichte natürlich nicht schlecht ist. Es wurde zudem auf blasse Farben zurückgegriffen, welche die damalige Depression vermitteln. Es ist zwar nicht unbedingt ein Grau in Grau, aber farbfroh ist der Film sicherlich auch nicht. Im Gegensatz zur Optik bietet die Akustik allerdings extrem gute Laune. Zum einen sind da die wahnwitzigen Dialoge und zum anderen die Filmmusik, die sich sehr häufig durch den Film zieht. Es wird hierbei auf verschiedenste Elemente zurückgegriffen, die von Gospel über den Blues bis hin zu guten altem Country gehen. Ein besonderer Song wird im Film auch besonders gewürdigt, aber da sollten sich die nichtwissenden Leser am besten selbst einen Überblick von verschaffen...
Trotz der recht langen Lauflänge von knapp 103 Minuten bietet „O Brother, Where Art Thou? Eine Mississippi-Odysse” erstklassige Unterhaltung, die zwar nicht die beste der beiden Coen-Brüder ist, aber trotzdem sehr empfehlenswert bleibt.
Gruss Kluk
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