O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von McMarco
Südstaaten-Road-Movie mit Pfiff
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mehr durch Zufall bin ich auf den Film der Coen-Brüder „O Brother Where Art Thou?“ aufmerksam geworden. Und da mir schon „Fargo“ und „The Big Lebowski“ sehr gut gefallen hatten, beschloß ich diese DVD meiner Sammlung einzuverleiben :o)
Und ich wurde nicht enttäuscht! Den Coen-Brüdern ist hier ein herrlich komischer Film gelungen, mit selten skurilen Figuren und einer super schrägen Handlung. Es konnten sich auch nur Joel und Ethan Coen einfallen lassen, die Handlung von Homers Odyssee für ein absolut schräges Südstaaten-Road-Movie zu klauen. Für jeden dem Fargo gefallen hat und der eine Schwäche für Haarpomade hat einfach ein Muss :o)))
Hier einmal die Handlung:
Mitten in der Depressionszeit in den 30er Jahren im schönen Staat Mississippi in einem Maisfeld. Der Sträfling Ulysses Everett McGill, ein redegewandtes Bürschchen mit Pomadenfimmel (George Clooney), überredet seine zwei Knast-Kumpels Delmar (Tim Blake Nelson) und Pete (Coen-Stammgast John Turturro) zur Flucht. Er verspricht ihnen einen großen Goldschatz, und deshalb kommen sie mit.
Was die beiden nicht wissen ist, es gibt keinen Goldschatz, Everett will nur schnellstens zu seiner Ex-Frau Penny (super Holly Hunter) und seinen vielen Töchtern (waren es 7 oder 8 ?), um zu verhindern, das sie einen anderen heiratet.
Aber genau wie Odysseus müssen auch unsere Helden viele Abenteuer bestehen und Schwierigkeiten meistern, bis sie an ihr Ziel gelangen.
Auf dem Weg begegnen sie einer Menge seltsamer Zeitgenossen, wie einem prophetischen Blinden auf einem Eisenbahnwaggon, einem kräftigem einäugigen Bibelverkäufer mit Namen Dan (wie immer umwerfend John Goodman), einem sexy Sirenengesangsdrio, einem Bluesgitarristen, der seine Seele dem Teufel verkauft hat, einem verschlagenen Politikerduo das auf Wahlkampftournee ist, einem manisch-depressiven Bankräuber und noch einigen mehr.
Sie entkommen nur knapp dem Ku-Klux-Klan, nehmen so nebenbei noch den Überraschungshit des Jahres auf, werden zum Schluß begnadigt aber trotzdem fast gehenkt. Den genauen Schluss möchte ich hier jetzt nicht verraten, sonst ist die Spannung ja ganz weg.
Dieser zwanglose Film der Coen-Brüder ist wirklich ein Sammelsurium von irrelevanten Situationen, bizarren Dialogen und einer Fülle von Gags. Besonders erwähnen möchte ich hier auch den meisterhaften Soundtrack von T-Bone Burnett. Er präsentiert uns hier eine liebevolle Hommage an den amerikanischen Folkstile der 30er Jahre. Blues, Gospel, Bluegrass, Jazz und noch einiges mehr. Ich werde mir den Soundtrack auf jeden Fall noch auf CD holen :o)
Und als Tüpfelchen auf dem I der Geschmacklosigkeiten, tischen uns die Coen-Brüder dann auch noch einen Ku-Klux-Klan-Aufmarsch auf. Dieser wirkt wie eine Mischung aus einer Nazi-Parade bei einem der Nürnberger Parteitage und einem Musical.
Die DVD ist in den Sprachen Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch zu sehen. Die Untertitel sind in 10 verschiedenen Sprachen zu sehen. Natürlich in Dolby Digital, Regionalcode 2. Die DVD hat eine Lauflänge von ca. 103 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Bonusmaterial ist leider keines vorhanden, aber trotzdem ist der Film einer der besten DVD´s, die ich in meinem Schrank stehen habe.
„O Brother, Where Art Throu“ ist einer der komischsten Filme, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Ein Film, den man sich garantiert nicht nur einmal ansieht, und den man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.
Gruss McMarco
Und ich wurde nicht enttäuscht! Den Coen-Brüdern ist hier ein herrlich komischer Film gelungen, mit selten skurilen Figuren und einer super schrägen Handlung. Es konnten sich auch nur Joel und Ethan Coen einfallen lassen, die Handlung von Homers Odyssee für ein absolut schräges Südstaaten-Road-Movie zu klauen. Für jeden dem Fargo gefallen hat und der eine Schwäche für Haarpomade hat einfach ein Muss :o)))
Hier einmal die Handlung:
Mitten in der Depressionszeit in den 30er Jahren im schönen Staat Mississippi in einem Maisfeld. Der Sträfling Ulysses Everett McGill, ein redegewandtes Bürschchen mit Pomadenfimmel (George Clooney), überredet seine zwei Knast-Kumpels Delmar (Tim Blake Nelson) und Pete (Coen-Stammgast John Turturro) zur Flucht. Er verspricht ihnen einen großen Goldschatz, und deshalb kommen sie mit.
Was die beiden nicht wissen ist, es gibt keinen Goldschatz, Everett will nur schnellstens zu seiner Ex-Frau Penny (super Holly Hunter) und seinen vielen Töchtern (waren es 7 oder 8 ?), um zu verhindern, das sie einen anderen heiratet.
Aber genau wie Odysseus müssen auch unsere Helden viele Abenteuer bestehen und Schwierigkeiten meistern, bis sie an ihr Ziel gelangen.
Auf dem Weg begegnen sie einer Menge seltsamer Zeitgenossen, wie einem prophetischen Blinden auf einem Eisenbahnwaggon, einem kräftigem einäugigen Bibelverkäufer mit Namen Dan (wie immer umwerfend John Goodman), einem sexy Sirenengesangsdrio, einem Bluesgitarristen, der seine Seele dem Teufel verkauft hat, einem verschlagenen Politikerduo das auf Wahlkampftournee ist, einem manisch-depressiven Bankräuber und noch einigen mehr.
Sie entkommen nur knapp dem Ku-Klux-Klan, nehmen so nebenbei noch den Überraschungshit des Jahres auf, werden zum Schluß begnadigt aber trotzdem fast gehenkt. Den genauen Schluss möchte ich hier jetzt nicht verraten, sonst ist die Spannung ja ganz weg.
Dieser zwanglose Film der Coen-Brüder ist wirklich ein Sammelsurium von irrelevanten Situationen, bizarren Dialogen und einer Fülle von Gags. Besonders erwähnen möchte ich hier auch den meisterhaften Soundtrack von T-Bone Burnett. Er präsentiert uns hier eine liebevolle Hommage an den amerikanischen Folkstile der 30er Jahre. Blues, Gospel, Bluegrass, Jazz und noch einiges mehr. Ich werde mir den Soundtrack auf jeden Fall noch auf CD holen :o)
Und als Tüpfelchen auf dem I der Geschmacklosigkeiten, tischen uns die Coen-Brüder dann auch noch einen Ku-Klux-Klan-Aufmarsch auf. Dieser wirkt wie eine Mischung aus einer Nazi-Parade bei einem der Nürnberger Parteitage und einem Musical.
Die DVD ist in den Sprachen Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch zu sehen. Die Untertitel sind in 10 verschiedenen Sprachen zu sehen. Natürlich in Dolby Digital, Regionalcode 2. Die DVD hat eine Lauflänge von ca. 103 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Bonusmaterial ist leider keines vorhanden, aber trotzdem ist der Film einer der besten DVD´s, die ich in meinem Schrank stehen habe.
„O Brother, Where Art Throu“ ist einer der komischsten Filme, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Ein Film, den man sich garantiert nicht nur einmal ansieht, und den man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.
Gruss McMarco
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.05.2002, 16:47 Uhr von Mesalina
Bewertung: sehr hilfreichDas klingt ja kurios - muss ich mir mal ausleihen... CU Mesalina
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