Ocean's Eleven (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von DukeNukem
Starkino pur
Pro:
Story, Schauspieler, Kameraführung, visueller Stil
Kontra:
spärliche Extras, Andy Garcia spielt übertrieben
Empfehlung:
Ja
DIE STORY
Gestatten! Ocean, Daniel Ocean! Nein, nein, dies ist keine blöde Bond-Kopie, in dem es um einen trinkenden, ständig mit Frauen schlafenden Agenten geht, der außer Schießen und Kämpfen eh nix kann.
Bei Daniel Ocean handelt es sich um einen eleganten Gauner, der nach jahrelanger Haft aus dem Gefängnis entlassen wird. Die meisten, die wieder freikommen, würden ja sofort ihr komplettes Leben ändern, damit sie ja nie wieder da drin landen. So aber nicht bei Mr. Ocean. Er hat seine Zeit im Gefängnis sinnvoll genutzt und plante währenddessen einen der wohl genialsten Coups aller Zeiten. Er möchte, gemeinsam mit einigen anderen Edelgaunern drei Kasinos ausräumen. Also, eigentlich sind es nicht wirklich drei Kasinos, sondern ein Safe, in einem der Kasinos, in dem sich dass Geld für alle drei befindet. Es handelt sich hierbei um die stolze Summe von ca. 150 Millionen Dollar. Ja, bei der Summe möchte man am liebsten zum Gauner werden.
Ich habe anfangs ja schon erwähnt, dass Daniel Ocean diesen Coup nicht alleine starten kann. Er macht sich auf die Suche nach seinem besten Freund, dem Falschspieler Rusty. Dieser verschafft ihm noch zehn weitere Männer, die Mr. Ocean bei der Realisierung seines Planes helfen sollen.
Nach sorgfältiger Planung stoßen unsere insgesamt elf Gauner auf einige kleine Probleme, die sie jedoch sehr schnell meistern können. Doch da gibt es trotzdem noch ein riesengroßes Problem und zwar ist dies eine Frau namens Tess. Tess ist die Ex-Frau von Daniel Ocean und ihr Neuer ist der Besitzer der drei Casinos. Sein Name: Terry Benedict. Schnell wird da Rusty klar, dass es sich bei diesem Raubzug nicht um Geldnot, sondern um Rache handelt, damit er Tess wieder zurückbekommt.
DIE SCHAUSPIELER (aber nicht alle)
Zuerst einmal hätten wir da das Genie Daniel Ocean. Dieser wird gespielt von Hollywood-Schönling George Clooney. Dieser Schauspieler ist für mich so ein Kerl, dem man einfach jede Rolle geben kann. Es gibt keine Rolle, die er nicht perfekt beherrscht.
Der Zweite im Bund ist Brad Pitt. Brad Pitt spielt den Falschspieler Rusty. Auch er zeigt hier eine wahrhaft tolle Performance, die ihm, wie man es beim Ansehen des Films merkt, sehr viel Spaß gemacht hat.
Genauso ist es auch bei Matt Damon, der den Taschendieb und den Sohn von Rusty Linus spielt. Es scheint so, als wollte er unbedingt die Rolle des schussligen Neulings spielen.
Die weibliche Hauptrolle, eigentlich auch die Einzige, wird gespielt von Julia Roberts. Normalerweise mag ich diese Schauspielerin nicht besonders, da sie immer nur als liebes Dummchen Karriere gemacht hat. Hier aber gefällt sie mir das erste Mal. Sie ist eine starke Frau, die sich zur Wehr setzen kann und nicht einfach mit einem blöden Grinser und Lacher das macht, was man ihr anschafft. Anders als bei Ocean’s Twelve, wo ich sie einfach nur mehr enttäuschend und peinlich fand. Zur Beruhigung aller Julia-Roberts-Fans: Siehat schon einmal eine stärkere Frauenrolle verkörpert und zwar Erin Brockovich, ebenfalls ein Steven Soderbergh Film.
Ich werde in meinem Bericht nicht alle Elf erwähnen. Einen möchte ich aber noch hervorheben und zwar ist dies die Rolle von Sawl (Ich weiß nicht genau, ob er so geschrieben wird). Ich glaube aber, ihr wisst, wen ich meine. Es handelt sich um den Älteren der ganzen Bande. Ihn möchte ich deshalb noch erwähnen, weil der Schauspieler für diese Rolle eigentlich ein Regisseur ist. Sein Name ist Carl Reiner und er ist ein großartiger Regisseur. Er dreht eigentlich nur Komödien, aber die sind sehr witzig und besonders intelligent gemacht. Es gab da mal eine Folge von den Simpsons, bei der Mel Brooks eine Gastrolle bekam. Es ist die Simpsons-Folge, bei der Homer ein Limousinen-Chauffeur war. Als Homer von Chief Wiggum verhaftet wird, entdeckt er Mel Brooks in der Limousine und möchte, dass er eine Szene von einem seiner Filme spielt. Chief Wiggum möchte, dass er sich selbst spielt und Mel Brooks soll Carl Reiner spielen. Daraufhin erwiderte Mel Brooks, dass er selbst Chief Wiggum spielen soll, da er Carl Reiner hasst. Ob dass jetzt auch in Wirklichkeit mit dem Hass zwischen den beiden stimmt, kann ich nicht sagen, aber ich glaube es eher nicht. Obwohl man schon bedenken muss, dass Carl Reiner intelligentere Komödien abliefert, da Mel Brooks Filme eher mehr Schwachsinn bieten, aber trotzdem noch gut sind.
So, kommen wir jetzt zu einer Rolle, die mir im Film nicht so gut gefallen hat. Und zwar handelt es sich hierbei um Andy Garcia, der die Rolle des Terry Benedict spielt. Er spielt zwar wirklich elegant und cool, aber dennoch wirkt mir sein Spiel irgendwie zu aufgesetzt, zu übertrieben. Er hat hier zwar schon die Klasse eines Robert DeNiro, der ja auch in dem Film „Casino“ einen Kasinobesitzer spielt, aber etwas weniger wäre da schon mehr gewesen, deshalb bekommt meine Wertung nicht vollen Sterne, sondern einen weniger.
DER REGISSEUR
Kommen wir jetzt zu dem Mann, ohne den ein Film wie „Ocean’s Eleven“ nicht möglich gewesen wäre. Es handelt sich um den Regisseur und dieser ist Steven Soderbergh. Er gehört zwar nicht zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren, aber ich werde ihn trotzdem im Gedächtnis behalten als einen coolen Regisseur. Mir haben seine Filme immer sehr gut gefallen, ganz besonders sein visueller Stil hat es mir angetan, obwohl es da für mich immer noch den Meisterregisseur David Fincher gibt, da ich doch mehr angetan bin von düsteren Szenen. Soderberghs Filme spielen immer am helllichten Tag, was das Visuelle eigentlich noch viel schwerer macht, da man mit der Kamera immer Probleme mit dem Licht von der Sonne hat. Er konnte dies aber immer perfekt ausnutzen. Einer meiner Lieblingsfilme von ihm, ebenfalls mit George Clooney in der Hauptrolle, ist „Out of Sight“. Steven Soderbergh wird noch ein ganz Großer im Filmgeschäft werden, obwohl er ja bereits einen Flop abgeliefert hat, ich habe aber „Voll Frontal“ noch nicht gesehen.
DIE MEINUNG ZUM FILM
Die perfekten Schauspieler und die geniale Kameraführung verbunden mit dem visuellen Stil Soderberghs habe ich ja bereits erwähnt.
Was ich noch nicht erwähnte, sind die Lässigkeiten und die Coolness in seinen Filmen. Ich werde ihn besser mit Quentin Tarantino vergleichen. Er und Soderbergh haben ja jede Menge Filme über Gangster gedreht. Beide haben in ihren Filmen immer eine ruhige Kameraführung und natürlich die Coolness der Gangster selber. Auch Soderbergh benutzt sehr viel Steadycam, wenn zum Beispiel die Schauspieler von einem Ort zum anderen gehen.
Obwohl Steven Soderbergh die Lässigkeit und Ruhe eines Tarantino beherrscht, kann er ihm doch nicht so ganz das Wasser reichen, da Tarantino noch immer der Bessere ist. Sollte aber eines Tages Quentin keine Filme mehr machen wollen, dann wäre Soderbergh die perfekte Ablöse.
Weiters möchte ich bei Ocean’s Eleven die genial ausgewählte Musik erwähnen, die zu den einzelnen Szenen sehr gut hineinpasst. Dass sich Steven Soderbergh mit musikunterstützten Szenen bestens auskennt, hat er auch schon in der Fortsetzung „Ocean’s Twelve“ bewiesen. Bei der Fortsetzung ist die Musikauswahl sogar noch genialer als schon beim Erstling.
Man darf auch nicht die gut ausgedachte Story vergessen. Der Film arbeitet sehr viel mit Rückblenden, welche für den Film absolut wichtig sind, da sie die Story vervollständigen. Die Story selbst ist nicht kompliziert, auch wenn es beim ersten Mal Ansehen den Anschein hat. Nein, man kommt perfekt mit und versteht auch das Schwierigste Detail. Eines Vorweg: Die Story ist beim ersten Teil noch immer besser gelungen, als beim Zweiten.
Das Wichtigste bei so einem Film ist aber immer noch der Spaß, den alle Schauspieler allem Anschein nach hatten.
DIE DVD
Der Film hat ja neben den tollen Schauspielern auch noch eine ganz Menge Geld an den Kinokassen eingespielt. Bei so vielen Millionen Einspielergebnis sollte man denken, dass sich die Macher des Films bei der DVD jede Menge Mühe geben würden. Aber denkste. Die DVD hat zwar eine wunderschöne und farbenprächtige Bildqualität verbunden mit einem herrlichen Ton, den man in Dolby Digital 5.1 oder Dolby Surround genießen kann, aber dennoch, dass Wichtigste bei einer DVD, nämlich die Extras, auf die hat man nicht geachtet.
Es gibt zwar schon 2 Kommentare den ganzen Film über, die auch eine ganze Menge Interessantes ans Licht bringt, dass ist aber auch schon das Einzige. Der erste Kommentar ist übrigens von Steven Soderbergh und Ted Griffin. Der Zweite ist von den Schauspielern Matt Damon, Andy Garcia und Brad Pitt.
Desweiteren gibt es noch eine Dokumentation, die sich „Hinter den Kulissen“ schimpft. Ich schreibe hier bewusst „schimpft“ rein, denn es handelt sich jediglich um ein typisches Werbe-Making-of mit der typischen Lobhudelei.
Ein weitere Dokumentation handelt von der Mode der Stars. Eigentlich nur für Modefreaks interessant, für den Rest allerdings ziemlich langweilig.
Natürlich darf dann auch nicht dass Standard-Exra einer DVD fehlen und zwar der Trailer.
Nebenbei hat die DVD auch noch eine ziemlich miese Hülle, die sehr leicht kaputtgehen kann. Wer einige Warner-DVDs zuhause hat, der weiß, wovon ich rede. Dies hat mich bei Warner-DVDs schon immer gestört. Die schlechte Hülle und die spärlichen Extras, die leider nicht besser werden. Warner hat sich bis jetzt nur Mühe bei seiner Matrix-Trilogie gegeben. Es gibt aber noch andere Filme, die eine würdigere Umsetzung auf DVD verdient hätte. Für mich ist Warner der schlechteste DVD-Hersteller, den es gibt.
DAS FAZIT
Eigentlich reicht hier die VHS vollkommen. Die DVD ist nur für diejenigen, die eine perfekte Ton- und Bildqualität haben wollen.
Gestatten! Ocean, Daniel Ocean! Nein, nein, dies ist keine blöde Bond-Kopie, in dem es um einen trinkenden, ständig mit Frauen schlafenden Agenten geht, der außer Schießen und Kämpfen eh nix kann.
Bei Daniel Ocean handelt es sich um einen eleganten Gauner, der nach jahrelanger Haft aus dem Gefängnis entlassen wird. Die meisten, die wieder freikommen, würden ja sofort ihr komplettes Leben ändern, damit sie ja nie wieder da drin landen. So aber nicht bei Mr. Ocean. Er hat seine Zeit im Gefängnis sinnvoll genutzt und plante währenddessen einen der wohl genialsten Coups aller Zeiten. Er möchte, gemeinsam mit einigen anderen Edelgaunern drei Kasinos ausräumen. Also, eigentlich sind es nicht wirklich drei Kasinos, sondern ein Safe, in einem der Kasinos, in dem sich dass Geld für alle drei befindet. Es handelt sich hierbei um die stolze Summe von ca. 150 Millionen Dollar. Ja, bei der Summe möchte man am liebsten zum Gauner werden.
Ich habe anfangs ja schon erwähnt, dass Daniel Ocean diesen Coup nicht alleine starten kann. Er macht sich auf die Suche nach seinem besten Freund, dem Falschspieler Rusty. Dieser verschafft ihm noch zehn weitere Männer, die Mr. Ocean bei der Realisierung seines Planes helfen sollen.
Nach sorgfältiger Planung stoßen unsere insgesamt elf Gauner auf einige kleine Probleme, die sie jedoch sehr schnell meistern können. Doch da gibt es trotzdem noch ein riesengroßes Problem und zwar ist dies eine Frau namens Tess. Tess ist die Ex-Frau von Daniel Ocean und ihr Neuer ist der Besitzer der drei Casinos. Sein Name: Terry Benedict. Schnell wird da Rusty klar, dass es sich bei diesem Raubzug nicht um Geldnot, sondern um Rache handelt, damit er Tess wieder zurückbekommt.
DIE SCHAUSPIELER (aber nicht alle)
Zuerst einmal hätten wir da das Genie Daniel Ocean. Dieser wird gespielt von Hollywood-Schönling George Clooney. Dieser Schauspieler ist für mich so ein Kerl, dem man einfach jede Rolle geben kann. Es gibt keine Rolle, die er nicht perfekt beherrscht.
Der Zweite im Bund ist Brad Pitt. Brad Pitt spielt den Falschspieler Rusty. Auch er zeigt hier eine wahrhaft tolle Performance, die ihm, wie man es beim Ansehen des Films merkt, sehr viel Spaß gemacht hat.
Genauso ist es auch bei Matt Damon, der den Taschendieb und den Sohn von Rusty Linus spielt. Es scheint so, als wollte er unbedingt die Rolle des schussligen Neulings spielen.
Die weibliche Hauptrolle, eigentlich auch die Einzige, wird gespielt von Julia Roberts. Normalerweise mag ich diese Schauspielerin nicht besonders, da sie immer nur als liebes Dummchen Karriere gemacht hat. Hier aber gefällt sie mir das erste Mal. Sie ist eine starke Frau, die sich zur Wehr setzen kann und nicht einfach mit einem blöden Grinser und Lacher das macht, was man ihr anschafft. Anders als bei Ocean’s Twelve, wo ich sie einfach nur mehr enttäuschend und peinlich fand. Zur Beruhigung aller Julia-Roberts-Fans: Siehat schon einmal eine stärkere Frauenrolle verkörpert und zwar Erin Brockovich, ebenfalls ein Steven Soderbergh Film.
Ich werde in meinem Bericht nicht alle Elf erwähnen. Einen möchte ich aber noch hervorheben und zwar ist dies die Rolle von Sawl (Ich weiß nicht genau, ob er so geschrieben wird). Ich glaube aber, ihr wisst, wen ich meine. Es handelt sich um den Älteren der ganzen Bande. Ihn möchte ich deshalb noch erwähnen, weil der Schauspieler für diese Rolle eigentlich ein Regisseur ist. Sein Name ist Carl Reiner und er ist ein großartiger Regisseur. Er dreht eigentlich nur Komödien, aber die sind sehr witzig und besonders intelligent gemacht. Es gab da mal eine Folge von den Simpsons, bei der Mel Brooks eine Gastrolle bekam. Es ist die Simpsons-Folge, bei der Homer ein Limousinen-Chauffeur war. Als Homer von Chief Wiggum verhaftet wird, entdeckt er Mel Brooks in der Limousine und möchte, dass er eine Szene von einem seiner Filme spielt. Chief Wiggum möchte, dass er sich selbst spielt und Mel Brooks soll Carl Reiner spielen. Daraufhin erwiderte Mel Brooks, dass er selbst Chief Wiggum spielen soll, da er Carl Reiner hasst. Ob dass jetzt auch in Wirklichkeit mit dem Hass zwischen den beiden stimmt, kann ich nicht sagen, aber ich glaube es eher nicht. Obwohl man schon bedenken muss, dass Carl Reiner intelligentere Komödien abliefert, da Mel Brooks Filme eher mehr Schwachsinn bieten, aber trotzdem noch gut sind.
So, kommen wir jetzt zu einer Rolle, die mir im Film nicht so gut gefallen hat. Und zwar handelt es sich hierbei um Andy Garcia, der die Rolle des Terry Benedict spielt. Er spielt zwar wirklich elegant und cool, aber dennoch wirkt mir sein Spiel irgendwie zu aufgesetzt, zu übertrieben. Er hat hier zwar schon die Klasse eines Robert DeNiro, der ja auch in dem Film „Casino“ einen Kasinobesitzer spielt, aber etwas weniger wäre da schon mehr gewesen, deshalb bekommt meine Wertung nicht vollen Sterne, sondern einen weniger.
DER REGISSEUR
Kommen wir jetzt zu dem Mann, ohne den ein Film wie „Ocean’s Eleven“ nicht möglich gewesen wäre. Es handelt sich um den Regisseur und dieser ist Steven Soderbergh. Er gehört zwar nicht zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren, aber ich werde ihn trotzdem im Gedächtnis behalten als einen coolen Regisseur. Mir haben seine Filme immer sehr gut gefallen, ganz besonders sein visueller Stil hat es mir angetan, obwohl es da für mich immer noch den Meisterregisseur David Fincher gibt, da ich doch mehr angetan bin von düsteren Szenen. Soderberghs Filme spielen immer am helllichten Tag, was das Visuelle eigentlich noch viel schwerer macht, da man mit der Kamera immer Probleme mit dem Licht von der Sonne hat. Er konnte dies aber immer perfekt ausnutzen. Einer meiner Lieblingsfilme von ihm, ebenfalls mit George Clooney in der Hauptrolle, ist „Out of Sight“. Steven Soderbergh wird noch ein ganz Großer im Filmgeschäft werden, obwohl er ja bereits einen Flop abgeliefert hat, ich habe aber „Voll Frontal“ noch nicht gesehen.
DIE MEINUNG ZUM FILM
Die perfekten Schauspieler und die geniale Kameraführung verbunden mit dem visuellen Stil Soderberghs habe ich ja bereits erwähnt.
Was ich noch nicht erwähnte, sind die Lässigkeiten und die Coolness in seinen Filmen. Ich werde ihn besser mit Quentin Tarantino vergleichen. Er und Soderbergh haben ja jede Menge Filme über Gangster gedreht. Beide haben in ihren Filmen immer eine ruhige Kameraführung und natürlich die Coolness der Gangster selber. Auch Soderbergh benutzt sehr viel Steadycam, wenn zum Beispiel die Schauspieler von einem Ort zum anderen gehen.
Obwohl Steven Soderbergh die Lässigkeit und Ruhe eines Tarantino beherrscht, kann er ihm doch nicht so ganz das Wasser reichen, da Tarantino noch immer der Bessere ist. Sollte aber eines Tages Quentin keine Filme mehr machen wollen, dann wäre Soderbergh die perfekte Ablöse.
Weiters möchte ich bei Ocean’s Eleven die genial ausgewählte Musik erwähnen, die zu den einzelnen Szenen sehr gut hineinpasst. Dass sich Steven Soderbergh mit musikunterstützten Szenen bestens auskennt, hat er auch schon in der Fortsetzung „Ocean’s Twelve“ bewiesen. Bei der Fortsetzung ist die Musikauswahl sogar noch genialer als schon beim Erstling.
Man darf auch nicht die gut ausgedachte Story vergessen. Der Film arbeitet sehr viel mit Rückblenden, welche für den Film absolut wichtig sind, da sie die Story vervollständigen. Die Story selbst ist nicht kompliziert, auch wenn es beim ersten Mal Ansehen den Anschein hat. Nein, man kommt perfekt mit und versteht auch das Schwierigste Detail. Eines Vorweg: Die Story ist beim ersten Teil noch immer besser gelungen, als beim Zweiten.
Das Wichtigste bei so einem Film ist aber immer noch der Spaß, den alle Schauspieler allem Anschein nach hatten.
DIE DVD
Der Film hat ja neben den tollen Schauspielern auch noch eine ganz Menge Geld an den Kinokassen eingespielt. Bei so vielen Millionen Einspielergebnis sollte man denken, dass sich die Macher des Films bei der DVD jede Menge Mühe geben würden. Aber denkste. Die DVD hat zwar eine wunderschöne und farbenprächtige Bildqualität verbunden mit einem herrlichen Ton, den man in Dolby Digital 5.1 oder Dolby Surround genießen kann, aber dennoch, dass Wichtigste bei einer DVD, nämlich die Extras, auf die hat man nicht geachtet.
Es gibt zwar schon 2 Kommentare den ganzen Film über, die auch eine ganze Menge Interessantes ans Licht bringt, dass ist aber auch schon das Einzige. Der erste Kommentar ist übrigens von Steven Soderbergh und Ted Griffin. Der Zweite ist von den Schauspielern Matt Damon, Andy Garcia und Brad Pitt.
Desweiteren gibt es noch eine Dokumentation, die sich „Hinter den Kulissen“ schimpft. Ich schreibe hier bewusst „schimpft“ rein, denn es handelt sich jediglich um ein typisches Werbe-Making-of mit der typischen Lobhudelei.
Ein weitere Dokumentation handelt von der Mode der Stars. Eigentlich nur für Modefreaks interessant, für den Rest allerdings ziemlich langweilig.
Natürlich darf dann auch nicht dass Standard-Exra einer DVD fehlen und zwar der Trailer.
Nebenbei hat die DVD auch noch eine ziemlich miese Hülle, die sehr leicht kaputtgehen kann. Wer einige Warner-DVDs zuhause hat, der weiß, wovon ich rede. Dies hat mich bei Warner-DVDs schon immer gestört. Die schlechte Hülle und die spärlichen Extras, die leider nicht besser werden. Warner hat sich bis jetzt nur Mühe bei seiner Matrix-Trilogie gegeben. Es gibt aber noch andere Filme, die eine würdigere Umsetzung auf DVD verdient hätte. Für mich ist Warner der schlechteste DVD-Hersteller, den es gibt.
DAS FAZIT
Eigentlich reicht hier die VHS vollkommen. Die DVD ist nur für diejenigen, die eine perfekte Ton- und Bildqualität haben wollen.
19 Bewertungen, 2 Kommentare
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18.04.2010, 21:38 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichDanke für die Lesungen. Du warst bei mir, ich komm zu Dir. Einen schönen Sonntagabend noch und LG claudia
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02.01.2006, 19:03 Uhr von LiLaLaunemonster
Bewertung: sehr hilfreichMFG LiLa
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