Ohne Worte (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2008
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Erfahrungsbericht von DieEine
Liebe mit Hindernissen
Pro:
schon lustig, schräge Charaktere
Kontra:
eben dumm-witizge Unterhaltung, kein Anspruch, Gags unter der Gürtellinie
Empfehlung:
Ja
Ich weiß nicht genau warum, aber in letzter Zeit häufen sich Film-Boxen, in denen sich zwei verschiedene Filme befinden. So habe ich vor einiger Zeit eine Box mit den Filmen \"Unzertrennlich\" und \"Ohne Worte\" ersteigert.
Über ersten habe ich vor kurzem berichtet und obwohl es mir auch vor allem um diesen Film geht, habe ich mir am Wochenende aus Langeweile auch noch den mir völlig unbekannten Film \"Ohne Worte\" angesehen.
Die Inhaltsangabe sprach mich zwar nicht an, aber ich hatte keine Lust nach etwas interessantem in meinem Fundus zu wühlen. Ob ich vielleicht trotzdem Spaß an dem Film hatte, könnt Ihr in folgendem Bericht nachlesen:
_Die Story
************
Gilly (Chris Klein) ist ein heilloser Romantiker. Obwohl er sich oft einsam fühlt, wartet er auf die richtig große Liebe und fängt so lange nichts mit Mädchen an, bis es richtig kribbelt.
Das scheint soweit zu sein, als er die untalentierte Friseurin Jo (Heather Graham) trifft, in die er sich sofort verliebt.
Als Jo ihm beim Haareschneiden neben einer guten Frisur auch noch um ein Stück seines Ohres bringt, verliebt sie sich irgendwie aus Mitleid auch in ihn und die beiden verbringen eine herrliche Zeit.
Dumm nur, dass ein von Gilly engagierter Privatdetektiv, der die Eltern von Heimkind Gilly suchen soll, herausfindet, dass Jos Eltern auch seine Eltern sind.
Während Gilly im Dorf als \"Schwesternf**\" verschrien ist, geht Jo zurück zu ihrem millionenschweren Exfreund Jack (Eddie Cibrian).
Wenig später stellt sich heraus, dass der Privatdetektiv sich geirrt hat, was Gilly den Weg zu einer Zukunft mit Jo freimacht...wäre da nicht Jos Mutter Valdine (Sally Field), die ihre Tochter unbedingt mit dem reichen Jack verheiraten möchte und so das Gerücht streut, Gilly sei ein gefährlicher Triebtäter.
So muss der arme Gilly gegen eine ganze Horde aufgebrachter Dorfbewohner und Jacks nicht sehr kluge, aber dafür umso schlagkräftigere Freunde antreten, um seine Jo wiederzugewinnen.
Ob ihm das gelingt?
_Meine Meinung
****************
Klingt die Story nicht echt richtig bescheuert? Erwartet man nicht eine sehr flache Komödie mit jeder Menge sexy Weiber und nackter Haut?
Also ich habe sowas erwartet und wurde zumindest was die flache Komödie angeht, nicht enttäuscht.
Hauptdarsteller Chris Klein ist ja bekannt aus den \"American Pie\"-Filmen und in etwa die gleiche Richtung geht auch \"Ohne Worte\".
Die Gags gehen immer etwas unter die Gürtellinie, wie zum Beispiel als sich Gilly zur Tarnung, die gerade entwachste Bikinizone einer älteren Dame als Bart angeklebt.
Über sowas muss man sich eher ekeln als kaputtlachen, aber \"Ohne Worte\" hat durch seine sehr skurrilen Charaktere dennoch einen großen Unterhaltungswert.
Da ist zum Beispiel Jos Vater Walter (Richard Jenkins), der nach einem Schlaganfall nicht richtig sprechen muss und einen Sprachverstärker vom Wal Mart benutzt, um alle Leute in seiner Umgebung zu beschimpfen (Zitat: \"Sie können mit dem Ding Pissnelke sagen?\").
Nicht zu vergessen natürlich auch Sally Field als ständig genervte, bösartige Mutter Valdine, die Gilly durch geschickte Manipulation das Leben schwer macht.
Der schrägste und damit auch witzigste Charakter ist allerdings Dig McCaffrey (Orlando Jones), der Gilly aus der ein oder anderen prikären Lage hilft. Dig hat zwar zwei Holzbeine, lässt sich von seiner Behinderung jedoch nicht unterkriegen, fährt Auto, fliegt Flugzeug etc.
Er hat eine sehr lockere, unbeschwerte Art und rühmt sich immer damit, dass er von so ziemlich jedem Indianerstamm abstammt...und das als Afro-Amerikaner.
Die Mischung aus skurrilen Charakteren und der einfachen Story, die ja viel Potential für Verwechslungen und ähnliches bietet, macht einfach den Witz des Films aus.
Man kann zwar vieles vorhersehen, aber trotzdem ist es den Machern gelungen immer wieder kleine Gags einzubauen, die flache Szenen aufpeppen.
Obwohl vieles unter die Gürtellinie geht und teilweise ein Ekelgefühl bei mir hervorrief, fand ich \"Ohne Worte\" doch sehr amüsant.
Manchmal brauche ich einfach auch ein bisschen platte Unterhaltung, die normalerweise nur Teenies anspricht. Es kommt selten vor, aber als ich \"Ohne Worte\" gesehen habe, war es anscheinend mal wieder soweit, denn ich bin geneigt den Film vier Sterne zu geben, allerdings sollte man wissen, worauf man sich einlässt und eben keine intelligenten Witze erwarten, wenn man sich den Film ansieht.
_Allgemeines
**************
\"Ohne Worte\" (Say it isn´t so). USA 2001
Regie: J.B. Rogers
Drehbuch: Peter Gaulke, Gerry Swallow
Produktion: Peter & Boyy Farrelly, Bradley Thomas
Darsteller: Chris Klein, Heather Graham, Sally Field
Verleih: Twentieth Century Fox
Länge: 92 Minuten
FSK: ab 12
_Mein Fazit
***********
Natürlich ist \"Ohne Worte\" kein großartiges Meisterwerk, aber der Film ist durchaus unterhaltsam. Wer \"American Pie\" mochte, liegt bei dem Film auch richtig.
Wer allerdings intelligente Unterhaltung sucht, macht besser einen großen Bogen rum.
Über ersten habe ich vor kurzem berichtet und obwohl es mir auch vor allem um diesen Film geht, habe ich mir am Wochenende aus Langeweile auch noch den mir völlig unbekannten Film \"Ohne Worte\" angesehen.
Die Inhaltsangabe sprach mich zwar nicht an, aber ich hatte keine Lust nach etwas interessantem in meinem Fundus zu wühlen. Ob ich vielleicht trotzdem Spaß an dem Film hatte, könnt Ihr in folgendem Bericht nachlesen:
_Die Story
************
Gilly (Chris Klein) ist ein heilloser Romantiker. Obwohl er sich oft einsam fühlt, wartet er auf die richtig große Liebe und fängt so lange nichts mit Mädchen an, bis es richtig kribbelt.
Das scheint soweit zu sein, als er die untalentierte Friseurin Jo (Heather Graham) trifft, in die er sich sofort verliebt.
Als Jo ihm beim Haareschneiden neben einer guten Frisur auch noch um ein Stück seines Ohres bringt, verliebt sie sich irgendwie aus Mitleid auch in ihn und die beiden verbringen eine herrliche Zeit.
Dumm nur, dass ein von Gilly engagierter Privatdetektiv, der die Eltern von Heimkind Gilly suchen soll, herausfindet, dass Jos Eltern auch seine Eltern sind.
Während Gilly im Dorf als \"Schwesternf**\" verschrien ist, geht Jo zurück zu ihrem millionenschweren Exfreund Jack (Eddie Cibrian).
Wenig später stellt sich heraus, dass der Privatdetektiv sich geirrt hat, was Gilly den Weg zu einer Zukunft mit Jo freimacht...wäre da nicht Jos Mutter Valdine (Sally Field), die ihre Tochter unbedingt mit dem reichen Jack verheiraten möchte und so das Gerücht streut, Gilly sei ein gefährlicher Triebtäter.
So muss der arme Gilly gegen eine ganze Horde aufgebrachter Dorfbewohner und Jacks nicht sehr kluge, aber dafür umso schlagkräftigere Freunde antreten, um seine Jo wiederzugewinnen.
Ob ihm das gelingt?
_Meine Meinung
****************
Klingt die Story nicht echt richtig bescheuert? Erwartet man nicht eine sehr flache Komödie mit jeder Menge sexy Weiber und nackter Haut?
Also ich habe sowas erwartet und wurde zumindest was die flache Komödie angeht, nicht enttäuscht.
Hauptdarsteller Chris Klein ist ja bekannt aus den \"American Pie\"-Filmen und in etwa die gleiche Richtung geht auch \"Ohne Worte\".
Die Gags gehen immer etwas unter die Gürtellinie, wie zum Beispiel als sich Gilly zur Tarnung, die gerade entwachste Bikinizone einer älteren Dame als Bart angeklebt.
Über sowas muss man sich eher ekeln als kaputtlachen, aber \"Ohne Worte\" hat durch seine sehr skurrilen Charaktere dennoch einen großen Unterhaltungswert.
Da ist zum Beispiel Jos Vater Walter (Richard Jenkins), der nach einem Schlaganfall nicht richtig sprechen muss und einen Sprachverstärker vom Wal Mart benutzt, um alle Leute in seiner Umgebung zu beschimpfen (Zitat: \"Sie können mit dem Ding Pissnelke sagen?\").
Nicht zu vergessen natürlich auch Sally Field als ständig genervte, bösartige Mutter Valdine, die Gilly durch geschickte Manipulation das Leben schwer macht.
Der schrägste und damit auch witzigste Charakter ist allerdings Dig McCaffrey (Orlando Jones), der Gilly aus der ein oder anderen prikären Lage hilft. Dig hat zwar zwei Holzbeine, lässt sich von seiner Behinderung jedoch nicht unterkriegen, fährt Auto, fliegt Flugzeug etc.
Er hat eine sehr lockere, unbeschwerte Art und rühmt sich immer damit, dass er von so ziemlich jedem Indianerstamm abstammt...und das als Afro-Amerikaner.
Die Mischung aus skurrilen Charakteren und der einfachen Story, die ja viel Potential für Verwechslungen und ähnliches bietet, macht einfach den Witz des Films aus.
Man kann zwar vieles vorhersehen, aber trotzdem ist es den Machern gelungen immer wieder kleine Gags einzubauen, die flache Szenen aufpeppen.
Obwohl vieles unter die Gürtellinie geht und teilweise ein Ekelgefühl bei mir hervorrief, fand ich \"Ohne Worte\" doch sehr amüsant.
Manchmal brauche ich einfach auch ein bisschen platte Unterhaltung, die normalerweise nur Teenies anspricht. Es kommt selten vor, aber als ich \"Ohne Worte\" gesehen habe, war es anscheinend mal wieder soweit, denn ich bin geneigt den Film vier Sterne zu geben, allerdings sollte man wissen, worauf man sich einlässt und eben keine intelligenten Witze erwarten, wenn man sich den Film ansieht.
_Allgemeines
**************
\"Ohne Worte\" (Say it isn´t so). USA 2001
Regie: J.B. Rogers
Drehbuch: Peter Gaulke, Gerry Swallow
Produktion: Peter & Boyy Farrelly, Bradley Thomas
Darsteller: Chris Klein, Heather Graham, Sally Field
Verleih: Twentieth Century Fox
Länge: 92 Minuten
FSK: ab 12
_Mein Fazit
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Natürlich ist \"Ohne Worte\" kein großartiges Meisterwerk, aber der Film ist durchaus unterhaltsam. Wer \"American Pie\" mochte, liegt bei dem Film auch richtig.
Wer allerdings intelligente Unterhaltung sucht, macht besser einen großen Bogen rum.
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