Ohne Worte (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2008
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Erfahrungsbericht von VicJustice
HILFE!! Ich liebe meine Schwester
Pro:
Darsteller, Farrellyhumor, so schräg
Kontra:
Teilweise sehr unter der Gürtellinie
Empfehlung:
Ja
Heute zappte ich durchs Programm, und als ich gerade zufällig auf Premiere 1 war, dachte ich: Der Film fängt ja gerade an. Schauen wir mal um was es geht. Im Vorspann kam in mir ein Gefühl der Vorfreude hoch. Zum einen wegen Hauptdarsteller Chris Klein der sich zu einem meiner Favoriten mauserte in den letzten Jahren. Der Hammer kam aber dann als ich las wer die Produzenten waren: Peter und Bobby Farrelly. Das Brüdergespann das schon einige hochklassige Komödien auf die Leinwand brachte. Sie waren nur die Produzenten, aber im Film wurde ziemlich klar, dass sie ihre Hände dabei im Spiel hatten. Das war typischer Farrellyhumor.
Nun zur Inhaltsangabe:
Gilly ist ein junger Mann der im Tierheim arbeitet, auf der ständigen Suche nach seiner Mutter ist, und keine Freundin hat. Denn er ist auf der Suche nach der Frau, bei deren Anblick er eine Gänsehaut bekommt. Als einer seiner Kollegen mit einem echt schrecklichen Haarschnitt aufkreuzt wird über die Frisur, aber vor allem über die Friseuse geredet. Dass sie ihr Handwerk nicht beherrscht war klar, aber der Geschändete bekam bei ihrem Anblick eine Gänsehaut. Grund genug für Gilly sich in die Hände der bezaubernden Frau zu begeben. Der Friseurbesuch entwickelt sich zu einer Katastrophe für seine Haare, sein Gesicht und für seine Ohren. Das ganze endet dann im Krankenhaus.
Doch der Kontakt mit der süssen Friseuse Josephine, kurz Jo, ist gesponnen und schnell wird Liebe daraus. Auch wenn Jo´s Eltern nicht so erfreut sind. Die Mutter Valdine Wingfield ist nur aufs Geld scharf, und so würde sie es lieber sehen wenn sie mit Jack eine Familie gründet der im entfernten Beaver, Oregon auf sie wartet.
Gilly der früher eine große Beziehungsangst hatte, merkt aber daß Jo die Frau seiner Träume ist. Er entschliesst sich schnell ihr einen Heiratsantrag zu machen.
Doch der Privatdetektiv den Gilly anheuerte um seine Mutter ausfindig zu machen, findet sie plötzlich tatsächlich. Doch das Ergebnis ist ein Alptraum. Seine Mutter ist Valdine Wingfield. Und das macht seine geliebt Jo, zu seiner Schwester. Geschockt vom Ergebnis, zieht Jo wieder weg nach Beaver, und Gilly bleibt im Hause seiner neuen Eltern.
16 Monate später
Die Verspottungen über den Schwesternf*cker sind immer noch nicht abgeklungen. Weder die Verspottungen noch die Liebe von Gilly zu seiner Schwester. Und umgekehrt.
Doch es kommt zur großen Wende als Leon auftaucht, und zweifelsfrei beweisen kann dass er der wahre Sohn der Familie Wingfield ist. Gilly wird rausgeschmissen, und dieser hat nun eine Mission in Sachen Liebe. Seine geliebt Jo wird in den nächsten Tagen den reichen Jack heiraten. Und er will es verhindern. Er macht sich auf nach Beaver, doch so leicht ist das nicht.
Denn seine \"ehemalige\" Mutter schwärzte ihn schon bei der dortigen Polizei an. Und die Fahndungsphotos von der Sexbestie Gilly sind schneller überall angebracht als Gilly selbst überhaupt in der Stadt ist. Die Suche nach seiner großen Liebe entwickelt sich zu einem herrlich witzigen Horrortrip.
Die Hauptrolle des Gilly bekam Jungschauspieler Chris Klein. Seine Karriere begann ziemlich unverhofft. Beim Casting zu \"Election\" suchte man einen würdigen Gegenpart zu Reese Witherspoon. Die Wahl fiel überraschend auf einen jungen Mann den kein Schwein kannte. Nämlich auf Chris Klein. Später bekam er Rollen in den ersten beiden Teilen von \"American Pie\", \"Rollerball\" oder dem Vietnamepos \"Wir waren Helden\".
Heather Graham spielt seine geliebte Jo. Sie dürfte fast jedem bekannt sein. Sie hatte Rollen in \"Bowfingers grosse Nummer\", \"Lost in Space\" und dem zweiten Teil von \"Austin Powers\".
Sie gilt als exzellente Charakterdarstellerin, dennoch kann sie es sich ab und zu nicht verkneifen einen Abstecher in eine Komödie zu machen. Sally Field ist in der Rolle der geldgierigen Valdine Wingfield. Zu ihren besten Filmen zählen \"Forrest Gump\" und \"Nicht ohne meine Tochter\". Derzeit ist sie mit \"Natürlich Blond 2\" im Kino.
Richard Jenkins ist als Vater von Jo zu sehen. Er hatte sicher die schwierigste Rolle im Film. Er musste einen Mann spielen der sich von einem Schlaganfall erholt und andauernd mit Schimpfwörtern um sich schmeisst. Man kennt ihn aus \"Verrückt nach Mary\" und \"Ich, beide und Sie\". Scheint wohl ein Freund der Farrelly Brothers zu sein.
Regie führte James B. Rogers. Er hatte nur einen weiteren Film gedreht, und zwar den zweiten Teil von \"American Pie\". Allerdings war er in jedem Film der Farrelly Brothers der Assisten des lustigen Brüdergespanns.
Wie schon im ersten Absatz erwähnt, die Produzenten waren Peter und Bobby Farrelly, die für Meisterwerke wie \"Verrückt nach Mary\", \"Dumm und Dümmer\", \"Ich, beide und sie\" und \"Schwer verliebt\" verantwortlich waren.
Der Film bietet sehr viel Wortwitz, aber auch witzige Situationen. Das Niveau des Streifens werde ich in einem kurzen Dialog ausdrücken. Der Dialog fand statt als der wirkliche Sohn auftauchte.
Sally Field zu ihrem Mann: \" Er ist wirklich unser Sohn\"
Er, auf Gilly deutend: \"Und wer ist dann dieser Haufen Scheiße?\"
Also, Niveau unter Null.
Rufmord wird in dieser Geschichte groß geschrieben. Ein junger Mann der niemals etwas falsches gemacht hat, wird von einer Minute zur anderen zum Schwesternvernascher. Und es nimmt kein Ende. So wird er auch noch zur Sexbestie und zum Verrückten der nicht mehr weiß was er tut. Obwohl alles nicht stimmt.
Herrlich fand ich den Anblick von Chris Klein nachdem er in die Irrenanstalt eingewiesen wurde. Im netten Jäckchen ohne Ärmel, und mit der geilen Maske die jeder kennt seit Hannibal Lecter in den Kinos wütete.
Die Story ist gnadenlos gut. Von Inzucht hat man in Hollywood noch nicht allzuviel gehört. Mit diesem Film hat man sich mal rangewagt. Auch wenn es dann doch keine Inzucht war.
Leider hat man sich beim Titel ein bisschen vergriffen, denn \"Ohne Worte\" sagt ja leider nichts aus. Das kann ja alles sein vom Thriller über den Liebesfilm bis zum Drama. Aber der Originaltitel ist auch nicht besser.
Ich rechne nicht damit dass den Film allzuviele kennen. \"Ohne Worte\" floppte total, wenn auch zu Unrecht. An den 5 Leuten die vor mir einen Bericht geschrieben haben, merkt man es wohl am deutlichsten wie unbekannt dieser Film ist. Ich habe ihn ja auch nicht gekannt. Aber ich danke Gott dafür dass ich zur richtigen Zeit, auf dem richtigen Kanal war.
Es werden 2 Tabus gebrochen die man eigentlich nicht brechen sollte. Man erschuf 2 Figuren die eigentlich in einer Komödie nichts zu suchen haben. Zum einen den Vater von Jo der sich von seinem Schlaganfall erholt. Zum anderen einen Piloten der keine Beine mehr hat. Kann sein dass man da ein bisschen zu weit gegangen ist. Aber man kann es natürlich auch Richtungsweisend sehen, dass man wirklich alles und jeden in einer Komödie unterbringen kann.
Nebenbei muss man auch zugeben dass der Film kleine Schwächen hat. Nämlich dass man ab und zu keine Lacher einbaute. Einige verschenkte Minuten die man der Normalität opferte. Allerdings, ich finde diese Art besser, als das einbauen von lächerlichen Gags die den Zuschauer vergraulen.
Die Romantiker unter euch sollten eventuell dem Film auch eine Chance geben. Denn hinter all den Ferkeleien, kranken Sprüchen und idiotischen Situationen verbirgt sich auch eine nette Lovestory. Von einer Liebe die einfach nicht sein darf. Ist vielleicht eine idiotische Meinung meinerseits, aber das Ganze erinnert mich an die berühmteste Liebesgeschichte die es gibt, nämlich \"Romeo und Julia\". Ganz speziell am Ende.
Der Film wurde im Jahre 2001 gedreht in den USA. Der Originaltitel lautet \"Say it isn`t so\" und der Film läuft über 95 Minuten. In Deutschland ist er freigegeben ab 12 Jahren.
Danke für die Lesung, die Bewertung und das erhoffte Kommentar bzw. Kritik.
Cy@
Erstveröffentlichung: 28.7.2003
Nun zur Inhaltsangabe:
Gilly ist ein junger Mann der im Tierheim arbeitet, auf der ständigen Suche nach seiner Mutter ist, und keine Freundin hat. Denn er ist auf der Suche nach der Frau, bei deren Anblick er eine Gänsehaut bekommt. Als einer seiner Kollegen mit einem echt schrecklichen Haarschnitt aufkreuzt wird über die Frisur, aber vor allem über die Friseuse geredet. Dass sie ihr Handwerk nicht beherrscht war klar, aber der Geschändete bekam bei ihrem Anblick eine Gänsehaut. Grund genug für Gilly sich in die Hände der bezaubernden Frau zu begeben. Der Friseurbesuch entwickelt sich zu einer Katastrophe für seine Haare, sein Gesicht und für seine Ohren. Das ganze endet dann im Krankenhaus.
Doch der Kontakt mit der süssen Friseuse Josephine, kurz Jo, ist gesponnen und schnell wird Liebe daraus. Auch wenn Jo´s Eltern nicht so erfreut sind. Die Mutter Valdine Wingfield ist nur aufs Geld scharf, und so würde sie es lieber sehen wenn sie mit Jack eine Familie gründet der im entfernten Beaver, Oregon auf sie wartet.
Gilly der früher eine große Beziehungsangst hatte, merkt aber daß Jo die Frau seiner Träume ist. Er entschliesst sich schnell ihr einen Heiratsantrag zu machen.
Doch der Privatdetektiv den Gilly anheuerte um seine Mutter ausfindig zu machen, findet sie plötzlich tatsächlich. Doch das Ergebnis ist ein Alptraum. Seine Mutter ist Valdine Wingfield. Und das macht seine geliebt Jo, zu seiner Schwester. Geschockt vom Ergebnis, zieht Jo wieder weg nach Beaver, und Gilly bleibt im Hause seiner neuen Eltern.
16 Monate später
Die Verspottungen über den Schwesternf*cker sind immer noch nicht abgeklungen. Weder die Verspottungen noch die Liebe von Gilly zu seiner Schwester. Und umgekehrt.
Doch es kommt zur großen Wende als Leon auftaucht, und zweifelsfrei beweisen kann dass er der wahre Sohn der Familie Wingfield ist. Gilly wird rausgeschmissen, und dieser hat nun eine Mission in Sachen Liebe. Seine geliebt Jo wird in den nächsten Tagen den reichen Jack heiraten. Und er will es verhindern. Er macht sich auf nach Beaver, doch so leicht ist das nicht.
Denn seine \"ehemalige\" Mutter schwärzte ihn schon bei der dortigen Polizei an. Und die Fahndungsphotos von der Sexbestie Gilly sind schneller überall angebracht als Gilly selbst überhaupt in der Stadt ist. Die Suche nach seiner großen Liebe entwickelt sich zu einem herrlich witzigen Horrortrip.
Die Hauptrolle des Gilly bekam Jungschauspieler Chris Klein. Seine Karriere begann ziemlich unverhofft. Beim Casting zu \"Election\" suchte man einen würdigen Gegenpart zu Reese Witherspoon. Die Wahl fiel überraschend auf einen jungen Mann den kein Schwein kannte. Nämlich auf Chris Klein. Später bekam er Rollen in den ersten beiden Teilen von \"American Pie\", \"Rollerball\" oder dem Vietnamepos \"Wir waren Helden\".
Heather Graham spielt seine geliebte Jo. Sie dürfte fast jedem bekannt sein. Sie hatte Rollen in \"Bowfingers grosse Nummer\", \"Lost in Space\" und dem zweiten Teil von \"Austin Powers\".
Sie gilt als exzellente Charakterdarstellerin, dennoch kann sie es sich ab und zu nicht verkneifen einen Abstecher in eine Komödie zu machen. Sally Field ist in der Rolle der geldgierigen Valdine Wingfield. Zu ihren besten Filmen zählen \"Forrest Gump\" und \"Nicht ohne meine Tochter\". Derzeit ist sie mit \"Natürlich Blond 2\" im Kino.
Richard Jenkins ist als Vater von Jo zu sehen. Er hatte sicher die schwierigste Rolle im Film. Er musste einen Mann spielen der sich von einem Schlaganfall erholt und andauernd mit Schimpfwörtern um sich schmeisst. Man kennt ihn aus \"Verrückt nach Mary\" und \"Ich, beide und Sie\". Scheint wohl ein Freund der Farrelly Brothers zu sein.
Regie führte James B. Rogers. Er hatte nur einen weiteren Film gedreht, und zwar den zweiten Teil von \"American Pie\". Allerdings war er in jedem Film der Farrelly Brothers der Assisten des lustigen Brüdergespanns.
Wie schon im ersten Absatz erwähnt, die Produzenten waren Peter und Bobby Farrelly, die für Meisterwerke wie \"Verrückt nach Mary\", \"Dumm und Dümmer\", \"Ich, beide und sie\" und \"Schwer verliebt\" verantwortlich waren.
Der Film bietet sehr viel Wortwitz, aber auch witzige Situationen. Das Niveau des Streifens werde ich in einem kurzen Dialog ausdrücken. Der Dialog fand statt als der wirkliche Sohn auftauchte.
Sally Field zu ihrem Mann: \" Er ist wirklich unser Sohn\"
Er, auf Gilly deutend: \"Und wer ist dann dieser Haufen Scheiße?\"
Also, Niveau unter Null.
Rufmord wird in dieser Geschichte groß geschrieben. Ein junger Mann der niemals etwas falsches gemacht hat, wird von einer Minute zur anderen zum Schwesternvernascher. Und es nimmt kein Ende. So wird er auch noch zur Sexbestie und zum Verrückten der nicht mehr weiß was er tut. Obwohl alles nicht stimmt.
Herrlich fand ich den Anblick von Chris Klein nachdem er in die Irrenanstalt eingewiesen wurde. Im netten Jäckchen ohne Ärmel, und mit der geilen Maske die jeder kennt seit Hannibal Lecter in den Kinos wütete.
Die Story ist gnadenlos gut. Von Inzucht hat man in Hollywood noch nicht allzuviel gehört. Mit diesem Film hat man sich mal rangewagt. Auch wenn es dann doch keine Inzucht war.
Leider hat man sich beim Titel ein bisschen vergriffen, denn \"Ohne Worte\" sagt ja leider nichts aus. Das kann ja alles sein vom Thriller über den Liebesfilm bis zum Drama. Aber der Originaltitel ist auch nicht besser.
Ich rechne nicht damit dass den Film allzuviele kennen. \"Ohne Worte\" floppte total, wenn auch zu Unrecht. An den 5 Leuten die vor mir einen Bericht geschrieben haben, merkt man es wohl am deutlichsten wie unbekannt dieser Film ist. Ich habe ihn ja auch nicht gekannt. Aber ich danke Gott dafür dass ich zur richtigen Zeit, auf dem richtigen Kanal war.
Es werden 2 Tabus gebrochen die man eigentlich nicht brechen sollte. Man erschuf 2 Figuren die eigentlich in einer Komödie nichts zu suchen haben. Zum einen den Vater von Jo der sich von seinem Schlaganfall erholt. Zum anderen einen Piloten der keine Beine mehr hat. Kann sein dass man da ein bisschen zu weit gegangen ist. Aber man kann es natürlich auch Richtungsweisend sehen, dass man wirklich alles und jeden in einer Komödie unterbringen kann.
Nebenbei muss man auch zugeben dass der Film kleine Schwächen hat. Nämlich dass man ab und zu keine Lacher einbaute. Einige verschenkte Minuten die man der Normalität opferte. Allerdings, ich finde diese Art besser, als das einbauen von lächerlichen Gags die den Zuschauer vergraulen.
Die Romantiker unter euch sollten eventuell dem Film auch eine Chance geben. Denn hinter all den Ferkeleien, kranken Sprüchen und idiotischen Situationen verbirgt sich auch eine nette Lovestory. Von einer Liebe die einfach nicht sein darf. Ist vielleicht eine idiotische Meinung meinerseits, aber das Ganze erinnert mich an die berühmteste Liebesgeschichte die es gibt, nämlich \"Romeo und Julia\". Ganz speziell am Ende.
Der Film wurde im Jahre 2001 gedreht in den USA. Der Originaltitel lautet \"Say it isn`t so\" und der Film läuft über 95 Minuten. In Deutschland ist er freigegeben ab 12 Jahren.
Danke für die Lesung, die Bewertung und das erhoffte Kommentar bzw. Kritik.
Cy@
Erstveröffentlichung: 28.7.2003
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