Ohne Worte (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von klukklukkluk

Sister Slammer

Pro:

Die Witze

Kontra:

Die Story

Empfehlung:

Ja

Dieser Bericht bezieht sich auf die von Premiere ausgestrahlte Version



Warum dieser Film :

Wer eine Premierezeitschrift auf seiner Toilette liegen hat, ist bestens informiert! Mir geht es zumindest so und während einiger Sitzungen ist mir der Film „Ohne Worte“ aufgefallen. Als ich dann noch den Trailer bei dem Pay-TV Sender sah, war mir klar das dies ein Film ist, für den man ruhig mal ein paar Euro investieren kann.



Story :

Gilbert, der von allen nur Gilly genannt wird, ist hauptberuflicher Tiereinfänger und führt ein ehr langweiliges Leben. Eines Tages bekommt er von einem Bekannten den Tipp, dass eine neue Friseurin in seiner Stadt angefangen hat. Diese soll bildhübsch sein und so macht sich Gilly ohne Umwege auf, um sich eine neue Frisur verpassen zu lassen.

Er verliebt sich augenblicklich in die junge Dame und so wie es aussieht empfindet sie auch etwas für ihn. Sie treffen sich Abends zu einem gemeinsamen Essen, Gilly hat allerdings einen sehr hohen Preis für dieses Meeting bezahlt. Jo, die Friseurin, hatte ihm nämlich bei der Sitzung vor Freude ein Ohr abgeschnitten, als Gilly erwähnte das er eine Katze eingefangen habe, die Jo zufälligerweise entlaufen ist.

Nun kommt es wie es kommen muss .. die beiden sind sich sympathisch, werden ein Liebespärchen und verloben sich, nachdem sie knapp sechs Monate zusammen sind. Doch dann kommt der Tag, der alles verändern soll... Gilly, der in einem Heim großgeworden ist, hat einen zweitklassigen Privatdetektiv damit beauftragt, nach seinen unbekannten Eltern zu suchen. Als der Detektiv anruft verkündet er, dass Jo´s Eltern auch seine sind und seine Verlobte folglich seine Schwester. Gilly erntet Hohn und Spott ( als „Sister Slammer“ ), zieht bei seinen neuen Eltern ein und Jo zieht aus um in die Ferne zu fliehen.

Einige Monate später taucht Jo´s richtiger Bruder auf und es stellt sich heraus, dass die ehemals Verliebten doch keine Geschwister waren. Jo hat mittlerweile verkündet das sie ihren jetzigen Freund heiraten will und so macht Gilly sich auf, dies zu verhindern...



Technische Daten zum Film :

Originaltitel : Say it isn`t so

Darsteller : Chris Klein, Heather Graham, Orlando Jones

Regie : James B. Rogers

FSK : 12

Drehland und Jahr : USA 2001

Filmlänge : ca. 95 Minuten



Meine Meinung :

Etwas mehr hatte ich von „Ohne Worte“ schon erwartet, da die Kritiken eigentlich sehr gut ausgefallen sind. Doch leider steckt eine etwas müde Story hinter dem Film, was allerdings nicht heißen soll das zahlreiche Lacher vorhanden sind. Besonders die Ohr-Szene hat mir gut gefallen und dazu geführt, dass ich lauthals lachen musste.

Eines wird einem aber schnell klar wenn man sich diesen Streifen anschaut und zwar das die Farrelly Brüder ihre Finger im Spiel hatten. Mit Filmen wie „Dumm und Dümmer“ und „Verrückt nach Marry“ haben sie sich bereits einen Namen im Komödiengenre gemacht und obwohl sie bei diesem Film nur Produzenten waren, ist ihre Handschrift ganz deutlich zu erkennen.

„Ohne Worte“ ist also eine „mehr oder weniger“ Liebeskomödie mit genialen Einlagen, die kein Pardon kennen. Ob, wie angesprochen, ein Ohr dran glauben muss, ein Ring im Kuharsch verloren wird oder ein Beinloser zum Retter aus der Irrenanstalt wird, hier bleibt kein Auge trocken und vor allem werden viele Grundsätze des guten Geschmacks gebrochen, was den Film eindeutig aufwertet! Schauspielerisch wurde von den Protagonisten keine Höchstleistung gefordert und so kann man ihre Arbeit als guten Durchschnitt bewerten.

Alles in allem ist „ohne Worte“ eine gute Komödie, die allerdings nicht so gelungen ist wie der Vergleichsfilm „Verrückt nach Marry“ die Handlung ist etwas uninteressant und lediglich die Witzeinlagen sind gelungen. Eine Empfehlung gibt es trotzdem von mir, da dies sicherlich der richtige Film für einen Videoabend mit Chips und Bier ist!

Gruss Kluk

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