Ohne Worte (DVD) Testbericht

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ab 18,43
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Erfahrungsbericht von Abana1

"Verrückt nach Mary" für Arme

Pro:

lustiger und unterhaltsamer Film, Audiokommentar auf der DVD

Kontra:

viel zu wenig Bonusmaterial auf der DVD, teilweise zu platte Gags

Empfehlung:

Ja

Von dem Film \"Ohne Worte\" hatte ich noch nie etwas gehört, bis ich ich die DVD in der Sammlung meines Bruders gefunden habe. Da ich ohnehin keine DVDs zum Anschauen hatte, habe ich dem Film eine Chance gegeben, und hier folgt nun die DVD-Kritik.


Handlung
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Gilly Noble (Chris Klein) ist von der neuen Friseurin Jo (Heather Graham) begeistert - nicht so sehr von ihren beruflichen Fertigkeiten (denn die sind eher dürftig), sondern eher von ihrem Aussehen und Charme. Die beiden werden ein Paar, und bald geht auch Gilly bei Jo´s Eltern ein und aus. Jo´s Mutter Valdine (Sally Field) würde allerdings lieber einen anderen Schwiegersohn haben. Eine Hochzeit steht kurz bevor, doch dann stellt sich heraus, das Jo und Gilly eigentlich Schwester und Bruder sind.

Einige Zeit später steht dann der richtige Stiefsohn von Valdine vor der Tür. Da nun Jo und Gilly keine Geschwister mehr sind, macht sich Gilly auf die Suche nach Jo. Diese steht kurz vor der Hochzeit mit Jack, einem reichen Drogenboß. Von diesem Schwiegersohn ist Valdine begeistert, deshalb will sie auch auf jeden Fall ein Treffen von Gilly und Jo verhindern...


Meine Meinung
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Im Kino ist der Film wohl völlig untergegangen, zumindest hat mir der Filmtitel rein gar nichts gesagt. So hatte ich auch nicht gerade die höchsten Erwartungen, aber \"Ohne Worte\" hat sich als ganz netter Film herausgestellt. Wie man allerdings auf den Titel \"Ohne Worte\" gekommen ist, frage ich mich immer noch. Im englischen Original heißt der Film \"Say it isn´t so\". Wie man dann auf \"Ohne Worte\" gekommen ist, weiß ich nicht, aber vielleicht ist denen nichts besseres eingefallen.

Naja, die Handlung ist ja nicht weiter aussagekräftig, aber wie so häufig ist diese bei Komödien sowieso Nebensache. Und so ist das auch hier. Die Handlung bietet nur die Grundlage für eine Aneinanderreihung von Gags. Diese sind zu vergleichen mit \"Verrückt nach Mary\", allerdings wird das Niveau dann doch nicht so erreicht bzw. bleibt es weit hinter dem Vorbild zurück. \"Ohne Worte\" wurde übrigens wie auch \"Verrückt nach Mary\" von den Farrelly-Brüdern produziert. Insgesamt ist der Film aber sehr lustig. Allerdings sollte man eben nichts gegen derbe Witze haben, denn von denen gibt es reichlich. Teilweise sinkt es doch ins Niveaulose ab, wie z.B. bei dem Arm in der Kuh. Also das hätte nun wirklich nicht sein müssen.

Hauptdarsteller Chris Klein war mir aus \"American Pie\" bekannt, und auch hier zeigt er sein komödiantisches Talent. Allerdings würd eich dies hier nicht zu hoch bewerten, denn irgendwie schaut er immer zu verträumt in die Kamera. Heather Graham ist wohl auch allseits bekannt, wie auch Sally Field. Von der Besetzung her ist der Film also gar nicht so schlecht.

Alles in allem handelt es sich hier um einen sehr skurillen Film, der aber trotzdem recht lustig und unterhaltsam ist. Wenn man mal einen Film zum Entspannen sucht, ist man bei \"Ohne Worte\" genau richtig.


Die DVD
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Die DVD von Fox ist leider mit recht dürftigen Bonusmaterial ausgestattet. Außer dem interessanten Audiokommentar hat die DVD nicht viel zu bieten. Hier kann man natürlich vieles besser machen, aber dies ist ja noch bei vielen DVDs der Fall.

Das Bild und der Ton sind sehr gut. Das Bild weist zwar gelegentliches Flimmern und Rauschen auf, aber über den Kontrast und die Schärfe kann man nicht meckern. Der Ton ist vor allem in der Music-Score richtig gut, auch die Dialoge kommen alle deutlich und klar rüber. Es gibt auch ein paar vereinzelte Surround-Effekte, aber ansonsten ist der Film eher Dialog-lastig.

Die Menüs sind mit Standbildern ausgestattet, die musikalisch unterlegt sind. Es ist also alles recht schlicht gehalten. Ein Booklet gibt es auch nicht.

< Bonusmaterial >

# Audiokommentar von Regisseur James B. Rogers und Darsteller Chris Klein
Da der Rest des Bonusmaterials ziemlich dürftig ausfällt, ist der Audiokommentar die einzige Informationsquelle zum Film. Und der Regisseur James B. Rogers und der Hauptdarsteller Chris Klein machen dies auch sehr gut. Zwar ist der Film vom Unterhaltungswert her besser (und so sollte dies ja auch sein), aber die beiden geben viele Informationen zum Film und zu den Dreharbeiten. Man sollte sich diesen Kommentar auf keinen Fall entgehen lassen.

# Featurette (~4min)
Normalerweise nennt man so was ja \"Making Of\",aber hier handelt es sich eher um einen Witz. Mit Sicherheit ist dies ein Promo-Clip für den Film gewesen, denn hier wird kräftig die Werbetrommel gerührt. Auf Informationen braucht man hier nicht zu warten, es gibt ein paar Statements und ein paar Szenen von den Dreharbeiten, aber ansonsten ist der Clip recht dürftig.

# Nicht-verwendete Szenen (~8min)
Die geschnittenen Szenen sind zwar nicht sonderlich sehenswert, aber wenigstens mit einem optionalen Audiokommentar vom Regisseur ausgestattet. Dadurch bekommt man eine Erklärung, warum die sechs Szenen nicht ihren Weg in den Film geschafft haben. Leider muß man alle Szenen einzeln anwählen, ein zusammenfassender Clip wäre besser gewesen. Der letzte Clip ist sogar ein alternatives Filmende, aber das eigentliche Ende hat mir besser gefallen. Ansonsten ist auch die Qualität der Clips recht schlecht, teilweise ist der Anfang der Szenen s/w.

# Kinotrailer und TV-Spots (~4min)
Hier kann man sich den Kinotrailer und fünf TV-Spots anschauen. Naja, wer so was mag.

< Weitere Daten >


Sprachen : Deutsch, Englisch
Untertitel : Deutsch, Englisch

Bildformat : 1,85:1 (anamorph)
Audiokanäle : Dolby Digital 5.1

Spielzeit : 92 min
FSK : ab 12 Jahre


Epilog
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Zusammenfassend kann man sagen, daß \"Ohne Worte\" eine sehr lustige und unterhaltsame Komödie ist, die man sich zum Zeitvertreib mal anschauen an. Natürlich handelt es sich hier nicht um einen anspruchsvollen Film, aber manchmal muß man sich einfach auch etwas Triviales anschauen.

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