Outbreak - Lautlose Killer (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Tom_Araya
Killer-Viren
Pro:
spannendes Thema, bekannte und gute Darsteller
Kontra:
stellenweise klischeelastig und übertrieben
Empfehlung:
Ja
Originaltitel: Outbreak, USA 1995
Regie: Wolfgang Petersen
Schauspieler: Dustin Hoffman, Rene Russo, Morgan Freeman, Kevin Spacey, Cuba Gooding Jr...
Laufzeit: 127 Minuten
FSK: 12 (grosszügig)
Story
*****
Colonel Sam Daniels (Dustin Hoffman) und seine Ex-Frau Robby (Rene Russo) vergessen ihre kleinen Streits schnell als es zu einer mittelgrossen Katastrophe kommt: das Seucheninstitut gibt bekannt das der tödliche Virus \"Mutaba\" in einer amerikanischen Kleinstadt ausgebrochen zu sein scheint.
Einige Zeit zuvor: Sam arbeitet für das Militär und ist spezialisiert auf den Umgang mit Viren, er fliegt zusammen mit dem Greenhorn Major Salt (Cuba Gooding Jr.) und seinem Partner (Kevin Spacey) nach Afrika. Dort findet er ein Dorf vor das fast komplett von einer Krankheit dahingerafft worden ist.
Sam denkt das es sich um Mutaba handelt und das die Gefahr einer Ausbreitung gross ist, denn wenn auch nur ein Infizierter entkommen ist...aber bei seinem Vorgesetzten und Freund General Billy Ford (Morgan Freeman) stösst er auf unerwarteten Widerstand, es scheint als habe Billy Befehle erhalten die Sache zu vertuschen.
Es dauert nicht lange bis das Seuchenbekämpfungs Institut in dem Robby arbeitet Sams Verdacht bestätigt, es treten vermehrt Todesfälle auf die auf das tödliche Virus hindeuten.
Die Lage spitzt sich schnell zu, eine ganze Kleinstadt wird vom Militär abgeriegelt, eine unerträgliche Situation für die Bürger und für einige Leute beim Militär die mehr tun hätten können damit es nicht zu dieser Katastrophe kommt...
Sam versucht zusammen mit Major Salt den Überträger zu finden: einen kleinen Affen, denn er enthält ein Antiserum welches das Virus neutralisieren kann.
Die Uhr tickt unerbittlich gegen sie: Robby hat sich durch ein Missgeschick infiziert. Von höchster Stelle werden den beiden Steine in den Weg gelegt, denn der Plan lautet die Kleinstadt einfach durch eine atomähnliche Bombe auszuradieren...
Kritik
*******
Für mich ein sehr interessanter Film, keine Frage, tödliche Viren üben eine gewisse Faszination aus.
Hinzu kommt ein Sumpf aus militärischem Übermut und politischem Interesse an Biowaffen, etwas über das man sich so richtig aufregen kann und das einen mit den guten Jungs mitfiebern lässt.
Auch wenn sich Petersen einiger plumper Klischees bedient, wie z.B.den bösen militärischen Obermackern denen Menschenleben egal sind, so ist die Story insgesamt doch recht originell und gut umgesetzt worden.
Gegen Ende wird wie so oft etwas zu dick aufgetragen, das übertriebene Heldengetue ist nicht mein Fall.
Die Moral von der Geschichte ist natürlich das tödliche Viren besonders dann eine Chance haben wenn machthungrige Leute nicht alles tun um sie zu vernichten, nun ja das Thema ist nicht besonders neu aber durchaus immer wieder kurzweilig.
Der Spannungsbogen stimmt, auch wenn man sich natürlich schwer vorstellen kann das Robby und die ganze Stadt am Ende dran glauben müssen, sowas kommt in Hollywoodfilmen nur sehr selten vor.
Das ist aber nicht so schlimm, mitgefiebert hab ich die meiste Zeit dennoch.
Am beeindruckensten ist ganz klar die vom Militär abgeriegelte Stadt, hier erreicht die Atmosphäre ihren Höhepunkt.
Direkte Brutalität gibt es wenig zu sehen, aber Bilder von sich fast schon zersetzenden Menschen könnten auf einen 12jährigen doch etwas verstörend wirken...FSK 16 wäre auch eine Option gewesen.
Bei den Schauspielern wurden keine Kosten gescheut, alle wichtigen Rollen wurden mit bekannten Gesichtern besetzt.
Hauptakteur Dustin Hoffman geht mir dabei wie meist gelegentlich auf die Nerven, manchmal macht er sich für meinen Geschmack zu wichtig und wirkt fast schon übertrieben selbstsicher.
Rene Russo spielt solide, Morgan Freeman ist wie immmer ein Highlight, als General der hin und hergerissen ist zwischen Befehlen und seinem Gewissen.
Kiefer Sutherland als hartherziger General (der Freeman vorgesetzt ist) und Kevin Spacey als witzelndes Mitglied von Sams Team sind klasse Schauspieler, und das zeigen sie in Outbreak auch.
Cuba Gooding Jr. als junger Major der offen mit seinen Gefühlen umgeht war mir recht sympatisch, mit ihm verbinde ich fast immer automatisch seine Rolle in Boyz N the Hood...
Fazit: gute Unterhaltung auf recht hohem Niveau, mit hochkarätigen Darstellern und einem fesselnden Thema.
Regie: Wolfgang Petersen
Schauspieler: Dustin Hoffman, Rene Russo, Morgan Freeman, Kevin Spacey, Cuba Gooding Jr...
Laufzeit: 127 Minuten
FSK: 12 (grosszügig)
Story
*****
Colonel Sam Daniels (Dustin Hoffman) und seine Ex-Frau Robby (Rene Russo) vergessen ihre kleinen Streits schnell als es zu einer mittelgrossen Katastrophe kommt: das Seucheninstitut gibt bekannt das der tödliche Virus \"Mutaba\" in einer amerikanischen Kleinstadt ausgebrochen zu sein scheint.
Einige Zeit zuvor: Sam arbeitet für das Militär und ist spezialisiert auf den Umgang mit Viren, er fliegt zusammen mit dem Greenhorn Major Salt (Cuba Gooding Jr.) und seinem Partner (Kevin Spacey) nach Afrika. Dort findet er ein Dorf vor das fast komplett von einer Krankheit dahingerafft worden ist.
Sam denkt das es sich um Mutaba handelt und das die Gefahr einer Ausbreitung gross ist, denn wenn auch nur ein Infizierter entkommen ist...aber bei seinem Vorgesetzten und Freund General Billy Ford (Morgan Freeman) stösst er auf unerwarteten Widerstand, es scheint als habe Billy Befehle erhalten die Sache zu vertuschen.
Es dauert nicht lange bis das Seuchenbekämpfungs Institut in dem Robby arbeitet Sams Verdacht bestätigt, es treten vermehrt Todesfälle auf die auf das tödliche Virus hindeuten.
Die Lage spitzt sich schnell zu, eine ganze Kleinstadt wird vom Militär abgeriegelt, eine unerträgliche Situation für die Bürger und für einige Leute beim Militär die mehr tun hätten können damit es nicht zu dieser Katastrophe kommt...
Sam versucht zusammen mit Major Salt den Überträger zu finden: einen kleinen Affen, denn er enthält ein Antiserum welches das Virus neutralisieren kann.
Die Uhr tickt unerbittlich gegen sie: Robby hat sich durch ein Missgeschick infiziert. Von höchster Stelle werden den beiden Steine in den Weg gelegt, denn der Plan lautet die Kleinstadt einfach durch eine atomähnliche Bombe auszuradieren...
Kritik
*******
Für mich ein sehr interessanter Film, keine Frage, tödliche Viren üben eine gewisse Faszination aus.
Hinzu kommt ein Sumpf aus militärischem Übermut und politischem Interesse an Biowaffen, etwas über das man sich so richtig aufregen kann und das einen mit den guten Jungs mitfiebern lässt.
Auch wenn sich Petersen einiger plumper Klischees bedient, wie z.B.den bösen militärischen Obermackern denen Menschenleben egal sind, so ist die Story insgesamt doch recht originell und gut umgesetzt worden.
Gegen Ende wird wie so oft etwas zu dick aufgetragen, das übertriebene Heldengetue ist nicht mein Fall.
Die Moral von der Geschichte ist natürlich das tödliche Viren besonders dann eine Chance haben wenn machthungrige Leute nicht alles tun um sie zu vernichten, nun ja das Thema ist nicht besonders neu aber durchaus immer wieder kurzweilig.
Der Spannungsbogen stimmt, auch wenn man sich natürlich schwer vorstellen kann das Robby und die ganze Stadt am Ende dran glauben müssen, sowas kommt in Hollywoodfilmen nur sehr selten vor.
Das ist aber nicht so schlimm, mitgefiebert hab ich die meiste Zeit dennoch.
Am beeindruckensten ist ganz klar die vom Militär abgeriegelte Stadt, hier erreicht die Atmosphäre ihren Höhepunkt.
Direkte Brutalität gibt es wenig zu sehen, aber Bilder von sich fast schon zersetzenden Menschen könnten auf einen 12jährigen doch etwas verstörend wirken...FSK 16 wäre auch eine Option gewesen.
Bei den Schauspielern wurden keine Kosten gescheut, alle wichtigen Rollen wurden mit bekannten Gesichtern besetzt.
Hauptakteur Dustin Hoffman geht mir dabei wie meist gelegentlich auf die Nerven, manchmal macht er sich für meinen Geschmack zu wichtig und wirkt fast schon übertrieben selbstsicher.
Rene Russo spielt solide, Morgan Freeman ist wie immmer ein Highlight, als General der hin und hergerissen ist zwischen Befehlen und seinem Gewissen.
Kiefer Sutherland als hartherziger General (der Freeman vorgesetzt ist) und Kevin Spacey als witzelndes Mitglied von Sams Team sind klasse Schauspieler, und das zeigen sie in Outbreak auch.
Cuba Gooding Jr. als junger Major der offen mit seinen Gefühlen umgeht war mir recht sympatisch, mit ihm verbinde ich fast immer automatisch seine Rolle in Boyz N the Hood...
Fazit: gute Unterhaltung auf recht hohem Niveau, mit hochkarätigen Darstellern und einem fesselnden Thema.
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