Pale Rider - Der namenlose Reiter (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von BelgiumKing
GUTER CLINT EASTWOOD, GUTE STORY
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
@@@ STORY @@@
LaHood ist eine triste Goldgräberstadt in der Öde und gleichnamig mit dem Minenbesitzer Coy LaHood (Richard A. Dysart), der mit seinen Männern und seinem Sohn Josh (Chris Penn) skrupellos schürft und dem kein Mittel zu gemein ist, Siedler und unabhängige Goldschürfer nahe seiner Minen zu vertreiben.
Einmal mehr kommt es zu einem Überfall auf die harmlosen Digger. Mit dem Töten deren Rinder und Brutalität gegenüber den Männern, versucht der Minenbesitzer sie zu vertreiben, und es haben bereits manche Digger aufgegeben. Nicht so Hull Barret (Michael Moriarty), der sich liebevoll um die Witwe Sarah Wheeler (Carrie Snodgress) und ihre 15jährige Tochter Megan (Sydney Penny).
Barret reitet in den kleinen Ort um Besorgungen zu erledigen. Die Schlägertruppe von Coy LaHood nimmt in in Empfang und beginnt ihn niederzuknüppeln, als der Pale Rider auftaucht...
Der Pale Rider, gespielt von Clint Eastwood, ist ein Prediger, der ebenso mit Waffen und Fäusten umgehen kann und schlägt das Gesindel in die Flucht. Der dankbare Barret lädt ihn auf seine Farm ein und der Prediger erfährt, wie LaHood sie tyrannisiert.
Der Prediger motiviert die Digger sich zu wehren und stellt sich auf deren Seite, während Coy LaHood keine Mittel findet, um ihn zu bestechen oder zu verjagen. Seine Wut ist grenzenlos, und er beauftragt den korrupten Marshall Stockburn (John Russell) und dessen sechs Deputies an, um dem Prediger und den Goldgräber ein für alle mal den Garaus zu machen.
Was LaHood nicht weiß, ist, dass der Prediger mit Stockburn noch eine alte Rechnung zu erledigen hat, denn der Prediger ist aus früheren Tagen von Kugeln durchsiebt, einen Überfall von Stockburn, den ich schwerverletzt überlebte. Nicht nur die Goldgräber brauchen Hilfe, sondern es ist auch der Tag der Rache für den Prediger da...
@@@ DVD-FACTS @@@
Sprachen: Deutsch (Mono), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch, Hebräisch, Türkisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch, ferner Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte
Dolby, HiFi Sound
DVD Erscheinungstermin: 14. September 2000
FSK: ab 16 Jahre
Booklet: keines
Format: 16:9 / 2.35:1
Dauer: 111 min
Vertrieb: Warner Home Entertainment
Mein Preis: 7,99 Euro in einem Supermarkt
Die Bildqualität ist gut und der Ton im Mono-Format ausreichend.
@@@ FILM-FACTS @@@
Pale Rider - Der einsame Reiter
USA 1985
Genre: Western
Länge: 111 Minuten
Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Michael Butler und Dennis Shryack
Musik: Lennie Niehaus
Kamera: Bruce Surtees
Darsteller: Clint Eastwood (der Prediger), Michael Moriarty (Hull Barret), Carrie Snodgress (Sarah Wheeler), Chris Penn (Josh LaHood), Richard A. Dysart (Coy LaHood), Sydney Penny (Megan Wheeler), Richard Kiel (Club), Doug McGrath (Spider Conway), John Russell (Stockburn), Charles Hallahan (McGill), Richard Hamilton (Jed Blankenship)
@@@ ABOUT @@@
Auch wenn der Western in der Filmwelt allmählich vom Aussterben bedroht war, nahm sich Eastwood dieses Projektes als Regisseur und Hauptdarsteller an. Hierbei schuf er keine unbedingt neue Story, denn das Thema ist auch schon in anderen Filmen realisiert worden, so dass das Drehbuch sicher kein echtes Highlight ist.
Aber die Umsetzung zählt, und die ist wahrlich gelungen, denn der Western ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Leider sind viele der Darsteller wenig charismatisch, und es sind Clint Eastwood selbst und der korrupte Marshall Stockburn, die die Akzente setzen.
Die Kameraführung, gepaart mit guten Bauten und Kostümen, lassen keinen Wunsch an einen Western übrig. Dem Zuschauer wird schnell bewusst, und das setzt der Film einfach gut um, dass die Goldgräber ein einfaches und mühseliges Leben haben..
Dieser Western setzt mit Sicherheit keine sehr großen Highlights und verzichtet auf ungewöhnliche Action und Effekte, aber er ist solide und auch in keiner Weise langweilig. Und mir fällt kein anderer Darsteller ein, der die Rolle des wortkargen Predigers besser hätte spielen können als Clint Eastwood. Zweifelsfrei ist ein Großteil dieses Western auch eine sehr ausgeprägte Selbstdarstellung des Schauspielers und Regisseurs.
Das Schema, dass gut gegen böse siegen wird, ist ziemlich durchschaubar, tut dem Film aber natürlich keinen Abbruch. Letztlich ist es aber ein Film, der sich vorrangig für Fans von Western oder dem Darsteller Eastwood empfiehlt.
@@@ FAZIT @@@
Die Ausstattung der DVD ist ebenso minimalistisch wie Eastwoods Wortgewandheit in jenem Western. Es gibt weder ein Booklet noch ein Überblick über die einzelnen Kapitel. Lästig ist an der DVD ferner, dass sie sofort startet, und dies in englischer Sprache, obwohl es kein UK- oder US-Import ist. Also bedarf es dem manuellen Switchen in das Menü, um Sprachen oder Einstellungen vorzunehmen. Das ist sicher unüblich und wäre technisch anders zu lösen gewesen.
Der Mono-Ton, um ein Wortspiel zu wagen, ist ausreichend, da hier weder ein enormer Soundtrack noch andere Actionklänge implementiert wurden, so dass es nicht wirklich stört. Entscheidend ist, dass die Bildqualität indes gut ist und keine Wünsche übrig lässt.
Auf Bonusmaterial wurde verzichtet.
Wer also Western mag, wird einen szenisch gut umgesetzten Film in seinen Händen halten, der für dieses Genre nichts zu Wünschen übrig lässt. Auch Eastwood-Fans wird er gefallen, der in seiner typisch kargen Art den Helden spielt.
Wem weder Western noch Eastwood besonders gefallen, rate ich, in die TV-Zeitung regelmäßig zu schauen, da dieser Film regelmäßig auf deutschen Kanälen läuft. Und wem's dann nicht gefällt, kann immer noch umschalten.
Mir gefällt's und der DVD-Preis von 7,99 Euro ist akzeptabel, und die einzige Schwäche ist die unausgefeilte Menüführung zum Start der DVD.
JL (für yopi und ciao)
LaHood ist eine triste Goldgräberstadt in der Öde und gleichnamig mit dem Minenbesitzer Coy LaHood (Richard A. Dysart), der mit seinen Männern und seinem Sohn Josh (Chris Penn) skrupellos schürft und dem kein Mittel zu gemein ist, Siedler und unabhängige Goldschürfer nahe seiner Minen zu vertreiben.
Einmal mehr kommt es zu einem Überfall auf die harmlosen Digger. Mit dem Töten deren Rinder und Brutalität gegenüber den Männern, versucht der Minenbesitzer sie zu vertreiben, und es haben bereits manche Digger aufgegeben. Nicht so Hull Barret (Michael Moriarty), der sich liebevoll um die Witwe Sarah Wheeler (Carrie Snodgress) und ihre 15jährige Tochter Megan (Sydney Penny).
Barret reitet in den kleinen Ort um Besorgungen zu erledigen. Die Schlägertruppe von Coy LaHood nimmt in in Empfang und beginnt ihn niederzuknüppeln, als der Pale Rider auftaucht...
Der Pale Rider, gespielt von Clint Eastwood, ist ein Prediger, der ebenso mit Waffen und Fäusten umgehen kann und schlägt das Gesindel in die Flucht. Der dankbare Barret lädt ihn auf seine Farm ein und der Prediger erfährt, wie LaHood sie tyrannisiert.
Der Prediger motiviert die Digger sich zu wehren und stellt sich auf deren Seite, während Coy LaHood keine Mittel findet, um ihn zu bestechen oder zu verjagen. Seine Wut ist grenzenlos, und er beauftragt den korrupten Marshall Stockburn (John Russell) und dessen sechs Deputies an, um dem Prediger und den Goldgräber ein für alle mal den Garaus zu machen.
Was LaHood nicht weiß, ist, dass der Prediger mit Stockburn noch eine alte Rechnung zu erledigen hat, denn der Prediger ist aus früheren Tagen von Kugeln durchsiebt, einen Überfall von Stockburn, den ich schwerverletzt überlebte. Nicht nur die Goldgräber brauchen Hilfe, sondern es ist auch der Tag der Rache für den Prediger da...
@@@ DVD-FACTS @@@
Sprachen: Deutsch (Mono), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch, Hebräisch, Türkisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch, ferner Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte
Dolby, HiFi Sound
DVD Erscheinungstermin: 14. September 2000
FSK: ab 16 Jahre
Booklet: keines
Format: 16:9 / 2.35:1
Dauer: 111 min
Vertrieb: Warner Home Entertainment
Mein Preis: 7,99 Euro in einem Supermarkt
Die Bildqualität ist gut und der Ton im Mono-Format ausreichend.
@@@ FILM-FACTS @@@
Pale Rider - Der einsame Reiter
USA 1985
Genre: Western
Länge: 111 Minuten
Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Michael Butler und Dennis Shryack
Musik: Lennie Niehaus
Kamera: Bruce Surtees
Darsteller: Clint Eastwood (der Prediger), Michael Moriarty (Hull Barret), Carrie Snodgress (Sarah Wheeler), Chris Penn (Josh LaHood), Richard A. Dysart (Coy LaHood), Sydney Penny (Megan Wheeler), Richard Kiel (Club), Doug McGrath (Spider Conway), John Russell (Stockburn), Charles Hallahan (McGill), Richard Hamilton (Jed Blankenship)
@@@ ABOUT @@@
Auch wenn der Western in der Filmwelt allmählich vom Aussterben bedroht war, nahm sich Eastwood dieses Projektes als Regisseur und Hauptdarsteller an. Hierbei schuf er keine unbedingt neue Story, denn das Thema ist auch schon in anderen Filmen realisiert worden, so dass das Drehbuch sicher kein echtes Highlight ist.
Aber die Umsetzung zählt, und die ist wahrlich gelungen, denn der Western ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Leider sind viele der Darsteller wenig charismatisch, und es sind Clint Eastwood selbst und der korrupte Marshall Stockburn, die die Akzente setzen.
Die Kameraführung, gepaart mit guten Bauten und Kostümen, lassen keinen Wunsch an einen Western übrig. Dem Zuschauer wird schnell bewusst, und das setzt der Film einfach gut um, dass die Goldgräber ein einfaches und mühseliges Leben haben..
Dieser Western setzt mit Sicherheit keine sehr großen Highlights und verzichtet auf ungewöhnliche Action und Effekte, aber er ist solide und auch in keiner Weise langweilig. Und mir fällt kein anderer Darsteller ein, der die Rolle des wortkargen Predigers besser hätte spielen können als Clint Eastwood. Zweifelsfrei ist ein Großteil dieses Western auch eine sehr ausgeprägte Selbstdarstellung des Schauspielers und Regisseurs.
Das Schema, dass gut gegen böse siegen wird, ist ziemlich durchschaubar, tut dem Film aber natürlich keinen Abbruch. Letztlich ist es aber ein Film, der sich vorrangig für Fans von Western oder dem Darsteller Eastwood empfiehlt.
@@@ FAZIT @@@
Die Ausstattung der DVD ist ebenso minimalistisch wie Eastwoods Wortgewandheit in jenem Western. Es gibt weder ein Booklet noch ein Überblick über die einzelnen Kapitel. Lästig ist an der DVD ferner, dass sie sofort startet, und dies in englischer Sprache, obwohl es kein UK- oder US-Import ist. Also bedarf es dem manuellen Switchen in das Menü, um Sprachen oder Einstellungen vorzunehmen. Das ist sicher unüblich und wäre technisch anders zu lösen gewesen.
Der Mono-Ton, um ein Wortspiel zu wagen, ist ausreichend, da hier weder ein enormer Soundtrack noch andere Actionklänge implementiert wurden, so dass es nicht wirklich stört. Entscheidend ist, dass die Bildqualität indes gut ist und keine Wünsche übrig lässt.
Auf Bonusmaterial wurde verzichtet.
Wer also Western mag, wird einen szenisch gut umgesetzten Film in seinen Händen halten, der für dieses Genre nichts zu Wünschen übrig lässt. Auch Eastwood-Fans wird er gefallen, der in seiner typisch kargen Art den Helden spielt.
Wem weder Western noch Eastwood besonders gefallen, rate ich, in die TV-Zeitung regelmäßig zu schauen, da dieser Film regelmäßig auf deutschen Kanälen läuft. Und wem's dann nicht gefällt, kann immer noch umschalten.
Mir gefällt's und der DVD-Preis von 7,99 Euro ist akzeptabel, und die einzige Schwäche ist die unausgefeilte Menüführung zum Start der DVD.
JL (für yopi und ciao)
13 Bewertungen, 1 Kommentar
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25.04.2006, 11:57 Uhr von Sky112
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht
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