Party Animals ... Wilder geht's nicht! (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von t_durden
Erstaunlich guter - kurzweiliger Spaß!
Pro:
lustig, gute Gags, nicht allzu niveaulos, besser als American Pie
Kontra:
Tenniefilm
Empfehlung:
Ja
Hallo zusammen!
Jetzt soll es um den Film „National Lampoon’s Van Wilder“ oder im Deutschen „Party Animals“ gehen.
<< Story >>
Van Wilder (Ryan Reynolds) ist cool, hip und der beliebteste Student auf dem Campus und das schon seit ganzen sieben Jahren oder 14 Semestern. Sein Leben bezahlt Papi und er genießt den Ruhm in vollen Zügen. Mädels so viele er will und Anerkennung sind ihm sicher. Dazu gesellt sich eine Priese Coolness und sein wunderbares Talent die besten Parties zu organisieren (deshalb wohl der nichts sagende deutsche Titel). Doch Papi werden die zehntausende Dollar pro Jahr zu viel und er streicht kurzerhand die monatlichen Zahlungen. Ohne Geld lässt es sich nicht gut leben und so machen sich er und sein indischer Assistent auf Geld zu organisieren. Wenn das nicht schon genug Probleme wären, bricht er auch noch zwischen die Beziehung der jungen, aufsteigenden Reporterin Gwen (Tara Reid) und ihrem hochnäsigen Freund, der nun alles daran setzt Wilder von der Uni werfen zu lassen.
Wer es noch nicht bemerkt haben sollte. National Lampoon’s Van Wilder ist eine typische Teeny Komödie im langen, brausenden Fahrwasser des immer noch recht aktuellen American Pie. Aber im Gegensatz zu den diversen Vorgängern weniger pervers und mit einer kleinen Message. Zwar geht diese genauso unter wie die sozial-kritischen Züge in Scooby Doo, aber dem geneigten, weniger oberflächlichen Kinogänger mag sie dennoch auffallen. Was Party Animals zu einem erstaunlich kurzweiligen und lustigen Film macht, sind also weniger die niveaulosen Gags a la „Nicht noch ein Tennie Film“, sondern kleine Spitzfindigkeiten und Anspielungen die man beim ersten Sehen vielleicht übersieht.
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Die beiden Hauptdarsteller Ryan Reynolds und Tara Reid (ua. American Pie, Urban Legend und Cruel Intensions) machen ihre Sache erstaunlicherweise sehr gut und ganz im Gegenteil zu dem was ich erwartet hatte geben sich beide nicht für die niveaulosesten Gags her, sondern treiben die Story voran. Ja es gibt tatsächlich so etwas wie eine Story. Gerade Tara Reid uns bekannt aus solch Klassikern der Filmgeschichte wie „Düstere Legenden“ oder „Cruel Intensions“ (ja das ist ironisch gemeint) mausert sich langsam zu einer ernstzunehmenden Schauspielerin und das obwohl ihre Karriere relativ durchwachsen ist und am Set von „Childs Play“ begonnen hat. Ryan Reynolds wird den meisten weniger sagen und ist in Deutschland noch relativ unbekannt und das obwohl er schon eine beachtliche Fernsehkarriere hinter sich hat. Highlight ist sicherlich die erfolgreiche 98er Sitcom „Two Guys, a Girl and a Pizza Place“ oder „Two Guys and a Girl“ (ab der dritten Staffel) die hoffentlich auch noch hierzulande anläuft.
Positiv erwähnen möchte ich auch noch Kal Penn alias Taj Mahal Badalandabad, der indische Assistent Van Wilders. Er spielt seine Rolle, des unschuldigen, schüchternen indischen Austauschschülers brillant und sorgt für einige der besten Gags des ganzen Films.
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Wie schon anfangs angedeutet war ich von Party Animals sehr positiv überrascht und bis auf wenige Ausnahmen unterhält der Film auf einem für einen Tennie Film beachtlich hohem Niveau und sinkt nur selten tief unter die Gürtellinie. Egal ob nun die Lutscher lutschende asiatische Schneiderin oder die jungfräulichen Streberstudenten, der Film weiß einfach zu überzeugen. Das er nicht ganze ohne den ein oder anderen perversen Witz auskommt ist klar, aber es hält sich alles in Grenzen und man kann drüber hinwegsehen. Und dann bekommt man eine kurzweilige Komödie serviert die (fast) ganz ohne sexuelle Anspielungen auskommt und einfach Spaß macht. Ich kann Party Animals nur jedem empfehlen und wer genug Englisch kann sollte gleich die OV nehmen, dann wird’s doppelt lustig.
In diesem Sinn: „Viel Spaß“!
Copyright t_durden @ ciao / yopi 2002-2004
Jetzt soll es um den Film „National Lampoon’s Van Wilder“ oder im Deutschen „Party Animals“ gehen.
<< Story >>
Van Wilder (Ryan Reynolds) ist cool, hip und der beliebteste Student auf dem Campus und das schon seit ganzen sieben Jahren oder 14 Semestern. Sein Leben bezahlt Papi und er genießt den Ruhm in vollen Zügen. Mädels so viele er will und Anerkennung sind ihm sicher. Dazu gesellt sich eine Priese Coolness und sein wunderbares Talent die besten Parties zu organisieren (deshalb wohl der nichts sagende deutsche Titel). Doch Papi werden die zehntausende Dollar pro Jahr zu viel und er streicht kurzerhand die monatlichen Zahlungen. Ohne Geld lässt es sich nicht gut leben und so machen sich er und sein indischer Assistent auf Geld zu organisieren. Wenn das nicht schon genug Probleme wären, bricht er auch noch zwischen die Beziehung der jungen, aufsteigenden Reporterin Gwen (Tara Reid) und ihrem hochnäsigen Freund, der nun alles daran setzt Wilder von der Uni werfen zu lassen.
Wer es noch nicht bemerkt haben sollte. National Lampoon’s Van Wilder ist eine typische Teeny Komödie im langen, brausenden Fahrwasser des immer noch recht aktuellen American Pie. Aber im Gegensatz zu den diversen Vorgängern weniger pervers und mit einer kleinen Message. Zwar geht diese genauso unter wie die sozial-kritischen Züge in Scooby Doo, aber dem geneigten, weniger oberflächlichen Kinogänger mag sie dennoch auffallen. Was Party Animals zu einem erstaunlich kurzweiligen und lustigen Film macht, sind also weniger die niveaulosen Gags a la „Nicht noch ein Tennie Film“, sondern kleine Spitzfindigkeiten und Anspielungen die man beim ersten Sehen vielleicht übersieht.
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Die beiden Hauptdarsteller Ryan Reynolds und Tara Reid (ua. American Pie, Urban Legend und Cruel Intensions) machen ihre Sache erstaunlicherweise sehr gut und ganz im Gegenteil zu dem was ich erwartet hatte geben sich beide nicht für die niveaulosesten Gags her, sondern treiben die Story voran. Ja es gibt tatsächlich so etwas wie eine Story. Gerade Tara Reid uns bekannt aus solch Klassikern der Filmgeschichte wie „Düstere Legenden“ oder „Cruel Intensions“ (ja das ist ironisch gemeint) mausert sich langsam zu einer ernstzunehmenden Schauspielerin und das obwohl ihre Karriere relativ durchwachsen ist und am Set von „Childs Play“ begonnen hat. Ryan Reynolds wird den meisten weniger sagen und ist in Deutschland noch relativ unbekannt und das obwohl er schon eine beachtliche Fernsehkarriere hinter sich hat. Highlight ist sicherlich die erfolgreiche 98er Sitcom „Two Guys, a Girl and a Pizza Place“ oder „Two Guys and a Girl“ (ab der dritten Staffel) die hoffentlich auch noch hierzulande anläuft.
Positiv erwähnen möchte ich auch noch Kal Penn alias Taj Mahal Badalandabad, der indische Assistent Van Wilders. Er spielt seine Rolle, des unschuldigen, schüchternen indischen Austauschschülers brillant und sorgt für einige der besten Gags des ganzen Films.
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Wie schon anfangs angedeutet war ich von Party Animals sehr positiv überrascht und bis auf wenige Ausnahmen unterhält der Film auf einem für einen Tennie Film beachtlich hohem Niveau und sinkt nur selten tief unter die Gürtellinie. Egal ob nun die Lutscher lutschende asiatische Schneiderin oder die jungfräulichen Streberstudenten, der Film weiß einfach zu überzeugen. Das er nicht ganze ohne den ein oder anderen perversen Witz auskommt ist klar, aber es hält sich alles in Grenzen und man kann drüber hinwegsehen. Und dann bekommt man eine kurzweilige Komödie serviert die (fast) ganz ohne sexuelle Anspielungen auskommt und einfach Spaß macht. Ich kann Party Animals nur jedem empfehlen und wer genug Englisch kann sollte gleich die OV nehmen, dann wird’s doppelt lustig.
In diesem Sinn: „Viel Spaß“!
Copyright t_durden @ ciao / yopi 2002-2004
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