Passagier 57 (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2011
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Erfahrungsbericht von Tom_Araya
Eine schlechte \"Stirb Langsam\" Kopie
Pro:
ansatzweise die Darsteller
Kontra:
Handlung, Dialoge, langweilig und arm an Höhepunkten
Empfehlung:
Nein
Originaltitel: Passagier 57, USA 1992
Regie: Kevin Hooks
Genre: Actionthriller
Laufzeit: 84 Minuten
FSK: 18
Warum angeschaut?
Hab den Film immer irgendwie verpasst, Snipes seh ich gern... deshalb einfach mal aufgenommen (Samstags auf Pro7).
Story
******
John Cutter (Wesley Snipes) hat eigentlich überhaupt keine Lust mehr auf seinen alten Job, Sicherheits-Chef bei einer Fluglinie, das seine Frau bei einem Raubüberfall den er verhindern wollte getötet wurde hat ihn zu schwer getroffen.
Dummerweise befindet er sich aber auf dem selben Flug wie Charles Rane(Bruce Payne), der gefürchtete Terrorist wird vom FBI auf dem Luftweg transportiert, nachdem man ihn endlich gefangen nehmen konnte.
Seine Komplizen befinden sich allerdings auch an Bord, und schon bald ist die Maschine in seiner Gewalt.
Kann John, der zufällig gerade auf dem Klo ist als Ranes Männer zuschlagen, den Tag retten? Zunächst sieht es nicht so aus, der kaltblütige Terrorist scheint für alles eine Antwort zu haben...
Kritik
*****
Solche Filme sind ja oftmals nicht besonders tiefgründig, eigtl will man nur solide Action und/oder ein paar lustige Sprüche sehen. Einen coolen Typen gibt es in Passagier 57 auf jeden Fall: Wesley Snipes.
Zwar fand ich ihn in Demolition Man oder Blade um einiges überzeugender, aber das liegt sicher auch daran das diese Filme viel mehr Potential hatten als P57.
Der Streifen wäre ohne ihn vermutlich von niemandem beachtet oder maximal belächelt worden, und hätte die miese Bewertung bekommen die er eigentlich verdient.
Die Story ist nicht nur langweilig, sondern auch abgekupfert.
Dazu des häufigeren unlogisch, und ganz sicher simpel.
Eine schlechte \"Die Hard\" Kopie trifft es wohl ganz gut.
Es passiert einfach nichts wo man mal sagen könnte:
Wow, das war gut gemacht.
Die Idee mit dem misstrauischen Personal des Flughafens, auf dem der Terorist die Maschiene zum tanken landen lässt, ist z.B. einfach nur unrealistisch...wer zickt denn bitte rum wenn das Leben von so vielen Geiseln auf dem Spiel steht?
Des öfteren greift man sich an den Kopf, z.B. als Rane einfach so aus dem Flugzeug spaziert mit 2 Kumpels, und nur John auf die Idee kommt ihn zu verfolgen.Oder als Rane seine Freundin (und einzig übrige Terroristin ausser ihm) ins Cockpit schickt, obwohl er sicher vermutet das John ihr dort auflauert.
Der Knaller ist aber sicherlich schon das man einen Mann, der gefürchtet dafür ist Flugzeuge zu entführen, mit einer Linienmaschine transportiert, bewacht von gerade mal einem FBI Agenten...einfach ein schlechter Witz.
Ich hatte stets das Gefühl das es dem Regisseur egal war wie die Szenen auf den Zuschauer wirken, hauptsache im Kasten und weg...das Zugpferd Snipes ist ja an Bord.
Leider bietet P57 nicht einmal ein paar spektakuläre Szenen als Entschädigung: Snipes haut ab und zu einem bösen Buben (oder auch mal einem Polizisten der denkt das er ein Terrorist ist) die Nase blutig, viel mehr gibt es nicht zu sehen.
Am enttäuschensten ist das Ende, das bei den meisten anderen Filmen maximal als Halbzeitsnack hätte herhalten können.
Ein weiterer Punkt auf der Negativliste: die dämlichen Dialoge.
Genau wie man sie aus irgendwelchen B oder evtl. auch C Movies kennt, absolut unecht wirkend und jedliche Atmosphäre untergrabend.
Ich hab leider gerade kein Beispiel mehr im Kopf, aber das ganze wirkte einfach sehr sehr billig und gestellt.
Weshalb FSK 18?
Tja ich hab keine Ahnung, brutal ist der Streifen wirklich nicht... man sieht so gut wie kein Blut.
Sicherlich ist es nix für Kinder wenn Geiseln erschossen und aus Flugzeugen geschmissen werden, aber sowas sieht man auch schonmal in irgendwelchen Fernsehkrimis.
Eventuell hat Pro7 ja geschnitten, aber kam mir nicht so vor.
Irgendwas Positives zu vermelden?
Naja Bruce Payne als Oberbösewicht ist ganz ok, immerhin hat er ein wenig Stil. Seine Dialoge zwar nicht, aber ich nehme an dafür kann er nix.
Snipes ist mir fast immer sympatisch, aber ich frag mich wie er sich für so einen Schund verheizen lassen konnte.
Ausser diesen beiden gibt es wirklich keinen Grund sich die lahme P57 Handlung anzutun, dann lieber doch noch ein weiteres mal das Original: Stirb Langsam.
Regie: Kevin Hooks
Genre: Actionthriller
Laufzeit: 84 Minuten
FSK: 18
Warum angeschaut?
Hab den Film immer irgendwie verpasst, Snipes seh ich gern... deshalb einfach mal aufgenommen (Samstags auf Pro7).
Story
******
John Cutter (Wesley Snipes) hat eigentlich überhaupt keine Lust mehr auf seinen alten Job, Sicherheits-Chef bei einer Fluglinie, das seine Frau bei einem Raubüberfall den er verhindern wollte getötet wurde hat ihn zu schwer getroffen.
Dummerweise befindet er sich aber auf dem selben Flug wie Charles Rane(Bruce Payne), der gefürchtete Terrorist wird vom FBI auf dem Luftweg transportiert, nachdem man ihn endlich gefangen nehmen konnte.
Seine Komplizen befinden sich allerdings auch an Bord, und schon bald ist die Maschine in seiner Gewalt.
Kann John, der zufällig gerade auf dem Klo ist als Ranes Männer zuschlagen, den Tag retten? Zunächst sieht es nicht so aus, der kaltblütige Terrorist scheint für alles eine Antwort zu haben...
Kritik
*****
Solche Filme sind ja oftmals nicht besonders tiefgründig, eigtl will man nur solide Action und/oder ein paar lustige Sprüche sehen. Einen coolen Typen gibt es in Passagier 57 auf jeden Fall: Wesley Snipes.
Zwar fand ich ihn in Demolition Man oder Blade um einiges überzeugender, aber das liegt sicher auch daran das diese Filme viel mehr Potential hatten als P57.
Der Streifen wäre ohne ihn vermutlich von niemandem beachtet oder maximal belächelt worden, und hätte die miese Bewertung bekommen die er eigentlich verdient.
Die Story ist nicht nur langweilig, sondern auch abgekupfert.
Dazu des häufigeren unlogisch, und ganz sicher simpel.
Eine schlechte \"Die Hard\" Kopie trifft es wohl ganz gut.
Es passiert einfach nichts wo man mal sagen könnte:
Wow, das war gut gemacht.
Die Idee mit dem misstrauischen Personal des Flughafens, auf dem der Terorist die Maschiene zum tanken landen lässt, ist z.B. einfach nur unrealistisch...wer zickt denn bitte rum wenn das Leben von so vielen Geiseln auf dem Spiel steht?
Des öfteren greift man sich an den Kopf, z.B. als Rane einfach so aus dem Flugzeug spaziert mit 2 Kumpels, und nur John auf die Idee kommt ihn zu verfolgen.Oder als Rane seine Freundin (und einzig übrige Terroristin ausser ihm) ins Cockpit schickt, obwohl er sicher vermutet das John ihr dort auflauert.
Der Knaller ist aber sicherlich schon das man einen Mann, der gefürchtet dafür ist Flugzeuge zu entführen, mit einer Linienmaschine transportiert, bewacht von gerade mal einem FBI Agenten...einfach ein schlechter Witz.
Ich hatte stets das Gefühl das es dem Regisseur egal war wie die Szenen auf den Zuschauer wirken, hauptsache im Kasten und weg...das Zugpferd Snipes ist ja an Bord.
Leider bietet P57 nicht einmal ein paar spektakuläre Szenen als Entschädigung: Snipes haut ab und zu einem bösen Buben (oder auch mal einem Polizisten der denkt das er ein Terrorist ist) die Nase blutig, viel mehr gibt es nicht zu sehen.
Am enttäuschensten ist das Ende, das bei den meisten anderen Filmen maximal als Halbzeitsnack hätte herhalten können.
Ein weiterer Punkt auf der Negativliste: die dämlichen Dialoge.
Genau wie man sie aus irgendwelchen B oder evtl. auch C Movies kennt, absolut unecht wirkend und jedliche Atmosphäre untergrabend.
Ich hab leider gerade kein Beispiel mehr im Kopf, aber das ganze wirkte einfach sehr sehr billig und gestellt.
Weshalb FSK 18?
Tja ich hab keine Ahnung, brutal ist der Streifen wirklich nicht... man sieht so gut wie kein Blut.
Sicherlich ist es nix für Kinder wenn Geiseln erschossen und aus Flugzeugen geschmissen werden, aber sowas sieht man auch schonmal in irgendwelchen Fernsehkrimis.
Eventuell hat Pro7 ja geschnitten, aber kam mir nicht so vor.
Irgendwas Positives zu vermelden?
Naja Bruce Payne als Oberbösewicht ist ganz ok, immerhin hat er ein wenig Stil. Seine Dialoge zwar nicht, aber ich nehme an dafür kann er nix.
Snipes ist mir fast immer sympatisch, aber ich frag mich wie er sich für so einen Schund verheizen lassen konnte.
Ausser diesen beiden gibt es wirklich keinen Grund sich die lahme P57 Handlung anzutun, dann lieber doch noch ein weiteres mal das Original: Stirb Langsam.
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