Erfahrungsbericht von Seraphim.Annegret
Optik- top; Handlung- hä?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wieder einmal unentschlossen vorm DVD-Regal. Was soll man nur nehmen? (nicht dass die Auswahl sooo gut ist eigentlich stehen da momentan nur mittelmäßige Filme rum)
Nach mehr oder weniger langem Nachdenken fällt meine Wahl auf „Password: Swordfish“. Naja er hat nicht gerade mitreißende Kritiken bekommen, eigentlich ging es bei den meisten Besprechungen nur um die Oben-Ohne-Szene von Halle Berry (reizt mich als Frau ja nicht gerade den Film auszuleihen). Aber Hugh Jackman spielt mit (schmelz!) also ausgeliehen und ab damit nach Hause.
Die Story:
Also der Film beginnt mir einer ziemlich wackligen Einstellung auf die Hauptfigur Gabriel (John Travolta) der sich mit zwei Männern außerhalb des Bildes darüber unterhält dass in Hollywood nur Mist produziert würde, total unrealistisch und überhaupt. Dann steht er auf und bittet Stanley (Hugh Jackman) mit ihm zu kommen. Es wird klar dass Gabriel sich mit ca. 20 Geiseln in einer Bank verschanzt hat die von Männern der SWAT umstellt ist. Die Geiseln sind mit C4 „bestückt“ und tragen einige Kugellager am Körper, was sie wie Gabriel sagt zu „lebendigen Splitterbomben“ macht. Weiterhin trägt jede Geisel ein elektronisches Halsband das ab einer bestimmten Entfernung zum Sender den Gabriel in der Hand hält zur Detonation führt.
Es kommt wie´s kommen muss, eine der Geiseln wird von einem der Geiselnehmer vor der Bank vorgeführt, dieser wird von einem Scharfschützen erschossen und das Mädchen von SWAT-Männern trotz heftiger Gegenwehr weggezerrt. Die Bombe explodiert und man sieht in Slow-Motion wie ringsum alles in Trümmer gelegt wird.
Nun springt der Film ein paar Tage zurück, wir sehen Stanley, ehemals Super-Duper-Mega-Ultra-Hacker, der in einem versifften Trailer irgendwo zwischen Ölpumpen haust. Mitten in diesem Idyll taucht nun Ginger (Halle Berry) auf und bietet Stanley 100000 Dollar an wenn er sie mit zu ihrem Chef begleitet. Wir erfahren dass Stanley um das Sorgerecht seiner kleinen Tochter kämpft (was denn sonst) die bei ihrer alkoholabhängigen Mutter und deren neuem Mann, einem Pornoproduzenten, lebt.
(jetzt mal ehrlich, welches Jugendamt der Welt würde ein Kind auch nur bei einem dieser Elternteile lassen: Mutter alkoholsüchtige Gelegenheits-Pornoaktrice und Vater verurteilter Hacker, da stellen sich einem ja die Nackenhaare auf). Stanley willigt ein und lernt Gabriel kennen der ihn für einen Geldraub engagieren will. Okay ab jetzt wird’s richtig kompliziert. Das Geld gehörte irgendeiner in den 70ern gegründeten Super- Geheimorganisation unbekannter Funktion und liegt seit 15 unangetastet rum und vermehrt sich zu nunmehr 9,5 Mrd. (also spätestens jetzt stehen mir auch die restlichen Haare zu Berge) die es zu klauen gilt und dafür muss Stanley den Code knacken.
Im Laufe seiner Vorbereitungen dämmert es Stanley dann langsam dass weder Ginger nur Gabriels Betthäschen ist, noch Gabriel ein gewöhnlicher Bankräuber. Stanley leitet vielmehr ein Bande von Möchtegern- Patriotisten die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Freiheit der Amerikaner zu schützen indem „ihre Antworten auf den Terrorismus so schrecklich sind dass es niemals wieder jemand wagen wird Amerikaner anzugreifen“ und dafür brauchen sie Geld (ach ja einpaar hochrangige Politiker hängen auch noch mit drin(außerdem ist ihnen mittlerweile auch der Polizeiofficer der Stanley seinerzeit verhaftet hat (Don Cheadle) auf den Fersen.
Nachdem Stanley jedenfalls mitbekommen hat worauf er sich da eingelassen hat weigert er sich Gabriel zu helfen woraufhin dieser seine kleine Tochter kidnappt und damit springt der Film wieder zur Anfangssequenz.
Bewertung:
Wer diesen Film vollständig verstanden hat der macht sich entweder was vor oder ich muss wirklich meinen Hut vor ihm ziehen. Ich jedenfalls habe die Handlung nicht wirklich durchschaut. Am Ende fragt man sich dann doch unweigerlich, wer denn hier nun eigentlich der Böse war und was uns dieser Film denn lehren sollte. War das etwa so ´ne Art Abschreckungsfilm für böse Terroristen. Kann mir nicht vorstellen dass so was wirkt. Okay die Action war wirklich gut (Explosionen, Maschinengewehre, schnelle Autos, ein Bus an einem Helikopter...) auch die Optik und Kameraführung sind wirklich gut. Aber was mich wirklich stört ist eben die Handlung. Ich sage ja nicht dass ein Actionfilm nun unbedingt DIE ausgetüftelte Handlung haben muss, aber wenn man das denn nun zu Plot des Films macht dann sollte man es auch bitteschön ordentlich tun. Die ganze Geschichte versinkt zum Ende hin immer mehr in Klischees: der verarmte, unglückliche Hacker der sich zu einem letzten Coup durchringt um seiner armen kleinen Tochter ein Schicksal als Kinder-Pornographie-Opfer zu ersparen( ist doch in USA mittlerweile eh legal), die fiese versiffte Ex-Frau, die den liebenden Vater sein Kind nicht besuchen lässt, Halle Berry´s Figur Ginger, von der man sofort weiß dass sie sich zwar bald als etwas anderes outet als sie zu sein scheint, aber am Ende doch genau das ist was man zu Anfang von ihr gedacht hat, und natürlich John Tavolta´s Figur Gabriel. Sooowas von cool und ABSOLUT undurchschaubar aber auch. Er schmettert seine fanatisch pro-amerikanischen Parolen und hat natürlich alles bis ins letzte Detail geplant. Wie gesagt weiß man am Ende immer noch nicht ob er nun zu den Guten oder Bösen gehören sollte.
Fazit:
Okay wem bei einem Action-Film die Handlung egal ist (ich meine WIRKLICH egal!) der wird hier seinen Spaß haben. Für alle anderen: entweder angucken und nicht weiter drüber nachdenken oder so oft anschauen bis man es endlich kapiert hab (oder aufgibt) oder gleich im Regal stehen lassen.
Nach mehr oder weniger langem Nachdenken fällt meine Wahl auf „Password: Swordfish“. Naja er hat nicht gerade mitreißende Kritiken bekommen, eigentlich ging es bei den meisten Besprechungen nur um die Oben-Ohne-Szene von Halle Berry (reizt mich als Frau ja nicht gerade den Film auszuleihen). Aber Hugh Jackman spielt mit (schmelz!) also ausgeliehen und ab damit nach Hause.
Die Story:
Also der Film beginnt mir einer ziemlich wackligen Einstellung auf die Hauptfigur Gabriel (John Travolta) der sich mit zwei Männern außerhalb des Bildes darüber unterhält dass in Hollywood nur Mist produziert würde, total unrealistisch und überhaupt. Dann steht er auf und bittet Stanley (Hugh Jackman) mit ihm zu kommen. Es wird klar dass Gabriel sich mit ca. 20 Geiseln in einer Bank verschanzt hat die von Männern der SWAT umstellt ist. Die Geiseln sind mit C4 „bestückt“ und tragen einige Kugellager am Körper, was sie wie Gabriel sagt zu „lebendigen Splitterbomben“ macht. Weiterhin trägt jede Geisel ein elektronisches Halsband das ab einer bestimmten Entfernung zum Sender den Gabriel in der Hand hält zur Detonation führt.
Es kommt wie´s kommen muss, eine der Geiseln wird von einem der Geiselnehmer vor der Bank vorgeführt, dieser wird von einem Scharfschützen erschossen und das Mädchen von SWAT-Männern trotz heftiger Gegenwehr weggezerrt. Die Bombe explodiert und man sieht in Slow-Motion wie ringsum alles in Trümmer gelegt wird.
Nun springt der Film ein paar Tage zurück, wir sehen Stanley, ehemals Super-Duper-Mega-Ultra-Hacker, der in einem versifften Trailer irgendwo zwischen Ölpumpen haust. Mitten in diesem Idyll taucht nun Ginger (Halle Berry) auf und bietet Stanley 100000 Dollar an wenn er sie mit zu ihrem Chef begleitet. Wir erfahren dass Stanley um das Sorgerecht seiner kleinen Tochter kämpft (was denn sonst) die bei ihrer alkoholabhängigen Mutter und deren neuem Mann, einem Pornoproduzenten, lebt.
(jetzt mal ehrlich, welches Jugendamt der Welt würde ein Kind auch nur bei einem dieser Elternteile lassen: Mutter alkoholsüchtige Gelegenheits-Pornoaktrice und Vater verurteilter Hacker, da stellen sich einem ja die Nackenhaare auf). Stanley willigt ein und lernt Gabriel kennen der ihn für einen Geldraub engagieren will. Okay ab jetzt wird’s richtig kompliziert. Das Geld gehörte irgendeiner in den 70ern gegründeten Super- Geheimorganisation unbekannter Funktion und liegt seit 15 unangetastet rum und vermehrt sich zu nunmehr 9,5 Mrd. (also spätestens jetzt stehen mir auch die restlichen Haare zu Berge) die es zu klauen gilt und dafür muss Stanley den Code knacken.
Im Laufe seiner Vorbereitungen dämmert es Stanley dann langsam dass weder Ginger nur Gabriels Betthäschen ist, noch Gabriel ein gewöhnlicher Bankräuber. Stanley leitet vielmehr ein Bande von Möchtegern- Patriotisten die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Freiheit der Amerikaner zu schützen indem „ihre Antworten auf den Terrorismus so schrecklich sind dass es niemals wieder jemand wagen wird Amerikaner anzugreifen“ und dafür brauchen sie Geld (ach ja einpaar hochrangige Politiker hängen auch noch mit drin(außerdem ist ihnen mittlerweile auch der Polizeiofficer der Stanley seinerzeit verhaftet hat (Don Cheadle) auf den Fersen.
Nachdem Stanley jedenfalls mitbekommen hat worauf er sich da eingelassen hat weigert er sich Gabriel zu helfen woraufhin dieser seine kleine Tochter kidnappt und damit springt der Film wieder zur Anfangssequenz.
Bewertung:
Wer diesen Film vollständig verstanden hat der macht sich entweder was vor oder ich muss wirklich meinen Hut vor ihm ziehen. Ich jedenfalls habe die Handlung nicht wirklich durchschaut. Am Ende fragt man sich dann doch unweigerlich, wer denn hier nun eigentlich der Böse war und was uns dieser Film denn lehren sollte. War das etwa so ´ne Art Abschreckungsfilm für böse Terroristen. Kann mir nicht vorstellen dass so was wirkt. Okay die Action war wirklich gut (Explosionen, Maschinengewehre, schnelle Autos, ein Bus an einem Helikopter...) auch die Optik und Kameraführung sind wirklich gut. Aber was mich wirklich stört ist eben die Handlung. Ich sage ja nicht dass ein Actionfilm nun unbedingt DIE ausgetüftelte Handlung haben muss, aber wenn man das denn nun zu Plot des Films macht dann sollte man es auch bitteschön ordentlich tun. Die ganze Geschichte versinkt zum Ende hin immer mehr in Klischees: der verarmte, unglückliche Hacker der sich zu einem letzten Coup durchringt um seiner armen kleinen Tochter ein Schicksal als Kinder-Pornographie-Opfer zu ersparen( ist doch in USA mittlerweile eh legal), die fiese versiffte Ex-Frau, die den liebenden Vater sein Kind nicht besuchen lässt, Halle Berry´s Figur Ginger, von der man sofort weiß dass sie sich zwar bald als etwas anderes outet als sie zu sein scheint, aber am Ende doch genau das ist was man zu Anfang von ihr gedacht hat, und natürlich John Tavolta´s Figur Gabriel. Sooowas von cool und ABSOLUT undurchschaubar aber auch. Er schmettert seine fanatisch pro-amerikanischen Parolen und hat natürlich alles bis ins letzte Detail geplant. Wie gesagt weiß man am Ende immer noch nicht ob er nun zu den Guten oder Bösen gehören sollte.
Fazit:
Okay wem bei einem Action-Film die Handlung egal ist (ich meine WIRKLICH egal!) der wird hier seinen Spaß haben. Für alle anderen: entweder angucken und nicht weiter drüber nachdenken oder so oft anschauen bis man es endlich kapiert hab (oder aufgibt) oder gleich im Regal stehen lassen.
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