Passwort: Swordfish (DVD) Testbericht

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ab 9,71
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Erfahrungsbericht von borderlineP

Was das Auge sieht - das Glaubt der Mensch

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Password: Swordfish
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Frei ab: 16.

Inhalt:
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kurz und bündig:

Ein ehemaliger Hacker wird von einem reichen Geschäftsmann für viel Geld zu einem Coup überredet. Die wahren Beweggründe gehen allerdings über einen einfachen „ Bankraub „ weit hinaus.

Ausführlich (Verrät Details des Filmes!)
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Ich gehe hier vor allem nur auf das ein was der Hauptfigur geschieht und nicht auf zwischen Szenen die daneben noch im Film enthalten sind.

Stanley Dobson war einst ein berüchtigter Hacker, wurde jedoch nachdem er einen Virus in ein FBI Programm einspeiste erwischt und darf nun keinen Computer mehr anfassen, außerdem hat er seine Ex-Frau verloren die jetzt mit seiner Tochter wo anders wohnt. Er selbst fristet sein Leben in einer heruntergekommenen Bruchbude mitten im Nichts.
Da taucht Ginger auf, deren Rolle im gesamten Spiel nicht ganz erkenntlich ist. Sie lädt ihn ein zu einem Treffen mit Gabriel Shear, einem scheinbar reichen Geschäftsmann.
Für dieses Treffen erhält er auch gleich eine hübsche Summe Bargeld und da er dieses momentan nicht gerade unnötig hat, geht er darauf ein.
Das Treffen entwickelt sich schnell zu einem Horrortrip nachdem Stanley eröffnet wird das er 60 Sekunden Zeit hat um das Sicherheitssystem des Laptops vor ihm zu knacken, unter dem Nachdruck einer Waffe an seiner Schläfe und der Motivation einer Dame zwischen seinen Beinen.
Doch diese „ Kleinigkeit „ stellt sich erst als Test für eine sehr viel größere Sache heraus. Gabriel will nämlich von Stanley das er ihm durch einen Computervirus (genauer einen Wurm) Zugang zu einem Milliarden Dollar Konto der Drogenbehörde verschafft.
Zehn Millionen Dollar lässt er dafür springen und dieses Geld würde Stanley eine reelle Chance geben das Sorgerecht für seine Tochter vor Gericht einzufordern.

Mit dem Geld, welches er für das Treffen bekommen hat, besucht er erst einmal seine Tochter (was den Bewehrungsauflagen wiederspricht) und prompt taucht das FBI auf und fragt ihn was er da eigentlich vor hat, und eröffnet ihm auch gleich noch das ein anderer, ebenfalls berühmter Hacker, vor kurzem ebenfalls bei Stanleys Aufenthaltsort gewesen war und ermordet wurde.
Als Stanley wieder zurück zu Gabriels (sehr großem und verschwenderisch auf Partys ausgerichtetem) Wohnsitz kommt, findet er dort Ginger vor, verdrahtet. Nach einem kurzen Hin und her verrät sie ihm das sie von der „ Drogenfahndung „ komme und Gabriel auf der Spur sei. Stanley soll ihm nur schnell den Wurm geben und dann verschwinden.

Und so kommt es dann auch das Stanley sich an die Arbeit macht und wenig später fertig wird. Gabriel eröffnet ihm dann sein wahres Gesicht und behauptet das er geheim Arbeite für ein Projekt das den „ Frieden in Amerika „ sichere. Das ganze Geld das er durch seine Tätigkeiten verdient, gehe in diese Organisation und sorge mit brachialen Mitteln dafür dass Anschläge direkt zehnfach gerächt werden – natürlich ohne dass es die Öffentlichkeit mitbekommt.
Stanley will davon nichts wissen und verschwindet erstmal, nachdem jedoch seine Ex-Frau ermordet und seine Tochter entführt wurde, kommt er doch zu Gabriel zurück und hilft ihm den Coup, der in einer Bank stattfinden soll, durchzuführen.
Doch dabei geht gleich einiges schief, eine in Sprengstoff verpackte Geisel wird von einem Polizisten „ in Sicherheit gebracht „ und explodiert bei dieser Gelegenheit gleich. Die Explosion rüttelt auch die Bankcomputer durch und sorgt so dafür das Stanleys Wurm nicht ganz so funktioniert wie er es sich dachte. Er kann seine Tochter noch aus der Bank schaffen, doch der Verrat den er geplant hatte um Gabriel das Geld doch noch zu entziehen und es auf falsche Bankkonten umzuleiten anstatt es ihm zu überlassen schlägt fehl und Gabriel droht mit der Ermordung von Ginger, worauf Stanley das Geld doch noch sichert. Gabriel tötet sie darauf trotzdem und verschwindet mit den Geiseln und seinen Helfern mit einem Bus. Dieser wird in einer aufregenden Aktion von einem Transporthubschrauber in die Luft gehoben und soll weit entfernt wieder landen, doch nach einigen weiteren Pannen landet der Bus auf einem Hochhaus und Gabriel verschwindet mit seinen Leuten in einem bereitstehenden Helikopter.
Stanley reagiert schnell und schießt mit einer Panzerfaust auf das Fluggerät und bringt es damit auch gleich wieder unsanft – brennend – zurück auf den Boden der Tatsachen.
Stanley hat seine 10 Millionen Dollar. Seine Tochter. Seine Frau ist tot – damit wohl auch das Sorgerecht. Und der böse Gabriel ist tot.
Doch ist er es wirklich? Oder war es nur ein Trick und Gabriel ist eigentlich nie in dem Helikopter gewesen? Und Ginger – hat sie die „ Tode Frau „ vielleicht nur gespielt?


Realismus ?
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Wie in (zu-)vielen Filmen wird auch hier das „ Hacken „ oder „ schreiben eines Programms „ am Computer durch lustige Visuelle Effekte ( hier Würfel ) gezeigt, was natürlich nicht realistisch ist, aber was soll’s – Wer will schon sehen wir jemand an langweiligem Text herum schreibt?

Ansonsten ist der Film eigentlich selten übertrieben unrealistisch. Er ist so realistisch wie die Existenz eines einzelnen Mannes der durch sein Geld und seine Beziehungen unnahbar ist und möglicherweise im Verdeckten die Sicherheit eines Landes wie Amerika sichert eben ist.


Meinung:
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Ich persönlich finde den Film genial! Die Charaktere, die Story, die Effekte, der undurchsichtige Sinn der Beweggründe Gabriels – alles passt super. Es ist einer der Filme die man sich ansieht, die nichts Episches oder Anspruchsvolles haben aber einfach gefallen.
Die Effekte – besonders die Explosion gleich zu beginn es Films die in einer 360° Drehung durch den Häuserblock gezeigt wird ( noch dazu in einer art Zeitlupe ) sorgt gleich zu beginn es Films für ein „ Wow „ und lässt auf gutes Hoffen. Noch dazu wenn John Travolta gleich zu beginn mit dem FBI Chef über den Realismus von Hollywood Produktionen philosophiert.

Bild / Ton:
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Beides ist wunderbar und könnte kaum besser sein. Der Soundtrack ist für Fans des Genres mit Sicherheit nicht zu verachten und die gestochen scharfen Bilder können sich allemal sehen lassen. Man sieht das es ein „ neuer „ Film ist der im Zeitalter von DVDs gedreht wurde.


Schauspieler / Leistung:
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Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut. John Travolta ( Gabriel ) ist wunderbar Charismatisch und bringt sehr gut dieses „ Wenn ich dein Freund bin, bin ich dein bester Kumpel – aber wenn ich dein Feind bin, bin ich dein schlimmster Alptraum „ Gefühl rüber.
Hugh Jackman ( Stanley ) überzeugt ebenfalls in einer Rolle als charismatischer, unrasierter, Ex-Hacker der eigentlich nur seine Tochter wiederhaben will.
Halle Berry – bei der man nie weis ob sie jetzt zu Gabriel gehört oder das nur spielt um ihn zu überführen - ist in ihrer Rolle überaus Sexy und weis ihre Reize gegenüber Stanley auszuspielen.
Auch die anderen Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut. Wie z.B. der FBI Cop der den Anwalt des zweiten Hackers kurzerhand aus dem Raum wirft und das typischen „ Bad-Cop „ Spielchen abzieht.

4 Bewertungen