Passwort: Swordfish (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von hirni

Hollywood produziert nur Sch****

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Letztens habe ich mir den Film „Passwort: Swordfisch“ aus der Videothek ausgeliehen und nun will ich einen Bericht darüber schreiben.


Story:
„Hollywood produziert nur Scheiße“, so fängt der Film an. Gabriel (John Travolta), der einen Banküberfall bei dem es um insgesamt 9,5 Mird. Dollar geht leitet, sagt diesen Satz und erklärt damit gleichzeitig was er von den ganzen Filmen hält, die in Hollywood produziert werden. Er erzählt noch ein bisschen mehr von seiner Meinung und fragt was wäre, wenn in irgendeinen Film (hab den Namen vergessen) die Geiseln erschossen geworden wären.

Und dann geht es los.

Er erklärt einen FBI-Agenten über Handy seine Regeln. Es gibt ca. 20 Geiseln die alle bepackt mit Sprengstoff sind und einen Ring um den Hals tragen, so dass diese Geisel explodiert, wenn sie sich von den anderen entfernt.
Als ein Geiselnehmer mit einer Frau als solch eine Geisel zum Bus laufen will, der schon bereit steht, wird der Geiselnehmer von einen Scharfschützen erschossen und eine Einheit des Sonderkommandos versucht die freie Geisel in Sicherheit zu bringen. Der FBI-Agent will ihn noch aufhalten und befiehlt ihm zu stoppen, aber zu spät, die Geisel explodiert.
Es folgt eine Aufnahme in Zeitlupe, die sehr an Matrix erinnert, mit der man sieht, wie es eine Riesen Explosion gibt und alle Polizisten((c) by Hirni) im Umkreis fliegen durch die Druckwelle um und es sausen lauter Splitter in die Autos und Scheiben zerbersten… Wirklich genial in Szene gebracht!


Darauf gibt es einen Sprung. Einmal zum Superhacker Stanley Jobson (Hugh Jackman) und zweitens noch in die Vergangenheit, also eine Art Rückblende die man aus Filmen wie Forest Gump kennt.
Ginger (Halle Berry) kommt zu ihn und versucht ihn zu überreden, zu Gabriel zu reisen. Allein dafür gibt es 100 Riesen – das sind 100.000 $ - und er macht es nach einigen Überlegungen auch, da er das Geld braucht um seine Tochter zurückzubekommen.
Die lebt bei ihrer Mutter, denn sie hat das Sorgerecht, weil Jobson in den Knast wandern musste nach einen Hackerangriff. Ihr Stiefvater ist ein reicher Mann, aber nur weil er Pornofilme dreht in der auch seine Frau, also Jobsons Exfrau mitspielt und wenn seine Tochter groß ist, wird sie bestimmt auch eine Rolle nehmen müssen. Das will er natürlich verhindern, braucht dafür aber Geld.


Nächster Szenenwechsel: Am Flughafen von New York (glaube ich) wird ein bekannter Hacker aus Schweden vom FBI aufgeschnappt und verhört. Als der „Verhörer“ – oder wie heißt so jemand? – aus den Raum muss, wird der Hacker und sein Anwalt von einen Killer der hinter dem Spiegelglasraum steht erschossen.
Das FBI bekommt per Videoüberwachung mit, dass unser Hacker Stanley angereist ist und Ginger ist auch dabei.

Bei Gabriel angekommen muss er für ihn einen 128 Bit-Code entschlüsseln. Die besten Hacker der Welt brauchen dafür etwa 60 Minuten, erzählt ihm dieser. Daraufhin wird ihm eine Waffe an den Schädel gehalten und gesagt, dass Gabriel Stanley 60 Sekunden gibt um den Code an einen Laptop zu knacken. Er versucht es und in letzter Sekunde schafft er es zum erstaunen aller anderen, denn eigentlich wollte ihn Gabriel reinlegen da er dachte es wäre unmöglich in einer Minute den Code zu knacken.

Gabriel gibt Stanley ein Angebot was er nicht ablehnen kann: Er muss mit einen Wurm im Zentralcomputer der Bank, die der Schauplatz der ersten Szene war, 9,5 Mird. Dollar an mehreren Konten gleichmäßig verteilen. Genauer gesagt eine Hydra, kein Wurm, ist aber im Grunde völlig egal.

Mehr möchte ich nicht verraten, da sonst die ganze Spannung - logisch - weg wäre. Es gibt einige Intrigen und man weiß nie, ob es jetzt die Wahrheit ist oder nicht und erst ganz am Ende kommt die ganze Wahrheit raus.


Effekte:
Die erste Szene ist einfach atemberaubend gemacht worden, wie die Splitter durch die Luft fliegen und Menschen wegfliegen und Scheiben klirren…
Es gibt noch eine weitere Szene die schwer zu drehen war. Diese Szene ist bekannt für den Film und sie wurde auch in echt gemacht, also nicht am Computer inszeniert, da der Regisseur es so echt wie möglich haben wollte. Es ist die Szene, wo ein Bus durch Seile an einen Helikopter hängt und über die Stadt fliegt.
Es gibt noch ein paar Explosionen die vielleicht in bisschen übertrieben dargestellt wurden, was vielleicht aber gar nicht stimmt. ((c) by Hirni)Denn ich weiß nicht wie in echt eine Explosion ist und in manchen Filmen werden sie so dargestellt, als wäre es das normalste was es auf der Welt gibt.


Darsteller:
John Travoltas Rolle als Gabriel ähnelt doch sehr der, die er auch in Pulp Fiction hatte. Er muss die ganze Zeit nur cool rüberkommen und ebenso coole Gangstersprüche ablassen, aber das hat er gut geschafft.

Hugh Jackman als Hacker Stanley Jobson muss Hacker und gleichzeitig der liebe Familienvater sein, der alles versucht um seine Tochter wieder zu bekommen und er hat auch noch Angst Menschen zu töten, ist also kein steinharter Mörder. Aber er spielt sein Rolle ebenfalls sehr gut und auch die Rolle des Vaters schafft er einigermaßen glaubwürdig darzustellen.

Halle Berry als Ginger hat keine richtige Hauptrolle, aber immerhin die dritt „Beste“. In einer Szene sieht man sogar ihre nackten Brüste ;-). Und das von einer Oskarpreisträgerin – ok, damals hatte sie noch keinen bekommen.


Meine Meinung:
Sehr realistisch ist dieser Film nicht gerade. Besonders die Rolle als Hacker ist doch ein bisschen übertrieben, denn in weniger als einer Minute einen 128-Bit-Code zu knacken ist unmöglich. Auch der beste Hacker der Welt könnte es eigentlich niemals schaffen. Aber was macht das schon aus? Wenn man einfach die Action „genießt“ kann man solche Sachen auch mal vergessen. Viele Stunts sind natürlich vorhanden und diese sind so gut in Szene gebracht, das man gar nichts anders machen kann als staunen.

Die Story ist auch keine typische Action-Film-Story, sondern mal etwas anderes. Es gibt Wendungen und sehr viele Überraschungen, mit denen garantiert keiner rechnet, bevor sie nicht da sind.
Sie regt auch gleichzeitig ein bisschen zum nachdenken an, denn es geht auch ein bisschen um ein aktuelles Thema und um dessen möglichen Hintergrund, also das was dafür passiert. Denn vielleicht gibt es ja eine Operation: Swordfish (glaube ich aber nicht). Es geht um die Finanzierung des Krieges, mehr möchte ich aber nicht verraten, ((c) by Hirni) schaut euch den Film an, dann wisst ihr was ich meine!

Daten:
Länge: 96 Minuten (laut Videokassette)
FKS: ab 16 (keine Gewähr)
Von…: 2001
Aus…: USA
In…: Dolby Surround (oder wie man das schreibt)
Mit…:
- John Travolta als Gabriel
- Hugh Jackman als Stanley Jobson
- Halle Berry als Ginger

Regie: Dominic Sena
Produzent: Joel Silver


Fazit:
Ich bereue die 2 Euro Ausleihgebühr um keinen Pfennig… ich meine Cent, denn er hat alles was ein guter Actionfilm braucht um bei mir erfolgreich anzukommen: Action, Story und gute Schauspieler.
Ich kann euch nur empfehlen den Film einmal anzugucken.


Action: 6/6
Spannung: 6/6
Humor: 2/6
Erotik: 2/6
Anspruch: 2/6



© by Hirni (Yopi) und Neo87 (ciao) for ever

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