Paycheck - Die Abrechnung (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von dreamweb

Rasanter und äußerst gut gemachter SF-Thriller

Pro:

sehr gut gemacht, rasant und actionreich, Miträtseln macht hier Spaß, zieht einen rasch in den Bann, einige gute Extras

Kontra:

Michael Jennings wirkt etwas zu perfekt, FSK 16 Freigabe wäre sinnvoller

Empfehlung:

Ja

Gestern habe ich mir in der Videothek den Film Paycheck auf DVD geliehen, eine DVD, die erst im letzten Monat erschienen ist. Hier meine Meinung zu dem Science-Fiction-Thriller


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VORWORT
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Der Film Paycheck basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Philip K. Dick, einem meiner Lieblingsautoren. Man darf nicht erwarten, dass eine Kurzgeschichte so einem Film wirklich entspricht, denn aus einer Kurzstory muss hier ein Werk von über 90 Minuten gemacht werden, das den Zuschauer auch noch fesselt. Ich kenne sowohl die Kurzgeschichte als auch jetzt den Film und ich muss sagen, es handelt sich hier um eine interessante Interpretation des Themas bzw. der literarischen Vorlage.


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INHALT
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(meine eigene Inhaltsbeschreibung!)

Die Zukunft - Michael Jennings ist ein hochintelligenter Elektrotechniker, der sich auf ein besonderes Aufgabengebiet spezialisiert hat. Er führt Projekte von High-Tech-Firmen aus und erhält dafür eine sehr lukrative Belohnung. Dafür wird ihm im Nachhinein sein Gedächtsnis für diesen Zeitraum gelöscht. Paycheck nennt sich diese Aufgabenbereich, in der der Beaurtragte Firmen bei der Durchführung nicht immer ganz legaler Aktivitäten im High-Tech Bereich unterstützt. Ein Beispiel: Eine Firma hat ein neues Computersystem auf den Markt gebracht. Personen und Gegenstände werden jetzt nicht mehr zweidimensional sondern dreidimensional dargestellt. Nach dem Michael den Auftrag für James Rethrick annimmt, besitzt diese nachher ein System, bei dem die dreidimensionalen Möglichkeiten auch ohne einen Bildschirm möglich sind. Also eine dreidimensionale Darstellung im Raum selbst. Michael, der das entwickelt (abgekupfert und abgeändert) hat, bekommt anschließend sein Gedächtnis gelöscht. Er ist ein genialer Denker, der aber nichts davon weiß, was er gemacht hat.

Michael ist einer der Besten in diesem Bereich. Nach dem er gerade ein Projekt erfolgreich für eine Firma beendet hat, bekommt er ein äußerst interessantes aber auch gefährliches Angebot. Er soll für drei Jahre einen Auftrag übernehmen. Über die Art des Auftrags wird er wie immer nicht informiert. Dafür bekommt er hinterher eine Vergütung, die es ihm ermöglicht, den Rest seines Lebens in Reichtum zu verbringen. Es ist eine große Herausforderung, da man bisher der Ansicht war, ein Paycheck-Auftrag könne (wohl aus gesundheitlichen Gründen) höchstens mehrere Wochen betragen. Das Geld lockt, und so nimmt Michael den Auftrag seines alten Freundes James Rethrick an, für den er schon den letzten Auftrag ausgeführt hat.

Nach dem er zugestimmt hat, muss er sämtliche persönlichen Unterlagen beim Empfang abgeben. Es heißt, nach Beendigung des Auftrages (somit nach drei Jahren) erhält er diese persönlichen Dinge zurück. Bisher wurden nach dem Auftrag mittels eine speziellen laserähnlichen Technologie die neuen Gehirnzellen abgetötet, was als gefährliche Methode gilt. James Rethrick informiert Michael, dass er eine neue humanere Methode zur Gedächtnislöschung besitzt und nutzen will. Mittels eines Injektors wird eine sogenannte Markierung (im Gedächtnis) angebracht. Nach Erledigung des Auftrages gibt es eine erneute Injektion, die dann alle Gedächtnisinhalte ab der Markierung gesundheitsfreundlicher löscht.

Nachdem Michael die Injektion erhält, wird der Film so interessant gestartet, dass er in der nächsten Szene wieder mit Michaels Erwachen nach den drei Jahren beginnt. James Rethrick scheint äußerst zufrieden und gratuliert Michael zu seinem erfolgreichen Auftrag und erklärt ihm, dass das Geld (fast 100 Millionen US Dollar) sich auf seinem Konto befindet. Alles scheint so wie abgesprochen und wie von Michael gewünscht.

Aber als Michael die Firma verlässt und seine persönlichen Unterlagen abholen will, stimmt etwas nicht. Es befinden sich nur Dinge in seinen persönlichen Unterlagen, die eindeutig nicht mit den abgegebenen übereinstimmen. Das Ärgerliche daran ist, dass er selbst freiwillig auf das Geld verzichtet haben soll, nur um seine persönlichen Unterlagen (diese verkehrten Gegenstände) zu erhalten. Michael nimmt den Umschlag mit den ominösen Gegenständen trotz seiner Verärgerung mit. Und das ist auch sein Glück, wie sich schon ein wenig später herausstellt.

Denn Michael wird schon kurze Zeit später vom FBI festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, geheime Regierungsunterlagen gestohlen und weiter entwickelt zu haben. Und ihm er soll irgendwie in den Tod des ursprünglichen Erfinders der Technologie, um die es geht, verwickelt sein. Der Mann ist \"rein zufällig\" aus seinem Schlafzimmerfenster gefallen und ums Leben gekommen, nach dem Michael seinen Vertrag mit James Rethrick geschlossen hat. Das FBI versucht (nicht ganz legal) an die gelöschten Informationen in Michaels Kopf zu kommen. Da das Gedächtnis nicht nach dem alten Verfahren gelöscht worden ist, befinden sich auch noch Spuren in Michaels Gedächtnis.

Während Micheal diese nicht ungefährliche Tortur erleidet - er kann dabei sterben - nimmt sich einer der Beamten eine Zigarettenpackung aus dem Umschlag und bietet sie einem weiteren Beamten in Michaels Nähe an, der sich die Zigarette auch anzündet. Plötzlich ist nichts mehr wie geplant. Denn die Zigarette war keine normale Zigarette sondern eine Art Qualmbombe. Diese löst das Löschsystem in dem \"Folterraum/Verhörraum\" aus. Michael gelingt es zu fliehen, dabei schnappt er sich den ominösen Umschlag, der ihn hier gerettet hat.

Als das FBI ihn verfolgt, hat er in einem Bahnhof auch zufällig ein Zugangsticket für die Bahnsteige/Bussteige. Mittels diesem gelingt es Michael endgültig, das FBI abzuschütteln. Schnell aber bemerkt er, dass ihm noch jemand auf der Fährte ist. Und dieser/diese möchten nur eines, Michaels Tod. Die tödlichen Verfolger scheinen mit seinem \"Freund\" James Rethrick und seinem Auftrag zusammen zu hängen.

Warum das so ist, findet Michael schnell heraus. Irgendwie hat er eine Maschine geschaffen, in der man die Zukunft vorhersehen kann. Und mittels dieser Maschine hat er für sich selbst eine Fluchtmöglichkeit geschaffen. Er selbst kommt zu dem Schlich, das er sich in der Pseudo-Identität, nach dem er seine Zukunft gesehen hat, diese Unterlagen heimlich zukommen lassen. Dafür hat er auf knapp 100 Millionen Dollar verzichtet.

Jetzt sind sowohl das FBI als auch andere mächtige Gegner auf Michaels Fährte. Der Top-Techniker hat nur eine Chance, er muss heraus bekommen, was wirklich passiert ist und er muss es irgendwie schaffen, die ominösen Gegenstände auch richtig einzusetzen, denn wofür um sein Leben zu retten, würde er wohl auf das viele Geld wegen dieser Gegenstände verzichtet haben? Schnell kommt er auch dahinter, dass er mit einer hübschen und intelligenten Wissenschaftlerin zusammen war, die ebenfalls in der Firma von James Rethrick arbeitet. Wird sie ihm helfen können oder steht sie auf der anderen Seite? Ein rasantler Wettlauf ums Wissen und Überleben beginnt für Michael.


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MEINUNG ZUM FILM
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Ich sehe mir wirklich sehr viele Filme der unterschiedlichsten Genres an, ob bekannt oder unbekannt. Aber seit langem habe ich nicht mehr einen so gut gemachten Film gesehen, der mich von Anfang an bis zum Ende gefesselt und begeistert hat. Ich bin begeistert von dem doch recht unbekannten Film Paycheck. Warum, das möchte ich hier auch klarstellen.

Ich gebe zu, ich liebe Science Fiction Filme. Und ich liebe diese Art von Filmen, bei denen rätselhaftes passiert und man gut mitdenken muss. Genau das ist bei Paycheck der Fall. Ein wenig irritierend fand ich das gute Aussehen der Hauptperson, denn ich halte es für unwahrscheinlich dass ein so guter Denker auch unbedingt noch so toll aussehen muss. Aber dennoch ist Ben Affleck als Michael Jennings hervorragend. Die einzige Einschränkung ist meiner Ansicht nach, dass er zu perfektionistisch und zu kämpferhaft wirkt. Einen Menschen vom Schlag des Michael Jennings stelle ich mir persönlich nicht so Bodybuildingmäßig-kämpferisch schön vor. Aber das ist mein eigener Geschmack. Im Verlauf des Filmes hat es mich kaum mehr gestört, zudem einige Filmszenen bei einem Nichtkämpfer sehr unrealistisch wirken würden. Somit ist Michael im Film eben ein Mann, der gleichzeitig intelligent, gut aussehend und sehr reaktionsschnell bzw. kämpferisch veranlagt ist. Wer so etwas nicht mag, hat hier einige Ansatzpunkte zur Kritik.

In Paycheck wird eine Vorstellung neuartiger Technologie bedrohlich und interessant nah gebracht. Schon allein die Überlegung, dass es eine Maschine gibt, die es ermöglicht, einen Blick in die Zukunft zu werfen, bringt mich auf unzählige Gedanken. Einen nicht sehr positiven Aspekt einer solchen Maschine zeigt hier der Film Paycheck. Ich muss dazu sagen, dass Philip K. Dick als Autor der Kurzgeschichte dafür bekannt ist, negative Aspekte modernster und scheinbar ach so toller Technik zu zeigen. Und an diesen Teil hat man sich im Film auch sehr gut gehalten.

Der gesamte Film ist nicht nur sehr gut hinsichtlich der modernen noch gar nicht existieren Technik gemacht, er ist auch rasant durch viele Actionszenen und äußerst spannend. Man weiß nie ganz genau, wer wirklich auf Michaels Seite ist. Mächtige Firmen und auch das FBI haben auch mächtige und gefährliche Methoden, wenn sie hinter etwas her sind.

Ich würde Paycheck trotz seiner Rasanz und seiner guten Actionszenen aber auch als Film bezeichnen, den man sich als Freund anspruchsvoller Filme gerne ansieht. Die Logik des Filmes gefällt mir sehr gut.

Weder das FBI noch die mächtigen High Tech Firmen kommen übrigens in diesem Film (bis auf wenige persönliche Ausnahmen) sehr gut bei weg. Das gibt es aber oft in Actionfilmen. Interessant dabei sind ist die sich ähnelnde skrupellose Methodik des FBI und des mächtigen Konzerns.

Gelungen sind die vielen filmischen Überraschungen, mit denen Paycheck aufwartet. Mir persönlich ging es so, dass ich hier förmlich mit Michael mitfieberte. Sehr schnell hatte er meine Zuneigung gewonnen. Schlimm war dabei für mich auch immer eine der Visionen, die Michael manchmal nach seiner Gedächtsnisbrockenaktivierung quälten. Denn diese zeigten, wie eine Kugel auf Michael zuflog und er dieser anscheinend nicht mehr ausweichen konnte. Ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel Detail, denn ich möchte keinem meiner Leser diesen Film verderben. Ich hasse es, zu viele Details anzubringen, so dass der Leser zu viel weiß und ihm der Filmspaß dann entgeht. Wer öfters bei mir liest, der weiß das auch.

Sehr gut gelungen finde ich aber auch, dass hier die Romantik nicht zu kurz kommt. Denn Rachel, die Wissenschaftlerin entpuppt sich als seine treue Geliebte, mit der Michael in den letzten drei Jahren zusammen gelebt hat. Und im Verlauf des Filmes wird auch ihre Persönlichkeit etwas in den Vordergrund gehoben. Insgesamt konzentriert sich aber Paycheck auf Michael und seinen Überlebenskampf. Uma Thurman gefiel mir sehr gut in dieser Rolle.

Neben Rachel wird Michael aber auch noch von seinem alten Freund unterstützt, der ihm früher die Aufträge vermittelt hatte und der auch anschließend die komplexe Gedächtnislöschung durchgeführt hatte. Er ist eine sympatische Gegenpersönlichkeit zu dem schon fast zu perfekt wirkenden Ben Afflekt.

Wer John Woo Filme kennt, der weiß, dass es hier viel auf rasante Action ankommt. Und in der Hinsicht ist Paycheck auch ein typischer John Woo Film, wenn er auch nicht so hart ist wie viele andere Filme dieses Regisseurs. Optimal emfände ich eine FSK Freigabe ab 16 Jahre, ber die Freigabe ab 12 ist noch zu ertragen, da hier weitgehend auf detaillierte Gewaltszenen verzichtet wird. Dennoch würde ich den Film meinem 12jährigen Neffen nicht zeigen.

Sehr gut gefällt mir hier aber auch die gesamte filmische Aufmachung von Paycheck. Die Kameraführung überzeugt ebenso wie die sehr interessante Filmmusik, die teilweise gerade das futuristisch-geheimnisvolle des Filmes untermalt. In wichtigen Szenen wird die Musik nur noch ganz dezent leise eingeblendet, so dass man schon so darauf aufmerksam wird, dass Konzentration von Nöten ist, dan etwas filmisch Wichtiges passiert.

Vielleicht noch ein paar vergleichende Filme, damit sich mein Leser ein noch genaueres Bild von der Art des Filmes Paycheck machen kann. Total Recall bzw. Minority Report (die auch von Dick als Grundlage stammen) sind Filme, die von ähnlicher Machart und Thematik sind. Es sind übrigens beides Filme, die mir auch sehr gut gefallen. Daher kann ich den Film Paycheck auch insbesondere dem Personenkreis empfehlen, der diese Filme mag.

Als humorvoll würde ich den Film nicht bezeichnen, aber er ist dennoch - auch aufgrund es Endes, das mir gefallen hat, ein eher positiver Film. Und das trotz des düsteren Themas. Wahrscheinlich gefällt mir auch das so gut an Paycheck.


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MEINUNG ZUR DVD
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1. MEINUNG ALLGEMEIN ZUR DVD

Die DVD Paycheck hat mir bereits beim Einlegen sehr gut gefallen. Denn direkt nach dem Einlegen erscheint ein Bildschirm, der wie ein moderner Computermonitor. Dort trifft man als erstes seine Sprachauswahl. Möglich sind bei der (Verleihversion) DVD hier Deutsch, Englisch und Türkisch. Das Türkisch bedeutet aber nur, dass man türkische Untertitel erhält. Mittels einer Animation gelangt man in eine weitere Computermaske. In der Mitte erscheinen jetzt Teile des Filmes, interessante Filmszenen. Ich war so fasziniert von diesem Bildschirm, dass ich erst nach einer Weile merkte, dass es sich hier um die normale Hauptauswahl handelt. Denn während die rasante Filmmusik die Szenen untermalt und ich mich auf diese Szenen und die musik konzentriert, entging mir doch zuerst, dass sich unten in leider etwas dünner Schrift die Auswahlpunkte befinden. Neben dem Filmszenen in der Mitte des Bildes befinden sich rechts und links davon Zahlenkolonnen und blinkende Linienreihen. Die Machart ist wirklich gelungen und äußerst passend für den Film, wie man allerdings erst beim Sehen feststellt. Interessant ist auch die Schriftart, die sehr technisch, computerisiert wirkt.

Auswählen kann man hier zwischen:
- Play
- Konfiguration
- Zusatzmaterial
- Kapitelübersicht.

Bei der Konfiguration kann man zwischen Sprachauswahl, Untertitel zum Film und Untertitel zum Kommentar auswählen. Wenn ich beispielsweise auf Sprachauswahl klicke, habe ich wieder mehrere Möglichkeiten: Englisch Dolby Digital 5.1, Deusch Dolby Digital 5.1, Kommentar des Regisseurs John Woo an/aus, Kommentar des Drehbuchautors Ben Afflek an/aus. Interessanterweise kann man somit von der Deutschen Vorauswahl zur Englischen aber nicht zur Türkischen Sprache switchen. Aber das halte ich für kein großes Manko. Hier ist das Bild zwar nicht animiert, aber es ist immer noch wie an einem Terminal/Computerbildschirm, an dem man bestimmte Auswahlmöglichkeiten hat. Ein Bild des Hauptdarstellers, das aus einer Filmszene stammt, ist hier ebenfalls zu sehen. Sobald ich meine Sprache auswähle komme ich in den vorherigen Bildschirm in dem ich umständlich aber futuristisch über ein anderes Symbol wieder zurückkomme oder hier nochmals meine Untertitel/Kommentarmöglichkeiten abändern kann. Erst danach gelangt man wieder in die Hauptmaske und kann sich den Film ansehen.

Vielleicht ist die Machart etwas umständlich für den Anwender. Ich finde sie aber prima realisiert und insgesamt auch gut handelbar. Und somit finde ich diesen allgemeinen Part der DVD Paycheck schon einmal prima.


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MEINUNG ZU BILD UND TON

Genau so stelle ich mir eine gute DVD mit einem neueren Film vor. Das Tonformat in Dolby Digital 5.1 ermöglicht hier ein sehr gutes Kinofeeling. Gerade bei den Actionszenen machen sich die hinteren Lautsprecher gut bemerkbar. Bei den ruhigeren Szenen dagegen bemerkt man meist die vorderern Lautsprecher, dann wird man aber dennoch mit Details im hinteren Bereich überrascht. (Beispiel: Plötzlich erscheint von hinten Vogelgezwitscher in einer passenden Szene).

Auch am Bild konnte ich mit meinem Grundig Breitbildfernseher nichts mornieren. Das Bild war klar und ich konnte sowohl in dunkleren Filmszenen als auch bei den vielen Actionszenen alles sehr gut mitverfolgen. Der Kontrast und die Farben insgesamt kamen bei meiner Ausstattung ebenfalls optimal heraus.


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MEINUNG ZU DEN EXTRAS


An Extras bekommt man relativ viel geboten, insbesondere da es sich um die Verleih-DVD handelt. Manchmal ist diese allerdings auch identisch mit der Verkaufs-DVD.

Im Zusatzmaterial gibt es neben dem Audio-Kommentar folgendes:

1. Paycheck - Die Abrechnung - Das Entwerfen der Zukunft
Dokumentation zum Film hinsichtlich der technischen Tricks/Effekte des Filmes. Hat mir persönlich gut gefallen. Als positiv empfinde ich die deutschsprachigen Untertitel des englischsprachigen Dokus.

2. Nervenkitzel - Die Stunts von Paycheck - Die Abrechung
Hier wird die Entstehung der Stunts gezeigt und besprochen. Auch dieser Doku-Film wird deutschsprachig untertitelt. Mich störte etwas die animierte Darstellung der Zeichentrickvorlagen, ansonsten fand ich auch diesen Part gut gelungen.

3. Unveröffentlichte/Erweiterte Szenen
Hier kann man sich sechs unveröffentlichte bzw. erweiterte Filmszenen ansehen. Die Szenen werden in englischer Originalsprache gezeigt, aber auch hier gibt es wieder deutsche Untertitel. Hier hätte ich es als besser empfunden, einen Kommentar zu hören, warum diese Szenen so nicht eingebaut worden sind.

4. Alternatives Ende
So etwas mag ich, auch wenn das alternative Ende nicht immer das ist, was ich mag. Dieses alternative Ende hier hat mir allerdings auch sehr gut gefallen. Allerdings ist das genommene Ende doch einen Tick genialer für den Film.

Der Audiokommentar selbst ist meiner Ansicht nach sehr lohnenswert. Man erhält viele interessante Information zu bestimmten Filmszenen und auch zu den Schauspielern. Ich habe mir die Version zu einem längeren Teil (halbe Stunde) auch einmal mit Kommentar angesehen.


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DATEN
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Deutscher Titel: Paycheck - Die Abrechnung
Originaltitel: Paycheck
Land / Jahr: USA 2003

Regie: John Woo
Darsteller: Ben Affleck , Uma Thurman , Aaron Eckhart , Michael C. Hall , Emily Holmes , Krista Allen , John Cassini , Fulvio Cecere , Joe Coyle , Richard Cummins , Aaron Douglas , Colm Feore , Peter Friedman , Paul Giamatti , Michelle Harrison


Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 51. Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Englisch

Menü: interaktives Menü
Booklet: Zettelchen mit Kapitelauswahl
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 22
Laufzeit: 119 Minuten
FSK: 12 Jahre
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 77:45
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
DVD-Typ: DVD-9
Fernsehnorm: PAL
Bildformat: 2,35:1 (anamorph)
FSK: Freigegeben ab 12 Jahre


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FAZIT
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Mir hat Paycheck hervorragend gefallen. Es ist für mich persönlich der bisherige Überraschungs-Topfilm des Jahres. (ein halbes Jahr ist ja schon vorbei). Wer rasante Science-Fiction-Thriller mag, dem kann ich Paycheck empfehlen. Ich zähle diese DVD zu meinen Lieblings-DVDs.


Ich hoffe, ich konnte diesen Film näher bringen und habe nichts Wesentliches vergessen. Ansonsten erbitte ich einen Kommentar

Liebe Grüße - Miara

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