Ran an die Braut (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2011
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Erfahrungsbericht von MatthiasHuehr
Ein Testbild ist lustiger
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Und ich muß mir eine Überschrift ausdenken, obwohl der Drehbuchautor keinen einzigen lustigen Gag fabriziert hat. Was mir mal wieder beweist, daß das Welt ungerecht ist. Ich finde es jedenfalls ziemlich gemein, in letzter Zeit nur Filme in der Sneak Preview zu bringen, in die kein denkender Mensch freiwillig gehen würde.
Wenn man schon den Anfang dieses Machwerkes sieht, dann weiß man wie hoch oder wie tief das Niveau bis zum Ende sein wird. Ein Junge wird von seiner langjährigen Freundin verlassen und läuft mit dem Karton mit seinen persönlichen Sachen die Straße entlang, traurig, was völlig verständlich ist, aber was soll der Rest? Da läuft ihm die Band, die die Hintergrundmusik spielt, hinterher. Die Passanten und Postboten fangen an zu tanzen und natürlich alle hinter ihm her. Ist das jetzt komisch, oder was soll das? Nach diesem mißglückten Einstieg bekommt man nicht wirklich etwas Neues geboten. Wenn man die Witze als abgestanden bezeichnet, so ist man damit noch sehr zuvorkommend. Flache und schon tausendfach verwendete „Gags“, die selbst in diesem Streifen mehrfach verwendet werden, läßt auf eine Einfallslosigkeit und fehlende Kreativität der Macher schließen. Das beste Beispiel sind die Szenen mit dem triebhaften Hund, der mal einen Blumentopf, einen Basketball, ein Hosenbein, einen ...
Und dar der Inhalt nicht wirklich Leute ins Kino zieht, so greift man auf eine primitive Geheimwaffe, die in letzter Zeit öfters benutzt worden ist: bekannte Musiker, die sich als Schauspieler ausgeben. Nur allzu ungern erinnere ich mich an den miserablen Versuch mit Hilfe der hohen Bekanntheit von Jennifer Lopez massenhaft Leute in „The Cell“ zu locken. Bei dieser Billigproduktion hat anscheinend das Geld für einen richtigen Musikstar nicht gereicht und so wurde auf den Nachwuchs gesetzt. In einer Nebenrolle, mehr ist sie nun wirklich nicht, kann man Sisqo bewundern. Mit dieser Masche bekommt man wenigstens ein paar seiner Fans dazu bewegt, sich den Film anzusehen. Sie müssen dann aber ziemlich leidensfähig sein.
Der Ansatz des Filmes ist im Prinzip nicht schlecht, da er aber nur eine geklaute Idee. Die Verwendung eines Buchs in Verbindung der Handlung des Films ist nicht neu und so beglückte uns der Drehbuchautor mit einer Handlung, die für einen mittelmäßigen Liebesfilm für Teenager gereicht hätte, wenn er auf den krampfhaften Versuch verzichtet hätte, den Film auf lustig zu trimmen. Shakespeares Sommernachtstraum wird mißbraucht, um dem Film etwas Anspruch zu verpassen. Ähnlich wie die Handlung in dem Stück Weltliteratur ist auch die Handlung im Film gelagert. Zwei Jungs streiten sich um ein Mädchen und ein zweites Mädchen möchte einen der Beiden haben. Im Prinzip ist eine solche Überlagerung der Charaktere kein schlechter dramatischer Zug, doch sollte man das Prinzip nur in intellektuellen Werken verwenden und dann aber auch sämtlichen Kitsch weglassen.
Der Schwachsinn der Verwendung von kitschigen Tagträumen in einer Komödie wird nur noch von den vorkommenden Charakteren übertroffen. Eine tolpatschige Austauschstudentin, deren Rolle nicht im Entferntesten an die Komik der Nackten Kanone heranreicht, in der Leslie Nielsen die Zuschauer zu Lachanfällen brachte. Die mißglückte Komik der dargestellten Unfälle wirkte nicht nur gestellt und lächerlich. Statt darüber zu Lachen kann man nur Mitleid empfinden. Ein weiteres Beispiel für eine lächerliche Gestaltung eines Charakters ist die Rolle des Kunstprofessors, die mit Martin Short besetzt wurde. Für alle, die nicht wissen wer das ist, sollten sich versuchen an „Der Vater der Braut“ erinnert. Und jetzt denkt mal an den Hochzeitsausstatter. Na? Entweder haben sie ihm nicht gesagt, daß es ein anderer Film ist, oder der Drehbuchautor hatte einen Joint zuviel geraucht. Im Film ist der Professor zwar verheiratet, benimmt sich aber so etwas von tuckig, daß es schon nicht mehr lustig ist. Wenn man dann noch die Farblosigkeit der übrigen Charaktere betrachtet, ist es ein Ausbund an Lächerlichkeit, der nicht zu ertragen ist.
Ich gehe nicht auf die Handlung ein, da sich vielleicht einige Leute dieses „Meisterwerk“ zeitgenössischer Komik noch antun möchten. Was der Film für mich ist kann man in wenige Worte fassen. Ich verwende nur mal einige Adjektive: unnötig, langweilig, kitschig, einfallslos, unlustig.
Bewertung:
Ich habe mich in letzter Zeit in einer Komödie selten so gelangweilt. Außerdem hat der ermittelte Popcornindex eindeutig gezeigt, daß die einzige Bewertung nur FLOP heißen kann.
Wenn man schon den Anfang dieses Machwerkes sieht, dann weiß man wie hoch oder wie tief das Niveau bis zum Ende sein wird. Ein Junge wird von seiner langjährigen Freundin verlassen und läuft mit dem Karton mit seinen persönlichen Sachen die Straße entlang, traurig, was völlig verständlich ist, aber was soll der Rest? Da läuft ihm die Band, die die Hintergrundmusik spielt, hinterher. Die Passanten und Postboten fangen an zu tanzen und natürlich alle hinter ihm her. Ist das jetzt komisch, oder was soll das? Nach diesem mißglückten Einstieg bekommt man nicht wirklich etwas Neues geboten. Wenn man die Witze als abgestanden bezeichnet, so ist man damit noch sehr zuvorkommend. Flache und schon tausendfach verwendete „Gags“, die selbst in diesem Streifen mehrfach verwendet werden, läßt auf eine Einfallslosigkeit und fehlende Kreativität der Macher schließen. Das beste Beispiel sind die Szenen mit dem triebhaften Hund, der mal einen Blumentopf, einen Basketball, ein Hosenbein, einen ...
Und dar der Inhalt nicht wirklich Leute ins Kino zieht, so greift man auf eine primitive Geheimwaffe, die in letzter Zeit öfters benutzt worden ist: bekannte Musiker, die sich als Schauspieler ausgeben. Nur allzu ungern erinnere ich mich an den miserablen Versuch mit Hilfe der hohen Bekanntheit von Jennifer Lopez massenhaft Leute in „The Cell“ zu locken. Bei dieser Billigproduktion hat anscheinend das Geld für einen richtigen Musikstar nicht gereicht und so wurde auf den Nachwuchs gesetzt. In einer Nebenrolle, mehr ist sie nun wirklich nicht, kann man Sisqo bewundern. Mit dieser Masche bekommt man wenigstens ein paar seiner Fans dazu bewegt, sich den Film anzusehen. Sie müssen dann aber ziemlich leidensfähig sein.
Der Ansatz des Filmes ist im Prinzip nicht schlecht, da er aber nur eine geklaute Idee. Die Verwendung eines Buchs in Verbindung der Handlung des Films ist nicht neu und so beglückte uns der Drehbuchautor mit einer Handlung, die für einen mittelmäßigen Liebesfilm für Teenager gereicht hätte, wenn er auf den krampfhaften Versuch verzichtet hätte, den Film auf lustig zu trimmen. Shakespeares Sommernachtstraum wird mißbraucht, um dem Film etwas Anspruch zu verpassen. Ähnlich wie die Handlung in dem Stück Weltliteratur ist auch die Handlung im Film gelagert. Zwei Jungs streiten sich um ein Mädchen und ein zweites Mädchen möchte einen der Beiden haben. Im Prinzip ist eine solche Überlagerung der Charaktere kein schlechter dramatischer Zug, doch sollte man das Prinzip nur in intellektuellen Werken verwenden und dann aber auch sämtlichen Kitsch weglassen.
Der Schwachsinn der Verwendung von kitschigen Tagträumen in einer Komödie wird nur noch von den vorkommenden Charakteren übertroffen. Eine tolpatschige Austauschstudentin, deren Rolle nicht im Entferntesten an die Komik der Nackten Kanone heranreicht, in der Leslie Nielsen die Zuschauer zu Lachanfällen brachte. Die mißglückte Komik der dargestellten Unfälle wirkte nicht nur gestellt und lächerlich. Statt darüber zu Lachen kann man nur Mitleid empfinden. Ein weiteres Beispiel für eine lächerliche Gestaltung eines Charakters ist die Rolle des Kunstprofessors, die mit Martin Short besetzt wurde. Für alle, die nicht wissen wer das ist, sollten sich versuchen an „Der Vater der Braut“ erinnert. Und jetzt denkt mal an den Hochzeitsausstatter. Na? Entweder haben sie ihm nicht gesagt, daß es ein anderer Film ist, oder der Drehbuchautor hatte einen Joint zuviel geraucht. Im Film ist der Professor zwar verheiratet, benimmt sich aber so etwas von tuckig, daß es schon nicht mehr lustig ist. Wenn man dann noch die Farblosigkeit der übrigen Charaktere betrachtet, ist es ein Ausbund an Lächerlichkeit, der nicht zu ertragen ist.
Ich gehe nicht auf die Handlung ein, da sich vielleicht einige Leute dieses „Meisterwerk“ zeitgenössischer Komik noch antun möchten. Was der Film für mich ist kann man in wenige Worte fassen. Ich verwende nur mal einige Adjektive: unnötig, langweilig, kitschig, einfallslos, unlustig.
Bewertung:
Ich habe mich in letzter Zeit in einer Komödie selten so gelangweilt. Außerdem hat der ermittelte Popcornindex eindeutig gezeigt, daß die einzige Bewertung nur FLOP heißen kann.
31 Bewertungen, 5 Kommentare
-
24.12.2006, 14:29 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich* ~~ * Lieben Gruss Anita * ~~ *
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25.08.2006, 10:52 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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13.08.2006, 17:47 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruß :-)) Marianne
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11.06.2006, 00:49 Uhr von honeymaus
Bewertung: sehr hilfreichLG, Manuela
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30.04.2002, 13:45 Uhr von enno59
Bewertung: sehr hilfreichIch hab´ ja selten so einen Verriß gelesen! Glückwunsch
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