Erfahrungsbericht von Potame
Warum nicht mal ins Barbie-Museum?!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi Ihr!
Heute geht es um einen Film. Denn wor ein paar Tagen bin ich mit ein paar Freunden im Kino gewesen, und über den Streifen, den wir uns ansahen möchte ich euch jetzt berichten. Es geht um „Rat Race“.
Ich wusste vorher eigentlich nicht allzu viel über den Film, hatte zwar die Werbung im Fernsehen gesehen, so dass ich wusste, das der Film ganz lustig sein soll, aber mir waren nicht viele Details bekannt. Ich wusste nichts zur Story und über die Darsteller, nur Mr. Bean hab ich natürlich sofort erkannt.
Lange Rede kurzer Sinn, wir gingen halt ins Kino und ich ließ mich überraschen.
*--- Story ---*
Bei den meisten Komödien ist die Story bekanntlich eher einfach gestrickt. Auch bei „Rat Race“ ist das nicht anders.
Der Film spielt anfangs in einem Hotel in Las Vegas. Die Hauptdarsteller werden filmisch vorgestellt, wobei es natürlich zu den ersten Gags kommt. In Las Vegas regiert aber bekanntlich das Glücksspiel und so kommt es wie es kommen muss, die Protagonisten können den Einarmigenbanditen nicht widerstehen. Alle gewinnen eine seltsame Münze, die als Wegweiser zu einem Zimmer im Hotel dient, indem ein üppiges Buffet wartet. Sieben Personen sind in dem Raum versammelt und plötzlich betritt der Drahtzieher der ganzen Aktion, Donald Sinclair, das Zimmer. Er erlaubt sich einen Scherz mit den Anwesenden, dann betritt der achte und letzte Teilnehmer den Raum und nun erklärt Sinclair seinen Gästen warum er sie versammelt hat. Es geht um ein Rennen. In einem Schließfach in New Mexiko sind zwei Millionen Dollar deponiert, wer zuerst da ist, darf das Geld behalten. Nach kurzer Ungläubigkeit machen sich sechs Teams auf den Weg…
Jetzt denkt man natürlich zu recht: Warum verschenkt man zwei Millionen Dollar? Der Grund ist simpel, es geht um eine Wette. Sinclair hat etliche reiche Männer um sich versammelt und die haben nichts besseres zu tun als auf allerhand kuriose Dinge zu Wetten, und in diesem Fall wetten sie halt darauf, wer von den Acht zuerst beim Geld ist. Naja, wenn man(n)’s hat…
Das war auch schon die Story. Wie versprochen recht einfach. Ein paar gelangweilte Millionäre wetten auf ein seltsames Rennen. Natürlich ist der Film hauptsächlich von der Jagd nach dem Geld bestimmt, aber ich will euch selbstverständlich nicht alles verraten.
*--- Die Teams ---*
Team 1: Vera Baker (Whoopi Goldberg) & Merrill Jennings (Lenai Chapman)
Vera Baker besucht besagtes Hotel um ihre Tochter Merrill Jennings zu treffen, die sie einst zur Adoption freigegeben hatte. Merrill ist mittlerweile eine erfolgreiche, leicht cholerische Geschäftsfrau, die eine eigene Kosmetik Firma besitzt. Die Beiden begeben sich trotz Wiedersehensfreude auf die Jagd, hauptsächlich angetrieben auf Veras Geheiß.
Ein anfangs eher ödes Team, das später im Film eine einschneidende Erfahrung bezüglich Eichhörnchen macht.
Team 2: Owen Templeton (Cuba Gooding Jr.)
Owen Templeton ist eins von zwei Ein-Mann Teams. Er ist in seinem richtigen Leben Footballschiedsrichter, allerdings hat er beim letzten Super Bowl einen folgenschweren Fehler beim Münzwurf gemacht, weswegen er immer wieder unangenehm auffällt. Er ist eigentlich ein recht angenehmer Zeitgenosse, und sorgt besonders für Lacher, wenn er halbnackt durch die Wüste marschiert oder Busfahrer spielt.
Team 3: Die Pear Familie
Der geizige Randy Pear (Jon Lovitz) ist das Oberhaupt der Familie Pear. Die Familie macht eine Tour durch die Vereinigten Staaten und will in Las Vegas eigentlich David Copperfield ansehen, doch Randy gewinnt besagte Münze und ist sofort vom Jagdfieber gepackt. Er erzählt seiner Familie erst nichts von der Jagd, macht ihr vor, dass er Tinte ausliefern muss. Die Pears sorgen, finde ich für die größten Lacher im Film. Besonders die ungewöhnliche Art die Notdurft zu verrichten oder der Besuch im Barbie Museums regen die Lachmuskeln bisweilen stark an.
Team 4: Mr. Pollini (Rowan Atkinson bekannt als Mr. Bean)
Mr. Pollini ist das zweite Ein-Mann Team und wahrscheinlich der Seltsamste der seltsamen Jäger. Er kommt aus Napoli und ist vollkommen allein stehend, zudem leidet er unter einer merkwürdigen Schlafkrankheit, die ihm später auch zum Verhängnis wird. Er überzeugt, in alter Mr. Bean Manier, besonders durch seine Mimik und seine Konversation mit dem Baby.
Team 5: Duane & Blaine Cody (Seth Green & Vince Vieluf)
Die beiden Cody Brüder sind mehr oder weniger die Bösewichte im Film, obwohl hauptsächlich Duane durch niederträchtige Schandtaten auffällt. Blaine ist hauptsächlich blöd. Er hat sich beispielsweise sein Zungenpiercing selbst gemacht, so sieht seine Zunge auch aus, und so spricht er auch…man versteht nämlich nichts. Die Beiden haben unterwegs eine Begegnung mit einem hinterhältigen Schlüsselmacher und einer Kuh.
Team 6: Nick (Breckin Meyer) & Tracy Faucet (Amy Smart)
Das Team, das eigentlich keines ist. Nick ist aufstrebender Jurist und hat bis zum Rat Race nie etwas verbotenes gemacht. Eigentlich hat er auch nicht wirklich Lust am Rennen teilzunehmen bis er die Hubschrauberpilotin Tracy trifft. Plötzlich wittert er seine Chance auf das Geld und nimmt doch die Jagd auf. Aber auch Tracy ist nicht ganz normal, und zu allem Überfluss erwischt sie ihren Freund in flagranti mit seiner Ex im Swimmingpool, worauf sie total austickt und ihm ein wenig mit dem Hubschrauber zusetzt. Natürlich verlieben sich Nick und Tracy, denn ganz ohne Liebe kommt selbst Rat Race nicht aus.
*--- Infos ---*
Schauspieler:
u.a.
Mr. Pollini (Rowan Atkinson)
Owen Templeton (Cuba Gooding Jr.)
Vera Baker (Whoopi Goldberg)
Merrill Jennings (Lenai Chapman)
Randy Pear (Jon Lovitz)
Duane Cody (Seth Green)
Blaine Cody (Vince Vieluf)
Nick (Breckin Meyer)
Tracy Faucet (Amy Smart)
Regie:
Jerry Zucker
Jerry Zucker war Mitglied der Produktionsfirma Zucker, Abrahams & Zucker, die für Klassiker wie „Top Secret“ oder „Die unglaubliche Reise in einem total verrückten Flugzeug“ usw., verantwortlich war.
*--- Fazit ---*
Ich persönlich war recht zufrieden mit dem Film, er hat mir gut gefallen, obwohl ich sicherlich nicht total ausflippe, wenn ich an den Film denke. Positiv ist sicher, dass es endlich mal wieder eine Komödie aus den USA kommt die nicht an irgendeiner High School spielt. Des Weiteren spricht die hochklassige Besetzung sicherlich auch für den Film. Alles in allem kann man recht unbeschwert bei diesem Film lachen und für bei 3.80€ Eintrittspreis glaube ich nicht, dass ich etwas falsch gemacht habe. Aber 7-8€ am Wochenende wäre mir der Film wohl nicht wert.
Nun noch ein Bisschen Kritik. Negativ fällt auf, dass ein Bisschen sehr derbe mit dem Thema Nationalsozialismus umgegangen wird. Zwar gehören diese Szenen zu den besten im Film, aber sie sind doch hart an der Grenze des guten Geschmacks, wenn nicht darüber hinaus. Zudem ist mir die Diskrepanz zwischen den Gags aufgefallen. Es sind sicherlich einige ganz hervorragende Witze dabei, aber im nächsten Moment kommen Szenen, die lustig sein sollen, die ich aber „nur doof“ nennen muss. Diese Szenen wirken sehr unlustig und auch nicht sonderlich originell.
Genug gemeckert! Ich fand den Streifen eigentlich echt gut, aber ich wollte euch halt auch meine negativen Beobachtungen mitteilen. Jetzt geht’s ans Bewerten und ich weiß nicht genau wie ich bewerten soll. Ich schwanke zwischen 4 und 5 Punkte, da aber die Gags bei einer Komödie elementar sind und mir wie gesagt diese Abgründe zwischen den Gags aufgefallen sind, gebe ich schweren Herzens 4 Punkte!
Jetzt bedanke ich mich mal wieder fürs Lesen!
Bis dann dann
Heute geht es um einen Film. Denn wor ein paar Tagen bin ich mit ein paar Freunden im Kino gewesen, und über den Streifen, den wir uns ansahen möchte ich euch jetzt berichten. Es geht um „Rat Race“.
Ich wusste vorher eigentlich nicht allzu viel über den Film, hatte zwar die Werbung im Fernsehen gesehen, so dass ich wusste, das der Film ganz lustig sein soll, aber mir waren nicht viele Details bekannt. Ich wusste nichts zur Story und über die Darsteller, nur Mr. Bean hab ich natürlich sofort erkannt.
Lange Rede kurzer Sinn, wir gingen halt ins Kino und ich ließ mich überraschen.
*--- Story ---*
Bei den meisten Komödien ist die Story bekanntlich eher einfach gestrickt. Auch bei „Rat Race“ ist das nicht anders.
Der Film spielt anfangs in einem Hotel in Las Vegas. Die Hauptdarsteller werden filmisch vorgestellt, wobei es natürlich zu den ersten Gags kommt. In Las Vegas regiert aber bekanntlich das Glücksspiel und so kommt es wie es kommen muss, die Protagonisten können den Einarmigenbanditen nicht widerstehen. Alle gewinnen eine seltsame Münze, die als Wegweiser zu einem Zimmer im Hotel dient, indem ein üppiges Buffet wartet. Sieben Personen sind in dem Raum versammelt und plötzlich betritt der Drahtzieher der ganzen Aktion, Donald Sinclair, das Zimmer. Er erlaubt sich einen Scherz mit den Anwesenden, dann betritt der achte und letzte Teilnehmer den Raum und nun erklärt Sinclair seinen Gästen warum er sie versammelt hat. Es geht um ein Rennen. In einem Schließfach in New Mexiko sind zwei Millionen Dollar deponiert, wer zuerst da ist, darf das Geld behalten. Nach kurzer Ungläubigkeit machen sich sechs Teams auf den Weg…
Jetzt denkt man natürlich zu recht: Warum verschenkt man zwei Millionen Dollar? Der Grund ist simpel, es geht um eine Wette. Sinclair hat etliche reiche Männer um sich versammelt und die haben nichts besseres zu tun als auf allerhand kuriose Dinge zu Wetten, und in diesem Fall wetten sie halt darauf, wer von den Acht zuerst beim Geld ist. Naja, wenn man(n)’s hat…
Das war auch schon die Story. Wie versprochen recht einfach. Ein paar gelangweilte Millionäre wetten auf ein seltsames Rennen. Natürlich ist der Film hauptsächlich von der Jagd nach dem Geld bestimmt, aber ich will euch selbstverständlich nicht alles verraten.
*--- Die Teams ---*
Team 1: Vera Baker (Whoopi Goldberg) & Merrill Jennings (Lenai Chapman)
Vera Baker besucht besagtes Hotel um ihre Tochter Merrill Jennings zu treffen, die sie einst zur Adoption freigegeben hatte. Merrill ist mittlerweile eine erfolgreiche, leicht cholerische Geschäftsfrau, die eine eigene Kosmetik Firma besitzt. Die Beiden begeben sich trotz Wiedersehensfreude auf die Jagd, hauptsächlich angetrieben auf Veras Geheiß.
Ein anfangs eher ödes Team, das später im Film eine einschneidende Erfahrung bezüglich Eichhörnchen macht.
Team 2: Owen Templeton (Cuba Gooding Jr.)
Owen Templeton ist eins von zwei Ein-Mann Teams. Er ist in seinem richtigen Leben Footballschiedsrichter, allerdings hat er beim letzten Super Bowl einen folgenschweren Fehler beim Münzwurf gemacht, weswegen er immer wieder unangenehm auffällt. Er ist eigentlich ein recht angenehmer Zeitgenosse, und sorgt besonders für Lacher, wenn er halbnackt durch die Wüste marschiert oder Busfahrer spielt.
Team 3: Die Pear Familie
Der geizige Randy Pear (Jon Lovitz) ist das Oberhaupt der Familie Pear. Die Familie macht eine Tour durch die Vereinigten Staaten und will in Las Vegas eigentlich David Copperfield ansehen, doch Randy gewinnt besagte Münze und ist sofort vom Jagdfieber gepackt. Er erzählt seiner Familie erst nichts von der Jagd, macht ihr vor, dass er Tinte ausliefern muss. Die Pears sorgen, finde ich für die größten Lacher im Film. Besonders die ungewöhnliche Art die Notdurft zu verrichten oder der Besuch im Barbie Museums regen die Lachmuskeln bisweilen stark an.
Team 4: Mr. Pollini (Rowan Atkinson bekannt als Mr. Bean)
Mr. Pollini ist das zweite Ein-Mann Team und wahrscheinlich der Seltsamste der seltsamen Jäger. Er kommt aus Napoli und ist vollkommen allein stehend, zudem leidet er unter einer merkwürdigen Schlafkrankheit, die ihm später auch zum Verhängnis wird. Er überzeugt, in alter Mr. Bean Manier, besonders durch seine Mimik und seine Konversation mit dem Baby.
Team 5: Duane & Blaine Cody (Seth Green & Vince Vieluf)
Die beiden Cody Brüder sind mehr oder weniger die Bösewichte im Film, obwohl hauptsächlich Duane durch niederträchtige Schandtaten auffällt. Blaine ist hauptsächlich blöd. Er hat sich beispielsweise sein Zungenpiercing selbst gemacht, so sieht seine Zunge auch aus, und so spricht er auch…man versteht nämlich nichts. Die Beiden haben unterwegs eine Begegnung mit einem hinterhältigen Schlüsselmacher und einer Kuh.
Team 6: Nick (Breckin Meyer) & Tracy Faucet (Amy Smart)
Das Team, das eigentlich keines ist. Nick ist aufstrebender Jurist und hat bis zum Rat Race nie etwas verbotenes gemacht. Eigentlich hat er auch nicht wirklich Lust am Rennen teilzunehmen bis er die Hubschrauberpilotin Tracy trifft. Plötzlich wittert er seine Chance auf das Geld und nimmt doch die Jagd auf. Aber auch Tracy ist nicht ganz normal, und zu allem Überfluss erwischt sie ihren Freund in flagranti mit seiner Ex im Swimmingpool, worauf sie total austickt und ihm ein wenig mit dem Hubschrauber zusetzt. Natürlich verlieben sich Nick und Tracy, denn ganz ohne Liebe kommt selbst Rat Race nicht aus.
*--- Infos ---*
Schauspieler:
u.a.
Mr. Pollini (Rowan Atkinson)
Owen Templeton (Cuba Gooding Jr.)
Vera Baker (Whoopi Goldberg)
Merrill Jennings (Lenai Chapman)
Randy Pear (Jon Lovitz)
Duane Cody (Seth Green)
Blaine Cody (Vince Vieluf)
Nick (Breckin Meyer)
Tracy Faucet (Amy Smart)
Regie:
Jerry Zucker
Jerry Zucker war Mitglied der Produktionsfirma Zucker, Abrahams & Zucker, die für Klassiker wie „Top Secret“ oder „Die unglaubliche Reise in einem total verrückten Flugzeug“ usw., verantwortlich war.
*--- Fazit ---*
Ich persönlich war recht zufrieden mit dem Film, er hat mir gut gefallen, obwohl ich sicherlich nicht total ausflippe, wenn ich an den Film denke. Positiv ist sicher, dass es endlich mal wieder eine Komödie aus den USA kommt die nicht an irgendeiner High School spielt. Des Weiteren spricht die hochklassige Besetzung sicherlich auch für den Film. Alles in allem kann man recht unbeschwert bei diesem Film lachen und für bei 3.80€ Eintrittspreis glaube ich nicht, dass ich etwas falsch gemacht habe. Aber 7-8€ am Wochenende wäre mir der Film wohl nicht wert.
Nun noch ein Bisschen Kritik. Negativ fällt auf, dass ein Bisschen sehr derbe mit dem Thema Nationalsozialismus umgegangen wird. Zwar gehören diese Szenen zu den besten im Film, aber sie sind doch hart an der Grenze des guten Geschmacks, wenn nicht darüber hinaus. Zudem ist mir die Diskrepanz zwischen den Gags aufgefallen. Es sind sicherlich einige ganz hervorragende Witze dabei, aber im nächsten Moment kommen Szenen, die lustig sein sollen, die ich aber „nur doof“ nennen muss. Diese Szenen wirken sehr unlustig und auch nicht sonderlich originell.
Genug gemeckert! Ich fand den Streifen eigentlich echt gut, aber ich wollte euch halt auch meine negativen Beobachtungen mitteilen. Jetzt geht’s ans Bewerten und ich weiß nicht genau wie ich bewerten soll. Ich schwanke zwischen 4 und 5 Punkte, da aber die Gags bei einer Komödie elementar sind und mir wie gesagt diese Abgründe zwischen den Gags aufgefallen sind, gebe ich schweren Herzens 4 Punkte!
Jetzt bedanke ich mich mal wieder fürs Lesen!
Bis dann dann
Bewerten / Kommentar schreiben