Rendezvous mit Joe Black (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von angelx8223

Der Tod als guter Freund

Pro:

sehr gute schausspielerische Leistung sehr interessant bringt zum Nachdenken

Kontra:

keine

Empfehlung:

Ja

Der Film „Rendezvous mit Joe Black“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Tod, das Bill Parrish ( Anthony Hopkins ) kurz bevorsteht. Bill ist ein sehr erfolgreicher, reicher und angesehener Großunternehmer mit eigenen Konzernen. Schon bald wird er seinen 65. Geburtstag feiern, den seine älteste Tochter organisiert. Seine hauptsächliche Aufmerksamkeit schenkt er seiner jüngsten Tochter Susan, die bereits mit einem liiert ist, der in Bills Konzern tätig ist. Doch Bill erkennt, das er nicht der Richtige für sie ist, er wünscht ihr einen Mann, der ihre Augen zum Funkeln bringt, der ein Lächeln hervorzaubert in ihrem Gesicht, der sie leidenschaftlich liebt.
Noch am gleichen Tag lernt Susan in einem Cafe einen gut aussehenden Anwalt ( Brad Pitt ) kennen. Seine sehr offene, ehrliche, charmante Art bringt Susan dazu, sich mit ihm zu unterhalten. Er bringt sie zum Lachen und beide fühlen etwas, was sie nie zuvor im geringsten gefühlt haben. Susan erinnert sich nur an die Worte ihres Vaters. Es fällt ihnen sehr schwer sich zu verabschieden.
Doch als sie dies doch noch tun und der Anwalt die Straße überquert, wird er vom Schicksal getroffen und wird von einem Auto überfahren, das Susan jedoch nicht mitkriegt.
Bill, der in einigen Tagen 65 wird, freut sich gar nicht darauf, er denkt sehr viel nach. Hin und wieder bekommt er Herzschmerzen und plötzlich spricht dann eine Stimme zu ihm.
Eines abends erhält er Besuch von einem Mann, der in Bills Bibliothek auf ihn wartet. Es ist niemand anderes als der TOD, der jedoch sich in dem Körper des Anwaltes befindet. ER fordert von Bill ihm die Welt vorzustellen und ihm alles über die Welt beizubringen. Dies heißt natürlich auch, dass er ab sofort bei Bill sich aufhalten wird. Die passt Bill ganz und gar, doch der Tod bleibt stur und hartnäckig, so stimmt Bill letzlich auf seine Forderung ein.
Er wird mit in Sitzungen des Konzerns genommen, wird der Familie von Bill vorgestellt und ist sozusagen die zweite Seite von Bill Parrish. Schließlich erhält der Tod den Namen Joe Black. Im Laufe der Zeit kommen sich Susan und Joe immer näher, das jedoch Bill zur Beunruhigung führt. Bill fordert von Joe die Hände von seiner Tochter zu lassen, doch dieser warnt ihn und gibt ihm den Rat auf seine Worte zu achten und nicht zu vergessen, wer er eigentlich ist. So kommt auch der Tag, wo Joe Black nun keinen Sinn mehr darin sieht weiterhin auf der Welt zu sein. ER teilt dies Bill mit, was für ihn bedeutet, dass auch Bill mit ihm gehen muss von der Welt. Dies soll an Bills 65. Geburtstag nach der Feier geschehen.
Doch Joe kann sich nur schwer von Susan trennen. Er möchte auch sie mitnehmen. Daraufhin reagiert Bill zunächst sehr wütend. Er sagt ihm, in wie fern behaupten könnte, dass sie sich lieben und dass auch sie bei ihm sein möchte, wo doch Susan gar nicht weiß, wer er wirklich ist.
Zur gleichen Zeit gibt sich Joe Black als jemand von der Steuerpfändung aus und rettet Bill von seinem Rausschmiss aus dem Konzern.
Schließlich erkennt Joe auch, dass es falsch ist Susan mitzunehmen und so geht er allein mit Bill fort von der Welt. Allerdings schickt er den Anwalt zurück, der sich an gar nichts erinnert kann. Auch Susan, die langsam alles begreift, trifft auf ihn. Susan weiß nun, wer Joe Black eigentlich war.
Nach meiner Meinung nach ist dieser Film es wert, es sich anzugucken. ER beschäftigt sich mit den Themen Tod, Liebe, Freundschaft. Er bringt uns zum Nachdenken und zeigt uns die Wichtigkeit und die Bedeutung von Liebe und Freundschaft.

Die Protagonisten dieses Filmes ist Joe Black ( Brad Pitt ) und Bill Parresh ( Anthony Hopkins ). Beide machen ihre Arbeit gut und wirken sehr überzeugend in ihren Rollen.

Titel: Rendezvous mit Joe Black
Originaltitel: Meet Joe Black
Genre: Lovestory/Romantik
Regie: Martin Briest
USA 1998
FSK: 12 Jahre
Länge:181 Minuten

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