Disney's Robin Hood (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von bigmanu
Der Held meiner Kindheit - Manu Maid Marian
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute war doch mal wieder so ein typisch ekelhaft nebeliger Herbsttag, die Kinder beide schlecht drauf, weil sie jetzt auch erkältet sind, und Mama Manu kämpft auch noch mit ihrer Erkältung. Irgendwann wurde mir dann das Geheule einfach zu viel, ich beschloss, einen schönen Disney Film einzulegen, um die Bande etwas abzulenken.
Tja, die Wahl war nicht so einfach. Er sollte nicht zu anspruchsvoll sein, so das ihn auch unsere 15 Monate alte Tochter ansehen mag, aber spannend genug um unseren Sohn zu fesseln. Die gemeinschaftliche Wahl viel auf den Robin Hood Film von Disney. Dieser Film ist schon immer einer meiner Lieblingsfilme gewesen. Als Kind hatte ich das Buch und die Schallplatte davon, einen Videorecorder hatten wir ja damals noch nicht. Also, jedem Kind einen Apfel zum knabbern in die Hand gedrückt, alle Mann aufs Sofa gekuschelt und rein mit der Videokassette, los geht’s.
Hier für euch die Handlung diesen schönen Disneyfilmes:
Der Film wird aus der Sicht des Hahnes und Erzählers Alan-O-Dale erzählt und gesungen, welcher im Deutschen von Reinhard Mey gesprochen und auch gesungen wird. Und wer kennt sie nicht, die Legende von Robin Hood, der die Reichen geraubt um den Armen zu helfen.
Wir befinden uns in England zur Zeit der Kreuzzüge. Der König des Landes, Richard Löwenherz, ist außer Landes und wird von seinem schurkischem Bruder Prinz John vertreten. Die beiden werden in diesem Disneyfilm dann auch sinnigerweise als Löwen dargestellt, wobei Prinz John ein junger Löwe ist und keine Mähne hat. Dieser geldgierige und machthungrige Prinz John terrorisiert sein Volk und beutet es bis auf den letzten Penny aus.
Hilfe bekommt er dabei von dem Sheriff von Nottingham (als Wolf dargestellt) und Sir Hiss, seinem Berater, der als listige Schlange dargestellt ist. Die Leibgarde des Prinzen besteht aus Nashörner und Elefanten, und auch die Geier als Gefangenwärter fehlen nicht.
Doch zum Glück für das arme Volk gibt es da den listigen Fuchs Robin Hood und seinen bärigen Gefährten Little John. Die beiden verstecken sich im Sherwood Forrest und überfallen die Reichen um dann das Geld den Armen zu geben. Hilfe haben sie hierbei auch in Bruder Tack, einem Dachs und in der schönen Maid Marian (eine Füchsin), in die Robin seit langem verliebt ist.
Um den dreisten Räuber endlich zu fangen, veranstaltet Prinz John ein Turnier um den besten Bogenschützen des Landes zu ermitteln. Als Siegerpreis winkt ein goldener Pfeil, und, für unseren Helden noch verlockender, ein Kuss von der schönen Maid Marian. Dieser Herausforderung kann Robin nicht widerstehen, er muss an diesem Turnier teilnehmen. Als Storch verkleidet gewinnt er auch tatsächlich Pfeil und Kuss, wird aber anschließend gleich enttarnt und soll verhaftet werden. Doch er wäre nicht Robin Hood, wenn ihm da nicht noch ein Ausweg einfallen würde.
Mehr will ich von der Story jetzt auch nicht verraten, schaut euch diesen liebenswerten und wirklich schönen Disney Klassiker auf jeden Fall selber einmal an.
Einfach wunderbar, wie es den Disney-Zeichnern hier gelungen ist, die Geschichte von Robin Hood ins Reich der Tiere zu verlegen. Jeder Charakter hat ein passendes Tier durch das er dargestellt wird, und so sind sehr liebenswerte und auch schurkische Darsteller entstanden, die liebevoll gezeichnet und farbenfroh dargestellt sind. Besonders möchte ich hier die deutsche Stimme von Prinz John erwähnen, die von keinem geringerem als Sir Peter Ustinov gesprochen wird.
Aber es wäre kein Disneyfilm, wenn nicht aus ordentlich gesungen würde. Die Texte der Lieder sind im Deutschen von Reinhard Mey gesungen, und ich finde sie heute noch genau so schön wie vor 20 Jahren. Für den Song „Love“ gab es übrigens auch eine Oscar-Nominierung, aber die Auszeichnung wurde dann doch an einen anderen Song vergeben.
Dieser Film kam erstmals am 13.November 1974 in die deutschen Kinos, und wir haben ihn uns damals mit unseren Eltern angesehen. Allerdings erst ein paar Jahre später, und dann habe ich auch gleich das Buch und die Schallplatte erbettelt, so toll fand ich diesen Film. Jetzt steht schon lange die Videokassette dieses Filmes in meinem Schrank, und ich sehe ihn immer wieder gerne an, ob mit oder ohne Kinder :o)))
Die Videoversion dieses 21. abendfüllenden Disney-Zeichentrickfilmes dauert ganze 83 Minuten. Regie führte Wolfgang Reitherman für Walt Disney, das Drehbuch wurde von Larry Clemmons geschrieben. Die Originalmusik stammt von George Bruns. Für die Videokassette habe ich vor einigen Jahren noch ganze 49,90 DM gezahlt. Jetzt ist sie schon für weniger zu haben.
Besonders gefällt mir an diesem Film, das er sich genau an die Vorlage hält. Jeder, der die Legende von Robin Hood kennt, kennt auch den genauen Handlungsverlauf. Auch die Unterdrückung der Bevölkerung wird in Disney Robin Hood dargestellt, wenn auch ein wenig verharmlost. Mein Sohn war sehr bedrückt, als er mit ansehen musste, sie die armen Leute ins Gefängnis mussten, weil sie kein Geld mehr hatten. Er wollte ihnen auch etwas aus seinem Sparschwein anbieten. Und was für eine Freude war es dann, als Robin Hood alle befreit hat, da sprang er auf dem Sofa auf und ab.
Meine Tochter hat das alles ziemlich kalt gelassen. Der Film ist zwar ohne Altersbeschränkung freigegeben, aber sie ist trotzdem dabei eingeschlafen. So konnten wir dann in aller Ruhe den Film sehen, und wir haben es echt genossen.
Die Lieder, gesungen von Reinhard Mey, sind wirklich sehr schön und bleiben im Ohr. Leider hat ja unser Plattenspieler seinen Geist aufgegeben, ansonsten könnte ich meinem Sohn ja die Platte einmal vorspielen. Aber das Buch, das muss noch irgendwo bei mir rumfliegen, das werde ich ihm raussuchen.
Mein Fazit:
Ein schöner, nicht zu langer Film für die ganze Familie, der einen trüben Regentag wirklich etwas Farbe geben kann. Es hat Spannung, eine Liebesgeschichte, und natürlich siegen die Guten. Die Musik ist passend und zum Mitsingen geeignet. Genau die richtige Mischung für einen Kinderfilm. Wie alle Disneyfilme ist er sehr schön gezeichnet, und 1973 war das bestimmt noch mehr Arbeit als jetzt im Computerzeitalter. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb haben auch diese Disney Klassiker ihren besonderen Reitz. Ich werde dann immer an meine eigene Kindheit erinnert, und es sind sehr schöne Erinnerungen. Deshalb kann ich diesen Film auch nur zu hundert Prozent weiterempfehlen und ich vergebe natürlich alle fünf Sterne an diesen tollen Film. Schaut ihn euch doch mal an, man muss kein Kind sein, um daran Gefallen zu finden :o)))
Gruss von eurer BigManu
Tja, die Wahl war nicht so einfach. Er sollte nicht zu anspruchsvoll sein, so das ihn auch unsere 15 Monate alte Tochter ansehen mag, aber spannend genug um unseren Sohn zu fesseln. Die gemeinschaftliche Wahl viel auf den Robin Hood Film von Disney. Dieser Film ist schon immer einer meiner Lieblingsfilme gewesen. Als Kind hatte ich das Buch und die Schallplatte davon, einen Videorecorder hatten wir ja damals noch nicht. Also, jedem Kind einen Apfel zum knabbern in die Hand gedrückt, alle Mann aufs Sofa gekuschelt und rein mit der Videokassette, los geht’s.
Hier für euch die Handlung diesen schönen Disneyfilmes:
Der Film wird aus der Sicht des Hahnes und Erzählers Alan-O-Dale erzählt und gesungen, welcher im Deutschen von Reinhard Mey gesprochen und auch gesungen wird. Und wer kennt sie nicht, die Legende von Robin Hood, der die Reichen geraubt um den Armen zu helfen.
Wir befinden uns in England zur Zeit der Kreuzzüge. Der König des Landes, Richard Löwenherz, ist außer Landes und wird von seinem schurkischem Bruder Prinz John vertreten. Die beiden werden in diesem Disneyfilm dann auch sinnigerweise als Löwen dargestellt, wobei Prinz John ein junger Löwe ist und keine Mähne hat. Dieser geldgierige und machthungrige Prinz John terrorisiert sein Volk und beutet es bis auf den letzten Penny aus.
Hilfe bekommt er dabei von dem Sheriff von Nottingham (als Wolf dargestellt) und Sir Hiss, seinem Berater, der als listige Schlange dargestellt ist. Die Leibgarde des Prinzen besteht aus Nashörner und Elefanten, und auch die Geier als Gefangenwärter fehlen nicht.
Doch zum Glück für das arme Volk gibt es da den listigen Fuchs Robin Hood und seinen bärigen Gefährten Little John. Die beiden verstecken sich im Sherwood Forrest und überfallen die Reichen um dann das Geld den Armen zu geben. Hilfe haben sie hierbei auch in Bruder Tack, einem Dachs und in der schönen Maid Marian (eine Füchsin), in die Robin seit langem verliebt ist.
Um den dreisten Räuber endlich zu fangen, veranstaltet Prinz John ein Turnier um den besten Bogenschützen des Landes zu ermitteln. Als Siegerpreis winkt ein goldener Pfeil, und, für unseren Helden noch verlockender, ein Kuss von der schönen Maid Marian. Dieser Herausforderung kann Robin nicht widerstehen, er muss an diesem Turnier teilnehmen. Als Storch verkleidet gewinnt er auch tatsächlich Pfeil und Kuss, wird aber anschließend gleich enttarnt und soll verhaftet werden. Doch er wäre nicht Robin Hood, wenn ihm da nicht noch ein Ausweg einfallen würde.
Mehr will ich von der Story jetzt auch nicht verraten, schaut euch diesen liebenswerten und wirklich schönen Disney Klassiker auf jeden Fall selber einmal an.
Einfach wunderbar, wie es den Disney-Zeichnern hier gelungen ist, die Geschichte von Robin Hood ins Reich der Tiere zu verlegen. Jeder Charakter hat ein passendes Tier durch das er dargestellt wird, und so sind sehr liebenswerte und auch schurkische Darsteller entstanden, die liebevoll gezeichnet und farbenfroh dargestellt sind. Besonders möchte ich hier die deutsche Stimme von Prinz John erwähnen, die von keinem geringerem als Sir Peter Ustinov gesprochen wird.
Aber es wäre kein Disneyfilm, wenn nicht aus ordentlich gesungen würde. Die Texte der Lieder sind im Deutschen von Reinhard Mey gesungen, und ich finde sie heute noch genau so schön wie vor 20 Jahren. Für den Song „Love“ gab es übrigens auch eine Oscar-Nominierung, aber die Auszeichnung wurde dann doch an einen anderen Song vergeben.
Dieser Film kam erstmals am 13.November 1974 in die deutschen Kinos, und wir haben ihn uns damals mit unseren Eltern angesehen. Allerdings erst ein paar Jahre später, und dann habe ich auch gleich das Buch und die Schallplatte erbettelt, so toll fand ich diesen Film. Jetzt steht schon lange die Videokassette dieses Filmes in meinem Schrank, und ich sehe ihn immer wieder gerne an, ob mit oder ohne Kinder :o)))
Die Videoversion dieses 21. abendfüllenden Disney-Zeichentrickfilmes dauert ganze 83 Minuten. Regie führte Wolfgang Reitherman für Walt Disney, das Drehbuch wurde von Larry Clemmons geschrieben. Die Originalmusik stammt von George Bruns. Für die Videokassette habe ich vor einigen Jahren noch ganze 49,90 DM gezahlt. Jetzt ist sie schon für weniger zu haben.
Besonders gefällt mir an diesem Film, das er sich genau an die Vorlage hält. Jeder, der die Legende von Robin Hood kennt, kennt auch den genauen Handlungsverlauf. Auch die Unterdrückung der Bevölkerung wird in Disney Robin Hood dargestellt, wenn auch ein wenig verharmlost. Mein Sohn war sehr bedrückt, als er mit ansehen musste, sie die armen Leute ins Gefängnis mussten, weil sie kein Geld mehr hatten. Er wollte ihnen auch etwas aus seinem Sparschwein anbieten. Und was für eine Freude war es dann, als Robin Hood alle befreit hat, da sprang er auf dem Sofa auf und ab.
Meine Tochter hat das alles ziemlich kalt gelassen. Der Film ist zwar ohne Altersbeschränkung freigegeben, aber sie ist trotzdem dabei eingeschlafen. So konnten wir dann in aller Ruhe den Film sehen, und wir haben es echt genossen.
Die Lieder, gesungen von Reinhard Mey, sind wirklich sehr schön und bleiben im Ohr. Leider hat ja unser Plattenspieler seinen Geist aufgegeben, ansonsten könnte ich meinem Sohn ja die Platte einmal vorspielen. Aber das Buch, das muss noch irgendwo bei mir rumfliegen, das werde ich ihm raussuchen.
Mein Fazit:
Ein schöner, nicht zu langer Film für die ganze Familie, der einen trüben Regentag wirklich etwas Farbe geben kann. Es hat Spannung, eine Liebesgeschichte, und natürlich siegen die Guten. Die Musik ist passend und zum Mitsingen geeignet. Genau die richtige Mischung für einen Kinderfilm. Wie alle Disneyfilme ist er sehr schön gezeichnet, und 1973 war das bestimmt noch mehr Arbeit als jetzt im Computerzeitalter. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb haben auch diese Disney Klassiker ihren besonderen Reitz. Ich werde dann immer an meine eigene Kindheit erinnert, und es sind sehr schöne Erinnerungen. Deshalb kann ich diesen Film auch nur zu hundert Prozent weiterempfehlen und ich vergebe natürlich alle fünf Sterne an diesen tollen Film. Schaut ihn euch doch mal an, man muss kein Kind sein, um daran Gefallen zu finden :o)))
Gruss von eurer BigManu
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