Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von BjoernS
Der Kampf des Jahrhunderts
Pro:
Trainingsszenen, Filmmusik, meiner Erinnerungen
Kontra:
Propaganda, keine wirklichen schauspielerischen Leistungen
Empfehlung:
Ja
Heute soll es mit der Vorstellung meiner persönlichen Top10-Filme weitergehen. Dieser Film landet in meinem persönlichen Top10 auf Platz 9 und trägt den Titel „Rocky 4“.
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Fakten
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In Deutschland trägt der Film Rocky 4 noch den Beinamen „Der Kampf des Jahrhunderts“.
Originaltitel: Rocky IV
Erschienen im Jahr 1985
Regie: Sylvester Stallone
Hauptdarsteller: Sylvester Stallone, Dolph Lundgren, Brigitte Nielsen
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Storyline
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Der russiche Boxer Ivan Drago (Dolph Lundgren) kommt in die USA und tritt gegen den Freund von Rocky Balboa (Sylvester Stallone) an. In diesem Kampf tötet Drago seinen Gegner mit einem eisenharten Schlag gegen den Kopf. Rocky will Rache und fordert Drago heraus. Dieser nimmt an, allerdings unter der Bedingung, dass der Kampf in der UdSSR stattfindet – und zwar am Weihnachtsabend. Kurz danach reist Rocky in die UdSSR, um sich dort trainingsmässig auf seinen Kampf vor zu bereiten. Gleichzeitig trainiert Drago im Sportleistungszentrum in Moskau unter genausten sportlichen Gesichtspunkten. Am Weihnachtsabend findet der Kampf in der Arena in Moskau statt .... viel mehr gibt es zur Story eigentlich nicht zu sagen.
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Meine Meinung
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Betrachtet man den Film ehrlich, so wird man schnell feststellen, dass er aus der Zeit des kalten Krieges stammt und nur so von anti-sowjetischer Propaganda wimmelt. Die Russen überwachen Rocky während seines Trainings in der UdSSR bis aufs kleinste Detail und ihm werden mehr oder weniger immer wieder Steine in den Weg gelegt. Derweil trainiert Drago unter den besten Bedingungen und man sieht sogar eine Szene, in der eine Spritze für ihn aufgezogen wird – womit wohl verdeutlicht werden soll, das Drago Dopingmittel verwendet.
Rocky wird als der liebeswerte, nette, hilfsbereite Amerikaner dargestellt, während Drago eine gefühlslose Kampfmaschine ist, die einfach nur all die „Schlechtigkeiten“ der UdSSR repräsentiert. Reinste Propaganda und Stilisierung des amerikanischen Helden, anders kann man das nicht nennen.
Der geneigte Leser wird sich jetzt sicherlich wundern, warum ich diesen Film trotzdem so gut finde. Dies liegt eigentlich ausschließlich an den Szenen über das Training. So fasziniert mich besonders die Gegenüberstellung der Trainingsmethoden. Während Rocky einen gewünschten Trainingseffekt mit einfachsten Methoden erreicht wird anschließend dargestellt, wie Drago genau den gleichen Effekt erreicht und dabei aber die modernsten Geräte und Methoden verwendet. Ich glaube, in diesen Szenen liegt der besondere Reiz vor allem für Amateursportler. Als der Film erschienen ist, habe ich persönlich auf ziemlich hohen Amateurniveau trainiert und irgendwie war der Film für mich und meine Trainingskollegen immer eine Motivation – wie übrigens auch die Filmmusik. Apropro Filmmusik – hier fällt besonders auf, dass die gesamte Filmmusik einen ziemlich gleich bleibenden Rhythmus hat – womit sie sich besonders als Hintergrundmusik beim eigenen Training (beispielsweise zum Joggen) eignet.
Die schauspielerischen Leistungen kann man nicht wirklich beurteilen. Okay, Sylvester Stallone hat hier sicherlich eine seiner besten Rollen abgeliefert – bei Dolph Lundgren kann man das nicht so behaupten. Er brauchte eigentlich kein schauspielerisches Niveau, denn seine Rolle zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass der Gesichtsausdruck sich nicht verändert und Muskeln gezeigt werden. Brigitte Nielsen als Frau von Drago hat auch eher die Rolle der nett anzuschauenden Kleiderpuppe mit tiefem Ausschnitt und keinen wirklichen schauspielerischen Wert.
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Fazit
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Trotz des hohen Propagandaanteils und trotz der kaum benötigten schauspielerischen Leistungen bekommt der Film von mir die Bestnote und ist damit ganz klar zu empfehlen – allerdings ausschließlich wegen der Trainingsszenen und der Filmmusik und schlussendlich auch nur, weil er mich in sentimentaler Weise daran erinnert, wie ich selber diesen Film als Motivation für das eigene Training verwendet habe.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
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Fakten
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In Deutschland trägt der Film Rocky 4 noch den Beinamen „Der Kampf des Jahrhunderts“.
Originaltitel: Rocky IV
Erschienen im Jahr 1985
Regie: Sylvester Stallone
Hauptdarsteller: Sylvester Stallone, Dolph Lundgren, Brigitte Nielsen
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Der russiche Boxer Ivan Drago (Dolph Lundgren) kommt in die USA und tritt gegen den Freund von Rocky Balboa (Sylvester Stallone) an. In diesem Kampf tötet Drago seinen Gegner mit einem eisenharten Schlag gegen den Kopf. Rocky will Rache und fordert Drago heraus. Dieser nimmt an, allerdings unter der Bedingung, dass der Kampf in der UdSSR stattfindet – und zwar am Weihnachtsabend. Kurz danach reist Rocky in die UdSSR, um sich dort trainingsmässig auf seinen Kampf vor zu bereiten. Gleichzeitig trainiert Drago im Sportleistungszentrum in Moskau unter genausten sportlichen Gesichtspunkten. Am Weihnachtsabend findet der Kampf in der Arena in Moskau statt .... viel mehr gibt es zur Story eigentlich nicht zu sagen.
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Meine Meinung
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Betrachtet man den Film ehrlich, so wird man schnell feststellen, dass er aus der Zeit des kalten Krieges stammt und nur so von anti-sowjetischer Propaganda wimmelt. Die Russen überwachen Rocky während seines Trainings in der UdSSR bis aufs kleinste Detail und ihm werden mehr oder weniger immer wieder Steine in den Weg gelegt. Derweil trainiert Drago unter den besten Bedingungen und man sieht sogar eine Szene, in der eine Spritze für ihn aufgezogen wird – womit wohl verdeutlicht werden soll, das Drago Dopingmittel verwendet.
Rocky wird als der liebeswerte, nette, hilfsbereite Amerikaner dargestellt, während Drago eine gefühlslose Kampfmaschine ist, die einfach nur all die „Schlechtigkeiten“ der UdSSR repräsentiert. Reinste Propaganda und Stilisierung des amerikanischen Helden, anders kann man das nicht nennen.
Der geneigte Leser wird sich jetzt sicherlich wundern, warum ich diesen Film trotzdem so gut finde. Dies liegt eigentlich ausschließlich an den Szenen über das Training. So fasziniert mich besonders die Gegenüberstellung der Trainingsmethoden. Während Rocky einen gewünschten Trainingseffekt mit einfachsten Methoden erreicht wird anschließend dargestellt, wie Drago genau den gleichen Effekt erreicht und dabei aber die modernsten Geräte und Methoden verwendet. Ich glaube, in diesen Szenen liegt der besondere Reiz vor allem für Amateursportler. Als der Film erschienen ist, habe ich persönlich auf ziemlich hohen Amateurniveau trainiert und irgendwie war der Film für mich und meine Trainingskollegen immer eine Motivation – wie übrigens auch die Filmmusik. Apropro Filmmusik – hier fällt besonders auf, dass die gesamte Filmmusik einen ziemlich gleich bleibenden Rhythmus hat – womit sie sich besonders als Hintergrundmusik beim eigenen Training (beispielsweise zum Joggen) eignet.
Die schauspielerischen Leistungen kann man nicht wirklich beurteilen. Okay, Sylvester Stallone hat hier sicherlich eine seiner besten Rollen abgeliefert – bei Dolph Lundgren kann man das nicht so behaupten. Er brauchte eigentlich kein schauspielerisches Niveau, denn seine Rolle zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass der Gesichtsausdruck sich nicht verändert und Muskeln gezeigt werden. Brigitte Nielsen als Frau von Drago hat auch eher die Rolle der nett anzuschauenden Kleiderpuppe mit tiefem Ausschnitt und keinen wirklichen schauspielerischen Wert.
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Fazit
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Trotz des hohen Propagandaanteils und trotz der kaum benötigten schauspielerischen Leistungen bekommt der Film von mir die Bestnote und ist damit ganz klar zu empfehlen – allerdings ausschließlich wegen der Trainingsszenen und der Filmmusik und schlussendlich auch nur, weil er mich in sentimentaler Weise daran erinnert, wie ich selber diesen Film als Motivation für das eigene Training verwendet habe.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
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