Rome: Total War (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2007
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Erfahrungsbericht von MisterXY
In Schildkrötenformation zu Angriff
Pro:
Detaillierte Animationen, Abwechslungsreich dank Multiplayer
Kontra:
Bis zum ersten Spielstart dauert es ein wenig.
Empfehlung:
Ja
Rome Total War
Kluge Strategen und gewaltige Armeen entscheiden in diesem Meisterwerk über Sieg und Niederlage.
Spielbeschreibung und Eindrücke:
Sehr positiv überrascht war ich von der schweren CD-Hülle. Ok, 3 CDs aber zusätzlich noch eine große Übersichtskarte (größer als DIN A3) und eine richtig ordentliche und verständliche Anleitung (79 Seiten, deutsch). So etwas habe ich schon lang nicht mehr in der Hand gehabt. Sonst gab’s das wenn überhaupt nur per PDF auf der Disk. Man sollte sich das Handbuch bei Gelegenheit auch ruhig mal durchlesen, da dort wertvolle Tipps und Versteckte Funktionen erklärt werden.
Die Installation läuft reibungslos aber recht zeitaufwändig. Besser hätte man statt 3 CDs, die man so wechseln muss, ruhig alles auf eine DVD pressen können. Zum Spielen benötigt man dann nur die eine Spiele-CD. Mit den Einstellungen von Grafik und Sound muss man ein weinig herumspielen, bis man die Optimalen werte erreicht hat. Dann läuft aber alles flüssig.
Nun zum Spiel selbst; Rome Total War (kurz Rome TW) ist ein Rundenbasiertes Spiel, komplett in 3D. In einem Prolog kann man die grundlegende Steuerung von Rome TW erlernen. Während dieses Prologes stehen 2 Berater an der Seite des Spielers. Im weiteren Spielverlauf erscheinen sie auch von Zeit zu Zeit um wertvolle Tipps zu geben. Sollten sie nerven, kann man sie ganz einfach rauswerfen.
Kampagne:
Gestartet wird mit nur wenigen Siedlungen und ein paar Truppen auf der Kampagnenkarte. Diese ist in 3D. Man hat hier den Überblick über die damals bekannte Welt (Europa, Teile Asiens und Afrikas). Zu Beginn ist jedoch ein Großteil der Karte nicht detailliert aufgedeckt, sonder man erkennt nur die geologischen Gegebenheiten wie Gebirge, Flüsse, Meere usw.... Um die Lage von Siedlungen, Armeen und Flotten ausfindig zu machen, muss man die unbekannten Gebiete erst mit Spionen, Diplomaten oder Armeen erforschen oder feindliche Siedlungen einnehmen.
Während man sich auf der Kampagnenkarte befindet, kann man mehrere Dinge tun:
Städte ausbauen/verwalten:
Solange man genug Geld in der Staatskasse besitzt, kann man seine Siedlungen ausbauen. Sollte es an Geld mangeln empfiehlt es sich die Steuern in Siedlungen hochzusetzen. Aber Vorsicht, das schadet der Stimmung der Bevölkerung. Dadurch sinkt der Bevölkerungszuwachs und man läuft Gefahr einer zivilen Revolte. Baut man z.B. Tempel so verbessert sich das Klima bald. Im laufe des Spiels wachsen Siedlungen zu (Groß-)Städten. Diese bringen z.B. mehr Einnahmen und bessere Truppen zum Vorschein.
Einheiten ausbilden:
In Siedlungen und Städten kann man neue Einheiten in Auftrag geben. Eine Einheit besteht aus bis zu 120 Mann. In Rome TW gibt es vier verschieden Typen von Armeen: Infanterie, Kavallerie, Attilerie und Flotten. Jeder dieser Typen untergliedert sich in viele verschiedene Armeeverbände wie z.B. Speerträger, Legionäre, Bogenschützen, Leichte Kavallerie und schwere Balisten.... Zusätzlich gibt es noch Einzeleinheiten, wie Diplomaten, Spione und Attentäter.
Sowohl die Rekrutierung, als auch Unterhalt von Truppen gehen ins Geld.
Fortbewegung:
Jede Runde hat eine Einheit einen bestimmten Bewegungsspielraum, den sie marschieren kann. In unebenen, feindlichen, bergigen Gelände kommt man natürlich langsamer voran, als im eigenen Land auf ausgebauten Hauptstraßen. Aus sind z.B. Reiter schneller als Infanterie.
Belagerung, Vorbereitung zum Angriff:
Statt zu marschieren kann man gegnerische Siedlungen belagern oder den Angriff auf Truppen vorbereiten. Eine belagerte Siedlung hält ein paar Runden stand und geht dann kampflos zu eigenen Seite über, es sei den der Feind macht einen Ausfall oder erhält Verstärkung von außerhalb. In diesem Fall kommt es wie beim direkten Angriff einer Siedlung oder gegen Armeen zur Schlacht auf dem...
Schlachtfeld:
Das Schlachtfeld ist das Highlight des Spiels. Man kann sich frei im riesigen 3D-Raum bewegen, zoomen. Zu Beginn werden die eigenen Truppen in Position gebracht. Die gegnerischen Truppen sieht man hierbei noch nicht, es sei denn man hat den Gegner in einen Hinterhalt gelockt oder macht einen Ausfall.
Unterhalb der 3D-Schlachtfeldansicht ist die Steuerungsleiste für die Armeen. Hier kann man die Einheiten schnell anwählen oder ihnen Befehle zum Angriff, Verteidigung oder anderen Aktionen geben. Die eigentliche Bewegung und Befehlssteuerung läuft direkt per Maus in der 3D Ansicht.
Ziel ist es den Gegner in die Flucht zu schlagen oder komplett auszulöschen, oder Siedlungen mit Hilfe von schwerem Belagerungsgerät einzunehmen :)
Bis zu 10.000 Soldaten kämpfen gleichzeitig auf dem Schlachtfeld! Das ist eine richtig krasse Atmosphäre in der man schon mal den Überblick verliert, wenn man ganz nah ans Kampfgeschehen zoomt und den einzelnen sehr gut animierten Kämpfern zuschaut. Dann schnell wieder herauszoomen und sich einen Überblick über die Gesamtlage verschaffen.
Spielmodi:
1. Kampagnen: Mann kann die Kampagne mit vielen unterschiedlichen Völkern bestreiten. Dadurch startet man immer mit anderen Siedlungen. Auch diverse Schwierigkeitsstufen können angepasst werden
2. Eigene Schlachten: Hier kann man eigene Schlachten aus der Kampagne wiederholen oder sich individuelle Schlachten zusammenstellen.
3. Mehrspieler: Auch online kann man gegen bis zu 7 Menschliche Gegner in Schlachten antreten. Dabei ist eine gute Taktik das aller Wichtigste! Man kann hier auch zwischen den meisten Völkern auswählen, die man spielen möchte. Jede haben verschiedene Einheitentypen. Gespielt wird dann ganz normal auf der 3D-Kampagnenkarte.
Fazit: Atemberaubendes Strategiespiel
Durch den Strategischen Teil auf der Kampagnenkarte und den Action geladenen Teil der Schlachten ist Rome Total War immer abwechselungsreich. Man muss sowohl strategisch planen als auch gut kämpfen um den Sieg davon zu tragen. Durch immer neue Überraschungen wie unvohersehbare Katastrophen oder Boni wie Weltwunder hat RTW hohe Langzeitmotivation – Spitze!
Kluge Strategen und gewaltige Armeen entscheiden in diesem Meisterwerk über Sieg und Niederlage.
- Preis: ca. 40 €
- Lieferumfang: 3 CDs, Handbuch, Übersichtskarte
- Systemvorrausetzungen: Windows ab 98SE, P III 1,0 GHz, 256 MB Ram, 3 GB Festplattenspeicher, DirectX 9 kompatible Grafikkarte
Spielbeschreibung und Eindrücke:
Sehr positiv überrascht war ich von der schweren CD-Hülle. Ok, 3 CDs aber zusätzlich noch eine große Übersichtskarte (größer als DIN A3) und eine richtig ordentliche und verständliche Anleitung (79 Seiten, deutsch). So etwas habe ich schon lang nicht mehr in der Hand gehabt. Sonst gab’s das wenn überhaupt nur per PDF auf der Disk. Man sollte sich das Handbuch bei Gelegenheit auch ruhig mal durchlesen, da dort wertvolle Tipps und Versteckte Funktionen erklärt werden.
Die Installation läuft reibungslos aber recht zeitaufwändig. Besser hätte man statt 3 CDs, die man so wechseln muss, ruhig alles auf eine DVD pressen können. Zum Spielen benötigt man dann nur die eine Spiele-CD. Mit den Einstellungen von Grafik und Sound muss man ein weinig herumspielen, bis man die Optimalen werte erreicht hat. Dann läuft aber alles flüssig.
Nun zum Spiel selbst; Rome Total War (kurz Rome TW) ist ein Rundenbasiertes Spiel, komplett in 3D. In einem Prolog kann man die grundlegende Steuerung von Rome TW erlernen. Während dieses Prologes stehen 2 Berater an der Seite des Spielers. Im weiteren Spielverlauf erscheinen sie auch von Zeit zu Zeit um wertvolle Tipps zu geben. Sollten sie nerven, kann man sie ganz einfach rauswerfen.
Kampagne:
Gestartet wird mit nur wenigen Siedlungen und ein paar Truppen auf der Kampagnenkarte. Diese ist in 3D. Man hat hier den Überblick über die damals bekannte Welt (Europa, Teile Asiens und Afrikas). Zu Beginn ist jedoch ein Großteil der Karte nicht detailliert aufgedeckt, sonder man erkennt nur die geologischen Gegebenheiten wie Gebirge, Flüsse, Meere usw.... Um die Lage von Siedlungen, Armeen und Flotten ausfindig zu machen, muss man die unbekannten Gebiete erst mit Spionen, Diplomaten oder Armeen erforschen oder feindliche Siedlungen einnehmen.
Während man sich auf der Kampagnenkarte befindet, kann man mehrere Dinge tun:
Städte ausbauen/verwalten:
Solange man genug Geld in der Staatskasse besitzt, kann man seine Siedlungen ausbauen. Sollte es an Geld mangeln empfiehlt es sich die Steuern in Siedlungen hochzusetzen. Aber Vorsicht, das schadet der Stimmung der Bevölkerung. Dadurch sinkt der Bevölkerungszuwachs und man läuft Gefahr einer zivilen Revolte. Baut man z.B. Tempel so verbessert sich das Klima bald. Im laufe des Spiels wachsen Siedlungen zu (Groß-)Städten. Diese bringen z.B. mehr Einnahmen und bessere Truppen zum Vorschein.
Einheiten ausbilden:
In Siedlungen und Städten kann man neue Einheiten in Auftrag geben. Eine Einheit besteht aus bis zu 120 Mann. In Rome TW gibt es vier verschieden Typen von Armeen: Infanterie, Kavallerie, Attilerie und Flotten. Jeder dieser Typen untergliedert sich in viele verschiedene Armeeverbände wie z.B. Speerträger, Legionäre, Bogenschützen, Leichte Kavallerie und schwere Balisten.... Zusätzlich gibt es noch Einzeleinheiten, wie Diplomaten, Spione und Attentäter.
Sowohl die Rekrutierung, als auch Unterhalt von Truppen gehen ins Geld.
Fortbewegung:
Jede Runde hat eine Einheit einen bestimmten Bewegungsspielraum, den sie marschieren kann. In unebenen, feindlichen, bergigen Gelände kommt man natürlich langsamer voran, als im eigenen Land auf ausgebauten Hauptstraßen. Aus sind z.B. Reiter schneller als Infanterie.
Belagerung, Vorbereitung zum Angriff:
Statt zu marschieren kann man gegnerische Siedlungen belagern oder den Angriff auf Truppen vorbereiten. Eine belagerte Siedlung hält ein paar Runden stand und geht dann kampflos zu eigenen Seite über, es sei den der Feind macht einen Ausfall oder erhält Verstärkung von außerhalb. In diesem Fall kommt es wie beim direkten Angriff einer Siedlung oder gegen Armeen zur Schlacht auf dem...
Schlachtfeld:
Das Schlachtfeld ist das Highlight des Spiels. Man kann sich frei im riesigen 3D-Raum bewegen, zoomen. Zu Beginn werden die eigenen Truppen in Position gebracht. Die gegnerischen Truppen sieht man hierbei noch nicht, es sei denn man hat den Gegner in einen Hinterhalt gelockt oder macht einen Ausfall.
Unterhalb der 3D-Schlachtfeldansicht ist die Steuerungsleiste für die Armeen. Hier kann man die Einheiten schnell anwählen oder ihnen Befehle zum Angriff, Verteidigung oder anderen Aktionen geben. Die eigentliche Bewegung und Befehlssteuerung läuft direkt per Maus in der 3D Ansicht.
Ziel ist es den Gegner in die Flucht zu schlagen oder komplett auszulöschen, oder Siedlungen mit Hilfe von schwerem Belagerungsgerät einzunehmen :)
Bis zu 10.000 Soldaten kämpfen gleichzeitig auf dem Schlachtfeld! Das ist eine richtig krasse Atmosphäre in der man schon mal den Überblick verliert, wenn man ganz nah ans Kampfgeschehen zoomt und den einzelnen sehr gut animierten Kämpfern zuschaut. Dann schnell wieder herauszoomen und sich einen Überblick über die Gesamtlage verschaffen.
Spielmodi:
1. Kampagnen: Mann kann die Kampagne mit vielen unterschiedlichen Völkern bestreiten. Dadurch startet man immer mit anderen Siedlungen. Auch diverse Schwierigkeitsstufen können angepasst werden
2. Eigene Schlachten: Hier kann man eigene Schlachten aus der Kampagne wiederholen oder sich individuelle Schlachten zusammenstellen.
3. Mehrspieler: Auch online kann man gegen bis zu 7 Menschliche Gegner in Schlachten antreten. Dabei ist eine gute Taktik das aller Wichtigste! Man kann hier auch zwischen den meisten Völkern auswählen, die man spielen möchte. Jede haben verschiedene Einheitentypen. Gespielt wird dann ganz normal auf der 3D-Kampagnenkarte.
Fazit: Atemberaubendes Strategiespiel
Durch den Strategischen Teil auf der Kampagnenkarte und den Action geladenen Teil der Schlachten ist Rome Total War immer abwechselungsreich. Man muss sowohl strategisch planen als auch gut kämpfen um den Sieg davon zu tragen. Durch immer neue Überraschungen wie unvohersehbare Katastrophen oder Boni wie Weltwunder hat RTW hohe Langzeitmotivation – Spitze!
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.05.2005, 19:39 Uhr von verletzbar_
Bewertung: sehr hilfreichdieser bericht :) schön geschrieben ^^
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