Rome: Total War (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 17,97
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Erfahrungsbericht von PaintaB

Wollt ihr den totalen Krieg?

Pro:

Fast alles

Kontra:

Man muss die perfekte Grafikeinstellung für seinen PC finden

Empfehlung:

Ja

Dieser Bericht ist mein Erstbericht bei yopi. Ich hoffe der Bericht gefällt euch. Der Protagonist ist das Spiel „Rome – Total War“. Vorneweg möchte ich allerdings erwähnen, dass ich die Importversion aus den USA besitze und deshalb nur von den englischen Begriffen für die einzelnen Punkte schreiben kann. Was allerdings nicht viel ausmacht, da ja das Spiel gleich ist, nur die Sprache anders. ;) Viel Spaß noch!

1. Verpackung
2. Lieferumfang
3. Systemanforderungen
4. Worum geht’s? (grob)
5. Worum geht’s? (detailliert)
6. Grafik
7. Sound
8. Einheiten/Gebäude/Völker
9. Modi
10. Specials
11. Fazit

Verpackung:
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Die Verpackung der US-Version ist eine Retail-Box (darunter versteht ein normaler Erdenbürger eine Pappschachtel ;)) auf der das Logo des Spiels zu sehen ist und ein römischer Feldherr übergehend in eine große Armee Römer. Die meist verwendete Farbe dabei ist rot. Auf der Rückseite befinden sich, wie auf jeder Packung diverse Infos zum Spiel und auch Bilder.
Soweit ich weiß, befindet sich die deutsche Version in einer DVD-Hülle, was ich persönlich praktischer und vor allem Platzsparender finde.

Lieferumfang:
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Trotz der großen Verpackung ist doch enttäuschend wenig in der Packung enthalten. Es befinden sich in der Packung: 2 Jewel-Cases mit 3 CDs und eine Bedienungsanleitung.
Die 3 CDs sind, wie schon erwähnt, nochmals in CD-Hüllen verpackt. Diese Lösung finde ich praktisch, aber dennoch unsinnig, da man gleich eine DVD-Hülle hätte verwenden können. Die Bedienungsanleitung ist nicht besonders dick und leicht verständlich.
Diese 3 Teile sind ebenfalls mit dem Bild der Verpackung versehen. Da haben es sich die Hersteller sehr einfach gemacht. ;)

Systemanforderungen:
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Die Minimumanforderungen sind relativ niedrig, was ich gut finde, da so auch Leute mit etwas schlechteren PCs dieses geniale Spiel spielen können.

Microsoft Windows 98SE/ME/2000/XP
Pentium 3 1Ghz/Athlon 1 Ghz oder höher
256 MB RAM
8-fach CD-Laufwerk
2,9 GB freier Speicher
DirectX 9.0b
16-bit Soundkarte
Nvidia Geforce 3 oder höher

Worum geht’s? (grob)
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Hier die einfache Version für die, die keine Zeit haben. Ein Kapitel weiter gibt es die ausführliche Version davon.
Im Prinzip geht es um die Erschaffung eines großen Reiches, Verwaltung der Städte und Führen von Kämpfen.

Worum geht’s? (detailliert)
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Jetzt möchte ich einzelne Punkte (die 3 eben genannten) aufführen und näher erläutern, damit ihr auch versteht wo es wirklich drum geht. =)
»Erschaffung eines großen Reiches«: Jeder kennt ja das riesige römische Reich, das vor knapp 2000 Jahren herrschte. Darum geht es im Prinzip auch im Spiel. Dies ist aber nur im „Imperial Campaign“-Modus möglich. Tja, un wie erschafft man nun ein Reich? Ganz einfach! Indem man Kriege führt und Städte besetzt und übernimmt. Dadurch steigt das Einflussterritorium und das Reich wächst und wächst. Mit diesen Städten kann man dann alles machen was man will und schon kommen wir zur …
»Verwaltung«: Ja, die Städte kann man nicht einfach übernehmen und dann links liegen lassen und sagen: „Macht mal schön!“ Bei Rome müsst ihr euch um eure Städte kümmern, wichtig dabei ist, dass in der Stadt ein Herr und auch ein Heer ist. Mit dem Herren könnt ihr Steuern (und somit euer Einkommen) bestimmen und auch Gebäude bauen, welche wichtig für den Status eurer Stadt ist. Das Heer ist wichtig, da es für Ruhe in der Stadt sorgt. Je weniger Soldaten in der Stadt sind, desto heftiger ist die Revolte gegen euch. Natürlich müsst ihr auch Handel betreiben, was durch einfache Gespräche deines Diplomaten mit dem des anderen Staates einfach geregelt ist. Mehr braucht ihr euch nicht darum zu kümmern.
»Führen von Kämpfen«: Wenn man ein mehr oder weniger gutes Heer hat, kann es losgehen mit den Schlachten. (Schlachten kann man in allen Modi führen.) Erklären kann man eigentlich wenig, außer, dass eine Schlacht gut durchdacht werden und nur zu wirklich wichtigen Zwecken dienen sollte. Damit meine ich, dass das größte Heer nicht unbedingt das Beste ist. Kavallerie macht nämlich mit Infanterie schnellen Prozess. Hunde und Speerwerfer allerdings mit Pferden. Und wichtig ist eine Schlacht nur um einen Feind vom Leib zu halten und eine Stadt einzunehmen. ;)

Grafik:
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Zur Grafik reicht eigentlich nur ein Wort aus: Fantastisch! Die Figuren, Gebäude und auch die Landschaft ist super gestaltet. Selbst, wenn man ganz nah ranzoomt Erkennt man noch alles und die Figuren wirken noch lebhafter. Die Figuren sind keineswegs eckig, sondern schön wohlgeformt. Und auch die Gebäude und die Landschaft sind nur eckig, wenn sie es auch wirklich sein sollen. Und auch die Farben kommen super rüber. Spiegelungen gibt es keine, was dem Spiel allerdings in keiner Weise schadet. Allerdings sind die Größenverhältnisse nicht unbedingt die, de man sich vorstellt. Die Gebäude sind oft zu groß im Gegensatz zu den Soldaten.

Sound:
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„Ach du meine Güte, was kommt denn da?“ *rumdreh* …So geht es wahrscheinlich vielen Rome-Spielern in letzter Zeit. Aber keine Angst, da kommen keine Kriegselefanten samt Kavallerie, sondern der Sound ist nur so überzeugend, dass man meint es geschähe direkt bei einem selbst. Zu dem gibt es die perfekte Musikbegleitung, die natürlich nicht in den Schlachten dabeidudelt. Aber wenn man während einer Schlacht hereinzoomt, meint man wirklich man sei von hunderten von Soldaten umgeben. Noch intensiver wirkt dies, wenn man eine 6.1-Anlage besitzt, die das Spiel herzlich unterstützt. Die Pferdehufe, das Armeegetrampel und letztlich auch die Rede des Generals wirken so täuschend echt, dass man meint einen Zeitsprung von 2200 Jahren erlebt zu haben.

Einheiten/Gebäude/Völker:
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Es gibt sehr viele Einheiten, da es auch sehr viele Völker gibt. Aber im Prinzip unterscheiden sie sich nur beim Namen. Bei einigen Völkern gibt es noch einige Einheiten mehr, was aber nicht weiter stört, da sie dann andere Einheiten nicht haben. Sie alle aufzuzählen wäre zu viel, aber ich nenne im etwa die Beschreibung. Es gibt: Schwertkämpfer (leicht/schwer/sehr schwer), Lanzenkämpfer, Speerwerfer (l/s/ss), Bogenschützen (l/s/ss), Axtkämpfer, Kavallerie mit Lanze (l/s/ss), mit Speer (l/s/ss), mit Schwert (l/s/ss), Streitwagen, Elefanten, Kriegselefanten (mit Bogenschützen), brennende Schweine, Kampfhunde, Onager (l/s) und Ballisten.
Natürlich gibt es auch viele Gebäude, die dem Ruhm und der Größe der Stadt helfen. Je mehr man baut, desto größer wird auch die Stadt, logischerweise. Ich werde nun die Gebäude vorstellen, allerdings frei aus dem englischen übersetzt und immer nur die erste und die letzte Stufe. dazwischen kommen immer 3-4 andere Stufen. Die Gebäude sind: Palisade => epische Steinmauer, Baracken => Stadtbaracke, Stall => Circus Maximus, Übungsfläche =>Belagerungstrainer, kleiner Marktplatz => Kurie, Schmied => Gießerei, Hafen => Werft, Kloake => sanitäre Einrichtung, Landrodung => Latifundia, Weg => Hauptstraße, Akademie => Ludus Magna, Arena => Kolosseum.
Völker gibt es insgesamt 20. Das ist eine ganze Menge, wie ich finde. Da hat sich Activision wirklich Mühe gegeben. Die Völker zähle ich nun auch auf. Auch hier wieder übersetzt. Familie der Julier (römisch), Familie der Bruti (römisch), Familie der Scipionen (römisch), SPQR (römisch), Mazedonier, Ägypter, Seleukiden, Karthago, Parthische, Leute von Pontos, Gallier, Deutsche, Briten, Armenier, Daker, Griechen, Nomaden, Skythen, Spanier, Thraker. Die Völker sind sehr unterschiedlich in Sachen Armee und aussehen. Das finde ich gut, da dadurch keine Langeweile aufkommt und man immer etwas neu entdeckt.

Modi:
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Zuerst komme ich zu den Single Player-Modi.
»Prolog«: Im Prolog bekommt man alles Wichtige zu Kämpfen und Verwaltung erklärt. Er ist sozusagen das Tutorial des Spiels. Zuallererst gelangt man auf die wundervoll gestaltete Hauptkarte, dann aber sofort aufs Schlachtfeld. Dort bekommt man die wichtigsten Befehle gezeigt und muss dann auch eine Schlacht führen. Dann kommt man wieder auf die Hauptkarte und man bekommt erklärt, wie man ein Reich erobert und, wie man Städte verwaltet.
»Imperial Campaign«: Das ist nun sozusagen das „Hauptspiel“. Hier geht es darum als eine der drei römischen Herrscherfamilien (Julei, Brutei, Scipei) ein großes Reich zu gründen. Dabei muss man Städte erobern, sie verwalten, Diplomatien eingehen und natürlich Schlachten führen. Welche Städte man erobern will und kann, steht einem frei zur Verfügung, jedoch stellt der Senat des römischen Reiches Aufgaben, die man nach Möglichkeit lösen sollte, da man dadurch Ansehen und Geld bekommen kann.
»Historical Battles«: Hier kann man, wie der Name schon sagt, historische Schlachten führen. Diese sind originalgetreu und schön dargestellt. Sie reichen von der Schlacht am Fluss Trebia bis zu der im Teutoburger Wald. Also kurz gesagt alle wichtigen Schlachten des römischen Reiches.
»Custom Battle«: Hier kann man eine Schlacht nach eigenen Wünschen führen. was das heißt? ganz einfach. Am Anfang kann man sich eine Landschaft (von 33) auswählen und auch die Art des Kampfes. „Last Man Standing“ oder „Scored Resolution“. Dann kann man bis zu 6 Völker auswählen die miteinander kämpfen. Minimum 2, denn ihr müsst ja auch gegen jemand kämpfen. ;) …Danach wird das Kapital von euch bestimmt (5000 bis 100000 Denarii), das ihr braucht um Einheiten zu kaufen. Ihr könnt euch dann bis zu 20 Einheitengruppen kaufen. Dabei müsst ihr jedem Volk eine Truppe geben. Dann könnt ihr noch Rüstung und Stärke bestimmen und auch die Erfahrungspunkte. Dann geht sie endlich los die Schlacht, zu der ich wohl nichts mehr sagen muss. ;)
»Quick Battle«: Wenn es einer kaum abwarten kann einen Kampf zu führen, gibt es noch diese Variante der Schlacht. Dabei wird vom PC bestimmt, wer gegen wen kämpft und mit wie vielen Einheiten und auch wo. Allerdings gibt es dort nur „Einer gegen Einen“-Kämpfe.

Kommen wir nun zum Multiplayer-Modus. Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie Multiplayer gespielt habe und deshalb meine Infos nicht so genau sind, da ich noch nicht den 1.1 Patch heruntergeladen habe, der für das Multiplayerspiel notwendig ist.
»Online Battles«: Bei dieser Art führt man, wie der Name schon sagt, online Schlachten. Dort können bis zu 8 Spieler gegen- und auch miteinander kämpfen. man braucht dafür einen CD-Key. Sobald, aber einer denselben CD-Key hat, wie ein Anderer (passiert bei heruntergeladenen Spielen oft), dann kann man nicht zusammen Schlachten führen.
»LAN Battles«: Dieser Modus ist eigentlich genau, wie der „Online Batlles“-Modus, nur dass man nicht über das Internet spielt, sondern über das LAN-Kabel bzw. W-LAN spielt.

Specials:
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hier führe ich jetzt einige Punkte auf, die mir besonders gut gefallen haben und auch positiv auffallen.
Ein Punkt davon ist, dass während den Menüpunkten im Hintergrund ein kleines Filmchen läuft, welches eine Schlacht zeigt. man könnte fast meinen es wäre ein Kinofilm. Noch dazu gibt es während den Ladezeiten über dem Ladebalken immer einen Spruch, ein Sprichwort oder ein Zitat von einem Menschen, der in der Zeit gelebt hat, welcher auch namentlich erwähnt wird. Das peppt ein bisschen auf und man hat während der Ladezeit auch etwas zu tun. ;)
Was mir besonders aufgefallen ist, ist, dass die Optionen sehr vielfältig sind. Z.B. kann man verschiedene Auflösungen für Schlachtfeld und Hauptkarte einstellen. Auch gibt es einen Button, der die Desynchronisation der Animation erlaubt, was das Spiel und die Menschen etwas lebendiger erscheinen lässt. Auch kann man die Details der Vegetation bestimmen. Auch schöne Effekte, wie Rauch oder Reflektionen kann man einstellen.
Gut finde ich auch die relativ einfache Steuerung, die eine komplette Konzentration auf das Spiel ermöglicht. Viele finden sie kompliziert, aber ich nicht, denn viele Tasten benötigt man nicht so oft, dass man sie alle im Kopf haben müsste.

Fazit:
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Ich hoffe ich konnte euch das Feeling des Spiels vermitteln. Ich fasse noch einmal zusammen. „Rome – Total War“ ist ein Spiel mit super Grafik und einem Sound der Spitzenklasse, dass man sich wirklich fühlt, wie im damaligen Rom. Die Einheiten sind perfekt ausgewählt und die Völkervielzahl erlaubt einem ein atemberaubendes Spektakel. Auch die Gebäude sind schön nachempfunden und bringen einen weiteren Hauch Leben in das Spiel. Die Modi sind gut ausgesucht und dulden keine Langeweile.
Fehler gibt es eigentlich keine. Die eigenen Einheiten sind schlau (rennen nicht gegen Gegenstände) und auch die Gegner haben eine super KI. Wie ich eben schon erwähnt habe wird das Spiel Dank der vielen verschiedenen Modi nicht langweilig.
Es dauert ein wenig die perfekte Einstellung der Grafik zu finden, dass das Spiel nicht beginnt zu ruckeln (bei jedem PC anders), aber ich stelle euch als Bild mal eine Tabelle von der Gamestar rein, die zeigt, wie man das Spiel aufmotzt.
Die Spieltiefe ist auch nicht zu knapp. Man schafft es schon einmal 6 Stunden am Stück zu spielen und es nicht einmal zu bemerken. Das weist wieder auf eine Glanzleistung von Activision hin.
Trotz allem erfordert das Spiel eine gewisses Vorwissen in Sachen Strategiespiele. Es ist nicht für jeden einfach, aber mit der Zeit bekommt es auch ein Anfänger hin.
Was soll ich noch anderes sagen, außer: Kauft es! Und zwar sofort!“ ;)

© Painta

19.10.2004 als Painta bei ciao!
5.5.2005 als PaintaB bei yopi

34 Bewertungen, 5 Kommentare

  • PunkFreak

    09.05.2005, 16:34 Uhr von PunkFreak
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich spiel da doch lieber CS oda so..*gg

  • saboger

    06.05.2005, 11:18 Uhr von saboger
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...drin, alles dran an Deinem Bericht. Weiter so!

  • rene2005

    05.05.2005, 23:56 Uhr von rene2005
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr nützlich ich werde mir das Spiel mal angucken. Gruß René

  • Michuri

    05.05.2005, 20:47 Uhr von Michuri
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein toller und ausführlicher Erstbericht! Weiter so :-) LG Michuri

  • LadyInDaHouse

    05.05.2005, 17:58 Uhr von LadyInDaHouse
    Bewertung: sehr hilfreich

    für deinen ersten testbericht geb ich dir ein "sehr nützlich" ;) alles sehr schön geschrieben! liebe grüsse