Rome: Total War (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2007
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Erfahrungsbericht von Robin104
Veni,vidi,vici
Pro:
Spielspaß
Kontra:
---
Empfehlung:
Ja
Rome Total War
Inhaltsverzeichnis:
1.) Systemvoraussetzungen
2.) Installation
3.) Inhalt
4.) Bedienung
5.) Urteil
1.) Systemvoraussetzungen
Minimum-Systemanforderungen:
Betriebssystem: Windows 98SE/ME/2000/XP
Pentium III 1.0 Ghz oder Athlon 1.0 Ghz
256 MB RAM
2.9 GB unkomprimierter Festplattenspeicher
Direkt X 9.0 b (enthalten)
ATI Radeon: 8500, 9000, 9500, 9600, 9700, 9800
Alle Nvidia GeForce 3 oder höher
2.) Installation
Bei der Installation dürfte es keine Schwierigkeiten geben. Außer für die, die noch nie ein Spiel Installiert haben. Wenn man einen Autostart drin hat muss man einfach auf Installieren gehen. Aber wenn man keinen Autoplay drin hat, geht man einfach auf dem Arbeitsplatz und startet die CD. Und geht dann auf Installieren, und folgt den einzelnen schritten. Also ganz einfach!
3.) Inhalt
„Veni, vidi, vici – ich kam, sah und siegte!“ Dieses Zitat aus dem Mund des bekannten römischen Imperators Julius Cäsar kennt wohl jeder, der schon einmal „Asterix“ gelesen hat. Entstanden ist es, weil Cäsar für das Römische Reich weite Teile Europas eroberte und seinem Imperium einverleibte, unter anderen Gallien.
Auf den Spuren des großen Feldherrn können sie jetzt auch wandeln – mit „Rome Total War“. Sie leiten die Geschicke einer römischen Familie, der Bruti, der Scipionen, oder eben der Julier, aus deren Clan Cäsar stammte, und versuchen aus einem kleinen Reich in der Nähe Roms ein großes Imperium zu formen und dann sogar als Alleinherrscher auf den Thron zu steigen. Doch um das zu schaffen, haben sie viel Verwaltungsarbeit zu erledigen, viele Töchter zu verheiraten und natürlich – viele siegreiche Schlachten zu schlagen.
Historisch hält sich das Spiel dabei weitgehend an Tatsachen. So wird um 270 v.Chr. – dem Spielbeginn der Kampagne – Rom noch vom Senat regiert, der es gar nicht gern sieht, wenn Adelsfamilien zu mächtig werden. Karthago ist noch ein großes Reich im Nordwesten Afrikas, und Gallien herrscht über ganz Westeuropa. Alles Dinge, die sie nach Möglichkeit ändern sollten. Da sie wenigstens den Rücken frei haben – mit den anderen römischen Adelshäusern besteht zu Beginn ein Bündnis - , können sie sich sofort auf mögliche Feinde konzentrieren, erste Soldaten in ihren Städten rekrutieren und einen fähigen General an die Spitze der Armee setzen. Wen sie allerdings angreifen, entscheidest meist ein anderer für sie: der römische Senat. Er fordert bestimmte Erfolge von ihnen, z.B. die Hafenblockade von Sparta, die Einnahme einer Rebellenstadt oder ein Handelsabkommen mit Spanien. Schaffen sie das Gewünschte, hat das in der Regel positive Folge: Ihr Ansehen in Rom steigt, sie bekommen ein Geldgeschenk oder neue Einheiten. Später im Spiel müssen sie aber auch mit Erpressungsversuchen des Senats rechnen. Je mächtiger ihr Reich wird, desto mehr sind die Mitglieder des Senats ihnen gegenüber misstrauisch und schicken sie unter Drohungen in neue Kämpfe. Gewinnen sie nicht, dann verliert ihre Familie mühsam erworbene Ämter – oder alles.
Dennoch können sie auch selbst entscheiden, welchen Nachbarn sie gern in ihr Reich einbauen möchten, indem sie ihn einfach angreifen. Nur zu viele Gegner auf einmal sollten s sich nicht zumuten, sonst könnte es mit ihren Imperator – Ambitionen bald vorbei sein.
In Städten können sie männliche Familienmitglieder als Verwalter einsetzen, sie können aber auch grob vorgehen, wie die Stadt sich entwickeln soll und den Rest dem PC überlassen. Besser ist es aber, wenn sie zumindest in den wichtigen Städten selbst entscheiden, welche Gebäude gebaut und welche Truppen rekrutiert werden sollen.
Ein wichtiger Faktor im Spiel sind natürlich die Schlachten, von denen sie allerdings nicht eine einzige wirklich spielen müssen, wenn sie nicht wollen. Ob sie selber kämpfen oder einfach den PC ausrechnen lassen, wer gewinnt – das liegt ganz bei ihnen. Es genügt, wenn sie die Schlacht in einer Zehntelsekunde berechnen lassen, sie können aber auch jede Truppe selbst in den Kampf schicken und 15 bis 30 Minuten lang befehle erteilen, um zu gewinnen. Wem es Spaß macht, der sollte das tun. Wichtig für den Gesamtsieg ist es aber nicht, denn eine große Armee mit einem fähigen General wird die Schlacht für sie ähnlich gut gewinnen wie sie selbst. Und da selbst ein Spielsieg ohne eigene Schlachten Tage dauert, werden wohl viele darauf verzichten, selber zu kämpfen. Was zumindest unter grafischen Gesichtspunkten sehr schade ist, denn wen sich 4000 Mann auf dem Schlachtfeld begegnen und sie mitten ins Getümmel blicken können, dann sieht das schon sehr beeindruckend aus. Römische Legionen, gallische Barbaren, karthagische Elefanten: Alles das können sie während der Schlacht genau ansehen und steuern – und jede Einheit hat noch besondere Eigenschaften, die sie möglichst sinnvoll für den Sieg entsetzen sollten. Da ist es fast ein bisschen schade, daß sie es nicht müssen – und wahrscheinlich irgendwann auch nicht mehr tun werden.
Ansonsten erwartet sie mit „Rome Total War“ ein Strategie – Brocken erster Güte der in seiner Komplexität mit Spielen wie „Civilisation 3“ oder dem kürzlich erschienen „Knights of Honor“ vergleichbar ist. Denn Krieg zu führen ist nicht alles. Daneben müssen sie Städte aufbauen und verwalten, Diplomaten, Spione und Attentäter sinnvoll einsetzen, Neueroberungen verwalten oder versklaven, Senatsmissionen erfüllen, auf Todesfälle in der Familie reagieren und ihr Reich stetig vergrößern, bis sie 50 Provinzen der bekannten Welt kontrollieren und nach dem Thron des römischen Kaisers greifen können...
4.) Bedienung
Die Steuerung ist für ein so komplexes Spiel sehr einfach und gut geraten. Wer bereits Strategie – Erfahrung mitbringt, wird nach wenigen Sekunden bereits seine Armeen und Städte im Griff haben und Befehle erteilen – und auch alle anderen kommen nach ein paar Minuten sicher gut zurecht: Es geht alles mit der Maus.
5.) Urteil
Was ich im letzten Bericht über „Knights of Honor“ geschrieben habe, stimmt hier erst recht: Geschmackssache. „Rome Total War“ ist überhaupt nichts für Gelegenheitsspieler, die mal ein halbes Stündchen Entspannung vor dem PC suchen. Sie werden in Wochen und Monaten nicht viel bewegen können und irgendwann sicher frustriert aufgeben. Nein, hier sind erfahrene Strategen oder zumindest „Wadenbeißer“ gefragt, die sich in ein Spiel „einfuchsen“ wollen und nach Tagen des Kampfes und der Diplomatie dann auch verdient den Titel des Kaisers für sich beanspruchen können. Natürlich können sie auch nur mal eine Schlacht schlagen – gegen den Computer oder einen Gegner im Internet – aber das wirkliche Spiel ist die Kampagne und damit der Kampf um die Macht im römischen Reich. Und dazu brauchen sie Zeit, Geduld und vor allem Spaß am Vorrausplanen und Taktieren. Wenn sie etwas davon mitbringen, dürften sie mit diesem sehr guten Spiel ausgezeichnet über den Winter kommen.
Ave Cäsar
Euer Robin
Inhaltsverzeichnis:
1.) Systemvoraussetzungen
2.) Installation
3.) Inhalt
4.) Bedienung
5.) Urteil
1.) Systemvoraussetzungen
Minimum-Systemanforderungen:
Betriebssystem: Windows 98SE/ME/2000/XP
Pentium III 1.0 Ghz oder Athlon 1.0 Ghz
256 MB RAM
2.9 GB unkomprimierter Festplattenspeicher
Direkt X 9.0 b (enthalten)
ATI Radeon: 8500, 9000, 9500, 9600, 9700, 9800
Alle Nvidia GeForce 3 oder höher
2.) Installation
Bei der Installation dürfte es keine Schwierigkeiten geben. Außer für die, die noch nie ein Spiel Installiert haben. Wenn man einen Autostart drin hat muss man einfach auf Installieren gehen. Aber wenn man keinen Autoplay drin hat, geht man einfach auf dem Arbeitsplatz und startet die CD. Und geht dann auf Installieren, und folgt den einzelnen schritten. Also ganz einfach!
3.) Inhalt
„Veni, vidi, vici – ich kam, sah und siegte!“ Dieses Zitat aus dem Mund des bekannten römischen Imperators Julius Cäsar kennt wohl jeder, der schon einmal „Asterix“ gelesen hat. Entstanden ist es, weil Cäsar für das Römische Reich weite Teile Europas eroberte und seinem Imperium einverleibte, unter anderen Gallien.
Auf den Spuren des großen Feldherrn können sie jetzt auch wandeln – mit „Rome Total War“. Sie leiten die Geschicke einer römischen Familie, der Bruti, der Scipionen, oder eben der Julier, aus deren Clan Cäsar stammte, und versuchen aus einem kleinen Reich in der Nähe Roms ein großes Imperium zu formen und dann sogar als Alleinherrscher auf den Thron zu steigen. Doch um das zu schaffen, haben sie viel Verwaltungsarbeit zu erledigen, viele Töchter zu verheiraten und natürlich – viele siegreiche Schlachten zu schlagen.
Historisch hält sich das Spiel dabei weitgehend an Tatsachen. So wird um 270 v.Chr. – dem Spielbeginn der Kampagne – Rom noch vom Senat regiert, der es gar nicht gern sieht, wenn Adelsfamilien zu mächtig werden. Karthago ist noch ein großes Reich im Nordwesten Afrikas, und Gallien herrscht über ganz Westeuropa. Alles Dinge, die sie nach Möglichkeit ändern sollten. Da sie wenigstens den Rücken frei haben – mit den anderen römischen Adelshäusern besteht zu Beginn ein Bündnis - , können sie sich sofort auf mögliche Feinde konzentrieren, erste Soldaten in ihren Städten rekrutieren und einen fähigen General an die Spitze der Armee setzen. Wen sie allerdings angreifen, entscheidest meist ein anderer für sie: der römische Senat. Er fordert bestimmte Erfolge von ihnen, z.B. die Hafenblockade von Sparta, die Einnahme einer Rebellenstadt oder ein Handelsabkommen mit Spanien. Schaffen sie das Gewünschte, hat das in der Regel positive Folge: Ihr Ansehen in Rom steigt, sie bekommen ein Geldgeschenk oder neue Einheiten. Später im Spiel müssen sie aber auch mit Erpressungsversuchen des Senats rechnen. Je mächtiger ihr Reich wird, desto mehr sind die Mitglieder des Senats ihnen gegenüber misstrauisch und schicken sie unter Drohungen in neue Kämpfe. Gewinnen sie nicht, dann verliert ihre Familie mühsam erworbene Ämter – oder alles.
Dennoch können sie auch selbst entscheiden, welchen Nachbarn sie gern in ihr Reich einbauen möchten, indem sie ihn einfach angreifen. Nur zu viele Gegner auf einmal sollten s sich nicht zumuten, sonst könnte es mit ihren Imperator – Ambitionen bald vorbei sein.
In Städten können sie männliche Familienmitglieder als Verwalter einsetzen, sie können aber auch grob vorgehen, wie die Stadt sich entwickeln soll und den Rest dem PC überlassen. Besser ist es aber, wenn sie zumindest in den wichtigen Städten selbst entscheiden, welche Gebäude gebaut und welche Truppen rekrutiert werden sollen.
Ein wichtiger Faktor im Spiel sind natürlich die Schlachten, von denen sie allerdings nicht eine einzige wirklich spielen müssen, wenn sie nicht wollen. Ob sie selber kämpfen oder einfach den PC ausrechnen lassen, wer gewinnt – das liegt ganz bei ihnen. Es genügt, wenn sie die Schlacht in einer Zehntelsekunde berechnen lassen, sie können aber auch jede Truppe selbst in den Kampf schicken und 15 bis 30 Minuten lang befehle erteilen, um zu gewinnen. Wem es Spaß macht, der sollte das tun. Wichtig für den Gesamtsieg ist es aber nicht, denn eine große Armee mit einem fähigen General wird die Schlacht für sie ähnlich gut gewinnen wie sie selbst. Und da selbst ein Spielsieg ohne eigene Schlachten Tage dauert, werden wohl viele darauf verzichten, selber zu kämpfen. Was zumindest unter grafischen Gesichtspunkten sehr schade ist, denn wen sich 4000 Mann auf dem Schlachtfeld begegnen und sie mitten ins Getümmel blicken können, dann sieht das schon sehr beeindruckend aus. Römische Legionen, gallische Barbaren, karthagische Elefanten: Alles das können sie während der Schlacht genau ansehen und steuern – und jede Einheit hat noch besondere Eigenschaften, die sie möglichst sinnvoll für den Sieg entsetzen sollten. Da ist es fast ein bisschen schade, daß sie es nicht müssen – und wahrscheinlich irgendwann auch nicht mehr tun werden.
Ansonsten erwartet sie mit „Rome Total War“ ein Strategie – Brocken erster Güte der in seiner Komplexität mit Spielen wie „Civilisation 3“ oder dem kürzlich erschienen „Knights of Honor“ vergleichbar ist. Denn Krieg zu führen ist nicht alles. Daneben müssen sie Städte aufbauen und verwalten, Diplomaten, Spione und Attentäter sinnvoll einsetzen, Neueroberungen verwalten oder versklaven, Senatsmissionen erfüllen, auf Todesfälle in der Familie reagieren und ihr Reich stetig vergrößern, bis sie 50 Provinzen der bekannten Welt kontrollieren und nach dem Thron des römischen Kaisers greifen können...
4.) Bedienung
Die Steuerung ist für ein so komplexes Spiel sehr einfach und gut geraten. Wer bereits Strategie – Erfahrung mitbringt, wird nach wenigen Sekunden bereits seine Armeen und Städte im Griff haben und Befehle erteilen – und auch alle anderen kommen nach ein paar Minuten sicher gut zurecht: Es geht alles mit der Maus.
5.) Urteil
Was ich im letzten Bericht über „Knights of Honor“ geschrieben habe, stimmt hier erst recht: Geschmackssache. „Rome Total War“ ist überhaupt nichts für Gelegenheitsspieler, die mal ein halbes Stündchen Entspannung vor dem PC suchen. Sie werden in Wochen und Monaten nicht viel bewegen können und irgendwann sicher frustriert aufgeben. Nein, hier sind erfahrene Strategen oder zumindest „Wadenbeißer“ gefragt, die sich in ein Spiel „einfuchsen“ wollen und nach Tagen des Kampfes und der Diplomatie dann auch verdient den Titel des Kaisers für sich beanspruchen können. Natürlich können sie auch nur mal eine Schlacht schlagen – gegen den Computer oder einen Gegner im Internet – aber das wirkliche Spiel ist die Kampagne und damit der Kampf um die Macht im römischen Reich. Und dazu brauchen sie Zeit, Geduld und vor allem Spaß am Vorrausplanen und Taktieren. Wenn sie etwas davon mitbringen, dürften sie mit diesem sehr guten Spiel ausgezeichnet über den Winter kommen.
Ave Cäsar
Euer Robin
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