Rome: Total War (PC Strategiespiel) Testbericht

Rome-total-war-pc-strategiespiel
ab 17,97
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2007

5 Sterne
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Erfahrungsbericht von xxx_Zicke_xxx

Ist das Spiel wirklich so gut......... natürlich :)

Pro:

man hat viele möglichkeiten in diesem Spiel

Kontra:

Grafik ist nicht gerade die beste

Empfehlung:

Ja

Jetzt möchte ich über ein Spiel berichten was erst neu auf dem Markt gekommen ist....ich hab mir das Spiel vor 2 Wochen gekauft und der Preis war nicht gerade günstig hab 40.00 uro für das Spiel gezahlt.Ich habe vorher auch bei Ebay reingeschaut aber es war genauso teuer und da dachte ich mir ,das es egal ist wo ich das Spiel kaufen den überall kostet es zur Zeit gleich...also zum Spiel....

Erstmal zu den Dateils:

Altersbescgränkung; ist auf 12 Jahre
Anspruch:Fortgeschrittene-Profis
ist ein Strategiespiel
Sprache Deutsch

Das Spiel:Der InhaLT

Die Antike gehört Ihnen: "Rome - Total War" im Test


Die Römer feiern ihren Senat: Toll, die alten Herren bringen der ganzen Welt römische Ordnung und Kultur - und sonnen sich tagein, tagaus im Jubel des Volkes. Kein Wunder, die Drecksarbeit machen im Strategiehit "Rome -Total War" schließlich Sie: Als Oberhaupt einer römischen Familie unterwerfen Sie die Gallier, handeln Bündnisse mit Ägypten aus, versenken die griechische Flotte oder lassen germanische Kriegsherren meucheln. Am besten alles gleichzeitig - denn der Senat fordert die Alleinherrschaft Roms über das antike Europa


Herrscher und Feldherr

"Rome" verlangt von Ihnen sowohl strategisches als auch taktisches Geschick. Rundenweise verschieben Sie auf der Strategiekarte Armeen, rekrutieren Truppen, bauen Städte aus und verhandeln mit fremden Völkern. Jeder zweite Zug spielt im Winter: Dann bewegen sich Ihre Truppen langsamer, Alpenpässe ohne Straße werden unpassierbar. Die Karte protzt mit Details: Schiffe sausen übers Meer, Planwagen rollen über Straßen - je mehr Verkehr, desto lukrativer ist ein Handelsweg.

Wenn eines Ihrer Heere auf den Feind trifft, können Sie das Gefecht selbst austragen oder einem KI-General überlassen. Der schlägt sich meist wacker und verschenkt nur selten sicher geglaubte Siege. Mit etwas Übung erzielen Sie jedoch schnell bessere Ergebnisse als die KI-Kommandanten. Es lohnt sich daher, die Truppen selber zu befehligen - auch wenn jeder Kampf rund zwanzig Minuten dauert, in denen Sie nicht speichern dürfen. Seeschlachten müssen Sie jedoch immer auswürfeln lassen.

Wenn Sie die Truppen selbst ins Gefecht führen, schaltet das Programm in eine 3D-Nahansicht, welche die Landschaft der Hauptkarte genau umsetzt. Wenn Sie etwa im Strategiemodus über einen Fluss angreifen, müssen Sie in der Schlacht eine enge Brücke stürmen. Armeen im Umland kämpfen als KI-Verbände auf Ihrer oder der feindlichen Seite mit. Sie müssen also genau planen, wo Schlachten stattfinden sollen.


Sturm der Details

Vor Schlachtbeginn stellen Sie im Pause-Modus Ihre Truppen auf: Wenn der Feind mit Fußsoldaten anrückt, warten Reiter beispielsweise abseits und fallen dem Gegner später in die Flanke. Sobald Sie das Gefecht starten, marschieren die detaillgetreu dargestellten 3D-Truppen flüssig animiert über das Schlachtfeld: Legionäre schleudern dem Feind Wurfspieße entgegen, bevor sie mit erhobenem Schwert losstürmen. Reiter sprengen in Keilformation durch Schlachtreihen. Elefanten schleudern Elite-Gardisten wie Spielzeug in die Luft.

Die brillant inszenierten Gefechte möchte man stets in der höchsten Zoomstufe genießen - auch wenn's Übersicht kostet. Die dreh- und zoombare 3D-Kamera fordert allerdings viel Eingewöhnung. Immerhin bietet "Rome" drei Steuerungsmodi - am besten lässt sich die Perspektive mit einem Mix aus Maus und WSAD-Tasten ausrichten.

Packende Musik und erstklassiger Sound tragen zur dichten Atmosphäre bei: Die Lautsprecher dröhnen, wenn hundert Legionäre an die Front stampfen. Zudem sind die Surround-Effekte spielerisch sinnvoll: Sturmangriffe hinter Ihrem Rücken orten Sie am Geschrei. Vor der Schlacht motiviert Ihr General sein Heer mit einer Ansprache, die sich an die aktuelle Situation anpasst - wer hinhört, bekommt Taktik-Tipps. Zum Beispiel brüllt der Anführer: »Die feigen Briten wollen uns in die Wälder locken!« In diesem Fall sollten Sie Forste meiden und den Feind lieber aus der Distanz beschießen.

Stellenweise stören allerdings die unrealistischen Größenverhältnisse: Im Vergleich zu Pflanzen oder Gebäuden sind Ihre Soldaten winzig. Das nimmt die Übersicht, etwa wenn Sie im Wald nach einem Trupp suchen und die Bäume die Sicht verdecken. Außerdem wirken die detailarmen Schlachtfelder steril, Zivilisten oder Tiere fehlen.


Mitten in die Flanke

Ohne die richtige Taktik haben Sie in Schlachten keine Chance, denn alle Truppentypen sind erstklassig ausbalanciert: Selbst Roms starke Prätorianer-Garde verliert gegen Kavallerie, die ihr in den Rücken fällt. Griechische Phalangen erledigen Reiter, bilden jedoch aufgrund ihrer Langsamkeit ein Ziel für Schützen. Truppen in Wäldern sind für den Feind unsichtbar und legen Hinterhalte. Im Pause-Modus erteilen Sie in Ruhe Befehle.

Bei Belagerungen lassen Sie Ihr Heer vor Ort Rammen, Leitern oder Türme errichten (notfalls mehrere Runden lang), um die Wälle zu stürmen. Alle Geräte sind liebevoll animiert: Legionäre müssen Belagerungstürme erst zur Mauer schieben. Wenn die Truppen am Bollwerk ankommen, klettern sie im Turm nach oben und stürmen die Mauer - wo meist bereits feindliche Nahkämpfer warten.

Jede Division besitzt einen Ausdauerwert: Wenn Sie die Truppen dauernd per Doppelklick sprinten lassen, werden sie müde und kämpfen schlechter. Verluste schlagen den Soldaten aufs Gemüt: Wenn die Schlacht schlecht läuft, verliert die Armee ihre Moral und flieht. Flüchtende Einheiten kann der General per Kriegshorn sammeln. Bestimmte Truppentypen schlagen Gegner in die Flucht - etwa Kriegselefanten. Wer das nicht mag, aktiviert "Arkade"-Gefechte, damit Moral und Ausdauer fehlen


Aufbau Rom

Für den Unterhalt großer Armeen brauchen Sie Geld. Wichtigste Einnahmequelle ist der Handel: Über Straßen und Häfen exportieren Ihre Siedlungen Güter zu eigenen und befreundeten Provinzen. Handelserträge und Steuergelder investieren Sie in Einheiten sowie Gebäude. Zum Ausheben frischer Truppen brauchen Sie Infanteriekasernen, Bogenschießplätze und Kavallerieställe. Waffen- und Rüstschmiede verbessern die Ausrüstung der Soldaten. Hohe Steuersätze machen Einwohner unglücklich, Tempel und Arenen besänftigen die Massen.


Familiensache

In "Rome" sind Sie das Oberhaupt einer Familie. Männliche Angehörige können Sie als Generäle einsetzen, denn nur von Familienmitgliedern geführte Armeen dürfen auf der Strategiekarte Forts (dienen als Garnison außerhalb von Städten) und Wachtürme (erhöhen die Sichtweite) bauen. Der Kommandowert der Anführer steigt durch Siege, wodurch ihre Soldaten fortan effektiver kämpfen. Alternativ verwalten Ihre Angehörigen als Statthalter die Provinzen des Reiches. Dann reifen sie zwar mit der Zeit zu talentierten Kaufleuten heran, werden jedoch auch faul oder gar zu unbeliebten Alkoholikern - was die Bürger zu Revolten anstachelt. Heiratsanträge an ihre Töchter akzeptieren Sie, um fähige Männer in die Familie zu holen.


Verhandeln und morden

Wenn Sie Diplomaten zu anderen Völkern schicken, können Sie komplexe Verhandlungspakete schnüren: Bündnisse inklusive Handelspakt und Kriegserklärung gegen ein drittes Volk arrangieren Sie in Windeseile. Zudem können die Abgesandten Armeen und Siedlungen bestechen: Truppen lösen sich dann auf, Städte treten zu Ihrer Seite über. Wer lieber heimlich agiert, erledigt feindliche Generäle, Abgesandte oder Statthalter mit Attentätern. Spione wiederum haben eine hohe Sichtweite und spähen die Zusammensetzung feindlicher Armeen aus.

Zu dritt gegen alle


In der Kampagne dürfen Sie zunächst nur die drei römischen Familien übernehmen: Julier, Brutii und Scipionen. Unterschiedliche Einstiegszeiten fehlen, Sie beginnen stets 270 vor Christus mit einigen Provinzen und müssen weitere erst erobern. Die Wahl der Fraktion hat große Auswirkungen auf Ihre Spielweise. Denn die Römer verfügen zwar weitgehend über gleiche Truppen und Gebäude, stehen jedoch 17 grundverschiedenen Feinden gegenüber. Die Julier kämpfen in Westeuropa gegen gallische und germanische Barbaren. Brutii stoßen nach Osten vor und unterwerfen die Griechen, Scipionen erobern Karthago. Historische Ereignisse wie die Heeresreform des Marius (Einführung der Legion) lockern die Kampagne auf.

Der Senat gibt Ihnen mit Missionen die Marschrichtung vor. Als Julier etwa sollen Sie zunächst die gallischen Städte erobern. Jeden Auftrag müssen Sie in einer bestimmten Zeit erfüllen, zur Belohnung gibt's Gold oder einen Beliebtheits-Bonus beim Senat. Fair: Wer versagt, erhält weitere Chancen.

Um die Kampagne zu gewinnen, müssen Sie Rom jedoch stürmen, den Senat auflösen und sich zum Kaiser krönen. Dann verbünden sich die beiden anderen Familien gegen Sie, es gibt Bürgerkrieg. Den müssen Sie gewinnen, um die zweite Siegbedingung zu erfüllen: 50 Provinzen erobern. Alternativ spielen Sie eine verkürzte Kampagne und erobern 15 Landstriche.

Das Spiel enthält drei disc das heißt das das Spiel sich in die länge zieht.Die Grafik ist auch nicht gerade das beste ich weiß jetzt nur nicht ob das an meinem Rechner liegt oder ob das normal ist.Dieses Spiel wird wirklich ausführlich erklärt.Ich finde das Spiel sehr spannend.Wo ich noch nicht mit klar komme ist die Seitenansicht aber das klappt auch irgendwann wenn, man will geht alles :)

xxx_ZICKE_xxx

36 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hasentier

    14.12.2004, 13:12 Uhr von hasentier
    Bewertung: sehr hilfreich

    Soll gut sein, würde ich gerne mal zocken.