Route 666 (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von Realjackass
I´m on the Highway to Hell..
Pro:
Der Roadmovie Anteil, Ein paar der Schauspieler und andere, überzeugende Ansätze
Kontra:
Recht merkwürdiger Genremix, siehe Bericht..
Empfehlung:
Ja
Jeder fängt mal mit einem Hobby an. Ja, auch ich war mal blutiger (äußerst passend) Anfänger, was den Horrorfilm betrifft. Damals habe ich mich noch nicht über das Internet über Neuerscheinungen und auch Klassiker informiert, sondern über eine regelmäßig erscheinendes Magazin namens \"DVD Special\". Und in irgend einer Ausgabe, bitte fragt mich nichtmehr welche, haben es mir 3 DVDs besonders angetan. Die Filme, die da waren \"The Forsaken\", \"Dagon\" und eben \"Route 666\" waren für mich filmisches Neuland, da ich bislang noch keinen wirklich harten Horrorfilm gesehen hatte, der zudem eine Freigabe ab 18 Jahren trug; und da trat auch schon das erste Problem auf: Wie einen Film ab 18 besorgen? Im normalen Handel geht das ja schlecht, so wurde das Internet von diesem Tag an ein treuer Freund meinerseits, die Filme \"Dagon\" und \"The Forsaken\" waren auch sehr schnell bestellt. Nur eben \"Route 666\" ließ auf sich warten. SEHR lange warten. Bis es dann vor 2 Wochen so weit war und der Film per Post ankam, mein Gott, habe ich mich gefreut. Ob dieses lange warten sich letztendlich gelohnt hat, erfahrt ihr in dem nun folgenden Bericht.
Story
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Ein Team von US Marshals, welche dem Zeugenschutzprogramm zugeteilt wurden, bekommen den Aufrag, einen Kronzeugen, irgendwo in einer Spelunke in der Wüste von Arizona aufzugabeln, ihn vor der Mafia zu beschützen und ihn an einem Stück vor Gericht zu bringen. Anscheinend kein Problem für die routiniert vorgehenden Marshals, es gibt eine Schießerei, die sowohl eben genannte, wie auch der Kronzeuge, mit Name Rabbit, heil überstehen. Allerdings will man es ab diesem Zeitunkt vermeiden, auf der Hauptstraße unterwegs zu sein, weswegen kurzerhand ein Alternativweg befahren wird: Die Route 666, welche anscheinend gesperrt wurde, was aber keinen so richtig stört; Mal abgesehen von dem Kronzugen Rabbit, welcher alle vor einem Fluch warnt, aber natürlich keine weitere Beachtung findet.
So düst man auf der verbotenen Route gemütlich vor sich hin, bis allerdings etwas merkwürdiges passiert: Zuerst erscheinen plötzlich geisterhafte Wesen auf der Straße, die gleich einen Mashal wortwörtlich in die Straße stampfen, kurz darauf schmelzen mirnichts, dirnichts die Reifen. Als dann auch noch örtliche Dorfpolizisten erscheinen, die den Marshals an den Kragen wollen, wird allen klar, dass etwas mit der Route 666 nicht stimmt. Anscheinend hat sich in den 60ern ein grausames Massaker ereignet: Die schlimmsten der schlimmsten Gefangenen wurden aus dem Hinterhalt von korrupten Bullen erschossen und genau diese Gefangenen sind es, die seither in der Straße hausen und sich vom Blut der Autofahrer am Leben erhalten! Doch der größte Hammer kommt noch, einer der Geister ist kein geringerer als Jack´s Vater, seines Zeichens Anführer der US-Marshalls..
Schauspieler
----------------------------
Der neu zur Truppe gestoßene Marshal Jack wird gespielt von B-Movie Star Lou Diamond Philipps, bekannt aus Filmen wie \"Bats\" oder auch \"Pentagramm\". Und was soll ich zu diesem Mann noch sagen? Er wird sicherlich nie ein Oscaranwärter werden, doch das hat er auch nicht nötig, weiß er doch für seine Verhältnisse zu überzeugen. Sein Gesicht mag zwar nur auf 3 bis 4 Ausdrücke limitiert sein, doch wen stört das schon, wenn er sich einen Horrorfilm anschaut? Diamond Philipps ist sozusagen eine Billigversion von Arschtretern wie Bruce Willis oder Stallone und als solcher ist er in einem solchen Film genau richtig!
Der eindeutig unterhaltsamste Geselle in dieser bunten Runde ist aber ein anderer, nämlich Steven Williams, dem ein oder anderen sicherlich aus Serien wie \"Akte X\" oder dem mehr oder weniger erfolgreichen \"21 Jump Street\" bekannt. Wer jetzt schon das schlimmste befürchtet oder -wie ich- erhofft, der wird Bestätigung finden. Denn Williams ist ein schwarzer und was tut man als eben solcher in einem Horrorfilm? Vor allem, wenn man dann noch einen astreinen 80er Jahre Schnurrbart hat? Genau, man quatscht, redet, faselt, was das Zeug hält! Und um nochmal mit einem Vergleich zu kommen, so ist Williams wohl die B-Movie Version von Eddie Murphy und damit einer DER Pluspunkte von \"Route 666\", ohne ihn wäre der Film bei weitem nicht so gut.
Alle anderen Schauspieler verdienen keine weitere Erwähnung, nicht, weil sie deprimierend schlecht sind, sondern schlicht und einfach deshalb, weil sie einem das geben, was man für das Genre erwartet.
Daten zum Film
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Originaltitel: Route 666
Alternativtitel: -
Land: USA (2001)
Regie: William Wesley
Länge: ca 85 min.
Freigabe: 18
Indiziert: Nein
@ Realjackass
Die beste Version
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Naja, die erschütterndste und wohl auch traurigste Nachricht gleich zuerst: JEDE in Deutschland öffentlich erhältliche Version ist geschnitten. Darüber werde ich mich später in diesem Bericht noch aufregen, keine Angst. Jetzt aber erstmal zum Üblichen DVD Schnickschnack.
2 DVDs sind es insgesamt, einmal die ganz normale Single Disc, welche recht unspektakulär, dafür aber mit hübschem Cover daherkommt.
Für Sammler dagegen schon interessanter dürfte sich da schon die \"Highway Collection\" gestalten, welche diesen Film hier, \"Hitcher - Der Highwaykiller\" und \"Driver\" enthält. Aufgrund der Indizierung von Hitcher ist aber die gesamte Box indiziert! Trotzdem mal einen Blick wert.
Kritik
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Wie ihr oben gelesen habt, hatte ich vollstes Vertrauen in \"Route 666\". Und soviel sei gesagt: Hätte ich den Streifen zu dem Zeitpunkt gesehen, an dem ich ihn ursprünglich sehen wollte, nämlich am Anfang meiner verblüffenden Karriere als Filmfan, dann wäre ich begeistert gewesen. Ganz einfach deswegen, weil ich damals noch garnicht das Gespür für gute Filme und natürlich die Erfahrung hatte, die ich heute vorweisen kann. Aber da Eigenlob bekanntlich stinkt, machen wir weiter im eigentlichen Konzept.
\"Route 666\" ist kein schlechter Film, darüber soll meine Wertung von nur 3 von 5 möglichen Punkten nicht hinwegtäuschen. Nein, ganz und garnicht, um genau zu sein. Das Problem ist nur, dass man den Streifen ohne Probleme in 2 Teile gliedern könnte. Zum einen ein Roadmovie, ganz im Stil von Tarantino, mit lässigen Sprüchen und allem, was dazugehört; und auf der anderen Seite ein Horrorfilm, der wohl gerne einer wäre, aber keiner ist. Fragt sich jetzt natürlich, warum nicht? Ganz einfach, weil der Horrorteil weder spannend, noch brutal ist. Das wiederum soll nicht heißen, dass ich den Part, ab dem die \"Zombies\" auftauchen, komplett in die Tonne kloppen würde. Nein, vor allem durch das gekonnt humorvolle Spiel von Steven Williams und einigen sehr guten Ansätzen wie den korrupten Cops weiß auch das Ansatzweise zu gefallen.
Doch immer ab dem Zeitpunkt, ab dem die Möchtegrn-Zombies auftauchen, wird das ganze leider sehr der Lächerlichkeit zum Abschuß freigegeben und zudem ist das ganze noch so schnell geschnitten, dass das Ottonormalauge Mühe hat, dem Geschehen zu folgen. Und wo wir schon beim Auge sind, so muss ich sagen, dass die sonstige Optik des Streifens was hat. Also immer dann, wenn keine Zombies zu sehen sind. Staub, Staub, Staub und nochmal Staub. Dazu noch Cops mit genialen und kultigen Pornobrillen, Schießerein und flotte Sprüche, das erzeugt eine schöne Westernatmosphäre, die von Zeit zu Zeit stark an Tarantino erinnert. Leider wirken die Zombies in dem Gesamtkonzept sehr fehl am Platz, der Film könnte auch gut ohne eben diesen Aspekt auskommen.
Das Wort Zombie ist eine gute Assoziation, wo doch der geneigte Horrorfan dieses Wort oftmals mit Blut und vielen falsch gehandhabten Gliedmaßen verbindet. Wer allerdings denkt, \"Route 666\" sei aufgrund der Freigabe ab 18 Jahren brutal, der irrt! Mal im Ernst, ich kenne Filme mit einer FSK 12, die viel, viel mehr Gewalt zeigen als der uns vorliegende Film. Das ist kein überzogener Versuch, eine interessante Anklage auf die Beine zu stellen, sondern mein voller Ernst! Es gibt weder Splatter, noch sonstige Gewalt zu sehen, schade, wenn man liest, wie brutal die US-Fassung sein soll! Naja, Blut ist natürlich nicht alles, hätte bei \"Route 666\" aber wirklich nicht geschadet. Hinzu kommen noch die recht merkwürdig gestalteten Zombiemasken. Also hätte ich nicht irgendwo aufgeschnappt, dass das Zombies sein sollen, wüsste ich es beim besten Willen nicht.
Fazit
---------------------
\"Route 666\" ist kein schlechter Film und ich hatte auch keinen ernsthaften Grund, mich über das investierte Geld aufzuregen. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, einen Horrorfilm mit viel Blut zu erwarten, genau genommen ist der Zombie-Aspekt des Films auch für den Eimer. Doch der Rest, nämlich der \"Roadmovie-Anteil\", weiß durchaus zu überzeugen, bietet lockere Unterhaltung, die durch flotte Sprüche und coole Action aufgewertet wird. Zusammengefasst also einer der Filme, die man sich mal ansehen kann, bei denen es aber ein einmaliges Ausleihen auch tut!
Mfg
Realjackass
Story
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Ein Team von US Marshals, welche dem Zeugenschutzprogramm zugeteilt wurden, bekommen den Aufrag, einen Kronzeugen, irgendwo in einer Spelunke in der Wüste von Arizona aufzugabeln, ihn vor der Mafia zu beschützen und ihn an einem Stück vor Gericht zu bringen. Anscheinend kein Problem für die routiniert vorgehenden Marshals, es gibt eine Schießerei, die sowohl eben genannte, wie auch der Kronzeuge, mit Name Rabbit, heil überstehen. Allerdings will man es ab diesem Zeitunkt vermeiden, auf der Hauptstraße unterwegs zu sein, weswegen kurzerhand ein Alternativweg befahren wird: Die Route 666, welche anscheinend gesperrt wurde, was aber keinen so richtig stört; Mal abgesehen von dem Kronzugen Rabbit, welcher alle vor einem Fluch warnt, aber natürlich keine weitere Beachtung findet.
So düst man auf der verbotenen Route gemütlich vor sich hin, bis allerdings etwas merkwürdiges passiert: Zuerst erscheinen plötzlich geisterhafte Wesen auf der Straße, die gleich einen Mashal wortwörtlich in die Straße stampfen, kurz darauf schmelzen mirnichts, dirnichts die Reifen. Als dann auch noch örtliche Dorfpolizisten erscheinen, die den Marshals an den Kragen wollen, wird allen klar, dass etwas mit der Route 666 nicht stimmt. Anscheinend hat sich in den 60ern ein grausames Massaker ereignet: Die schlimmsten der schlimmsten Gefangenen wurden aus dem Hinterhalt von korrupten Bullen erschossen und genau diese Gefangenen sind es, die seither in der Straße hausen und sich vom Blut der Autofahrer am Leben erhalten! Doch der größte Hammer kommt noch, einer der Geister ist kein geringerer als Jack´s Vater, seines Zeichens Anführer der US-Marshalls..
Schauspieler
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Der neu zur Truppe gestoßene Marshal Jack wird gespielt von B-Movie Star Lou Diamond Philipps, bekannt aus Filmen wie \"Bats\" oder auch \"Pentagramm\". Und was soll ich zu diesem Mann noch sagen? Er wird sicherlich nie ein Oscaranwärter werden, doch das hat er auch nicht nötig, weiß er doch für seine Verhältnisse zu überzeugen. Sein Gesicht mag zwar nur auf 3 bis 4 Ausdrücke limitiert sein, doch wen stört das schon, wenn er sich einen Horrorfilm anschaut? Diamond Philipps ist sozusagen eine Billigversion von Arschtretern wie Bruce Willis oder Stallone und als solcher ist er in einem solchen Film genau richtig!
Der eindeutig unterhaltsamste Geselle in dieser bunten Runde ist aber ein anderer, nämlich Steven Williams, dem ein oder anderen sicherlich aus Serien wie \"Akte X\" oder dem mehr oder weniger erfolgreichen \"21 Jump Street\" bekannt. Wer jetzt schon das schlimmste befürchtet oder -wie ich- erhofft, der wird Bestätigung finden. Denn Williams ist ein schwarzer und was tut man als eben solcher in einem Horrorfilm? Vor allem, wenn man dann noch einen astreinen 80er Jahre Schnurrbart hat? Genau, man quatscht, redet, faselt, was das Zeug hält! Und um nochmal mit einem Vergleich zu kommen, so ist Williams wohl die B-Movie Version von Eddie Murphy und damit einer DER Pluspunkte von \"Route 666\", ohne ihn wäre der Film bei weitem nicht so gut.
Alle anderen Schauspieler verdienen keine weitere Erwähnung, nicht, weil sie deprimierend schlecht sind, sondern schlicht und einfach deshalb, weil sie einem das geben, was man für das Genre erwartet.
Daten zum Film
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Originaltitel: Route 666
Alternativtitel: -
Land: USA (2001)
Regie: William Wesley
Länge: ca 85 min.
Freigabe: 18
Indiziert: Nein
@ Realjackass
Die beste Version
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Naja, die erschütterndste und wohl auch traurigste Nachricht gleich zuerst: JEDE in Deutschland öffentlich erhältliche Version ist geschnitten. Darüber werde ich mich später in diesem Bericht noch aufregen, keine Angst. Jetzt aber erstmal zum Üblichen DVD Schnickschnack.
2 DVDs sind es insgesamt, einmal die ganz normale Single Disc, welche recht unspektakulär, dafür aber mit hübschem Cover daherkommt.
Für Sammler dagegen schon interessanter dürfte sich da schon die \"Highway Collection\" gestalten, welche diesen Film hier, \"Hitcher - Der Highwaykiller\" und \"Driver\" enthält. Aufgrund der Indizierung von Hitcher ist aber die gesamte Box indiziert! Trotzdem mal einen Blick wert.
Kritik
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Wie ihr oben gelesen habt, hatte ich vollstes Vertrauen in \"Route 666\". Und soviel sei gesagt: Hätte ich den Streifen zu dem Zeitpunkt gesehen, an dem ich ihn ursprünglich sehen wollte, nämlich am Anfang meiner verblüffenden Karriere als Filmfan, dann wäre ich begeistert gewesen. Ganz einfach deswegen, weil ich damals noch garnicht das Gespür für gute Filme und natürlich die Erfahrung hatte, die ich heute vorweisen kann. Aber da Eigenlob bekanntlich stinkt, machen wir weiter im eigentlichen Konzept.
\"Route 666\" ist kein schlechter Film, darüber soll meine Wertung von nur 3 von 5 möglichen Punkten nicht hinwegtäuschen. Nein, ganz und garnicht, um genau zu sein. Das Problem ist nur, dass man den Streifen ohne Probleme in 2 Teile gliedern könnte. Zum einen ein Roadmovie, ganz im Stil von Tarantino, mit lässigen Sprüchen und allem, was dazugehört; und auf der anderen Seite ein Horrorfilm, der wohl gerne einer wäre, aber keiner ist. Fragt sich jetzt natürlich, warum nicht? Ganz einfach, weil der Horrorteil weder spannend, noch brutal ist. Das wiederum soll nicht heißen, dass ich den Part, ab dem die \"Zombies\" auftauchen, komplett in die Tonne kloppen würde. Nein, vor allem durch das gekonnt humorvolle Spiel von Steven Williams und einigen sehr guten Ansätzen wie den korrupten Cops weiß auch das Ansatzweise zu gefallen.
Doch immer ab dem Zeitpunkt, ab dem die Möchtegrn-Zombies auftauchen, wird das ganze leider sehr der Lächerlichkeit zum Abschuß freigegeben und zudem ist das ganze noch so schnell geschnitten, dass das Ottonormalauge Mühe hat, dem Geschehen zu folgen. Und wo wir schon beim Auge sind, so muss ich sagen, dass die sonstige Optik des Streifens was hat. Also immer dann, wenn keine Zombies zu sehen sind. Staub, Staub, Staub und nochmal Staub. Dazu noch Cops mit genialen und kultigen Pornobrillen, Schießerein und flotte Sprüche, das erzeugt eine schöne Westernatmosphäre, die von Zeit zu Zeit stark an Tarantino erinnert. Leider wirken die Zombies in dem Gesamtkonzept sehr fehl am Platz, der Film könnte auch gut ohne eben diesen Aspekt auskommen.
Das Wort Zombie ist eine gute Assoziation, wo doch der geneigte Horrorfan dieses Wort oftmals mit Blut und vielen falsch gehandhabten Gliedmaßen verbindet. Wer allerdings denkt, \"Route 666\" sei aufgrund der Freigabe ab 18 Jahren brutal, der irrt! Mal im Ernst, ich kenne Filme mit einer FSK 12, die viel, viel mehr Gewalt zeigen als der uns vorliegende Film. Das ist kein überzogener Versuch, eine interessante Anklage auf die Beine zu stellen, sondern mein voller Ernst! Es gibt weder Splatter, noch sonstige Gewalt zu sehen, schade, wenn man liest, wie brutal die US-Fassung sein soll! Naja, Blut ist natürlich nicht alles, hätte bei \"Route 666\" aber wirklich nicht geschadet. Hinzu kommen noch die recht merkwürdig gestalteten Zombiemasken. Also hätte ich nicht irgendwo aufgeschnappt, dass das Zombies sein sollen, wüsste ich es beim besten Willen nicht.
Fazit
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\"Route 666\" ist kein schlechter Film und ich hatte auch keinen ernsthaften Grund, mich über das investierte Geld aufzuregen. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, einen Horrorfilm mit viel Blut zu erwarten, genau genommen ist der Zombie-Aspekt des Films auch für den Eimer. Doch der Rest, nämlich der \"Roadmovie-Anteil\", weiß durchaus zu überzeugen, bietet lockere Unterhaltung, die durch flotte Sprüche und coole Action aufgewertet wird. Zusammengefasst also einer der Filme, die man sich mal ansehen kann, bei denen es aber ein einmaliges Ausleihen auch tut!
Mfg
Realjackass
25 Bewertungen, 1 Kommentar
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10.07.2005, 13:37 Uhr von BaBy1987
Bewertung: sehr hilfreichaber ausleihen,warum nicht.. guter bericht! lg baby
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