Sag' kein Wort (DVD) Testbericht

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ab 9,39
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Erfahrungsbericht von Marc12

Stell keine Fragen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

- - - z u m F i l m - - -
- mal etwas anders -

Im super schicken Upper East Side New Yorks hat sich Psychiater Dr. Nathan Conrad ein wunderschönes Haus gegönnt. In diesem bezaubernden Nest wohnt er zusammen mit seiner deutlich jüngeren Frau und einem Engelchen von Tochter. So kann man alt werden und sich auf die Rente freuen. Wären da nicht die Bösen Buben, die den Thanksgiving Truthahn versalzen. Die entführen doch glatt das kleine niedliche Töchterchen. Die tun sie natürlich nur, weil sie Informationen von einer Patientinn von Conrad brauchen. Seit zehn Jahren sitzt Elisabeth Burrow nun in der Klapse. Duch die ganzen Behandlungen ist sie jetzt natürlich total durch den Wind. Doch irgendwo in ihrem Hinterstübchen ist noch eine sechsstellige Nummer gespeichert und genau auf diese Nummer haben es die Entführer abgesehen. Damit Nathan auch etwas schneller arbeitet, werden ihm sieben Stunden zeit gegeben diese Nummer heraus zu finden. Wenn nicht, ist das Engelchen bei ihres gleichen im Himmel. Dr. Conrad nimmt also mal die dicke Krankenakte von Elisabeth in die Hand, wirft mal einen schnellen Blick rein und stellt fest, daß sich Elisabeth sich all ihre Symptome nur von ihren anderen Patienten abgeschaut hat. Nicht schlecht dieser Arzt, schließlich sind zehn Jahre alle anderen nicht drauf gekommen. Vor drei Wochen wurden erst die Ganoven aus dem Knast entlassen worden. Sie hatten aber genug Zeit Elisabeth ausfindig zu machen. Alle wichtigen Räumlichkeiten konnten sie in Rekordtempo auch noch mit hochtechnischen Überwachungsgeräten ausstatten, damit sie die ganze Situation auch unter Kontrolle haben. Zum Schluß stellt sich dann noch überraschend heraus, daß die bösen Jungs überhaupt keine Ahnung haben, wozu sie eigentlich diese Nummer brauchen.

- - - D a r s t e l l e r - - -

Michael Douglas – Dr. Nathan Conrad
Sean Bean – Patrick B. Koster
Brittany Murphy – Elisabeth Burrows
Skye McCole Bartusiak – Jessie Conrad
Guy Torry – Martin J. Dolen

- - - F i l m s t a b - - -

Regie: Gary Fleder
Produzenten: Arnon Milchan, Arnold Kopelson
Drehbuch: Anthony Peckman, Patrick Smith Kelly
Vorlage: Andrew Klavan
Musik: Mark Isahm

- - - w e i t e r e I n f o s - - -

US-Titel: Don’t Say A Word
Genre: Psychothriller
Land: USA
Jahr: 2001
Länge: 112 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox

- - - M e i n e M e i n u n g - - -

Oh mein Gott – darf der Filmliebhaber denn nun gar nicht mehr mitdecken? Darf ich jetzt einen Film gar nicht mehr hinterfragen? „Sag kein Wort“ will uns wohl mächtig verarschen.
Da wurde bei 20th Century Fox wohl noch ein wenig Geld gefunden und man dachte sich: „Laßt uns doch mal wieder einen Film mit Michael Douglas drehen, ein Drehbuch haben wird doch sicher auch noch irgendwo.“ Man fand da was, staubte es ab und find fröhlich an zu drehen.
Die Produzenten haben sich wohl nicht die Mühe gemacht sich das Drehbuch durchzulesen. Soviel Nonsens hab ich meinen Lebtag ja noch nicht gesehen. Die ganze Handlung fängt ja noch relativ gut an, doch zum Schluß fällt sie zusammen wie ein Kartenhaus bei einem Tornado.
Warum sucht jemand eine Nummer, obwohl er nicht mal weiß, daß er sie überhaupt braucht? Der Filmfreund, der auch sein Gehirn bei einem Film nicht abschaltet, wird sich spätestens beim Abspann fragen, was die Skriptkontrolleure den ganzen Tag gemacht haben. Den Filmschaffenden scheint es total egal zu sein, was sie ihrem Publikum da anbieten. Sinn muß Unterhaltung ja wohl nicht mehr machen.
Reicht es denn wirklich, daß man ein paar berühmte Namen in einen Film packt, die Story auf etwas Spannung trimmt und die Zuschauer in ein Logikloch fallen läßt? Das kann es doch wohl wirklich nicht sein.
Michael Douglas ist ohne zweifel ein sehr guter Schauspieler, doch auch er kann diesen Film nicht retten. Total unverständlich finde ich, daß Brittany Murphy auch noch eine Oscar Numinierung für die beste Nebenrolle bekommen hat. Eine Wahnsinnsvorstellung war ihr Auftritt bei weiten nicht.
Wenn ihr Euch diesen Film wirklich antun wollt, dann „Stellt keine Fragen“! Noch besser ihr schaut Euch diesen Mist erst gar nicht an. So einen Film kann man sich wahrlich sparen.

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