Erfahrungsbericht von Physiognom
Willkommen im Haus des Schreckens!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ein schon etwas älterer Bericht... Ich hab ihn trotzdem mal im Originalzustand gelassen, denn so gefiel er mir eigentlich recht gut.... Also, viel Spaß beim Lesen!
Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode des ewigen Kampfes um gute Plätze im Kino im Rahmen der allmittwöchlichen Sneak Preview. Wieder fand sich eine, heute arg dezimierte (5 Leute statt 17, wie letzte Woche) im CinemaXX Darmstadt ein, um sich in Kino 2 vom neuesten Sneak-Erlebnis überraschen zu lassen. Nachdem, wie üblich, alle möglichen Filme durchgegangen waren, stellte sich bei uns die Hoffnung ein, bloß nicht „Moulin Rouge“ zu erwischen. Statt dessen hofften wir auf die Alternative „Scary Movie 2“.
Als nach dieversen Trailern sowohl das Firmenzeichen von Miramax als auch von Dimension Films auf die Leinwand geworfen wurden, war bei mir die Erleichterung groß: „Moulin Rouge isses schomma net!!!“ Welch Glück, welch Wonne!
Aus den beteiligten Film-Firmen war tatsächlich zu schließen, dass man einen vergnüglichen Abend mit „Scary Movie 2“ verbringen würde. Dies stellte sich als absolut richtig heraus.
Darüber waren meine Mit-Sneaker und ich natürlich wahrlich erfreut, auch wenn ich aus diversen Berichten der hochgeschätzten Ciao-Community schon erfahren hatte, dass dieser Film nicht den Level des überragenden ersten Teils erreichen sollte. Ich lehnte mich also zurück, und harrte der Dinge, die da noch kommen sollten...
Zur STORY
Die Story an sich ist recht schnell abgehandelt. Ein leerstehendes Geisterhaus wird von zwei Professoren dazu genutzt, um einige Jugendliche dort einzusperren (sich selbst auch gleich noch dazu), um zu analysieren, wie sich der Geist im in Innern des Hauses verhalten wird, und wie die Reaktionen der betreffenden Personen wohl ausfallen werden.
Die perfekten Probanden für diesen Versuch sind natürlich eben jene Jugendliche, die im ersten Teil schon das Massaker in ihrer Heimatstadt überlebt haben. Also, ab mit ihnen ins Geisterhaus. Dort passiert einiges seltsames, das natürlich so dämlich rübergebracht wird, dass es das Kino-Publikum zum Lachen animieren soll.
Nun, die grobe Story ist damit beschrieben. Für die Leute, die sich den Film auch noch ansehen wollen, sollte das reichen. Deswegen werde ich nun nicht weiter auf die Geschehnisse im Haus eingehen.
Zum PRINZIP des Films
Alles was Rang und Namen im Filmbusiness hat, wird gnadenlos auf die Schippe genommen und durch den Kakao gezogen. Besonders beliebt, und deshalb auch wieder im zweiten Teil verwendet, ist dabei „Matrix“, dem wieder einige Kampfszenen entnommen wurden.
Doch durfte natürlich dieses mal auch der Klassiker „Der Exorzist“ nicht einfach übergangen werden. Die Anspielungen sind meist recht plump, können einen jedoch immerhin ein wenig zum Lachen bewegen.
Besonders eine Szene fand ich recht gelungen und unterhaltsam. In dieser gießt Shorty (der Hardcore-Kiffer) seine liebe, kleine Hanf-Pflanze mit dem Wasser seiner gerauchten Bong (Pfeife) und redet ihr gut zu, damit sie so schnell wie möglich groß und „rauchbar“ werde.
Diese Pflanze nimmt sich dies scheinbar sehr zu Herzen und wächst in Sekundenschnelle zu einem wahren Monstrum heran. Leider entwickelt sie dabei auch noch ein gewisses Eigenleben, was sie schließlich dazu veranlasst, sich Shorty samt seiner Bettdecke zu schnappen und ihn zu einem wunderbaren Joint zu rollen.
Die Idee und die Umsetzung dieser Szene sind für mich das beste, was der gesamte Film zu bieten hatte. Ein echter Lacher.
Natürlich ist auch die Szene, in der Ray von einem verrückten Clown unters Bett gezogen wird, nicht übel. Dieser dreht den Spieß nämlich einfach um und vergewaltigt den gequälten Clown unterm Bett. Zwar versucht dieser zu Fliehen, hat allerdings gegen Rays geballte „Männlichkeit“ nicht die geringste Chance.
Sogar die momentane Nike-Werbung wird auf die Schippe genommen. In einer Szene fällt ein Basketball die Treppe herunter und wird von Shorty gefangen. Dieser beginnt in der Manier der Profis aus dem Nike-Spot mit dem Ball zu dribbeln. Die gleiche Musik im Hintergrund steigert den Wiedererkennungswert. Besonders gelungen ist in dieser Szene der Part einer der Wissenschaftler, der an den Rollstuhl gebunden ist. Ich bezweifle ernsthaft, dass ein anderer Rollstuhlfahrer einen Headspin mit seinem Rollstuhl hinbekommt.
Das FAZIT
Szenen wie die beschriebenen machen den Film zu einer lustigen Ablenkung vom stressigen und unangenehmen Alltag. Allerdings sind sie nicht im Stande, aus „Scary Movie 2“ einen wirklich guten Film zu machen.
Er reicht leider auch bei weitem nicht an den ersten Teil heran. Mit dieser Aussage schließe ich mich also vielen meiner Mit-Ciaoianern an.
Wer allerdings keine Probleme mit eher schlichtem Humor hat, der findet in „Scary Movie 2“ eine gute Alternative zu anderen Komödien.
Stellenweise war der Film tatsächlich sehr gut gemacht und lustig, doch dem schloss sich dann meist eine relativ lange Zeit des Leerlaufs an.
Insgesamt war ich eher enttäuscht von diesem Film, ich hatte mir mehr versprochen.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.
Ó Physiognom 11.10.2001
Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode des ewigen Kampfes um gute Plätze im Kino im Rahmen der allmittwöchlichen Sneak Preview. Wieder fand sich eine, heute arg dezimierte (5 Leute statt 17, wie letzte Woche) im CinemaXX Darmstadt ein, um sich in Kino 2 vom neuesten Sneak-Erlebnis überraschen zu lassen. Nachdem, wie üblich, alle möglichen Filme durchgegangen waren, stellte sich bei uns die Hoffnung ein, bloß nicht „Moulin Rouge“ zu erwischen. Statt dessen hofften wir auf die Alternative „Scary Movie 2“.
Als nach dieversen Trailern sowohl das Firmenzeichen von Miramax als auch von Dimension Films auf die Leinwand geworfen wurden, war bei mir die Erleichterung groß: „Moulin Rouge isses schomma net!!!“ Welch Glück, welch Wonne!
Aus den beteiligten Film-Firmen war tatsächlich zu schließen, dass man einen vergnüglichen Abend mit „Scary Movie 2“ verbringen würde. Dies stellte sich als absolut richtig heraus.
Darüber waren meine Mit-Sneaker und ich natürlich wahrlich erfreut, auch wenn ich aus diversen Berichten der hochgeschätzten Ciao-Community schon erfahren hatte, dass dieser Film nicht den Level des überragenden ersten Teils erreichen sollte. Ich lehnte mich also zurück, und harrte der Dinge, die da noch kommen sollten...
Zur STORY
Die Story an sich ist recht schnell abgehandelt. Ein leerstehendes Geisterhaus wird von zwei Professoren dazu genutzt, um einige Jugendliche dort einzusperren (sich selbst auch gleich noch dazu), um zu analysieren, wie sich der Geist im in Innern des Hauses verhalten wird, und wie die Reaktionen der betreffenden Personen wohl ausfallen werden.
Die perfekten Probanden für diesen Versuch sind natürlich eben jene Jugendliche, die im ersten Teil schon das Massaker in ihrer Heimatstadt überlebt haben. Also, ab mit ihnen ins Geisterhaus. Dort passiert einiges seltsames, das natürlich so dämlich rübergebracht wird, dass es das Kino-Publikum zum Lachen animieren soll.
Nun, die grobe Story ist damit beschrieben. Für die Leute, die sich den Film auch noch ansehen wollen, sollte das reichen. Deswegen werde ich nun nicht weiter auf die Geschehnisse im Haus eingehen.
Zum PRINZIP des Films
Alles was Rang und Namen im Filmbusiness hat, wird gnadenlos auf die Schippe genommen und durch den Kakao gezogen. Besonders beliebt, und deshalb auch wieder im zweiten Teil verwendet, ist dabei „Matrix“, dem wieder einige Kampfszenen entnommen wurden.
Doch durfte natürlich dieses mal auch der Klassiker „Der Exorzist“ nicht einfach übergangen werden. Die Anspielungen sind meist recht plump, können einen jedoch immerhin ein wenig zum Lachen bewegen.
Besonders eine Szene fand ich recht gelungen und unterhaltsam. In dieser gießt Shorty (der Hardcore-Kiffer) seine liebe, kleine Hanf-Pflanze mit dem Wasser seiner gerauchten Bong (Pfeife) und redet ihr gut zu, damit sie so schnell wie möglich groß und „rauchbar“ werde.
Diese Pflanze nimmt sich dies scheinbar sehr zu Herzen und wächst in Sekundenschnelle zu einem wahren Monstrum heran. Leider entwickelt sie dabei auch noch ein gewisses Eigenleben, was sie schließlich dazu veranlasst, sich Shorty samt seiner Bettdecke zu schnappen und ihn zu einem wunderbaren Joint zu rollen.
Die Idee und die Umsetzung dieser Szene sind für mich das beste, was der gesamte Film zu bieten hatte. Ein echter Lacher.
Natürlich ist auch die Szene, in der Ray von einem verrückten Clown unters Bett gezogen wird, nicht übel. Dieser dreht den Spieß nämlich einfach um und vergewaltigt den gequälten Clown unterm Bett. Zwar versucht dieser zu Fliehen, hat allerdings gegen Rays geballte „Männlichkeit“ nicht die geringste Chance.
Sogar die momentane Nike-Werbung wird auf die Schippe genommen. In einer Szene fällt ein Basketball die Treppe herunter und wird von Shorty gefangen. Dieser beginnt in der Manier der Profis aus dem Nike-Spot mit dem Ball zu dribbeln. Die gleiche Musik im Hintergrund steigert den Wiedererkennungswert. Besonders gelungen ist in dieser Szene der Part einer der Wissenschaftler, der an den Rollstuhl gebunden ist. Ich bezweifle ernsthaft, dass ein anderer Rollstuhlfahrer einen Headspin mit seinem Rollstuhl hinbekommt.
Das FAZIT
Szenen wie die beschriebenen machen den Film zu einer lustigen Ablenkung vom stressigen und unangenehmen Alltag. Allerdings sind sie nicht im Stande, aus „Scary Movie 2“ einen wirklich guten Film zu machen.
Er reicht leider auch bei weitem nicht an den ersten Teil heran. Mit dieser Aussage schließe ich mich also vielen meiner Mit-Ciaoianern an.
Wer allerdings keine Probleme mit eher schlichtem Humor hat, der findet in „Scary Movie 2“ eine gute Alternative zu anderen Komödien.
Stellenweise war der Film tatsächlich sehr gut gemacht und lustig, doch dem schloss sich dann meist eine relativ lange Zeit des Leerlaufs an.
Insgesamt war ich eher enttäuscht von diesem Film, ich hatte mir mehr versprochen.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.
Ó Physiognom 11.10.2001
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