Schatten der Wahrheit (DVD) Testbericht
D
ab 3,08 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
Erfahrungsbericht von Prisca
Herzklopfen ohne Ende!
Pro:
einfach nur spannend - immer geschieht etwas neues - Klasse Schauspieler!
Kontra:
der Preis der DVD
Empfehlung:
Ja
Wäre ich jetzt 25 Jahre jünger, dann würde ich wohl sagen: Mann, der Film war echt geil! Da ich aber inzwischen gelernt habe, mich auch etwas anders anzudrücken, will ich es mal so formulieren: Ein wirklich gelungener Thriller – ein wenig Mystik, ein wenig Horror und Spannung ohne Ende.
Wovon ich rede? Von der DVD
SCHATTEN DER WAHRHEIT
Die ich mir gestern Abend angesehen habe. Für alle, die noch nichts davon gehört haben, hier erst mal eine kleine Inhaltsangabe.
Norman Spencer und seine Frau Claire führen eine glückliche Ehe, sie sind wohlhabend, besitzen ein tolles Haus und haben eine wohlgeratene Tochter, die gerade von zu Hause auszieht um aufs College zu gehen.
Zu diesem Zeitpunkt geschieht es: Claire beobachtet seltsames bei ihren Nachbarn – ein junges Ehepaar. Sie streiten sich, sie versöhnen sich. Eines Tages findet Claire die junge Frau weinend im Garten, sie scheint schreckliche Angst zu haben. Dann verschwindet sie scheinbar spurlos. Claire macht sich Gedanken, besonders, als nachts ein großer Wagen vor dem Nachbarhaus hält, einige große Pakete werden eingeladen, dann ist der Wagen wieder verschwunden. Was geht da vor? Wurde die junge Frau ermordet?
Norman lacht Claire aus, als sie ihm davon berichtet, sie sei nur angespannt von der ersten Trennung von ihrer Tochter – doch dann geschehen plötzlich unheimliche Dinge in ihrem eigenen Haus. Türen öffnen sich von allein. Die Badewanne füllt sich mit Wasser. Als Claire das Wasser herauslassen will, spiegelt sich Badewasser das Bild einer jungen Frau!
Claire ist überzeugt: Hierbei handelt es sich um den Geist ihrer jungen Nachbarin. Norman glaubt ihr nicht, rät ihr, einen Psychiater aufzusuchen. Doch Claire beginnt Nachforschungen anstellen. Sie kauft sich ein Ouija- Brett (danke, Sowan, sonst wüßte ich immer noch nicht, wie man das richtig schreibt! – so ein Brett, mit dessen Hilfe man mit Geistern Kontakt aufnehmen kann … jedenfalls glauben das manche Leute), Bücher über Hexerei und Geistererscheinung…..
Nein, mehr möchte ich euch jetzt nicht von dem Inhalt des Films verraten, das würde zuviel Spannung herausnehmen. Ich kann euch nur raten, euch diesen Film einmal anzusehen, wenn ihr spannende Thriller mögt, die leicht mystisch angehaucht sind, die auch Horrorelemente enthalten. Dieser Film ist eine wirklich gelungene Mischung von allem.
Selten hat mich ein Film dieses Genres so vor den Bildschirm gefesselt. Ich habe gar nicht gemerkt, wie schnell die zeit verfliegt. Zu sehr war ich in der Handlung versunken, zu sehr habe ich mit Claire gebangt, gehofft. Zu oft bin ich erschreckt von meinem Sessel aufgefahren. Zu interessant und verwickelt ist die ganze Geschichte!
Aber fangen wir mit der Geschichte selbst an. Sehr interessant gemacht – der Film beginnt recht harmonisch. Die ersten spannenden Ansätze ähneln dann eher einem normalen Thriller (das merkwürdige verhalten der Nachbarin und ihr Verschwinden) – aber sehr schnell merkt der Zuschauer, da ist noch mehr. Etwas scheinbar Unheimliches, Übernatürliches….ein Geist?!? Wie sonst sollen sich die Türen im Haus von Claire allein öffnen? Wer sonst kann das Badewasser eingelassen haben?
Andererseits ist dann da Norman, vernünftig, sachlich, ganz in seine Arbeit versunken. Er bietet Erklärungen für das Geschehen, die so gar nichts mit Geistererscheinungen zu tun haben: Du fühlst dich allein, seit deine Tochter weg ist! Du fühlst dich von mir vernachlässigt, weil ich soviel arbeiten muss! Du versuchst, Aufmerksamkeit zu erregen!“ Immerhin möglich – es leuchtet dem Zuschauer zumindest ein.
So wird der Zuschauer ständig von seinen Gefühlen hin- und hergerissen: Man spürt die Angst von Claire, die durchaus berechtigt erscheint – man macht sich Gedanken, was denn wohl wirklich hinter der Fassade des Nachbarhauses vorgegangen ist – man kann aber auch die rationalen Gedanken von Norman nachvollziehen. Der Film ist ständig in Bewegung – es geschieht eigentlich jede Minute etwas Neues – und der Zuschauer stellt ständig neue Theorien auf über Wahrheit und Einbildung, mal glaubt man Claire, mal eher Norman. Man versucht das Ende des Films vorherzuahnen (hach, das habe ich doch gleich gewusst…). Aber so einfach ist das nicht. Ständig hat man neue Theorien.
Ich möchte euch jetzt nicht zuviel über das Ende verraten – es ist gelungen, mehr sage ich nicht. Wenn ihr mich jetzt aber fragt, ob ich dieses Ende vorausgesehen habe – Ja und Nein! Ja, ich habe im Laufe des Filmes den Gedanken gehabt, das es so ausgehen KÖNNTE! Nein, ich habe nicht bis zum Schluss daran festgehalten, dass es so kommen WIRD – inzwischen hatte ich schon wieder andere Theorien und diesen Gedanken fast vergessen. Somit ist das Ende überraschend, obwohl man es eigentlich geahnt hat. Klasse gemacht!
Klasse finde ich auch die ganze Machart des Films, der eigentlich ohne wirklich gewalttätige Szenen auskommt. Er arbeitet eher mit unheimlichen Effekten, wie man sie von Mysteryserien kennt. Ich habe mich selten in einem Film so häufig und auch heftig erschreckt wie in diesem – also glaubt ja nicht, dass ihr dabei einschlafen könntet! Ist nicht – dafür sorgen einige Stellen, an denen man begleitet von entsprechender Musik und/oder Geräuschen unwillkürlich erschreckt zusammenzuckt – davon war ich ehrlich beeindruckt! Ich meine, ich habe schon häufiger mal einen „leichten Gruselthriller“ gesehen – es waren auch wirklich tolle Filme dabei (The sixth sense!!!), aber dieses angenehme Erschrecken ist mir bisher so noch nicht begegnet.
Kommen wir zu den Schauspielern: Getragen wird der ganze Film von zwei Schauspielern – zwar gibt es einige kleinere Nebenrollen, die aber eigentlich fast nicht erwähnenswert sind. Nicht, das die Schauspieler ihre Sache schlecht machen würden – wirklich nicht – aber die Rollen an sich sind so nebensächlich, das man die Schauspieler sicher auch hätte austauschen können.
Zählen tun nur die beiden Hauptdarsteller. Harrison Ford und Michelle Pfeiffer dürften den meisten ja wohl bekannt sein. Man muss sich nur mal die Liste ihrer gedrehten Filme ansehen, dann weiß man, dass man es hier mit zwei Schauspielern zu tun hat, die sich zu Recht Weltstars schimpfen und die das auch in diesem Film perfekt unter Beweis stellen. Besser hätte man die Rollen nicht besetzen können. Michelle Pfeiffer als Claire – glücklich, verzweifelt, verängstigt, zum Schluss fast hysterisch. Harrison Ford als Norman – fürsorglicher Ehemann, arbeitswütiger Dr. (von irgendwas… ich hab´s vergessen), aber auch genervt von Claires Fantasien. Man nimmt den beiden jede Geste, jeden Gesichtsausdruck ab – sie spielen ihre Rollen so lebendig, das man einfach nur eintauchen kann in diesen Film, das man ihn als Realität hinnimmt.
Noch ein paar allgemeine Fakten zum Film in Stichworten:
Schatten der Wahrheit – What lies beneath (Originaltitel)
Gedreht: 2000 (USA)
Regie: Robert Zemecki
Drehbuch: Clark Greg
Laufzeit: 130 Minuten
FSK: 16 Jahre
Da ist hier ja über die DVD berichte, werde ich darüber noch einige Worte verlieren. Schließlich geht es für euch um die Entscheidung, ob sich ein Kauf der DVD lohnt – oder ob es vielleicht auch das Video tut. Bild (Wildscreen) und Ton (Dolby digital) sind völlig ok – ich konnte kein Flimmern oder Aussetzer feststellen. Beim Ton hält sich die Lautstärke von Musik, Geräuschen und Sprache die Waage, mit Ausnahme der oben erwähnten Szenen, da hämmert es dann schon mal laut los, aber das ist so gewollt (Schreck lass nach!) und dient ausschließlich dem Film. Ansonsten kann man die Fernbedienung getrost beiseite legen.
Die DVD bietet einiges an Extras, allerdings zum Teil wieder ausschließlich in Englisch. Ich würde mir doch wenigstens deutsche Untertitel wünschen. Ihr findet auf der DVD ein Feature „Hinter den Kulissen“ – sieht interessant aus, aber das leider nur in Englisch! Biographien der Stars und des Stabes, auch nur in Englisch. Produktionsnotizen (versprecht euch nicht zuviel davon, es handelt sich nur um Text, aber der ist erfreulicher Weise in Deutsch). Dann gibt es nicht den unvermeidlichen Kinotrailer und einen Audio-Kommentar von Robert Zemecki – logischerweise in englisch, aber mit Untertitel.
Die Sprachauswahl ist nicht groß – man kann wählen zwischen englisch und deutsch ( auch beides als Untertitel möglich) – allerdings möchte ich zu diesem Punkt sagen, mir persönlich reicht diese Auswahlmöglichkeit aus – wenn ich DVD´s sehe mit 10 und mehr Untertiteln frage ich mich immer, wer zum Kuckuck sich einen Film wohl mit hebräischem Untertitel ansehen möchte.
Ja, das soll´s dann gewesen sein. Bleibt mir nur noch ein kurzes Fazit:
Ein durch und durch gelungener Film! Die Story passt – spannend ohne Ende, man taucht als Zuschauer richtig in die Handlung ein, rätselt ständig mit … und kommt doch zu keiner Entscheidung, weil im Film ständig etwas Neues geschieht. Dazu zwei nahezu perfekte Hauptdarsteller, die ihre Rollen einfach zu erleben scheinen. Was will man mehr für einen gelungenen Fernsehabend?!
Bleibt höchstens noch die Frage zu klären: Lohnt sich der Kauf der DVD – bei amzon.de übrigens 22,99 Euro (das halte ich für eine ältere DVD eigentlich für recht teuer!), aber ihr könnt natürlich auch mal in einem Auktionshaus gucken!
Ich gebe es zu, die Antwort fällt mir nicht ganz leicht – ein Ansehen dieses Filmes würde ich auf jeden Fall empfehlen! Andererseits frage ich mich: Werde ich diesen Film noch einmal ansehen? Und um ehrlich zu sein, die Antwort lautet: nein, in nächster Zeit eher nicht mehr! Dieser Film lebt einfach von der Spannung, nicht zu wissen, was als nächstes passiert! Wenn man die Handlung kennt, vor allem das Ende kennt (und wer das einmal gesehen hat, vergisst es nicht wieder) – dann ist sehr viel Spannung raus!
Ich bereue ich nicht, die DVD ersteigert zu haben, obwohl sie erst einmal in den Tiefen meines DVD Schrankes verschwinden wird! Ob ihr aber unbedingt das Geld ausgeben müsst? Na ja, Ausleihen reicht auch, würde ich sagen! Aber Ansehen solltet ihr ihn euch auf jeden Fall!!!
Wovon ich rede? Von der DVD
SCHATTEN DER WAHRHEIT
Die ich mir gestern Abend angesehen habe. Für alle, die noch nichts davon gehört haben, hier erst mal eine kleine Inhaltsangabe.
Norman Spencer und seine Frau Claire führen eine glückliche Ehe, sie sind wohlhabend, besitzen ein tolles Haus und haben eine wohlgeratene Tochter, die gerade von zu Hause auszieht um aufs College zu gehen.
Zu diesem Zeitpunkt geschieht es: Claire beobachtet seltsames bei ihren Nachbarn – ein junges Ehepaar. Sie streiten sich, sie versöhnen sich. Eines Tages findet Claire die junge Frau weinend im Garten, sie scheint schreckliche Angst zu haben. Dann verschwindet sie scheinbar spurlos. Claire macht sich Gedanken, besonders, als nachts ein großer Wagen vor dem Nachbarhaus hält, einige große Pakete werden eingeladen, dann ist der Wagen wieder verschwunden. Was geht da vor? Wurde die junge Frau ermordet?
Norman lacht Claire aus, als sie ihm davon berichtet, sie sei nur angespannt von der ersten Trennung von ihrer Tochter – doch dann geschehen plötzlich unheimliche Dinge in ihrem eigenen Haus. Türen öffnen sich von allein. Die Badewanne füllt sich mit Wasser. Als Claire das Wasser herauslassen will, spiegelt sich Badewasser das Bild einer jungen Frau!
Claire ist überzeugt: Hierbei handelt es sich um den Geist ihrer jungen Nachbarin. Norman glaubt ihr nicht, rät ihr, einen Psychiater aufzusuchen. Doch Claire beginnt Nachforschungen anstellen. Sie kauft sich ein Ouija- Brett (danke, Sowan, sonst wüßte ich immer noch nicht, wie man das richtig schreibt! – so ein Brett, mit dessen Hilfe man mit Geistern Kontakt aufnehmen kann … jedenfalls glauben das manche Leute), Bücher über Hexerei und Geistererscheinung…..
Nein, mehr möchte ich euch jetzt nicht von dem Inhalt des Films verraten, das würde zuviel Spannung herausnehmen. Ich kann euch nur raten, euch diesen Film einmal anzusehen, wenn ihr spannende Thriller mögt, die leicht mystisch angehaucht sind, die auch Horrorelemente enthalten. Dieser Film ist eine wirklich gelungene Mischung von allem.
Selten hat mich ein Film dieses Genres so vor den Bildschirm gefesselt. Ich habe gar nicht gemerkt, wie schnell die zeit verfliegt. Zu sehr war ich in der Handlung versunken, zu sehr habe ich mit Claire gebangt, gehofft. Zu oft bin ich erschreckt von meinem Sessel aufgefahren. Zu interessant und verwickelt ist die ganze Geschichte!
Aber fangen wir mit der Geschichte selbst an. Sehr interessant gemacht – der Film beginnt recht harmonisch. Die ersten spannenden Ansätze ähneln dann eher einem normalen Thriller (das merkwürdige verhalten der Nachbarin und ihr Verschwinden) – aber sehr schnell merkt der Zuschauer, da ist noch mehr. Etwas scheinbar Unheimliches, Übernatürliches….ein Geist?!? Wie sonst sollen sich die Türen im Haus von Claire allein öffnen? Wer sonst kann das Badewasser eingelassen haben?
Andererseits ist dann da Norman, vernünftig, sachlich, ganz in seine Arbeit versunken. Er bietet Erklärungen für das Geschehen, die so gar nichts mit Geistererscheinungen zu tun haben: Du fühlst dich allein, seit deine Tochter weg ist! Du fühlst dich von mir vernachlässigt, weil ich soviel arbeiten muss! Du versuchst, Aufmerksamkeit zu erregen!“ Immerhin möglich – es leuchtet dem Zuschauer zumindest ein.
So wird der Zuschauer ständig von seinen Gefühlen hin- und hergerissen: Man spürt die Angst von Claire, die durchaus berechtigt erscheint – man macht sich Gedanken, was denn wohl wirklich hinter der Fassade des Nachbarhauses vorgegangen ist – man kann aber auch die rationalen Gedanken von Norman nachvollziehen. Der Film ist ständig in Bewegung – es geschieht eigentlich jede Minute etwas Neues – und der Zuschauer stellt ständig neue Theorien auf über Wahrheit und Einbildung, mal glaubt man Claire, mal eher Norman. Man versucht das Ende des Films vorherzuahnen (hach, das habe ich doch gleich gewusst…). Aber so einfach ist das nicht. Ständig hat man neue Theorien.
Ich möchte euch jetzt nicht zuviel über das Ende verraten – es ist gelungen, mehr sage ich nicht. Wenn ihr mich jetzt aber fragt, ob ich dieses Ende vorausgesehen habe – Ja und Nein! Ja, ich habe im Laufe des Filmes den Gedanken gehabt, das es so ausgehen KÖNNTE! Nein, ich habe nicht bis zum Schluss daran festgehalten, dass es so kommen WIRD – inzwischen hatte ich schon wieder andere Theorien und diesen Gedanken fast vergessen. Somit ist das Ende überraschend, obwohl man es eigentlich geahnt hat. Klasse gemacht!
Klasse finde ich auch die ganze Machart des Films, der eigentlich ohne wirklich gewalttätige Szenen auskommt. Er arbeitet eher mit unheimlichen Effekten, wie man sie von Mysteryserien kennt. Ich habe mich selten in einem Film so häufig und auch heftig erschreckt wie in diesem – also glaubt ja nicht, dass ihr dabei einschlafen könntet! Ist nicht – dafür sorgen einige Stellen, an denen man begleitet von entsprechender Musik und/oder Geräuschen unwillkürlich erschreckt zusammenzuckt – davon war ich ehrlich beeindruckt! Ich meine, ich habe schon häufiger mal einen „leichten Gruselthriller“ gesehen – es waren auch wirklich tolle Filme dabei (The sixth sense!!!), aber dieses angenehme Erschrecken ist mir bisher so noch nicht begegnet.
Kommen wir zu den Schauspielern: Getragen wird der ganze Film von zwei Schauspielern – zwar gibt es einige kleinere Nebenrollen, die aber eigentlich fast nicht erwähnenswert sind. Nicht, das die Schauspieler ihre Sache schlecht machen würden – wirklich nicht – aber die Rollen an sich sind so nebensächlich, das man die Schauspieler sicher auch hätte austauschen können.
Zählen tun nur die beiden Hauptdarsteller. Harrison Ford und Michelle Pfeiffer dürften den meisten ja wohl bekannt sein. Man muss sich nur mal die Liste ihrer gedrehten Filme ansehen, dann weiß man, dass man es hier mit zwei Schauspielern zu tun hat, die sich zu Recht Weltstars schimpfen und die das auch in diesem Film perfekt unter Beweis stellen. Besser hätte man die Rollen nicht besetzen können. Michelle Pfeiffer als Claire – glücklich, verzweifelt, verängstigt, zum Schluss fast hysterisch. Harrison Ford als Norman – fürsorglicher Ehemann, arbeitswütiger Dr. (von irgendwas… ich hab´s vergessen), aber auch genervt von Claires Fantasien. Man nimmt den beiden jede Geste, jeden Gesichtsausdruck ab – sie spielen ihre Rollen so lebendig, das man einfach nur eintauchen kann in diesen Film, das man ihn als Realität hinnimmt.
Noch ein paar allgemeine Fakten zum Film in Stichworten:
Schatten der Wahrheit – What lies beneath (Originaltitel)
Gedreht: 2000 (USA)
Regie: Robert Zemecki
Drehbuch: Clark Greg
Laufzeit: 130 Minuten
FSK: 16 Jahre
Da ist hier ja über die DVD berichte, werde ich darüber noch einige Worte verlieren. Schließlich geht es für euch um die Entscheidung, ob sich ein Kauf der DVD lohnt – oder ob es vielleicht auch das Video tut. Bild (Wildscreen) und Ton (Dolby digital) sind völlig ok – ich konnte kein Flimmern oder Aussetzer feststellen. Beim Ton hält sich die Lautstärke von Musik, Geräuschen und Sprache die Waage, mit Ausnahme der oben erwähnten Szenen, da hämmert es dann schon mal laut los, aber das ist so gewollt (Schreck lass nach!) und dient ausschließlich dem Film. Ansonsten kann man die Fernbedienung getrost beiseite legen.
Die DVD bietet einiges an Extras, allerdings zum Teil wieder ausschließlich in Englisch. Ich würde mir doch wenigstens deutsche Untertitel wünschen. Ihr findet auf der DVD ein Feature „Hinter den Kulissen“ – sieht interessant aus, aber das leider nur in Englisch! Biographien der Stars und des Stabes, auch nur in Englisch. Produktionsnotizen (versprecht euch nicht zuviel davon, es handelt sich nur um Text, aber der ist erfreulicher Weise in Deutsch). Dann gibt es nicht den unvermeidlichen Kinotrailer und einen Audio-Kommentar von Robert Zemecki – logischerweise in englisch, aber mit Untertitel.
Die Sprachauswahl ist nicht groß – man kann wählen zwischen englisch und deutsch ( auch beides als Untertitel möglich) – allerdings möchte ich zu diesem Punkt sagen, mir persönlich reicht diese Auswahlmöglichkeit aus – wenn ich DVD´s sehe mit 10 und mehr Untertiteln frage ich mich immer, wer zum Kuckuck sich einen Film wohl mit hebräischem Untertitel ansehen möchte.
Ja, das soll´s dann gewesen sein. Bleibt mir nur noch ein kurzes Fazit:
Ein durch und durch gelungener Film! Die Story passt – spannend ohne Ende, man taucht als Zuschauer richtig in die Handlung ein, rätselt ständig mit … und kommt doch zu keiner Entscheidung, weil im Film ständig etwas Neues geschieht. Dazu zwei nahezu perfekte Hauptdarsteller, die ihre Rollen einfach zu erleben scheinen. Was will man mehr für einen gelungenen Fernsehabend?!
Bleibt höchstens noch die Frage zu klären: Lohnt sich der Kauf der DVD – bei amzon.de übrigens 22,99 Euro (das halte ich für eine ältere DVD eigentlich für recht teuer!), aber ihr könnt natürlich auch mal in einem Auktionshaus gucken!
Ich gebe es zu, die Antwort fällt mir nicht ganz leicht – ein Ansehen dieses Filmes würde ich auf jeden Fall empfehlen! Andererseits frage ich mich: Werde ich diesen Film noch einmal ansehen? Und um ehrlich zu sein, die Antwort lautet: nein, in nächster Zeit eher nicht mehr! Dieser Film lebt einfach von der Spannung, nicht zu wissen, was als nächstes passiert! Wenn man die Handlung kennt, vor allem das Ende kennt (und wer das einmal gesehen hat, vergisst es nicht wieder) – dann ist sehr viel Spannung raus!
Ich bereue ich nicht, die DVD ersteigert zu haben, obwohl sie erst einmal in den Tiefen meines DVD Schrankes verschwinden wird! Ob ihr aber unbedingt das Geld ausgeben müsst? Na ja, Ausleihen reicht auch, würde ich sagen! Aber Ansehen solltet ihr ihn euch auf jeden Fall!!!
Bewerten / Kommentar schreiben