Schindlers Liste (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von smudo1
(Eine) Geschichte die berührt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tja, ich habe diesen Film jetzt sicher schon 10 mal gesehen, und er berührt mich doch jedesmal wieder.
Erzählt wird darin die Geschichte des Industriellen Oskar Schindler, der während der NS-Zeit durch Bestechung und unter Aufbringung seines gesamten Vermögens 1100 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt indem er sie in seine Fabrik holt.
Am Beginn des ganzen steht reine Profitgier. Oskar Schindler will, nachdem alle polnischen Juden in den Warschauer Ghetto getrieben worden sind, diese als Geldgeber und damit eine Fabrik kaufen, die Emaille-Waren herstellen soll. Er will den Juden im Gegenzug für das Geld pro 1000 Zloty monatlich über ein Jahr hinweg 200 kg Emailli-Waren zukommen lassen, um sie auf dem Schwarzmarkt zu tauschen.
Als er das benötigte Geld beisammen hat gründet er mit Hilfe von Itzhak Stern, seinem Buchhalter, die "Deutsche Emaillefabrik". Dort lässt er jüdische Zwangsarbeiter komplette Feldküchen-Ausrüstungen herstellen. Als jedoch im Jahr 1943 das Ghetto 'evakuiert' wird werden alle Juden in ein Lager verlegt. Oskar Schindler, der seine Produktion auf alle Fälle weiterführen will, beschließt ein Nebenlager zu gründen. So wird seine Produktion weitergeführt, und er holt immer mehr Juden als kriegswichtige Arbeiter in seine Fabrik und aus den Fängen der SS, obwohl sie das eigentlich gar nicht wären und alle erst angelernt werden müssen.
Als die rote Armee in Polen einfällt, muss Schindler erkennen, dass seine Fabrik dem Untergang geweiht ist, und, wenn er nichts unternimmt, all die Juden, die er bis jetzt von den Vernichtungslagern der Nazis bewahrt hat, deportiert und getötet werden. Er beschließt daher, mit seinem Buchhalter Stern eine Liste "seiner" Juden zu schreiben, und wenigstens diese zu retten. Es gelingt ihm auch, all diese Menschen in sein Lager zu bekommen. Da eine Emaille-Fabrik allerdings nicht mehr als kriegswichtig angesehen wird, stellt er die Produktion auf Granathülsen aller Kaliber um, es verlässt in den 7 Monaten, die noch bis Kriegsende bleiben jedoch keine einzige funktionstüchtige Granate die Fabrik. Um die Fabrik am Leben zu halten kauft Schindler Granaten von anderen Herstellern und gibt sie als seine eigenen Produkte aus.
Am Tage der deutschen Kapitulation vor den alliierten Streitkräften erhält Schindler von seinen Arbeitern als Dank einen Brief, der bescheinigt, dass er sie gut und menschlich behandelt hat, und von allen Juden seines Betriebes unterschrieben wurde. Ausserdem übergeben sie ihm noch einen goldenen Ring in den sie einen Spruch aus dem Talmuth eingraviert haben: Wer ein Leben rettet rettet die ganze Welt.
Fazit über den Film: Ein berührendes und Nachdenklich stimmendes Filmepos über einen Mann, der in einer Zeit der Unmenschlichkeit und Grausamkeit versucht hat ein Mensch zu bleiben. Wer diesen Film noch nicht kennt, der sollte ihn sich unbedingt ansehen, auch wenn es keine 100 %ig authentische Darstellung der Ereignisse ist.
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Oskar Schindler hatte nach dem Krieg keinen Erfolg als Geschäftsmann mehr und auch seine Ehe scheiterte. Was allerdings viel wertvoller ist, ist dass er 1100 Juden vor den Gaskammern und Erschießungskommandos der SS bewahrt hat. Es gibt heute in Polen nur noch weniger als 4000 Juden und 6000 Nachkommen der Schindler-Juden. Doch erst 17 Jahre nach dem Krieg wurde Schindler wegen seinen Taten geehrt. Er bekam 1962 den Titel eines "Gerechten" und durfte in der Alle der Gerechten in Jad Vashem (Israel) einen Johannisbrotbaum pflanzen, der noch immer dort wächst.
Erzählt wird darin die Geschichte des Industriellen Oskar Schindler, der während der NS-Zeit durch Bestechung und unter Aufbringung seines gesamten Vermögens 1100 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt indem er sie in seine Fabrik holt.
Am Beginn des ganzen steht reine Profitgier. Oskar Schindler will, nachdem alle polnischen Juden in den Warschauer Ghetto getrieben worden sind, diese als Geldgeber und damit eine Fabrik kaufen, die Emaille-Waren herstellen soll. Er will den Juden im Gegenzug für das Geld pro 1000 Zloty monatlich über ein Jahr hinweg 200 kg Emailli-Waren zukommen lassen, um sie auf dem Schwarzmarkt zu tauschen.
Als er das benötigte Geld beisammen hat gründet er mit Hilfe von Itzhak Stern, seinem Buchhalter, die "Deutsche Emaillefabrik". Dort lässt er jüdische Zwangsarbeiter komplette Feldküchen-Ausrüstungen herstellen. Als jedoch im Jahr 1943 das Ghetto 'evakuiert' wird werden alle Juden in ein Lager verlegt. Oskar Schindler, der seine Produktion auf alle Fälle weiterführen will, beschließt ein Nebenlager zu gründen. So wird seine Produktion weitergeführt, und er holt immer mehr Juden als kriegswichtige Arbeiter in seine Fabrik und aus den Fängen der SS, obwohl sie das eigentlich gar nicht wären und alle erst angelernt werden müssen.
Als die rote Armee in Polen einfällt, muss Schindler erkennen, dass seine Fabrik dem Untergang geweiht ist, und, wenn er nichts unternimmt, all die Juden, die er bis jetzt von den Vernichtungslagern der Nazis bewahrt hat, deportiert und getötet werden. Er beschließt daher, mit seinem Buchhalter Stern eine Liste "seiner" Juden zu schreiben, und wenigstens diese zu retten. Es gelingt ihm auch, all diese Menschen in sein Lager zu bekommen. Da eine Emaille-Fabrik allerdings nicht mehr als kriegswichtig angesehen wird, stellt er die Produktion auf Granathülsen aller Kaliber um, es verlässt in den 7 Monaten, die noch bis Kriegsende bleiben jedoch keine einzige funktionstüchtige Granate die Fabrik. Um die Fabrik am Leben zu halten kauft Schindler Granaten von anderen Herstellern und gibt sie als seine eigenen Produkte aus.
Am Tage der deutschen Kapitulation vor den alliierten Streitkräften erhält Schindler von seinen Arbeitern als Dank einen Brief, der bescheinigt, dass er sie gut und menschlich behandelt hat, und von allen Juden seines Betriebes unterschrieben wurde. Ausserdem übergeben sie ihm noch einen goldenen Ring in den sie einen Spruch aus dem Talmuth eingraviert haben: Wer ein Leben rettet rettet die ganze Welt.
Fazit über den Film: Ein berührendes und Nachdenklich stimmendes Filmepos über einen Mann, der in einer Zeit der Unmenschlichkeit und Grausamkeit versucht hat ein Mensch zu bleiben. Wer diesen Film noch nicht kennt, der sollte ihn sich unbedingt ansehen, auch wenn es keine 100 %ig authentische Darstellung der Ereignisse ist.
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Oskar Schindler hatte nach dem Krieg keinen Erfolg als Geschäftsmann mehr und auch seine Ehe scheiterte. Was allerdings viel wertvoller ist, ist dass er 1100 Juden vor den Gaskammern und Erschießungskommandos der SS bewahrt hat. Es gibt heute in Polen nur noch weniger als 4000 Juden und 6000 Nachkommen der Schindler-Juden. Doch erst 17 Jahre nach dem Krieg wurde Schindler wegen seinen Taten geehrt. Er bekam 1962 den Titel eines "Gerechten" und durfte in der Alle der Gerechten in Jad Vashem (Israel) einen Johannisbrotbaum pflanzen, der noch immer dort wächst.
25 Bewertungen, 3 Kommentare
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19.04.2003, 19:09 Uhr von Tinitus
Bewertung: sehr hilfreichfür all diejenigen denen ihr Lieblingsfach nicht gerade geschi is, is das ein einführender Film. Tini
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09.04.2003, 13:57 Uhr von mus21
Bewertung: sehr hilfreichvielleicht ein bissi zu "oberflächlich" aber ansonsten geb ich dir recht!
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12.05.2002, 23:27 Uhr von Gabri
Bewertung: sehr hilfreichEtwas sehr zusammen gefasst, schließe mich der Meinung von sannah an. Gruss Gabri
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