School of Rock (VHS) Testbericht

School-of-rock-vhs-komoedie
ab 10,98
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

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Erfahrungsbericht von Kiita

A long way to the top of Rock!!

Pro:

Humor; gute Musik

Kontra:

Deutsche Synchronisation

Empfehlung:

Ja

Diesen Samstag war ich mal wieder im Kino. Die Entscheidung, was wir sehen wollten, fiel uns erstmal schwer. Neben \'The last Samurai\' und \'Die Geistervilla\' stach mir \'School of Rock\' ins Auge. Irgendwie klang es schon in der Werbung interessant. Die Wahl richtete sich dann schließlich nach der Zeit, da die anderen beiden Filme nur Abends liefen.

Wir waren im Cine Star Leipzig daher werden sich alle Angaben von Preis und Zeit danach richten.

Allgemeines:
Preis: Parkett 7,10 €
Loge ?
Zeit: 11:00 14:45 17:30 20:00


Zur Story: (ich fasse nur grob zusammen. Details sind beim selbst Sehen viel schöner!! :-) )

Der Film beginnt mit einem Auftritt einer Rockband. Dawey Finn, der Gründer dieser Band und ein ziemlich guter Gitarrist, übernimmt während der Songs immer Soloimprovisationen und das stinkt die übrigen Mitglieder mächtig an. Am Ende ihrer Aufführung springt er von der Bühne und...landet mit einem Bauchklatscher auf dem Boden, da die Menge nicht bereit ist, ihn aufzufangen.
Am nächsten Morgen liegt er wieder einmal lange im Bett, während sich sein Mitbewohner Ned Shneebly und dessen zickige Freundin darum streiten, dass Daway seinen Anteil an der Miete nicht bezahlt. Ned sieht es nicht so eng, doch seine Freundin besteht darauf, Daw zur Zahlung zu zwingen ode rauszuwerfen. Da Ned sie nicht verlieren möchte, stellt er sich gegen seinen Kumpel und Mitbewohner. Dieser versichert, dass er und seine Band dieses Jahr den großen Bandwettbewerb zu gewinnen und richtig Kohle zu machen.
Doch als er zum Proben geht, muss er feststellen, dass die anderen Bandmitglieder gegen ihn gestimmt haben: Er soll gefeuert werden! Ein anderer Gitarrist nimmt seinen Platz als ein.
Am Boden zerstört und immer mehr Depressionen ausgesetzt, versucht Dawey, eine neue Band auf die Beine zu stellen, doch niemand zeigt Interesse.
Als er Abends allein in seiner Wohnung ist, klingelt das Telefon. Ned Shneebly (sein Mitbewohner) soll eine ausgefallene Lehrerin an einer Privatschule vertreten. Dawey ist zwar kein Lehrer und hat außer von Rockmusik überhaupt nichts an Wissensgebieten, gibt sich aber kurzerhand als Zed Shneebly aus und meldet sich als Vertretungslehrer an der privaten Grundschule.

Die Schuldirektorin weist ihn höchstselbst in seine Aufgaben ein. Doch Dawey schmeißt, kaum ist sie aus dem Klassenraum, alle Regeln und Verpflichtungen über Bord und erklärt den Kindern, dass er keinen Unterricht gibt, sondern eine Dauerpause veranstaltet.
Die Klassensprecherin Summer und andere Schüler der Klasse langweilen sich und sind gar nicht zufrieden mit dem neuen \'Lehrer\'

Dieser Zustand hält sich so lange, bis Daw herausfindet, dass alle Schüler ohne Ausnahme ein Instrument spielen können und schon hat er eine Idee! Er würde eine prima Rockband aus der Klasse machen. Anfangs sind die Schüler zurückhaltend und weniger begeistert von seiner Idee. Doch als er ihnen weismacht, es handle sich um einen Wettbewerb mit anderen Schulen, erwärmen sich die Schüler für sein Vorhaben, dass unter höchster Diskretion abgehandelt wird. Niemand darf etwas verraten!! Denn in Wirklichkeit möchte Dawey mit den Kindern bei dem großen Bandwettbewerb mitwirken.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und dank hoher Überredungs- und Bestechungskunst, schafft es der Rocker tatsächlich eine richtig geniale Band auf die Beine zu stellen. Nach einiger Zeit wirken alle Kinder begeistert mit. Wie die aufkeimende Liebe zur Rockmusik, wächst auch das Selbstbewusstsein der Grundschulklasse und die Kinder lernen in gewisser Weise doch sehr viel vom Rocker, der einige Schwierigkeiten damit hat, sein Vorhaben durchzuführen. Jeder Schüler bekommt eine Aufgabe zugewiesen: Wer kein Instrument spielt, ist für Aufbau, Kleiderdesign, Licht,-oder Bühneneffekte zuständig, sodass sich niemand vernachlässigt fühlt.

Den ersten Durchlauf des Bandwettbewerbs verpassen sie. Und eiegntlich sollen die Kinder gar nicht teilnehmen. Doch auch hierführ findet Dawey einen Ausweg: Er macht den Organisatoren weis, die Kinder seien schwerkranke Patienten und es sei ihr größter Wunsch, am Wettbewerb teilnehmen zu dürfen. Mit dieser Lüge qualfizieren sie sich für das Casting.

Sein geheimes Vorhaben fliegt jedoch auf, als der Lohn für seine Arbeit auf das Konto von Zed Shneebly überwiesen wird. Die wandelnde Zicke in Spee quetscht es aus Zed heraus und benachrichtigt die Polizei.
Während des Elternabends an der Schule wird Dawey von einem Polizeibeamten aus dem Klassenzimmer geholt und ein Riesenskandal tritt zutage. Die Eltern sind empört und entrüstet und bestürmen die überforderte Schulleiterin mit Fragen und Vorwürfen.

Die Kinder allerdings beschließen die Initiative zu ergreifen. Sie mieten einen Bus und fahren damit zu Daweys Wohnung um ihn abzuholen. Dieser hält sich für einen Riesenlooser, doch als er alle Kinder sieht, fährt er tief gerührt mit ihnen zum Bandwettbewerb.

Dort läuft alles wie am Schnürchen. Die Band \'School of Rock\' legt einen beneidenswerten Auftritt hin und die Vorbehalte der aufgebrachten Eltern gegen die Rockmusik lösen sich in Luft auf.

Am Ende gewinnen zwar nicht die \'School of Rocks\', jedoch sind sie die wahren Sieger für das anwesende Publikum.


Sound:
Super gut! Man muss jedoch Rockmusik mögen, dass ist ja wohl klar ;-)

Schauspieler:
Richtig gut und glaubenswürdig! Jeder wünschst sich wohl einen solchen Lehrer.

Synchronisierung:
Was soll ich dazu sagen? Allgemein ist die Deutsche Synchronisierung nicht sonderlich gut. Aber wer sich nicht auf Lippenbewegungen und Stimme dazu konzentriert und einfach nur den Film genießt, dem fällt es gar nicht so auf! :-)

Fazit:
Der Film ist sehr humorvoll und aus dem Leben gegriffen. Konflikte zwischen Eltern, Kindern, Lehrern und Arbeitskollegen werden sehr gut dargestellt und letztendlich gelöst. Der Film ist absoulut sehenswert und für alle Altersklassen geeignet!!

Nun noch ein paar Schlussinformationen:

Titel: The School of Rock
Regisseur: Richard Linklater
Drehbuch: Mike White
Darsteller:
Sarah Silvermann >> Patty Di Marco
Jack Black >> Dewey Finn
Joey Gaydos Jr. >> Zack
Miranda Cosgrove >> Summer Hathaway
Caitlin Hale >> Marta
Aleisha Allen >> Alicia
Brian Falduto >> Billy
Mike White >> Ned Schneebly
Joan Cusack >> Rosalie Mullins
Zachary Infante >> Gordon
Kevin Clark >> Freddy Jones
James Hosey >> Marco
Robert Tsai >> Lawrence
Maryam Hassan >> Tomika
Rebecca Brown >> Katie
Land: USA/Germany
Länge: 108 Minuten
Jahr: 2003
Genre: Komödie
Kinostart: 05.02.2004
FSK: ab 6 Jahren

Viel Spaß im Kino! ^^
Ciao Kiita

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