Schrei wenn Du kannst (DVD) Testbericht

Schrei-wenn-du-kannst-dvd-horrorfilm
ab 6,49
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Erfahrungsbericht von sweezer

*gähn*

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Zum Inhalt:

1988. Valentinsball der 6. Klasse der Junior-Highschool. Jeremy Melton ist der Typ Junge, den wir sicher alle kennen und / oder selbst in unserer Klasse hatten. Schmächtig, zurückhaltend, schüchtern und leider erklärtes Ziel der Klassen-Häme.

Nichtsdestotrotz fasst er sich bei besagtem Schulball ein Herz und fordert nacheinander seine Mitschülerinnen Paige, Shelley, Lilly und Kate zum Tanzen auf. Während Paige, Lilly und Shelley nur Hohn und Spott für ihn übrig haben, vetröstet Kate ihn wenigstens auf nette Art auf später. Lediglich die dickliche Dorothy, auf dem Ball genauso allein wie er, tanzt mit ihm und aus dem tanzen wird später jugendliches Geknutsche unter der Tribüne. Als die beiden dort jedoch von einer Jungenclique aufgespürt werden, hat Dorothy plötzlich keinen Schneid mehr und behauptet, Jeremy hätte sie belästigt, worauf hin er von der Clique verprügelt und vor versammelter Schule gedemütigt wird.

Dreizehn Jahre später…

Unsere Mädels sind immer noch befreundet und haben sich allesamt zu schönen, jungen Frauen entwickelt.

Als Shelley, inzwischen Medizinstudentin, nach einem verpatzten Date noch etwas in der Pathologie an einer Leiche \"herumdoktern\" will, findet sie in ihrem Spind eine Valentinskarte, in der ihr Tod angekündigt wird, unterzeichnet mit \"J.M.\". Kurz darauf wird sie vor Ort von einem Killer in der Maske eines Liebesengels grausam umgebracht.

Die Freundinnen sind schockiert. Der ermittelnde Polizist präsentiert auch sogleich einen Verdächtigen: Shelleys Date vom vergangenen Abend, der merkwürdigerweise spurlos verschwunden ist. Noch tun die Freundinnen den Mord als Zufall ab, aber als alle anderen ebenfalls Valentinskarten erhalten, beginnen sie zu grübeln, wer denn dieser \"J.M.\" sein könnte. Ziemlich schnell erinnern sich die Freundinnen an Jeremy und teilen diese Erkenntnis auch dem Cop mit. Dieser findet heraus, das Jeremy durch die Geschehnisse an besagtem Abend auf dem Ball eine recht \"steile Karriere\" in diversen psychatrischen Kliniken gemacht hatte, aber schon längere Zeit wieder entlassen ist. Nur existiert leider kein aktuelles Photo von ihm, so dass niemand weiß, wie er jetzt aussieht. Und da alle jungen Damen mehr oder weniger suspekte Freunde haben, gehen kurz darauf die Zweifel und Verdächtigungen auch schon los.

Bald darauf verschwindet Lilly und auch im Umfeld der restlichen Mädels passieren immer merkwürdigere Dinge. Auf einer Valentinsparty von Dorothy kommt es dann zum Showdown, bei dem sich die Zahl der Protagonisten und der Unbeteiligten Personen nochmals drastisch reduziert…



Meine Eindrücke:

Lassen sich in ein Wort zusammenfassen: Gäääääääähn !

O.k., ich weiß, ist ein Konzept in Hollywood erst mal erfolgreich gewesen, so muss der Zuschauer mit einer Welle von Folgemovies rechnen. Nach Scream war das natürlich auch nicht anders zu erwarten. Und obwohl einige recht witzige Konzepte dazwischen waren (Final Destination; Sex oder Stirb) ist doch der Großteil der Sequels einfach nur grottenschlecht und findet in diesem Streifen seinen krönenden Abschluß.

Hier stimmt einfach - gar nichts. Der Killer ist ein blasser Abklatsch von Michael Myers (Halloween, schwarzer Mantel, weiße Maske, hölzerner Gang) und die Story ist stark angelehnt an Carrie oder Prom Night. Schlecht geklaut und noch schlechter ausgeführt. Selbst der obligatorische Überraschungseffekt am Schluß des Filmes geriet absolut daneben und führte, vermutlich weniger beabsichtigt, zu unfreiwilligem und peinlich berührtem Schmunzeln.

Zu der Darstellerriege kann man eigentlich auch nicht viel erzählen: Mehr oder weniger bekannte Film-und Seriendarsteller sollten ob des furchtbaren Scripts retten, was zu retten ist.

Allen voran David Boreanaz (Angel-Jäger d. Finsternis)als Adam, Kates Freund. Leider, leider, leider hat der gute Mann das Schicksal, das er spielen kann, was er will, sein \"Angel\"-Image dringt trotzdem durch jede Pore seines Spiels. Permanent hatte ich den Dämonenjäger vor Augen. Aber so konnte Frau sich lediglich an seinem äußerst attraktiven Anblick erfreuen, was mich halbwegs versöhnt hat.

Dann wäre da noch Denise Richards, die wohl meistbeschäftigte der Darstellerriege (Starship Troopers, Wild Things, James Bond,…). Leider habe ich von je her eine starke Antipathie gegen Ms. Richards, die mir mit ihrem permanenten Dauergegrinse in jeder Rolle furchtbar auf die Nerven geht und somit kann ich auch diesmal mich nicht positiv äußern. (Ihr Film-Charakter hielt leider auch erschreckend lange durch, was meine Leiden nur noch verstärkte…)

Weitere Darstellerinnen waren Katherine Heigl (Shelley, \"Prinz Eisenherz\"), Marley Shelton (Kate) und Jessica Capshaw (Dorothy). Letztere beiden habe ich optisch zwar schon mal \"irgendwo\" gesehen, aber letztendlich sagten mir deren Namen nichts weiter und merken muss man sie sich ohnehin nicht.

Alles in allem haben die Darsteller ein den Umständen entsprechend solides Spiel hingelegt, ohne jedoch besonders hervorgehoben oder lobend erwähnt werden zu müssen.


Mein Fazit:

Noch mal ein herzhaftes Gähnen. Eine langweilige Story, mit ebenso langweiliger Ausführung. Auch die gestylten Darsteller konnten da nichts ausrichten und so sahen wir lediglich schöne Menschen mit schrecklichem Ende.

10 Bewertungen