Schrei wenn Du kannst (DVD) Testbericht

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ab 6,49
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Erfahrungsbericht von Miststueck666

Hier trifft Amors Pfeil...meistens blutig

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute habe ich mir den Film "Valentine - Schrei wenn Du kannst" angeschaut.
Was ich von diesem Film halte erfahrt Ihr, wenn Ihr weiterlest.

Die Handlung
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Die erste Szene zeigt den Vanlentinestags Schulball 1988, auf dem ein schmächtiger, uncool wirkender Brillenträger von Mädel zu Mädel marschiert und sie nacheinander zum Tanz auffordert.
Natürlich leidet der Kleine an grenzenloser Selbstüberschätzung und sucht sich nur die hübschesten Mädels aus.
Es kommt so wie es immer kommt, Jeremy Melton wird abgewiesen und verspottet.

Bis auf ein Mädchen (Kate), das ihm eventuell später einen Tanz gewähren wird (was sie natürlich nie tun würde).
Dann entdeckt er das "Dickerle" der Schule, Dorothy,(ist nicht diskriminierend gemeint) und fordert sie auf.
Die willigt ein und knutscht mit ihm später sogar unter der Tribüne.

Das sehen die Coolen der Schule und verspotten Beide.
Um nicht zum Gespött zu werden bezichtigt Dorothy Jeremy der Belästigung, woraufhin er gedemüdigt und geprügelt wird. Es wird gezeigt, wie Jeremy Nasenbluten bekommt. Später wird er aufgrund dieses Vorfalls dann auf eine Schwererziehbaren Schule verstzt.

Zwischendurch sieht man Ausschnitte aus seinem Jahrbuch, in das er "love", "hate" und Herzchen gemalt hat.

Zeit- und Szenenwechsel: 13 Jahre später, kurz vor dem Valentinstag:

Die Medizinstudentin Shelley (Katherine Heigl) wollte eigentlich nur in aller Ruhe einen Leichnahm sezieren, kommt aber nicht dazu, da sie vorher von einem Typ (oder Frau), der eine Amormaske trägt niedergmezelt wird (natürlich ist das alles viel spannender dargestellt worden) Hier wird schon der Hinweis auf den Mörder gegeben, da ihm Blut aus der Nase läuft.

Auf ihrer Beerdigung trifft sich dann die Mädchen Clique von damals wieder und der bis dahin sporadische Kontak wird wieder intensiver.

Die Clique besteht aus der beliebten Kate (Marley Shelton), die mittlerweile Journalistin ist und eine unglückliche Beziehung mit Adam (David Boreanaz, genau: Angel), einem Journalist und Säufer führt.
Lilly ( Jessica Caulffiel) führt eine Beziehung mit dem schrägen und untalentierten Künstler Max Raimi.
"Dickerle" Dorothy (Jessica Capshaw) hat mittlerweile mächtig abgespeckt (was hat ein pummelige Frau denn auch in einem Kinofilm zu suchen? Wo kämen wir denn da hin?) und holt sich blind vor Liebe den gutaussehenden aber windigen Campbell (Daniel Cosgrove) in die elterliche Traumvilla.
Letztlich wäre da noch den Männermagnet Paige (Denise Richards), die glaubt, mit vollem Körpereinsatz alles zu bekommen.

Die vier bekommen von da an Valentinskarten mit Morddrohungen in Gedichtform, oder Pralinen mit Maden.
Alle Karten sind mit JM unterschrieben und es dauert nicht lange, bis die schlauen Mädels herausfinden, dass die Karten wohl von Jeremy Melton sein könnten und das er ein wenig sauer auf sie ist.

Von da an beginnen wilde und haarsträubende (Gesichtsoperation, farbige Kontaktlinsen...) Spekulationen über den Verbleib von Jeremy, sein jetztiges Aussehen und so weiter.
Nacheinander wird jeder verdächtigt und beschuldigt, bis der durch sein Ableben als Mörder ausscheidet.

Mehr wird nicht verraten...aber an diesem Punkt weiss man im Kino eigentlich schon wer es ist...

Facts
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Originaltitel: Vanlentine
Genre: Horror - Liebesfilm
Land: USA
Jahr: 2001
Länge: 96 Minuten
Freigegeben ab: 16 Jahren
Regie: Jamie Blanks

Anmerkungen zum Film
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Wieder ein Film, der auf der "Scream" Idee basiert.
Man nehme ein paar hübsche Teenies, die immer wenig bekleidet in die falsche Richtung laufen und ich mich nur noch frage: "wie machen die das, dass denen nichts aus der knappen Bluse rutscht?".

Die weiße Fratze ist einem Amorgesicht gewichen und die spannungsgeladene Story einer Idee vom Fliessband.
Die Schauspieler wirken hölzern, noch nicht einmal David Boreanaz hat mich überzeugt (er taucht auch meiner weiblichen Meinung nach auch viel zu selten auf).

Um die dünne Story zu überdecken wird auf Schrecksequenzen gesetzt, die mit spannungsvoller Musik noch gesteigert werden sollen.
Außerdem kommen hier auch mal neue Mordwaffen wie ein Bügeleisen, eine Bohrmaschine und eine Glasscherbe ins Spiel.

Auch die Männer werden nicht enttäuscht; Denise Richards darf sich drei Minuten lang in einem Bikini Marke "gibts den wirklich nicht knapper?" in einem Pool suhlen. In der Zeit beten die Frauen, dass der Killer endlich kommt und losmetzelt, damit die Männer aufhören ins Popcorn zu sabbern.

An einigen Stellen wirkt der Film sogar wie eine Persiflage. Die Frau von Dorothy's Vater ist z. B. eine junge Thailändern, die ihn offentsichtlich nicht aus Liebe geheiratet hat. Dies wird deutlich und krass dargestellt. Also einige versteckte Anspielungen gibt es schon zu finden.

Fazit
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Wer "Scream" super fand und die nachfolgenden Aufgüsse schlecht sollte lieber einen anderen Fim wählen. Wenn ihr allerdings "Scream 3" und die anderen Aufgüsse stark fandet wird euch dieser Film begeistern.

Es gibt wirklich ein paar gute Szenen und für einen belanglosen Videoabend ist der Film geeignet.

Falls ich euch den Film jetzt schmackhaft gemacht haben sollt - Viel Spaß beim anschauen.
Misty

26 Bewertungen, 2 Kommentare

  • MiNic

    11.03.2002, 09:31 Uhr von MiNic
    Bewertung: sehr hilfreich

    Eine wirklich gute Filmbeschreibung. CU, MiNic

  • snoopy1985

    19.02.2002, 23:28 Uhr von snoopy1985
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich habe den film damals im kino gesehen, und war ebenfalls nicht so begeistert davon, es ist eben ein film für freunde des splatter. mehr kann man auch nicht erwarten, teenie horror eben