Shakespeare in Love (VHS) Testbericht
ab 4,03 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von dreamweb
Romantisch und lustig aber Teilweise auch traurig
Pro:
sehr interessante Liebesstory, romantisch und humorvoll aber auch traurig
Kontra:
kein richtiges Happy-End, poetische Sprache von früher
Empfehlung:
Ja
Shakespeare in Love ist ein Liebesfilm rund um Shakespeare, mit allem was zu einem guten Liebesfilm dazugehört. Außergewöhnlich ist aber die Sprachweise. Diese entspricht der damaligen Zeit und hört sich für uns doch etwas fremdartig und poetisch an.
HANDLUNG
Der Film spielt im Jahre 1593. Der junge William Shakespeare interessiert sich mehr für die holde Weiblichkeit als für seine Schreiberei. Er leidet mal wieder unter einer ziemlichen Schreibblockade, als er die junge, hübsche und sehr intelligente Lady Viola kennenlernt. Viola selbst ist sehr an der Schauspielerei interessiert. Da es in der damaligen Zeit verboten ist. dass Frauen auch schauspielen, verkleidet sie sich als junger Mann und übernimmt so eine Hauptrolle im Stück.
Shakespeare schreibt gerade an einer Komödie. Denn die Königin möchte eine Komödie haben. Die Komödie soll \"Romeo und Ethel, die Tochter des Piratenkönigs\" heißen. Shakespeare hat anfänglich keine Ahnung, dass die hübsche Lady Viola auch seine neue männliche Hauptrolle ist. Obwohl diese auf Befehl der Königin einem englischen Lord versprochen ist, versucht Shakespeare allerdings, ihr Herz zu gewinnen. Und nicht nur ihr Herz. Sein und ihr Schicksal läßt er in sein neues Stück einfließen, das nun \"Romeo und Julia\" heißt. Das Chaos kann beginnen...
MEINUNG
Insgesamt ein sehr schöner und romantischer Liebesfilm. Fremdartig ist allerdings die Sprache. Man muß sich erst einmal daran gewöhnen, dass die Menschen so sprechen, wie man es vielleicht von Romeo und Julia gewohnt ist. Das kann vielleicht einige Zuschauer abschrecken. Mich selbst stört es nicht, ich finde diese Sprache ungewöhnlich poetisch.
Die Komödie entsteht hier zum Einen durch das Versteckspiel von Viola, die sich nicht erwischen lassen darf. Denn es stehen hohe Strafen darauf, wenn sich eine Frau wagt, unweiblich darzustellen und so beispielsweise in der Schauspielerei übt. Zum andern entsteht die Komödie aus dem hier sehr chaotisch dargestellten jungen Shakespeare. Und zum Dritten eben aus der Tatsache, dass die Königin Viola dem sehr unsympatischen Lord Wessex versprochen hat.
Einiges, was damals völlig normal und für uns heute unvorstellbar war, kommt hier auch so nebenbei heraus. Die Rolle der Frau damals war sehr, sehr unbedeutend. Wenn man vielleicht von der der Königin mal absieht. So wird beispielsweise wie folgt zwischen dem zukünftigen Ehemann und einem Mann, der über Viola bestimmen kann beschlossen, dass diese den Lord heiraten muss: Frage: Ist sie fruchtbar? Anwort: Ja, denke ich schon. Wenn nicht, können Sie sie zurückgeben. Danach noch eine Frage nach der Gefügigkeit und die Ehe ist beschlossenen Sache. Nicht dass irgendjemand sich dafür interessiert, ob die junge Dame den Mann auch ehelichen will oder liebt. Das interessiert Niemanden.
Von der Armut bis zu der Pest bekommt man aber auch rundherum einiges aus der Zeit mit und sieht, dass Shakespeare auch nicht immer ein so rosiges Leben hatte. Auch die Schauspielerei ist mit einigen Risiken verbunden, wie man in diesem Film schön mitbekommen hat.
Sehr schön finde ich, wie Shakespeare seine Erfahrungen mit Viola in \"Romeo und Julia\" einfließen läßg. Es wirft einen ganz anderen Blick auf sein Meisterwerk. Ich kann zwar nicht so richtig glauben, dass so eine junge Frau früher tatsächlich so gegen den Willen anderer agierte und auch so schnell mit jemanden ins Bett ging, aber es ist sehr schöne Geschichte. Und gerade der Charakter der Viola gefällt mir persönlich sehr gut.
Obwohl der Film als Komödie läuft und es auch sehr humorvolle Stellen gibt sollte man nicht die traurige Thematik vergessen. Denn diese zieht sich auch mit durch den Film. Sei es die Entscheidung, dass Viola diesen ekelhaften Earl heiraten soll. Als auch die ganz kurz einmal erwähnte Tatsache, dass Shakespeare selbst schon verheiratet ist.
DATEN/FAKTEN
Ich selbst habe mir damals die VHS-Kassette zum Preis von DM 19,95 gekauft, die auch 20 Minuten Making OF enthält. Man sieht hier unveröffentlichte Szenen des Filmes, Interviews und Kommentare. Heute erhält man den Film.
Heute kostet die VHS-Kassette bei Amazon 4,99 Euro, die DVD erhält man für 8,99. Die DVD soll übrigens am 04. März herauskommen.
Schauspieler:
Gwyneth Paltrow - Viola
Joseph Fiennes - William Shakespeare
Geoffrey Rush - Henslove
Collin Firth - Earl of Wessex
Ben Affleck - Ned Alleyn
Judi Dench - Königin Elisabeth
Besonderheiten:
Der Film bekam 7 Oscars, darunter den für den besten Film und einen für die beste Schauspielerin.
Sonstige Daten:
Altersfreigabe: 6 Jahre
Laufzeit: 119 Minuten
Universal Film
FAZIT
Ein sehr schöner Liebes- und Unterhaltungsfilm, der allerdings in der altertümlichen Sprache gehalten ist. Sehr gute Schauspieler und einige humorvolle Szenen wechseln sich mit der eigentlich traurigen Thematik durch, dass Shakespeares große Liebe jemand anderen heiraten muss. Sehr interessant ist die Verwebung dieser Story mit dem großen Werk \"Romeo und Julia\".
Liebe Grüße - Miara
HANDLUNG
Der Film spielt im Jahre 1593. Der junge William Shakespeare interessiert sich mehr für die holde Weiblichkeit als für seine Schreiberei. Er leidet mal wieder unter einer ziemlichen Schreibblockade, als er die junge, hübsche und sehr intelligente Lady Viola kennenlernt. Viola selbst ist sehr an der Schauspielerei interessiert. Da es in der damaligen Zeit verboten ist. dass Frauen auch schauspielen, verkleidet sie sich als junger Mann und übernimmt so eine Hauptrolle im Stück.
Shakespeare schreibt gerade an einer Komödie. Denn die Königin möchte eine Komödie haben. Die Komödie soll \"Romeo und Ethel, die Tochter des Piratenkönigs\" heißen. Shakespeare hat anfänglich keine Ahnung, dass die hübsche Lady Viola auch seine neue männliche Hauptrolle ist. Obwohl diese auf Befehl der Königin einem englischen Lord versprochen ist, versucht Shakespeare allerdings, ihr Herz zu gewinnen. Und nicht nur ihr Herz. Sein und ihr Schicksal läßt er in sein neues Stück einfließen, das nun \"Romeo und Julia\" heißt. Das Chaos kann beginnen...
MEINUNG
Insgesamt ein sehr schöner und romantischer Liebesfilm. Fremdartig ist allerdings die Sprache. Man muß sich erst einmal daran gewöhnen, dass die Menschen so sprechen, wie man es vielleicht von Romeo und Julia gewohnt ist. Das kann vielleicht einige Zuschauer abschrecken. Mich selbst stört es nicht, ich finde diese Sprache ungewöhnlich poetisch.
Die Komödie entsteht hier zum Einen durch das Versteckspiel von Viola, die sich nicht erwischen lassen darf. Denn es stehen hohe Strafen darauf, wenn sich eine Frau wagt, unweiblich darzustellen und so beispielsweise in der Schauspielerei übt. Zum andern entsteht die Komödie aus dem hier sehr chaotisch dargestellten jungen Shakespeare. Und zum Dritten eben aus der Tatsache, dass die Königin Viola dem sehr unsympatischen Lord Wessex versprochen hat.
Einiges, was damals völlig normal und für uns heute unvorstellbar war, kommt hier auch so nebenbei heraus. Die Rolle der Frau damals war sehr, sehr unbedeutend. Wenn man vielleicht von der der Königin mal absieht. So wird beispielsweise wie folgt zwischen dem zukünftigen Ehemann und einem Mann, der über Viola bestimmen kann beschlossen, dass diese den Lord heiraten muss: Frage: Ist sie fruchtbar? Anwort: Ja, denke ich schon. Wenn nicht, können Sie sie zurückgeben. Danach noch eine Frage nach der Gefügigkeit und die Ehe ist beschlossenen Sache. Nicht dass irgendjemand sich dafür interessiert, ob die junge Dame den Mann auch ehelichen will oder liebt. Das interessiert Niemanden.
Von der Armut bis zu der Pest bekommt man aber auch rundherum einiges aus der Zeit mit und sieht, dass Shakespeare auch nicht immer ein so rosiges Leben hatte. Auch die Schauspielerei ist mit einigen Risiken verbunden, wie man in diesem Film schön mitbekommen hat.
Sehr schön finde ich, wie Shakespeare seine Erfahrungen mit Viola in \"Romeo und Julia\" einfließen läßg. Es wirft einen ganz anderen Blick auf sein Meisterwerk. Ich kann zwar nicht so richtig glauben, dass so eine junge Frau früher tatsächlich so gegen den Willen anderer agierte und auch so schnell mit jemanden ins Bett ging, aber es ist sehr schöne Geschichte. Und gerade der Charakter der Viola gefällt mir persönlich sehr gut.
Obwohl der Film als Komödie läuft und es auch sehr humorvolle Stellen gibt sollte man nicht die traurige Thematik vergessen. Denn diese zieht sich auch mit durch den Film. Sei es die Entscheidung, dass Viola diesen ekelhaften Earl heiraten soll. Als auch die ganz kurz einmal erwähnte Tatsache, dass Shakespeare selbst schon verheiratet ist.
DATEN/FAKTEN
Ich selbst habe mir damals die VHS-Kassette zum Preis von DM 19,95 gekauft, die auch 20 Minuten Making OF enthält. Man sieht hier unveröffentlichte Szenen des Filmes, Interviews und Kommentare. Heute erhält man den Film.
Heute kostet die VHS-Kassette bei Amazon 4,99 Euro, die DVD erhält man für 8,99. Die DVD soll übrigens am 04. März herauskommen.
Schauspieler:
Gwyneth Paltrow - Viola
Joseph Fiennes - William Shakespeare
Geoffrey Rush - Henslove
Collin Firth - Earl of Wessex
Ben Affleck - Ned Alleyn
Judi Dench - Königin Elisabeth
Besonderheiten:
Der Film bekam 7 Oscars, darunter den für den besten Film und einen für die beste Schauspielerin.
Sonstige Daten:
Altersfreigabe: 6 Jahre
Laufzeit: 119 Minuten
Universal Film
FAZIT
Ein sehr schöner Liebes- und Unterhaltungsfilm, der allerdings in der altertümlichen Sprache gehalten ist. Sehr gute Schauspieler und einige humorvolle Szenen wechseln sich mit der eigentlich traurigen Thematik durch, dass Shakespeares große Liebe jemand anderen heiraten muss. Sehr interessant ist die Verwebung dieser Story mit dem großen Werk \"Romeo und Julia\".
Liebe Grüße - Miara
Bewerten / Kommentar schreiben