Shakespeare in Love (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von bigmanu
Nervenrettung oder Manu in Love;o)))
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor einigen Tagen war es bald soweit, Manu stand kurz vor dem totalen Nervenzusammenbruch. Der Grund, ein Besuch bei der Verwandtschaft meines Mannes und ein heftiger Zusammenstoß mit meiner Schwiegermutter Nummer eins.
Diese Frau kann einfach nicht verstehen, das meine 1 Tochter es nicht mag, wenn man sich gleich auf sie stürzt und sie der Mama aus dem Arm reißt. Nachdem diese Frau aber genau das wieder getan hat, meine Tochter vor Angst zusammenzuckte, zitterte und weinte platzte mir der Kragen. Ziemlich deutlich habe ich ihr meine Meinung gesagt, und es war mir auch egal, das der Rest der Verwandtschaft gegen mich mobil machte. Zum Glück hält mein Mann zu mir, und meine Tochter hat den Rest des Besuches dann doch noch genossen. Aber ihre Oma hat sie dann total ignoriert und hat einen weiten Bogen um sie gemacht *ggg*.
Allerdings war ich am Abend dann doch sehr mitgenommen und mußte einfach Ablenkung haben. Ich wollte mir eine schöne DVD ansehen, aber leider mußte mein Männe erst noch Fußball sehen. Na, egal, danach war ja auch noch Zeit. Und gleich nach dieser lästigen Fußballsendung durfte ich dann eine DVD meiner Wahl einlegen. Und da gab es für mich an diesem Abend nur eine Wahl, ich wollte Shakespeare in Love sehen. Schon im Kino hatte mir dieser Film so gut gefallen, da war natürlich klar, diese DVD muss mit in unsere Sammlung.
Hier einmal die Handlung dieses schönen Filmes:
Hauptdarsteller ist der junge Will Shakespeare (einfach umwerfend gespielt von Joseph Fiennes) der mit einer hartnäckigen Schreibblockade kämpft. Er soll für den Theaterbesitzer Philip Herslowe (Geoffrey Rush) ein neues Stück schreiben, kommt aber nicht so recht voran mit seiner Komödie „Romeo und Ethel, die Piratentochter“. Doch die Zeit sitzt dem Theaterbesitzer im Nacken, seine Gläubiger warten auf ihr Geld und wenden schon recht gewalttätige Eintreibungsmethoden an (Füße in heiße Kohlen). Jetzt muss Will Shakespeare das Stück schnell liefern, ob er will oder nicht.
Mit dem Stück geht es langsam voran, so das auch die Rollen besetzt werden. Für den Hauptdarsteller Romeo spricht ein junger Mann vor, der in Wirklichkeit die verkleidete Viola De Lesseps (göttlich und Oskar prämiert Gwyneth Paltrow) ist. Zur Zeit Elisabeths der ersten durften nur Männer als Schauspieler agieren, deshalb verkleidet sie sich und bekommt tatsächlich die Rolle.
Doch Will Shakespeare kommt hinter ihr Geheimnis, die beiden verlieben sich ineinander. Im Zuge ihrer wachsenden Liebe wird aus dem Stück, das eigentlich als Komödie geplant war, mehr und mehr eine tragische Liebesgeschichte, welches zum Schluß den uns allen bekannten Namen „Romeo und Julia“ trägt.
Auch die Beziehung von Will und Viola ist mehr Tragödie als alles andere. Will Shakespeare ist verheiratet, lebt aber von seiner Frau getrennt. Viola soll den widerlich schmierigen Lord Wessex (echt ekelig Colin Firth) heiraten und mit ihm nach Amerika auswandern.
Auch Elisabeth I. hat ihren Auftritt und greift in das Geschehen ein. Hat die Liebe von Will und Viola eine Chance? Wer das wissen möchte, der sollte sich diesen Film schon selber ansehen.
Dieser Film ist eine der schönsten, zärtlichsten und vor Witz sprühendsten Komödie, die ich je gesehen habe. Vergleichbar für mich nur mit den alten Kostümfilmen der 30er und 40er Jahren. Shakespeare in Love strotzt nur so von bezaubernder Romantik, bissige und wortgewandte Dialoge und herzzerreißender Tragik. Zu Recht wurde dieser Film mit ganzen 7 Oscars ausgezeichnet, wobei ich nicht verstehen kann, das der Hauptdarsteller Joseph Finnes leer ausgegangen ist.
Hier einmal die eingeheimsten Oscars 1998:
Für den Besten „Shakespeare in Love“ einen Oscar,
Beste Hauptdarstellerin Gwyneth Paltrow,
Beste Nebendarstellerin Judi Dench (Elisabeth I. mit Mut zur Häßlichkeit),
Bestes Drehbuch-Original Marc Norman und Tom Stoppard,
Beste Ausstattung Oscar für Martin Childs,
Besten Kostüme, Sandy Powell (mehr als verdient wie ich meine),
Beste Musik für Stephen Warbeck (Sountrack nur zu empfehlen).
Auch die Nebenrollen in diesem Film sind super besetzt. So spielt zum Beispiel Ben Affleck (Pearl Habor) den ersten Schauspieler der Truppe Ned Alleyn, der Erzrivale von Will Shakespeare, der Schreiber Christpher Marlowe wird von Rupert Everett gespielt. Und mit einem grandiosen Mut zur Häßlichkeit spielt Judi Dench die Königin Elisabeth I. einfach grandios und oscarprämiert. Vergleichbar mit der Darstellung von Bette Davis, die auch einmal in einem Kostümschinken eine wirklich häßliche Elisabeth I. darstellte.
Das Drehbuch zu diesem Film ist übrigens fiktiv, leider gibt es über die frühen Londoner Jahre Shakespeares so gut wie keine Aufzeichnungen. Gerüchteweiser soll Shakespeare zeitweise als Lehrer gearbeitet haben, oder sich sogar als Dieb durchs Leben geschlagen haben. Auch über seine Liebschaften ist so gut wie nichts bekannt. Erwiesenermaßen war er mit einer Anna Hathaway verheiratet und hatte 3 Kinder mit ihr. Während er durch die Gegend zog lebte sie in Stratford und zog seinen Nachwuchs groß.
Aber auch wenn es keine wahre Geschichte ist, es ist auf jeden Fall ein sehr schöner, lebendiger und farbenprächtiger Film geworden. Ein Film, der einen zum Lachen bringt, mit viel Liebe, Dramatik, Wortwitz und auch Tränen. Eine gelungene Mischung von allem, begleitet von wunderbarer Musik. Sollte jeder einmal gesehen haben, man bereut es mit Sicherheit nicht.
Auch hat die DVD einiges an Extras zu bieten. So findet man hier ein wirklich schönes Making Off, einige Kinotrailer und ganze 21 TV-Spots. Aber am besten haben mir die Kommentare des Regiesseurs John Madden und die entfallenen Szenen gefallen.
Der Film ist freigegeben ab 6 Jahren, die DVD ist in den Sprachen Deutsch und Englisch zu sehen, Regionlacode 2. Was meine DVD gekostet hat, kann ich nicht genau sagen, sie war ein Geschenk. Aber ich habe sie schon für ca. 25,00 bis 30,00 Euro gesehen.
Mein Fazit: Ein wundervoller Film, wie ein Gedicht voller Liebe, Leidenschaft und Tragik. Die beteiligten Darsteller stellen selbst noch die kleinsten Nebenrollen perfekt dar. Jetzt wissen wir, wie William Shakespeare dazu kam so ein wundervolles Stück wie Romeo und Julia zu schreiben. Und auch wenn es nicht wahr ist, es ist auf jeden Fall eine gute Geschichte. Jeder Oscar ist verdient und es hätten auch ruhig noch mehr sein können :o)
Gruss von einer begeisterten BigManu
Diese Frau kann einfach nicht verstehen, das meine 1 Tochter es nicht mag, wenn man sich gleich auf sie stürzt und sie der Mama aus dem Arm reißt. Nachdem diese Frau aber genau das wieder getan hat, meine Tochter vor Angst zusammenzuckte, zitterte und weinte platzte mir der Kragen. Ziemlich deutlich habe ich ihr meine Meinung gesagt, und es war mir auch egal, das der Rest der Verwandtschaft gegen mich mobil machte. Zum Glück hält mein Mann zu mir, und meine Tochter hat den Rest des Besuches dann doch noch genossen. Aber ihre Oma hat sie dann total ignoriert und hat einen weiten Bogen um sie gemacht *ggg*.
Allerdings war ich am Abend dann doch sehr mitgenommen und mußte einfach Ablenkung haben. Ich wollte mir eine schöne DVD ansehen, aber leider mußte mein Männe erst noch Fußball sehen. Na, egal, danach war ja auch noch Zeit. Und gleich nach dieser lästigen Fußballsendung durfte ich dann eine DVD meiner Wahl einlegen. Und da gab es für mich an diesem Abend nur eine Wahl, ich wollte Shakespeare in Love sehen. Schon im Kino hatte mir dieser Film so gut gefallen, da war natürlich klar, diese DVD muss mit in unsere Sammlung.
Hier einmal die Handlung dieses schönen Filmes:
Hauptdarsteller ist der junge Will Shakespeare (einfach umwerfend gespielt von Joseph Fiennes) der mit einer hartnäckigen Schreibblockade kämpft. Er soll für den Theaterbesitzer Philip Herslowe (Geoffrey Rush) ein neues Stück schreiben, kommt aber nicht so recht voran mit seiner Komödie „Romeo und Ethel, die Piratentochter“. Doch die Zeit sitzt dem Theaterbesitzer im Nacken, seine Gläubiger warten auf ihr Geld und wenden schon recht gewalttätige Eintreibungsmethoden an (Füße in heiße Kohlen). Jetzt muss Will Shakespeare das Stück schnell liefern, ob er will oder nicht.
Mit dem Stück geht es langsam voran, so das auch die Rollen besetzt werden. Für den Hauptdarsteller Romeo spricht ein junger Mann vor, der in Wirklichkeit die verkleidete Viola De Lesseps (göttlich und Oskar prämiert Gwyneth Paltrow) ist. Zur Zeit Elisabeths der ersten durften nur Männer als Schauspieler agieren, deshalb verkleidet sie sich und bekommt tatsächlich die Rolle.
Doch Will Shakespeare kommt hinter ihr Geheimnis, die beiden verlieben sich ineinander. Im Zuge ihrer wachsenden Liebe wird aus dem Stück, das eigentlich als Komödie geplant war, mehr und mehr eine tragische Liebesgeschichte, welches zum Schluß den uns allen bekannten Namen „Romeo und Julia“ trägt.
Auch die Beziehung von Will und Viola ist mehr Tragödie als alles andere. Will Shakespeare ist verheiratet, lebt aber von seiner Frau getrennt. Viola soll den widerlich schmierigen Lord Wessex (echt ekelig Colin Firth) heiraten und mit ihm nach Amerika auswandern.
Auch Elisabeth I. hat ihren Auftritt und greift in das Geschehen ein. Hat die Liebe von Will und Viola eine Chance? Wer das wissen möchte, der sollte sich diesen Film schon selber ansehen.
Dieser Film ist eine der schönsten, zärtlichsten und vor Witz sprühendsten Komödie, die ich je gesehen habe. Vergleichbar für mich nur mit den alten Kostümfilmen der 30er und 40er Jahren. Shakespeare in Love strotzt nur so von bezaubernder Romantik, bissige und wortgewandte Dialoge und herzzerreißender Tragik. Zu Recht wurde dieser Film mit ganzen 7 Oscars ausgezeichnet, wobei ich nicht verstehen kann, das der Hauptdarsteller Joseph Finnes leer ausgegangen ist.
Hier einmal die eingeheimsten Oscars 1998:
Für den Besten „Shakespeare in Love“ einen Oscar,
Beste Hauptdarstellerin Gwyneth Paltrow,
Beste Nebendarstellerin Judi Dench (Elisabeth I. mit Mut zur Häßlichkeit),
Bestes Drehbuch-Original Marc Norman und Tom Stoppard,
Beste Ausstattung Oscar für Martin Childs,
Besten Kostüme, Sandy Powell (mehr als verdient wie ich meine),
Beste Musik für Stephen Warbeck (Sountrack nur zu empfehlen).
Auch die Nebenrollen in diesem Film sind super besetzt. So spielt zum Beispiel Ben Affleck (Pearl Habor) den ersten Schauspieler der Truppe Ned Alleyn, der Erzrivale von Will Shakespeare, der Schreiber Christpher Marlowe wird von Rupert Everett gespielt. Und mit einem grandiosen Mut zur Häßlichkeit spielt Judi Dench die Königin Elisabeth I. einfach grandios und oscarprämiert. Vergleichbar mit der Darstellung von Bette Davis, die auch einmal in einem Kostümschinken eine wirklich häßliche Elisabeth I. darstellte.
Das Drehbuch zu diesem Film ist übrigens fiktiv, leider gibt es über die frühen Londoner Jahre Shakespeares so gut wie keine Aufzeichnungen. Gerüchteweiser soll Shakespeare zeitweise als Lehrer gearbeitet haben, oder sich sogar als Dieb durchs Leben geschlagen haben. Auch über seine Liebschaften ist so gut wie nichts bekannt. Erwiesenermaßen war er mit einer Anna Hathaway verheiratet und hatte 3 Kinder mit ihr. Während er durch die Gegend zog lebte sie in Stratford und zog seinen Nachwuchs groß.
Aber auch wenn es keine wahre Geschichte ist, es ist auf jeden Fall ein sehr schöner, lebendiger und farbenprächtiger Film geworden. Ein Film, der einen zum Lachen bringt, mit viel Liebe, Dramatik, Wortwitz und auch Tränen. Eine gelungene Mischung von allem, begleitet von wunderbarer Musik. Sollte jeder einmal gesehen haben, man bereut es mit Sicherheit nicht.
Auch hat die DVD einiges an Extras zu bieten. So findet man hier ein wirklich schönes Making Off, einige Kinotrailer und ganze 21 TV-Spots. Aber am besten haben mir die Kommentare des Regiesseurs John Madden und die entfallenen Szenen gefallen.
Der Film ist freigegeben ab 6 Jahren, die DVD ist in den Sprachen Deutsch und Englisch zu sehen, Regionlacode 2. Was meine DVD gekostet hat, kann ich nicht genau sagen, sie war ein Geschenk. Aber ich habe sie schon für ca. 25,00 bis 30,00 Euro gesehen.
Mein Fazit: Ein wundervoller Film, wie ein Gedicht voller Liebe, Leidenschaft und Tragik. Die beteiligten Darsteller stellen selbst noch die kleinsten Nebenrollen perfekt dar. Jetzt wissen wir, wie William Shakespeare dazu kam so ein wundervolles Stück wie Romeo und Julia zu schreiben. Und auch wenn es nicht wahr ist, es ist auf jeden Fall eine gute Geschichte. Jeder Oscar ist verdient und es hätten auch ruhig noch mehr sein können :o)
Gruss von einer begeisterten BigManu
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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05.03.2002, 23:42 Uhr von skyone
Bewertung: sehr hilfreichIch kann Dir da nur zustimmen, hab den Film selbst gesehen und fand ihn sehr gut. Bin zwar Männlich, aber wenn ich ein Film gutfinde(so wie der) dann klann ich auch weinen, und kann auch meine Meinung darüber abgeben.
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