Silent Hill 4 - The Room (PS2 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2012
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Erfahrungsbericht von Michuri
What's going on in the Room?
Pro:
Grusel, Horror, Angst!
Kontra:
Nicht gerade das beste von Silent Hill
Empfehlung:
Ja
Hi dooyoo-Leser! Heute schreibe ich über ein Spiel, dessen Name so ziemlich jedem mittlerweile bekannt sein dürfte: Silent Hill! Gamer haben auf jeden Fall schon mal davon gehört und Freunden von Horrorfilmen dürfte er auch kein unbekannter Begriff sein. Silent Hill – Willkommen in der Hölle!“ lief im Frühjahr in den Kinos. Ich habe ihn mir angesehen und war ziemlich beeindruckt, das war wirklich Horror vom feinsten! Vorher hatte ich nur ab und zu mal bei einem Silent Hill Spiel reingeschaut, nun wollte ich endlich mal eines richtig durchspielen.
~~~ Preis & Kaufort ~~~
Ich habe das Spiel im MediaMarkt für 20€ ergattert. Es ist für die PlayStation 2.
~~~ Daten ~~~
Entwicklung: Konami
Verkaufsstart: 2004
Plattform: PlayStation 2
Genre: Survival Horror
Spielmodus: Singleplayer
Sprache: Englisch (deutscher Untertitel)
Altersfreigabe: 18
~~~ Worum geht’s ~~~
Es handelt sich hierbei bereits um den vierten Teil der Silent Hill Serie von Konami. Er heißt „The Room“. Das Zimmer also. Klingt erstmal nicht allzu dramatisch. Auch die Spielhülle sah recht harmlos aus. Eine Tür ist darauf zu sehen, die mit Vorhängeschlössern versehen ist. Unten prangt allerdings das typisch rote Schild, dass daraufhin weist, dass das Spiel erst ab 18 Jahren freigegeben ist (was ich nicht bin. Verklagt mich doch ;) ). Hintendrauf noch mal eine extra Warnung: „ Dieses Spiel enthält Szenen explizierter Gewalt und sollte nicht von Personen gespielt werden, die über schwache Nerven verfügen“. Interessant. Die Warnung erscheint auch noch mal beim Starten des Spiels.
Und worum geht es hier nun eigentlich? Um Henry Townshead. Der lebt seit zwei Jahren in Ashfield in einem Apartment, in Room 203. Seit einiger Zeit plagen ihn Albträume. Und mit einem dieser Albträume beginnt das Spiel. Man erwacht als Henry im Schlafzimmer und stellt mit einem Aufschrei (von Henry) fest, dass das Zimmer in einem grauenvollen Zustand ist. Nein, nicht etwa unaufgeräumt (für einen Junggesellen sogar recht ordentlich), sondern voller Rost und Blut! An den Wänden hängen merkwürdiger Bilder, deren Bedeutung man (noch) nicht weiß. Die Luft ist schwer, der Fernseher gibt merkwürdige Geräusche von sich… Und im Wohnzimmer sieht es so aus, als wäre ein Gesicht in der Wand...
Dann erwacht Henry. Alles nur ein Traum. Nun ja, fast. Denn die Tür, die aus seinem Apartment führt, ist verschlossen. Jemand hat „Geht nicht raus! Walter.“ darauf geschrieben. Henrys Schreie hört niemand. Das Telefon ist tot. Die Fenster lassen sich nicht öffnen… als er ein merkwürdiges Geräusch im Bad hört, stellt er fest, dass sich dort ein Loch in der Wand befindet. Aus dem merkwürdige Stimmen dringen. Natürlich kriecht er hinein. Und landet prompt in der U-Bahn von South Ashfield. Zumindest sieht es ganz danach aus. Aber waren diese grauenhaften Wesen vorher auch schon da? Zum Glück trifft er auch auf menschliches Leben, in der Form der hübschen Cyntya, die überzeugt ist, sich in ihrem Traum zu befinden. Leider stellt sich nach einiger Zeit das Gegenteil heraus. Henry findet Cyntya schwer verwundet und blutbespritzt wieder. Jemand hat ihr „16121“ in die Brust geritzt…
~~~ Wie spielt es sich ~~~
Wenn man sich im Apartment befindet, spielt man aus der Ego-Perspektive. In der Welt von Silent Hill dann in 3rd-Personen-Sicht. Ab und an wäre mir Ego lieber gewesen, es lässt sich aber leider nicht ändern.
Man kann ein langsames Schritttempo und ein schnelles einstellen. Ich kann das schnelle nur empfehlen, dass langsame ist ziemlich unnütz.
Insgesamt ist die Steuerung recht einfach und beherrschbar. Items können in großer Anzahl mitgenommen werden, egal welche Größe sie haben. Wenn das Limit erreicht ist, kann man sie in einer Kiste im Room lagern. Meist reicht es, einfach ein oder zwei effektive Waffen zu haben. Dafür kann alles herhalten, eine Flasche, eine Handtasche oder ein schönes Stahlrohr.
Worin sich „The Room“ von seinen Vorgängern unterscheidet: Man kann beliebig oft zwischen der normalen Welt und der Parallelwelt von Silent Hill hin und her spazieren. Dazu muss man nur ein Loch ausfindig machen. Im Grunde recht praktisch.
Rätsel gibt es auch zu lösen, manche sind einfach und leicht durchschaut, ab und an wird es aber auch kniffelig… Ich habe mir im Internet Ratschläge geholt.
~~~ Gegner ~~~
Die Gegner folgen der typischen Silent Hill Art: Verstörend, aber nicht eklig (nicht unbedingt ;) ). Da gibt es hundeartige Wesen, denen die Haut fehlt und eine meterlange Zunge haben. Riesige bezahnte Würmer. „Menschen“ ohne Gesicht. Und dann noch die Geister, die plötzlich aus der Wand kommen, herumfliegen und gerne mal der Spielfigur das Herz rausreißen… Anfangs war ich noch recht beeindruckt. Nach einer Weile dachte ich bei diesen Gegnern aber nur noch „Meine Güte, hören die je wieder auf zu nerven?“ Die Dinger gehen nach einer Weile wirklich nur noch auf den Geist. Bah.
~~~ Grafik ~~~
Hier wurde sich viel Mühe gegeben und das sieht man auch. Die Gesichter der Figuren wirken sehr realistisch. Auch in der Umgebung sieht’s heiß aus, viele unheimliche Details, die die Stimmung dramatisch heben.
~~~ Musik ~~~
Auch ein wichtiger Aspekt, der Silent Hill zu einem Horrorerlebnis macht: Die realistischen Geräuschkulissen und die Musik… Wirklich sehr verstörend. Das ganze schafft eine unglaubliche Atmosphäre, so dass das Spiel schön auf die Psyche geht. Und nicht zu vergessen der Song „Room of Angel“, der ab und zu auftaucht… Allein wegen diesem Lied sollte man sich den Soundtrack besorgen!
~~~ Fazit ~~~
Insgesamt habe ich 7 ½ Stunden für das Spiel gebraucht. Natürlich nicht am Stück! Ich muss sagen: Ein wirklich gruseliges Spiel, das die Nerven anspannt! Hinzu bleibt es auch in Sachen Aufklärung spannend, denn was nun eigentlich passiert und wieso kriegt man so schnell nicht raus… immer wieder kleine Hinweise und die Auflösung erst am Schluss. So gefällt mir das! Nicht zu vergessen, dass man das Spiel auf 4 verschiedene Arten beenden kann, je nach dem, was man gegen Ende tut.
Jedoch muss ich sagen, dass es verglichen mit seinen Vorgängern nicht so der große Knaller ist. Die Atmosphäre bleibt manchmal doch etwas hängen (was nicht zuletzt den nervigen Geistern zu verdanken ist). Die Atmosphäre im Room ist jedoch großartig gelungen! Insgesamt kann ich „Silent Hill – The Room“ auf jeden Fall weiter empfehlen, aber man sollte wirklich lieber starke Nerven haben. Ich vergebe dem Spiel hiermit 4 von 5 Sternen.
Schönen Advent noch wünscht
Michuri :)
~~~ Preis & Kaufort ~~~
Ich habe das Spiel im MediaMarkt für 20€ ergattert. Es ist für die PlayStation 2.
~~~ Daten ~~~
Entwicklung: Konami
Verkaufsstart: 2004
Plattform: PlayStation 2
Genre: Survival Horror
Spielmodus: Singleplayer
Sprache: Englisch (deutscher Untertitel)
Altersfreigabe: 18
~~~ Worum geht’s ~~~
Es handelt sich hierbei bereits um den vierten Teil der Silent Hill Serie von Konami. Er heißt „The Room“. Das Zimmer also. Klingt erstmal nicht allzu dramatisch. Auch die Spielhülle sah recht harmlos aus. Eine Tür ist darauf zu sehen, die mit Vorhängeschlössern versehen ist. Unten prangt allerdings das typisch rote Schild, dass daraufhin weist, dass das Spiel erst ab 18 Jahren freigegeben ist (was ich nicht bin. Verklagt mich doch ;) ). Hintendrauf noch mal eine extra Warnung: „ Dieses Spiel enthält Szenen explizierter Gewalt und sollte nicht von Personen gespielt werden, die über schwache Nerven verfügen“. Interessant. Die Warnung erscheint auch noch mal beim Starten des Spiels.
Und worum geht es hier nun eigentlich? Um Henry Townshead. Der lebt seit zwei Jahren in Ashfield in einem Apartment, in Room 203. Seit einiger Zeit plagen ihn Albträume. Und mit einem dieser Albträume beginnt das Spiel. Man erwacht als Henry im Schlafzimmer und stellt mit einem Aufschrei (von Henry) fest, dass das Zimmer in einem grauenvollen Zustand ist. Nein, nicht etwa unaufgeräumt (für einen Junggesellen sogar recht ordentlich), sondern voller Rost und Blut! An den Wänden hängen merkwürdiger Bilder, deren Bedeutung man (noch) nicht weiß. Die Luft ist schwer, der Fernseher gibt merkwürdige Geräusche von sich… Und im Wohnzimmer sieht es so aus, als wäre ein Gesicht in der Wand...
Dann erwacht Henry. Alles nur ein Traum. Nun ja, fast. Denn die Tür, die aus seinem Apartment führt, ist verschlossen. Jemand hat „Geht nicht raus! Walter.“ darauf geschrieben. Henrys Schreie hört niemand. Das Telefon ist tot. Die Fenster lassen sich nicht öffnen… als er ein merkwürdiges Geräusch im Bad hört, stellt er fest, dass sich dort ein Loch in der Wand befindet. Aus dem merkwürdige Stimmen dringen. Natürlich kriecht er hinein. Und landet prompt in der U-Bahn von South Ashfield. Zumindest sieht es ganz danach aus. Aber waren diese grauenhaften Wesen vorher auch schon da? Zum Glück trifft er auch auf menschliches Leben, in der Form der hübschen Cyntya, die überzeugt ist, sich in ihrem Traum zu befinden. Leider stellt sich nach einiger Zeit das Gegenteil heraus. Henry findet Cyntya schwer verwundet und blutbespritzt wieder. Jemand hat ihr „16121“ in die Brust geritzt…
~~~ Wie spielt es sich ~~~
Wenn man sich im Apartment befindet, spielt man aus der Ego-Perspektive. In der Welt von Silent Hill dann in 3rd-Personen-Sicht. Ab und an wäre mir Ego lieber gewesen, es lässt sich aber leider nicht ändern.
Man kann ein langsames Schritttempo und ein schnelles einstellen. Ich kann das schnelle nur empfehlen, dass langsame ist ziemlich unnütz.
Insgesamt ist die Steuerung recht einfach und beherrschbar. Items können in großer Anzahl mitgenommen werden, egal welche Größe sie haben. Wenn das Limit erreicht ist, kann man sie in einer Kiste im Room lagern. Meist reicht es, einfach ein oder zwei effektive Waffen zu haben. Dafür kann alles herhalten, eine Flasche, eine Handtasche oder ein schönes Stahlrohr.
Worin sich „The Room“ von seinen Vorgängern unterscheidet: Man kann beliebig oft zwischen der normalen Welt und der Parallelwelt von Silent Hill hin und her spazieren. Dazu muss man nur ein Loch ausfindig machen. Im Grunde recht praktisch.
Rätsel gibt es auch zu lösen, manche sind einfach und leicht durchschaut, ab und an wird es aber auch kniffelig… Ich habe mir im Internet Ratschläge geholt.
~~~ Gegner ~~~
Die Gegner folgen der typischen Silent Hill Art: Verstörend, aber nicht eklig (nicht unbedingt ;) ). Da gibt es hundeartige Wesen, denen die Haut fehlt und eine meterlange Zunge haben. Riesige bezahnte Würmer. „Menschen“ ohne Gesicht. Und dann noch die Geister, die plötzlich aus der Wand kommen, herumfliegen und gerne mal der Spielfigur das Herz rausreißen… Anfangs war ich noch recht beeindruckt. Nach einer Weile dachte ich bei diesen Gegnern aber nur noch „Meine Güte, hören die je wieder auf zu nerven?“ Die Dinger gehen nach einer Weile wirklich nur noch auf den Geist. Bah.
~~~ Grafik ~~~
Hier wurde sich viel Mühe gegeben und das sieht man auch. Die Gesichter der Figuren wirken sehr realistisch. Auch in der Umgebung sieht’s heiß aus, viele unheimliche Details, die die Stimmung dramatisch heben.
~~~ Musik ~~~
Auch ein wichtiger Aspekt, der Silent Hill zu einem Horrorerlebnis macht: Die realistischen Geräuschkulissen und die Musik… Wirklich sehr verstörend. Das ganze schafft eine unglaubliche Atmosphäre, so dass das Spiel schön auf die Psyche geht. Und nicht zu vergessen der Song „Room of Angel“, der ab und zu auftaucht… Allein wegen diesem Lied sollte man sich den Soundtrack besorgen!
~~~ Fazit ~~~
Insgesamt habe ich 7 ½ Stunden für das Spiel gebraucht. Natürlich nicht am Stück! Ich muss sagen: Ein wirklich gruseliges Spiel, das die Nerven anspannt! Hinzu bleibt es auch in Sachen Aufklärung spannend, denn was nun eigentlich passiert und wieso kriegt man so schnell nicht raus… immer wieder kleine Hinweise und die Auflösung erst am Schluss. So gefällt mir das! Nicht zu vergessen, dass man das Spiel auf 4 verschiedene Arten beenden kann, je nach dem, was man gegen Ende tut.
Jedoch muss ich sagen, dass es verglichen mit seinen Vorgängern nicht so der große Knaller ist. Die Atmosphäre bleibt manchmal doch etwas hängen (was nicht zuletzt den nervigen Geistern zu verdanken ist). Die Atmosphäre im Room ist jedoch großartig gelungen! Insgesamt kann ich „Silent Hill – The Room“ auf jeden Fall weiter empfehlen, aber man sollte wirklich lieber starke Nerven haben. Ich vergebe dem Spiel hiermit 4 von 5 Sternen.
Schönen Advent noch wünscht
Michuri :)
22 Bewertungen, 5 Kommentare
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10.12.2006, 20:52 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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10.12.2006, 19:51 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichsh + lg Sarah
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10.12.2006, 19:21 Uhr von Buecher_Freak
Bewertung: sehr hilfreichein toller bericht!
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10.12.2006, 18:41 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
-
10.12.2006, 18:01 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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