Silent Hill 4 - The Room (PS2 Spiel) Testbericht

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ab 10,46
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Erfahrungsbericht von infoload

Komm in den Raum und erschauere!

Pro:

Perfekte Grafik, klasse Story, Packend, Spannend und Schokierend zugleich, Alterfreigabe ab 18 Jahren

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Freunde und Yopi Leser,

die Play Station 2 Spiele begeistern mich immer mehr. Diesmal schreibe ich ein Bericht über das Horrorspiel – Silent Hill 4: The Room. Eins sei Euch schon vorneweg gesagt, spielt das Spiel niemals in Gegenwart Eurer Kinder, oder lasst Eure Kinder das Spiel nicht spielen. Es enthält nämlich einige Szenen einer extremen Gewaltdarstellung. Daher wurde das Spiel auch erst ab 18 Jahren aufwärts freigegeben.

>>> Meine Geschichte/Erfahrung <<<

Ich habe in einem andere Bericht schon einmal erwähnt, dass ich nur Spiele mag die mich fordern und bei denen ein gewisser Nervenkitzel vorhanden ist. The Room ist ist ein solches Spiel. Ich hörte von dieser Version das erste mal von einem Arbeitskollegen, der das Spiel als absolut Nervenaufreibend und Anspruchsvoll beschrieb. Also lieh ich mir das Spiel erst einmal aus. Da ich gelernt habe, sowie so nicht auf Wertungen in meinem persönlichen Umfeld zu hören. Ab in die Videothek, dann nach Hause und Spiel in die Konsole. Ups ... schon der Vorspann war vollends ansprechend. Na gut, dachte ich mir, auf geht’s und fing an zu spielen. Schon nach den ersten 15 Minuten riss mich das Spiel so mit, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte. Eine Grafik erster Sahne, Perspektiven-Wahl in zwei Varianten sehr gut dargestellt. Nach Zwei Stunden musste ich schon folgende Feststellung machen: Eine geniale Story. Hier hat sich der Autor etwas dabei gedacht.
Und das ganze Spiel erfolgt in erster Linie nur aus einem Zimmer raus.

Ich war begeistert. Der Schauer lief mir schon in den ersten Stunden den Rücken runter. Ich war so gefesselt in das Spiel versetzt, dass ich nicht mal merkte das es schon mitten in der Nacht war. Da dachte ich mir, so schnell schon 8 Stunden vorbei. Wie kann das sein? Die Story wurde niemals langweilig, wobei man eigentlich immer wieder an den Ursprungsort zurück kam – dem Raum 302. Von hier aus gelangt man in alle weiteren Levels, die von mal zu mal schwieriger und vor allem gruseliger wurden. Nichts für schwache Nerven, kann ich da nur sagen. Meine Frau kann diese Spiele zum Beispiel gar nicht leiden, Sie spielt lieber Spyro (was ich einenteils auch verstehen kann).

Nächster Tag weiter im Text. Schon nach 10 Minuten war ich wieder voll im Geschehen. Monster bekämpfen, Aufgaben lösen und einer mitreisenden Story. Gespielt habe ich, war ja klar, komplett durch. Habe ich bis jetzt bei den vorherigen Silent Hill Spielen schon mehrmals getan, das es mehrerer Durchgänge bedarf um zum richtigen Schluss zu kommen. Das Spiel ist für alle Erwachsenen Play Station Junkys nur zu empfehlen, wobei die Betonung auch hier wieder auf Erwachsen liegt.


>>> Kurzes zum Spiel <<<

In der Einleitung erfährt man, dass Henry Townshend vor ca. zwei Jahren in Appartment 302 der der South Ashfield Heights einzog. Er lebte bis jetzt einen ganz normalen Alltag. Arbeit, Privates und Familie. Bis ... er vor ca. 5 Tagen aus absolut seltsamen Träumen mitten in der Nacht Schweißgebadet aufwachte. Dann der Schock! Am heutigen Tag (Spielbeginn) wacht er auf und geht ins Wohnzimmer. Als er zur Haustür blickt bemerkt er, dass die Tür mit Eisenketten und mehreren Schlössern, und das ist das seltsame, von Innen vorschlossen wurde. Als er zu den Fenstern geht, bekommt er auch diese nicht mehr auf. Er sitzt sozusagen in der Falle. Nach einiger Zeit hört er vor den Fenstern Siren von einem Krankenwagen und beobachtet wie eine Frau aus der U-Bahn Station herausgetragen wird – tot. In diesem Monent denkt sich Henry noch nichts dabei, als es auf einmal im Badezimmer einen lauten Knall gibt. Als er nachschaut sieht er das der Spiegel herunter gefallen ist und in der Wand dahinter sich ein großes Loch befindet. Nach einigem Zögern entschließt sich Henry durch das Loch zu krabbeln und wird von einer Art Zeitsog direkt in die U-Bahn verfrachtet. Hier trifft er auf die Frau, die kurz davor von den Sanitätern und der Polizei aus der U-Bahn gebracht wurde. Die ersten Monster tauchen auf und nach einiger Zeit fordert dies das erste Opfer – nämlich die Frau. Eine nervenaufreibende Geschichte wird ausgelöst.


>>> Interpretation zum Spiel <<<

Die Monster wurden teilweise so genial dargestellt, dass man sich direkt in das Geschehen reindenken konnte. Die Geschichte/Story an sich wurde so aufbereitet, das der zentrale Spielpunkt immer von Henrys Zimmer aus erfolgte. So erhält das Spiel einen gewissen Touch, der einen immer mehr in den Bann zieht und einen dazu aufruft die anstehenden Geheimnisse zu lösen. Die Mimik der Figuren und Monster ist hier auf eine mysteriöse und spannende Weise dargestellt. Der dazugehörige Soundtrack passt perfekt zum Spiel.


>>> Features <<<

- bis ins kleinste Detail perfekt umgesetzte Grafiken
- das erste Silent Hill Spiel für drei Plattformen (PS2, X-Box und PC)
- umfangreiche Levels, genial in Szene gebracht
- Zwei Perspektiven: Ego-Perspektive und 3. Person-Ansicht, die einem zum Schauern bringt
- Neue Monster, Waffen und Gegenstände


>>> Inhalt <<<

- DVD mit Spiel
- Kurzanleitung
- Cooles doppelseitiges Mini-Poster im Handbuch


>>> Spiele Hersteller <<<

- KONAMI
In Zusammenarbeit mit Sony Computer Entertainment Inc.

www.konami-europe.com

>>> Altersfreigabe <<<

- ab 18 Jahren aufwärts, laut www.pegi.info
Achtung: Das Spiel stellt teilweise extreme Gewaltverherrlichung dar


>>> Fazit zur Steuerung <<<

Die Steuerung wurde relativ einfach gehalten. So kann man schnell zwischen den Perspektiven und auch den Waffen wählen. Einzig die Menüführung um Gegenstände zu begutachten und auszuwählen, hätte man etwas einfacher gestallten können. Diese finde ich etwas umständlich programmiert. Beim ersten mal wusste ich nicht genau wie ich den an die einzelnen Gegenstände rankomme und Sie auswählen kann.

>>> Fazit zum Spiel <<<

Ein meisterhaftes Horrorszenario, das sich sehen lassen kann und vor allem seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Für jeden Horror Fan ein Muss. Bis aufs kleinste Detail perfekt umgesetzte Grafiken von Personen und Monstern. Eine Story total von den Vorgängern abweicht, in Meinen Augen aber besser rüberkommt. Man fiebert so richtig mit Henry mit und kann einige Storyfetzen nur als genial ausgeklügelt beschreiben. Ein Spiel bei dem es, zumindest mir, zu keiner Zeit langweilig wurde. Packend, Spannend und Schockierend zugleich. So muss es sein.

Danke fürs Lesen
Euer infoload

57 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Overknees

    12.05.2005, 21:42 Uhr von Overknees
    Bewertung: sehr hilfreich

    Jtzet habe ich mal einen eindruck, obwohl ich es selbst sicher nie erleben werde, da ich bekennender Nicht-PC/Konsolen u.ä. Spieler bin :). *greetz* Marc A.

  • Filmkritiker1

    11.05.2005, 21:04 Uhr von Filmkritiker1
    Bewertung: sehr hilfreich

    da das spiel ja in die Kategorie "Horror-Spiele" kommt... ich finde das Spiel nicht gerade gruselig. habe mich nur am Anfang ab und zu erschreckt. danach findet mans nicht mehr gruselig... kein Unterschied zu Resident Evil 1-3, 4 und der Nachfolg