Sleepy Hollow (DVD) Testbericht

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Sleepy-hollow-dvd-horrorfilm
ab 12,23
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010

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Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun

Ratz-Fatz ist die Rübe ab!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mein Verhältnis zu Grusel-Filmen ist zwiespältig, für gewöhnlich ist das nicht mein bevorzugtes Genre – Schuld daran ist John Carpenter’s „The Fog – Nebel des Grauens“, der mir seinerzeit in den frühen 80ern gehörig die Kindheit versaut hat, seither tue ich mich mit Filmen aus dieser Ecke sehr schwer, schaue mir aber heutzutage mehr davon an, als eine Art Selbst-Therapie. Zu Sleepy Hollow, kam ich, wie die Jungfrau zum Kind – im Kino hätte ich ihn gerne gesehen, doch Arbeit und dem damit einhergehenden Zeitmangel haben dies wirkungsvoll verhindert. Irgendwann vor 2 Jahren, an einem düsteren Wintertag kam jemand auf die glorreiche Idee, sich den Film - der zu dieser Zeit grad frisch in den Videotheken auszuleihen war - zu holen, um die abendliche Langeweile zu vertreiben. Damals schon hat mich der Streifen beeindruckt, und als die „Platinum-Edition“ mit 2 DVDs auf den Markt kam, war klar: Dieser Gruselfilm ist einer der wenigen seiner Art, die es verdienen in meine DVD-Sammlung aufgenommen zu werden. Davon ab: Ich mag Tim Burtons (Nightmare before Christmas, Batman, Mars Attacks! u.v.a) Art Filme zu machen, daher ist er nicht sein einziger Film, der bei mir zu finden ist und immer wieder gern mal angeschaut wird.

Der Steckbrief

  • Art der DVDs: single sided / Typ 9, Regional-Code : 2
  • Originaltitel: Sleepy Hollow – Platinum Edition
  • Verantwortliche Filmgesellschaft:: Constantin Film / Constantin Video
  • Deutscher Vertrieb: MAWA / VCL, Potsdam Babelsberg
  • Lauflänge: ca. 101 Minuten (Hauptfilm/DVD 1) + 120 Min (Bonus-DVD 2)
  • Hauptdarsteller: Johnny Depp, Christina Ricci, Miranda Richardson, Michael Cambon, Casper vanDien, Jeffrey Jones, Richard Griffith, Christopher Walken
  • Gastauftritte: Christopher Lee (“Graf Dracula“ uva), Martin Landau („Mondbasis Alpha-1“ uva.)
  • Regie:Tim Burton
  • Executive Producers: Francis Ford Coppola, Larry Franco
  • Musik: Danny Elfman
  • Bildformat: PAL 16 : 9 - Widescreen ( 1 : 1.85 anamorph gemastert)
  • Sound: wahlweise Dolby Digital 5.1 Surround oder DTS 6.1 ES Discrete
  • Tonspuren: 2 Deutsch und Englisch (kein DTS bei Originaltonspur)
  • Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
  • Zuschaltbarer Audio-Kommentar von Tim Burton über die gesamte Filmlänge

Bonusmaterial (Hauptsächlich auf DVD 2):

  • Making-Of / behind the Legend
  • B-Roll / behind the Scenes
  • 9 B.S.B (Best Surround Bites) – Sammlung der klanglich besten/effektvollsten Szenen
  • Produktionsnotizen, Special Effects und Design
  • Musikportrait Danny Elfman mit Filmgraphie
  • Darstellerportraits der Haupt-Akteure mit Filmographien
  • U.S., britischer und deutscher Kinotrailer
  • Filmographien Tim Burton & Francis Ford Coppola, Jim Mitchell (Produktionsteam)
  • Sleepy Hollow Quiz, Fotogalerie und diverse Trailer anderer Filme

Vorgeschichte
Es rollen Köpfe! Und das im verschlafenen, überweigend von Holländischen Einwandern bewohnten, Nest „Sleepy Hollow“ (engl. Frei übersetzt: verschlafene/s Grube / Nest) im Jahre 1799 – mehr noch: die Köpfe werden von dem Mörder stets mitgenommen und sind nicht mehr auffindbar – als erstes trifft es die Familie VanGarret, bereits im Vorspann, dessen Oberhaupt (Martin Landau mit kurzem und tödlich ausgehendem Gastauftritt), während einer wilden, nächtlichen Kutschfahrt durch die düstere Landschaft Maines von dem Unbekannten erst dem Kopf des Kutschers und danach seines eigenen Schädels beraubt wird. Im ländlich-spiessigen, abergläubigen Sleepy Hollow munkelt man von der untoten Rückkehr eines hessischen Söldners (schön schaurig: Christopher Walken), der 20 Jahre zuvor in den verwunschenen Wäldern von seinen Widersachern aufgespürt,enthauptet und verscharrt wurde – dieser sei nun aus dem Jenseits zurückgekehrt um blutige Rache zu nehmen.

Schauergeschichten von erwachsenen Männern
Daran glaubt der junge – von einem New Yorker Richter (Gastauftritt Christopher Lee) eigens zur Aufklärung der gruseligen Mordfälle nach Sleepy Hollow entsandte - Constable Ichabod Crane (Johnny Depp) ganz und garnicht, er geht solche Fälle eher rational und wissenschaftlich an, was ihn bei seinen Vorgesetzten nicht grade Loorbeeren einbringt, weswegen auch grade er mitsamt seinen zu dieser Zeit sicherlich revolutionären Untersuchungs-Instrumenten in die entlegene Todeszone geschickt wird. Der „Dr. Quincy“ des angehenden 19 Jahrunderts macht sich an diese Herausforderung und kutscht in das düstere Dörfchen, fest in dem Glauben, es mit einem menschlichen Mörder zu tun zu bekommen, den er mit allen wissenschaftlichen Methoden überführen und Dingfest machen will...an Geister und übernatürliche Geschehnisse ist im Denken des Ichabod Crane kein Platz, ganz im Gegensatz zu der Bevölkerung, die ihm die Story des kopflosen Reiters nachdem er angekommen ist, brühwarm und inbrünstig auf die Nase binden. Die 5 Würdenträger Sleepy Hollows, Bürgermeister Philips, Reverend Steenwick (Jeffrey Jones – „Ferris macht blau, Howard the Duck, Mom and Dad save the world“ ua.), der reiche Grundbesitzer Aldus VanTassel (Richard Griffith – wer ihn nicht erkannt hat: Professor Dumbledore aus „Harry Potter“), der Landarzt und der Notar sind 100% davon überzeugt, dass die Taten auf das Konto des untoten, hessischen Söldners gehen – Crane bezweifelt dies vehement.

VanTassels Tochter und ein weiterer Mord
Im Haus des Grundbesitzers VanTassel und seiner – zweiten - Frau (Miranda Richardson) kommt der Constable für die Dauer seiner Ermittlungen unter. Crane lernte die Tochter Kathrina (Christina Ricci) vanTassels aus erster Ehe bereits bei seiner Ankunft im Haus der VanTassels flüchtig kennen, nun vertieft sich der Kontakt – wobei sich die beiden ausgesprochen mögen und er von ihr ein Buch „zum Schutz gegen dunkle Mächte“ geschenkt bekommt, sie ist nämlich eher esotherisch/okkult veranlagt und glaubt an praktizierte Zauberei/Hexerei, ganz im Gegensatz zum dogmatisch-wissenschaftlich agierenden Crane. Der nimmt das Buch zwar dankend an, ist sich aber sicher es nicht zu benötigen. Nachdem er sich von ihr die Gegend und die Geschichte des Ortes ein wenig hat zeigen und erklären lassen, kommt es zu einem weiteren Mord – wieder ohne erkennbares Muster – scheinbar hat es den Diener Masbeth durch puren Zufall erwischt, als er als Wache am Stadtrand aufgestellt, seinen Kopf an den schwarzen Reiter verliert. Bei dieser Szene schwant dem Zuschauer zum ersten Mal, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann: Die Nebelausläufer, die aus dem düsteren, verwunschenen Wald kriechen, legen sich klauengleich auf die aufgestellten Fackeln und bringen diese – wies aussieht – vollkommen beabsichtigt zum Erlöschen. Daraufhin ist auch zum ersten Mal der kopflose Reiter für das Publikum in Aktion zu sehen, wie er den armen, panisch fliehenden Masbeth verfolgt und...mit einem einzigen Schwertstreich aus vollem Galopp köpft.

Eine Verschwörung zeichnet sich ab
Am folgenden Morgen muss Ichabod Crane beweisen, dass er nicht umsonst nach Sleepy Hollow gekommen ist und wird gerufen den Leichnam des letzte Nacht heimgesuchten Masbeths zu untersuchen, wobei er sich seiner medizinischen Instrumente und seines analytischen Verstandes gleichermassen bedient. Er stellt anhand allerlei Spuren fest, wie der Ablauf des Mordes geschah, dass die Wunde sofort kauterisierte (verschweisst wurde) und somit kaum Blut austrat und wirft die Frage auf, warum jemand einen Kopf mitnimmt – schliesslich diene das nur dazu, ein Mordopfer seiner Identität zu berauben, doch in einem kleinen Kaff – wo jeder jeden kennt oder sogar mit ihm verwandt ist – mache das aus seiner Sicht keinen Sinn...jeder weiss, dass der Tote Jonathan Masbeth hiesse...warum also nimmt der Täter die Köpfe mit und wo sind diese? Auf der Beerdigung des Toten, wird Crane vom Bürgermeister zur Seite genommen und vertraulich darüber aufgeklärt, dass es „5 Tote in 4 Gräbern seien“...was das bedeutet, findet Crane erst heraus, als er die Gräber öffnen lässt und bei einem der ersten Opfer, der Witwe Windchip, feststellt, dass sie nicht nur geköpft wurde, sondern ihre Leiche auch einen (wiederum kauterisierten) Schwertstich im Unterleib aufweist. Eine von ihm durchgeführte Obduktion der Toten, bringt ans Licht, dass sie schwanger gewesen war und der Schwertstich dazu diente das ungeborene Kind zu töten...nach dieser Erkenntnis werfen sich weitere Fragen auf: Wo ist der Zusammenhang / das Motiv? Sind die Opfer wirklich wahllos ausgesucht, oder steckt ein System dahinter? ...und warum verhalten sich die Würdenträger des Dorfes so seltsam und vor allem ängstlich...sie wissen offensichtlich viel mehr als sie zugeben, aber was haben sie zu verbergen? ... Wer oder was ist der kopflose Reiter, sterblicher Wahnsinniger oder doch ein untoter Rächer, doch was will er überhaupt?...Genug verraten! Die Auflösung des Rätsels seht euch selbst an – es lohnt sich ;-)

Inszenierung und Flair
Tim Burton hat den Film fast ausschliesslich im Studio gedreht, was aber nicht weiter auffällt, wohl aber dass er absichtlich die Farbzahl des Filmaterials künstlich reduzierte, was dem ´Streifen einen herrlich düsteren Touch verleiht, kein Vogelgesang, knorrige Bäume und ebenso verwitterte Bauten, erzeugen eine Atmosphäre, wie in einem Grusel-Klassiker á la Dracula – sehr beängstigend und schaurig trist. Das (selten) fliessende Blut, wirkt dadurch um das doppelte „roter“ und irgendwie übertrieben fehl am Platz. Die Tristesse wird von Danny Elfmans Soundtrack noch untermalt, Elfman ist beinahe sowas, wie der Leib-Und-Magen Komponist von Tim Burton, aus seiner Feder stammt auch der gelungene Score zu „Edward Scissorhands“ (dt.: „Edward mit den Scherenhänden“) – die beiden haben sich offenbar gesucht und gefunden: Die Melodien sind eingängig und sehr passend, werden aber nie aufdringlich, sondern plätschern, düster und subtil ins Unterbewusstsein. Die Kostümierung ist angemessen und dürfte den Zeitgeschmack von damals wiederspiegeln: Rüschen, Dreispitze und gepuderte Perücken, für einen Monumental-und Kostümschinken-Gucker, wie mich, eine Augenweide. Mit Blut wird in dem Film entgegen der Erwartung gegeizt und nur zur besonderen Dramaturgie von Burton (im Falle der Obduktion dafür viel zu übertrieben) als Stilmittel verwendet – es rollen zwar mächtig Köpfe, doch übermässig brutal finde ich diese tricktechnisch super ins Bild gesetzten Szenen nicht, was sicherlich auch an dem dabei nicht spritzenden Blut liegt. FSK 16 ist dafür sicher eine gerechte Einstufung.

Die bemerkenswerteren Schauspieler / Charaktere
Hauptdarsteller Johnny Depp gibt den wissenschaftlich-dogmatischen Ichabod Crane, der zunächst nicht an Übernatürliches glaubt. Er spielt den hin-und hergerissenen Constable mal glaubhaft, mal passt sein ängstlich angewiedertes Antlitz nicht ganz zu seiner Figur – ein Constable, der vorzugsweise Leichen aufschnibbelt, sollte ein wenig abgebrühter für meinen Geschmack sein – aber gut, das muss Tim Burton entscheiden, inwieweit er Depp instruiert in der einen oder anderen Szene, ein entsprechendes Gesicht zu ziehen – insgesamt hat mir Depp jedoch gut gefallen, trotz der kleinen Schwächen.

Christina Ricci, bekannt vor allem als Mitglied der „Addam‘s Family“ ist diesmal blond und die Unschuld vom Lande, die unserem Helden den Kopf verdreht und quasi sein esotherischer Counterpart ist. Sie spielt eine Schlüsselrolle, was die spätere Aufklärung des Falles angeht, viel Text hat sie zwar dabei nicht im Vergleich zu manch anderem Darsteller, wenn dann aber gekonnt und glaubhaft. Die angedeutete, aufkeimende Romanze ist jedoch vorerst ihr Haupt-Part, erst im späteren Verlauf darf sie dann auch aktiv ins Geschehen eingreifen.

Miranda Richardson ist die böse Stiefmutter und zweite Frau VanTassels – das kann sie dem Zuschauer auch gegen Ende des Films zum finalen Showdown hin beweisen, sie spielt zuerst die freundlich zuvorkommende Hausherrin – dann brilliert sie als ausgewachsenes Biest, beides kommt überzeugend rüber.

Christopher Walken hat es mit okkulten Figuren, so könnte man den Eindruck haben, trat er bei „Gods Army I + II“ als eiskalter Rache- und Erzengel Gabriel auf, ist dies eine weitere Rolle, die für ihn passt. Zwar taucht er nur kurz, als er selbst in Gestalt des hessischen Schlächters und untoten Rächers auf, doch niemand kann so böse und skrupellos dreinblicken, wie er es bei Sleepy Hollow wieder unter Beweis stellt – Schade, dass er nicht häufiger auftritt, sondern grösstenteils von seinem kopflosen Stuntdouble vertreten wird.

Casper van Dien ist nach „Starship Troopers“ irgendwie in der Versenkung verschwunden, hier stellt er den eifersüchtigen Verlobten Kathrinas (Christina Ricci) namens Brom dar, der leider nur wenig zum Film beitragen kann, mit Ausnahme eines Schreckens, den er Johnny Depp eifersüchtigerweise einjagt, nur dadurch glänzt, dass er sich mit dem Kopflosen einen sehenswerten Zweikampf liefert, der ihn – das verrate ich jetzt mal frecherweise – vollkommen unnötigerweise das Leben kostet.

Fazit
Düster, teilweise beklemmend eng und mit allerhand Tricks garniert, kann Sleepy Hollow seine 2 Stunden lang fesseln und animiert die Zuschauer mitzurätseln, was das alles zu bedeuten hat, was in diesem kleinen Kaff vorgeht. Untermalt von tragenden, subtilen Klängen aus der Hand Danny Elfmans und mit allerlei exzellent editierten Soundeffekten, kann der Film eine dichte Atmosphäre aufbauen – Es empfiehlt sich auf jeden Fall die Surround-Anlage hochzudrehen, grade die Auftritte des kopflosen Reiters machen dann doppelt so viel Spass (unerbittlich stapfende Stiefelschritte, polternde Hufe seines Pferdes „Daredevil“, metallisches Sirren und bedrohliches Zischen, sobald er im vollen Galopp - oder auch zu Fuß - sein Schwert zieht und damit umherwirbelt). Die optischen Tricks sind dezent aber perfekt inszeniert, sei es eine zu Staub zerfallene Axt, die verschiedenen Köpf-Szenen (die allesamt individuell ausfallen!) und die Nahkämpfe, welche schön choreographiert sind sorgen für spannende Unterhaltung...da gibt es noch viel mehr zu sehen und zu hören, das würde aber den Rahmen hier sprengen. Die besten mit ausgefeilten Surround-Effekten angereicherten Szenen (9 Stück an der Zahl) befinden sich nochmals separat auf der reichhaltigen Bonus-DVD, unter dem Punkt: „B S B“ – Best Surround Bites. Überhaupt lässt die Bonus-DVD keine Wünsche und Fragen offen, egal ob Filmographien der Darsteller und Macher, Making-Of oder Produktionsnotizen...alles da und informativ anzuschauen.

Mit (verdienter) FSK 16 ist der Film sicher kein Familien-Streifen, für sonnige Sonntag Nachmittage – eher für Grusel / Fantasy Liebhaber, mittleren Alters, die den Raum abdunkeln und die Anlage aufdrehen können. Sleepy Hollow ist zum Teil recht überzogen, was aber laut Interview mit Tim Burton durchaus beabsichtigt ist – Realismus-Freaks können also getrost zu einem anderen Streifen greifen, oder sich den mahnenden Zeigefinger ersparen, der Film will einfach nur unterhalten, und das tut er auch – er ist nicht besonders langatmig, auch wenn er knapp 2 Stunden geht, so halten sich die Durchhänger in Grenzen und werden genutzt, die Story weiter auszubauen und zu vertiefen. Die Handlung an sich ist nachvollziehbar und schlüssig – die Auflösung des Rätsels kann man sich ohne Mithilfe der Darsteller jedoch kaum selbst erarbeiten – es sei denn man rät gut. Burton hat sich die Klärung der Geheimnisse um Sleepy Hollow fast bis zum Schluss aufbewahrt, der abschliessende Showdown ist nochmals mit viel Action und Trickszenen geschmückt. Grobe Denkfehler und Patzer habe ich keine entdeckt, sieht man mal von der hanebüchenden Obduktion der Lady Windchip ab, bei der Blut spritzt (!)...Hallo?...die Dame ist seit 14 Tagen tot...hier hat Burton eindeutig übertrieben und fängt sich dafür von mir den einzigen wahren Kritikpunkt ein. Sonst sind nur Kleinigkeiten nicht ganz stimmig – das dauernde In-Ohnmacht-Fallen Ichabod Cranes beispielsweise, das habe ich oben bereits schon mal angeschnitten: Die Figur müsste als „Quasi-Gerichtsmediziner“ eigentlich etwas hartgesottener sein. Alles in Allem: Sehenswert! (auch für ausgesprochene Schiss-Hasen, wie mich!) ;-)

Übrigens...“The Fog“ hab ich mich erst mit 22 getraut zum ersten Mal vollständig zu sehen...

Jürgen

Anmerkung:
dieser Bericht, ist wie üblich, auch bei Ciao und Dooyoo zu finden

29 Bewertungen, 2 Kommentare

  • seehuhn

    05.08.2002, 01:13 Uhr von seehuhn
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der Film ist richtig schön schaurig. Hat mir auch sehr gut gefallen.

  • FloVi

    21.05.2002, 02:53 Uhr von FloVi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Selbst unter Berücksichtigung von *Edward mit den Scherenhände* finde ich, dass Sleepy Hollow Depp's schrägste und beste Darbietung überhaupt war und dem Film insgesamt um Längen voraus, vor allem was die Story angeht.