Soloalbum (VHS) Testbericht

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ab 8,65
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Erfahrungsbericht von MichaelW97614

Ein typisch deutscher Film über Trennunsgschmerzen !!

Pro:

lustige ideen, man erkennt sich selbst wieder

Kontra:

teilweise komische umsetzung, kameraeinstellungen schwach, schlechte nachbearbeitung

Empfehlung:

Ja

Ferienzeit ist für den armen Schüler wie mich immer auch Kinozeit, da man ohne Probleme zu den billigen Terminen ins Kino kommt. Deshalb habe ich mir auch neulich den Film Soloalbum angesehen. Eigentlich wollte ich den Film nicht sehen, da ich eigentlich grundsätzlich eine gewisse Abneigung gegen deutsche Filme hege, doch ich wurde von meinen Freunden mehr oder weniger gezwungen und ich wollte dem deutschen Film noch mal eine Chance geben.


Inhalt
Der Musikjournalist Ben ist genau, wie man sich einen Musikjournalist vorstellt: jung, trendy und auf jeder Party vertreten. Eins passt nicht zu Ben, denn er hat eine feste Freundin, doch diese macht auch gleich mit ihm Schluss, da er ihren Geburtstag verpasst, weil er lieber auf ner Party mit ner Blondiene rumknutscht.
Jetzt macht Ben die Phasen durch, die wir doch alle kennen. Erst versucht er nicht mehr an sie zu denken, dann begräbt er sich in Selbstmitleid, dann versucht er eine neue Freundin zu finden, und schließlich kriecht er wieder zu seiner Freundin zurück und fleht sie an, sie solle doch zu ihm zurückkehren.
Der Film zeigt also eigentlich das Verhalten eines gerade von seiner Freundin verlassenen Mannes.
Da sie absolut nichts mehr von ihm will, begibt er sich wieder in seine Wohnung und beginnt einen Liebesbrief an sie zu schreiben, der letztendlich zu einem ganzen Buch wird, doch dass es sie von ihrer Auswanderung nach London abhalten wird ist unwahrscheinlich.


Schauspieler
Ben wird gespielt von dem Jungschauspieler Matthias Schweighöfer, der bisher noch in keinem erwähnenswerten Film auftrat, seine Rolle aber durchaus glaubwürdig rüberbringt.
Seine Freundin Katharina wird von der Viva Moderatorin Nora Tschirner gespielt, die ebenfalls noch keine nennenswerte Schauspielerfahrung hat, doch auch sie verkörpert ihre Rolle glaubwürdig, wenn auch etwas leblos.
In der Presse groß angekündigt wurde öfters der Gastauftritt von No Angels Star Sandy Mölling. Natürlich keine große Rolle, aber wer kennt Sandy schon als trinkende und sexhungrige Anastasiakopie?


Fazit
Der Film war zwar stellenweise recht lustig, allerdings nur für Personen, die entweder gerade eine Trennung hinter sich haben oder zumindest nicht gerade frisch verliebt sind. Doch alles in allem hat er meine Vorurteile deutschen Filmen gegenüber bestätigt. Die Schauspieler sind flach und unerfahren, die Story teilweise einfach zu platt und viele Einzelheiten des Filmes sind einfach typisch deutsch. Man sieht häufig das Mikrophon am oberen Bildrand, die Kameraeinstellungen sind wie aus dem Lehrbuch für Kameraeinstellungen Teil 1, und auf Lokations, Kostüme oder sonstiges wurde kein großes Augenmerk gelegt.
Wer also auf einen solchen Film steht, der kann ruhig reingehen und wird gut unterhalten werde, allen anderen rate ich von diesem Film ab, denn das Geld für die Eintrittskarte kann man sich sparen.

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