The 51st State (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von Bjoern.Becher
Nobody knows why he wore a kilt!
Pro:
Humor, Action, die beiden Hauptdarsteller
Kontra:
reicht nicht an die Ritchie-Vorbilder ran, Logik
Empfehlung:
Ja
Der 51. Staat (englisches Wort für „Staat“ ist „state“) der USA ist England, und in diesen „Staat“ verschlägt es den Amerikaner Elmo McElroy (Samuel L. Jackson). Ausgerüstet mit einem Schottenrock (auch „Kilt“ genannt), einer Tasche voller Golfschläger und einem Beutel mit einer neuartigen Droge, will McElroy in Liverpool einen Geschäftspartner treffen, dem er die Droge verkaufen will. Die Droge ist eine neuartige Entwicklung von McElroy selbst und versetzt den Konsumenten in einen Zustand („Zustand“ heißt auf englisch auch „state“) der einundfünfzigmal höher ist, als beim Konsum von Acid oder Kokain.
Allerdings hat McElroy vor seiner Reise nach England versucht seinen vorherigen Geschäftspartner den Lizard (Meat Loaf) ins Jenseits zu befördern, und dieser sinnt nun verständlicherweise auf Rache und hat ihm die Profikillerin Dakota Phillips (Emily Mortimer) hinterher geschickt. Diese erledigt in England angekommen schnell McElroys Geschäftspartner. Dieser kann gerade so zusammen mit dem nervigen Briten Felix DeSouza (Robert Carlyle) entkommen.
McElroy und DeSouza bilden nun eine Zweckgemeinschaft um einen neuen Käufer für die Wunderdroge zu finden. Doch Dakota versucht jeden Deal zu verhindern. Außerdem sind noch eine Gruppe von Nazis und der korrupte Polizist Virgil Kane (Sean Pertwee) hinter der Droge her. Zu allem Überfluss kennen sich noch DeSouza und Dakota: Die beiden waren früher ein Paar.
M E I N U N G
°°°°°°°°°°°°°°°
Ronny Yu, der sich bisher eher im Hong Kong Fantasy Kino oder im Horror Genre („Chucky und seine Braut“, „Freddy vs. Jason“) einen Namen gemacht hat, liefert hier einen knallharten englischen Gangsterstreifen in bester Tradition der beiden Guy Ritchie Streifen „Bube, Dame, König, grAS“ und „Snatch“ ab. Allein schon die Optik ruft sofort Assoziationen zu den beiden Meisterwerken des Madonna-Gatten hervor. Die Kamerafahrten und unterschiedlichen Kameraeinstellungen verbunden mit Slow- und Fast-Motion-Technik werden an den richtigen Stellen eingesetzt und geben den Film so den typischen Ritchie-Touch.
Doch man merkt auch, dass der Streifen nur eine Kopie der genialen Vorgänger sind. Die Story ist nicht ganz so originell, wie bei den beiden Vorbildern, und hier und da, hapert es auch mal etwas mit der Logik und auch die Charaktere sind nicht ganz so verschroben und köstlich. Die Ausnahmen bilden dabei gerade die beiden Engländer Robert Carlyle und Rhys Ifans, wobei vor allem Carlyle der heimliche Star des Films ist. Er bringt den richtigen Schuss englischen Humor in den Film, während seinem Buddy Samuel L. Jackson mehr die amerikanische Coolness obliegt. Ifans ist als Drogendealer phasenweise ein Hochgenuss, mit seiner überdrehten Art ist diese aber auch immer eine Balance-Akt zum Nervenden. Die Nebenrollen sind dagegen nicht ganz so gut besetzt. Emily Mortimer erfüllt nicht mehr als die Frauenquote und kann weder in Sachen Coolness noch in Sachen Witz das Niveau ihrer männlichen Partner erreichen. Auch über die schauspielerische Leistung von Meat Loaf sollte man besser den Mantel des Schweigens hüllen.
Da liegen auch nicht die Stärken des Films, sondern dies sind eindeutig die rasanten Action-Szenen und Verfolgungsjagden und der Humor des Films, der sich zu Beginn vor allem in den Feindseligkeiten zwischen Amis und Briten entwickelt. Der für den Film typische Humor schlägt sich schon in dem doppeldeutigen Titel nieder, der sowohl die USA als 51. Staat als auch die Wirkung der Droge bezeichnet. Dazu kommt noch die Tatsache, dass McElroy seine Droge POS-51 nennt, ausgesprochen „Power of Suggestion“, denn McElroys Droge bewirkt eigentlich nichts. Es ist nur die Einbildungskraft des einzelnen, die zum Erfolg seiner Droge führt.
F A Z I T
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“The 51st State” ist ein sehr „nettes Filmchen“, das leider mit Ausnahme des „Fantasy Film Festes“ in Deutschland nicht in die Kinos gekommen ist, sondern direkt in die Videotheken gekommen ist. Dies ist ein für die Qualität des Films unverdienter Werdegang, denn „The 51st State“ kann die Qualität einiger Kinoproduktionen locker toppen, wenn es der Film auch nicht ganz schafft, die hohe Qualität seiner offensichtlichen Vorbilder zu erreichen.
Sieben von zehn Punkten!
D A T E N
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Titel Deutschland: The 51st State
Originaltitel: The 51st State
Genre: Action /Komödie
Großbritannien/Kanada/USA 2001, FSK 16, Laufzeit: 92 Minuten
Darsteller: Samuel L. Jackson (Elmo McElroy), Robert Carlyle (Felix DeSouza), Emily Mortimer (Dakota Phillips), Meat Loaf (The Lizard), Rhys Ifans (Iki), Nigel Whitmey (L.A. Highway Patrol), Robert Jezek (Priester), Jake Abraham (Konokko), Mac McDonald (Mr. Davidson), Aaron Swartz (Mr. Yuri), David Webber (Mr. Jones), Michael J. Reynolds (Mr. Escobar), Sonny Muslim (Junge im Flugzeug), Barbara Barnes (Mutter des Jungen), Junix Nocian (Mr. Ho-Fat), Paul Barber (Frederick)
Regie: Ronny Yu
Produzenten: Jonathan Debin, Andras Hamori, Malcom Kohll, Seaton McLean, David Pupkewitz
Drehbuch: Stel Pavlou
Musik: Headrillaz
Kamera: Hang-Sang Poon
Schnitt: David Wu
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N
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Offizielle Website: http://www.51ststatethemovie.com/
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0227984
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=17440
© Björn Becher 2003
Allerdings hat McElroy vor seiner Reise nach England versucht seinen vorherigen Geschäftspartner den Lizard (Meat Loaf) ins Jenseits zu befördern, und dieser sinnt nun verständlicherweise auf Rache und hat ihm die Profikillerin Dakota Phillips (Emily Mortimer) hinterher geschickt. Diese erledigt in England angekommen schnell McElroys Geschäftspartner. Dieser kann gerade so zusammen mit dem nervigen Briten Felix DeSouza (Robert Carlyle) entkommen.
McElroy und DeSouza bilden nun eine Zweckgemeinschaft um einen neuen Käufer für die Wunderdroge zu finden. Doch Dakota versucht jeden Deal zu verhindern. Außerdem sind noch eine Gruppe von Nazis und der korrupte Polizist Virgil Kane (Sean Pertwee) hinter der Droge her. Zu allem Überfluss kennen sich noch DeSouza und Dakota: Die beiden waren früher ein Paar.
M E I N U N G
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Ronny Yu, der sich bisher eher im Hong Kong Fantasy Kino oder im Horror Genre („Chucky und seine Braut“, „Freddy vs. Jason“) einen Namen gemacht hat, liefert hier einen knallharten englischen Gangsterstreifen in bester Tradition der beiden Guy Ritchie Streifen „Bube, Dame, König, grAS“ und „Snatch“ ab. Allein schon die Optik ruft sofort Assoziationen zu den beiden Meisterwerken des Madonna-Gatten hervor. Die Kamerafahrten und unterschiedlichen Kameraeinstellungen verbunden mit Slow- und Fast-Motion-Technik werden an den richtigen Stellen eingesetzt und geben den Film so den typischen Ritchie-Touch.
Doch man merkt auch, dass der Streifen nur eine Kopie der genialen Vorgänger sind. Die Story ist nicht ganz so originell, wie bei den beiden Vorbildern, und hier und da, hapert es auch mal etwas mit der Logik und auch die Charaktere sind nicht ganz so verschroben und köstlich. Die Ausnahmen bilden dabei gerade die beiden Engländer Robert Carlyle und Rhys Ifans, wobei vor allem Carlyle der heimliche Star des Films ist. Er bringt den richtigen Schuss englischen Humor in den Film, während seinem Buddy Samuel L. Jackson mehr die amerikanische Coolness obliegt. Ifans ist als Drogendealer phasenweise ein Hochgenuss, mit seiner überdrehten Art ist diese aber auch immer eine Balance-Akt zum Nervenden. Die Nebenrollen sind dagegen nicht ganz so gut besetzt. Emily Mortimer erfüllt nicht mehr als die Frauenquote und kann weder in Sachen Coolness noch in Sachen Witz das Niveau ihrer männlichen Partner erreichen. Auch über die schauspielerische Leistung von Meat Loaf sollte man besser den Mantel des Schweigens hüllen.
Da liegen auch nicht die Stärken des Films, sondern dies sind eindeutig die rasanten Action-Szenen und Verfolgungsjagden und der Humor des Films, der sich zu Beginn vor allem in den Feindseligkeiten zwischen Amis und Briten entwickelt. Der für den Film typische Humor schlägt sich schon in dem doppeldeutigen Titel nieder, der sowohl die USA als 51. Staat als auch die Wirkung der Droge bezeichnet. Dazu kommt noch die Tatsache, dass McElroy seine Droge POS-51 nennt, ausgesprochen „Power of Suggestion“, denn McElroys Droge bewirkt eigentlich nichts. Es ist nur die Einbildungskraft des einzelnen, die zum Erfolg seiner Droge führt.
F A Z I T
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“The 51st State” ist ein sehr „nettes Filmchen“, das leider mit Ausnahme des „Fantasy Film Festes“ in Deutschland nicht in die Kinos gekommen ist, sondern direkt in die Videotheken gekommen ist. Dies ist ein für die Qualität des Films unverdienter Werdegang, denn „The 51st State“ kann die Qualität einiger Kinoproduktionen locker toppen, wenn es der Film auch nicht ganz schafft, die hohe Qualität seiner offensichtlichen Vorbilder zu erreichen.
Sieben von zehn Punkten!
D A T E N
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Titel Deutschland: The 51st State
Originaltitel: The 51st State
Genre: Action /Komödie
Großbritannien/Kanada/USA 2001, FSK 16, Laufzeit: 92 Minuten
Darsteller: Samuel L. Jackson (Elmo McElroy), Robert Carlyle (Felix DeSouza), Emily Mortimer (Dakota Phillips), Meat Loaf (The Lizard), Rhys Ifans (Iki), Nigel Whitmey (L.A. Highway Patrol), Robert Jezek (Priester), Jake Abraham (Konokko), Mac McDonald (Mr. Davidson), Aaron Swartz (Mr. Yuri), David Webber (Mr. Jones), Michael J. Reynolds (Mr. Escobar), Sonny Muslim (Junge im Flugzeug), Barbara Barnes (Mutter des Jungen), Junix Nocian (Mr. Ho-Fat), Paul Barber (Frederick)
Regie: Ronny Yu
Produzenten: Jonathan Debin, Andras Hamori, Malcom Kohll, Seaton McLean, David Pupkewitz
Drehbuch: Stel Pavlou
Musik: Headrillaz
Kamera: Hang-Sang Poon
Schnitt: David Wu
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N
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Offizielle Website: http://www.51ststatethemovie.com/
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0227984
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=17440
© Björn Becher 2003
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