The 51st State (DVD) Testbericht

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ab 6,05
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Erfahrungsbericht von getto

Sehenswerter Film der als Geheimtipp bezeichnet werden kann

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Story:
Nach seinem erfolgreichen Abschluss in Pharmakologie verbaut sich Elmo McElroy (Samuel L. Jackson) wegen Drogenbesitz seine Zukunft als achtbarer Chemiker. Also spezialisiert er sich auf neuartige Designerdrogen, die ohnehin mehr Kohle einbringen als ein rechtschaffener Job.
Elmos neuste Kreation nennt sich MDS 51 (im englischen Original POS 51), setzt sich aus rein legalen Stoffen zusammen und verspricht den 51-fachen Kick jedes anderen bekannten Aufputschmittels.
Logisch, dass sich sämtliche Druglords von L.A. - allen voran der Lizard (Meat Loaf mit wirklich hässlicher Fratze) - um einen Deal mit Elmo reissen. Der lässt das Geschäft jedoch platzen und fliegt stattdessen nach Liverpool, um dort die Formel für MDS 51 deutlich gewinnbringender an einen einzelnen zahlungswilligen Drogenboss zu verhökern. Der geplante Deal spricht sich allerdings herum, und so sind Elmo bald eine attraktive Auftragskillerin (Emily Mortimer), hirnverbrannte Skinheads, ein meditierender Waffenhändler und der arrogante Kleinkriminelle Felix DeSouza (Robert Carlyle) auf den Fersen. Bewaffnet mit Schottenrock und Golf-Equipment läss sich McElroy allerdings von nichts und niemand aus der Ruhe bringen.

Filminfo:
OT GB/CND 2002, Studio Focus Films, Verleih Highlight, Laufzeit ca. 90 min, Regie Ronny Yu, Darsteller Samuel L. Jackson, Robert Carlyle, Emily Mortimer, Meat Loaf, Bildformat 1.78:1 (16:9), Audiokanäle D 5.1, E 5.1, D dts, Untertitel keine, ET 19.12.2002 (Verleih) 13.03.2003 (Verkauf), Preis ca. 30 Euro

Meine Bewertung:
Film: Aufgrund der teils recht harmlosen Synchro wirkt \"The 51st State\" nicht mehr ganz so verwegen wie im Original. Dennoch ein cooler Ganovenfilm mit viel Action und derbem Humor

Bild: Ein deutlich sichtbares Griesseln legt sich über den von 2.35:1 auf 1.78:1 reduzierten Transfer. Zudem lässt die Schärfe mitunter doch sehr zu wünschen übrig, die Farben wirken blass.

Ton: Mit dem Tiefbass hat man es bei dts und DD etwas übertrieben. Ansonsten gefällt mir die Abmischung mit hoher Dynamik, einen räumlichen Soundtrack und vielen Effekten im Rear-Bereich.

Extras: Ausser einer Trailershow und einem Hinweis auf den Internetauftritt von Highlight ist auf der Verleih-DVD nichts zu holen. Mehr Extras gibt es erst auf der Verkaufsversion Mitte März.

Fazit:
Ein sehenswerter Film, der noch als Geheimtipp bezeichnet werden kann, auf einer enttäuschenden DVD für die Videothek. Bleibt nur zu hoffen, dass man sich für März 2003 angekündigte Code-2-Verkaufsversion etwas mehr ins Zeug legt und den Film vor allem im Original-Bildformat anbietet.

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