The Blair Witch Project (VHS) Testbericht

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ab 13,96
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Erfahrungsbericht von Susi17

es gruselt!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

halli hallo :=)

In unserer schnellebigen Welt haben Märchen und Legenden kaum noch Platz, die meisten Menschen stehen mit beiden Beinen fest im Leben und glauben nur an Dinge die sie sehen und anfassen können.
Das heißt nicht das es keine Mythen mehr gibt, davon gibt es noch sehr viele, doch von den meisten Menschen werden diese als Hirngespinnste abgetan und nicht weiter beachtet.

In dem Glauben das alles nur eine Legende sei, ziehen die drei Studenten, Josh, Heather und Mike los um einen Dokufilm über die Hexe von Blair zu machen.

Angeblich treibt die Hexe schon seit 1785 in einem kleinen Ort namens Blair (heute Burkittsville) ihr Unwesen.
Immerwieder wird im Laufe der Geschichte von grausigen Morden berichtet worunter auch Kinder auf grausame Weise ums Leben gekommen sein sollen.
Eine Frau, Kelly Edward, wurde damals als Blairhexe verbrannt und die menschen dachtendas das Übel jetzt ein Ende nehmen würde.
Doch knappe 2 jahre später verschwand die Hälfte der Kinder des Ortes und weitere Untaten geschehen.
Aus Angst einen Hexenfluch auf sich geladen zu haben zu haben, verlassen die Einwohner von Blair den Ort.

Fast 50 Jahre später wird der Ort Burkittsville auf den Fundamenten des alten Blair errichtet.
In unregelmäßigen Abständen wird der Ort von grausamen Verbrechen heimgesucht, es verschwinden wieder Kinder und man findet die Überreste von Menschen an denen grausige Tötungsrituale vollzogen worden schienen (Coffin Rock).
Immerwieder wird von Einwohnern berichtet die eine alte Frau im Wald gesehen haben wollen, die Hexe von Blair ?

Die drei Studenten beginnen ihre Recherchen mir der Befragung der Einwohner, was diese über die alte Legende wissen, dabei wird ihnen von einem alten Friedhof im Wald erzählt.
Sie machen sich auf den Weg dorthin und finden nur ein paar Steinhaufen vor. Ganz in der Nähe der haufen schlagen sie ihr Zelt auf und übernachten dort. Früh erzählt dann Josh er hätte in der Nacht komische Geräusche gehört, noch denken die drei sich nichts schlimmes dabei bis zur nächsten Nacht.
Es geschehen immer mehr merkwürdige und unheimliche Dinge, z.Bsp. finden sie eines Morgens Steinhaufen rund um ihr Zelt und an Bäumen hängen mystische Figuren und Zeichen.
Aber nicht nur das macht den drei Freunden zu schaffen, es treten immerwieder Streitereien auf und dadurch das Mike die Karte weggeworfen hat, verirren sie sich im Wald und ihre Nerven liegen am Rand des Wahnsinns.

Dadurch das die Aufnahmen ausschließlich mit Handkameras aufgezeichnet wurden, sieht man die Gefahr durch die Augen der Studenten und die Angst erscheind einem fast zu real und selbst den Härtesten läuft bei dem Film ein eisiger Schauer über den Rücken.

Als dann eines Nachts Josh verschwindet und Heather und Mike ihn immer qualvoll schreien hören, erreicht der Film seinen grusligen Höhepunkt.
Der Film hat ein offenes Ende und der Zuschauer weiß nicht genau was den beiden in dem alten Haus, auf der Suche nach Josh zugestoßen ist.
Man sieht nur wie auf einmal die Kameras zu Boden fallen und dann alles unberuhigend still ist.

Angeblich sind ein paar Jahre später die Aufnahmen der Studenten gefunden worden. Sie sollten jetzt Aufschluß darüber geben was damals im Wald geschehen ist, nur leider tun sie das nicht, das Rätsel bleibt offen.

Der Film ist sehr authentisch durch die verwackelten Handaufnahmen und man erlebt die grausigen Schicksale direkt mit. Die Angst und Panik in den Augen der Studenten scheint nur allzu real.
Es gibt nur eine einzige Szene in der Blut vorkommt, ansonsten ist weder von der Hexe noch von anderen grausamen Dingen etwas zu sehen, aber zu hören.
Die Kameras zeigen nur das was die drei sehen und das ist bei Nacht nicht viel, allerdings werden die Geräusche sehr deutlich aufgezeinet.
Der ganze psychische Horror spielt sich nur in den Köpfen der Zuschauer ab, die sich die Geräusche in ihren Köpfen real machen und die Angst der drei in sich aufnehmen.


Eine grausame Geschichte die uns sehr real zu sein scheint, denn hat man nicht schon vorhher mal etwas von der Blairhexe gelesen ?
Um so trauiger ist es wenn man erfährt das die ganze Geschichte nur erdacht worden ist.

Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, die beiden Regisseure, waren als sie diesen Film produzierten noch selber Fimstudenten.
Es existierte kein festes Drehbuch und es wurden drei Darsteller acht Tage unter sehr realistischen Bedingungen in den Wald geschickt.
Sie bekamen nur wenig etwas zu essen und die Regisseure spielten in den Nächten die Blairhexe.
Am Ende wußten die Darsteller wirklich nicht mehr wo sie waren und was sie glauben sollten, also war die Angst in ihren Augen echt ?

Selbst die Legende ist erdacht worden und schon viel eher als der Film in die Kinos kam, wurde die Geschichte im Internet verbreitet.
Ein Zitat von Daniel Myrick: \"Der Film ist quasi ein Teil dieser Web-Seiten, auf denen wir uns eine ganze Hexen-Mythologie ausgedacht haben. Wir erfanden eine Chronologie der Ereignisse, erstellten jede Menge gefälschter Dokumente und beschrieben allerhand Dinge, die sich vermeintlich in den Wäldern zugetragen haben.\"

Aber heißt es nicht das in allen Märchen und Legenden ein wahrer Kern steckt ? Denn was die zwei Regisseure dazu bewegt hat auf eine solche Idee zu kommen steht immernoch in den Sternen.

liebe Grüße
Susi

19 Bewertungen, 1 Kommentar

  • knudly

    07.03.2005, 17:07 Uhr von knudly
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klingt super :)