The Blair Witch Project (VHS) Testbericht

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ab 13,96
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Erfahrungsbericht von BetteS

Reallity oder Hollywood!?!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Da ich den ganzen Tag über keine rechte Lust hatte irgendwas besonderes zu machen, stöberte ich bei meiner kleinen Schwester im Video Regal herum. Nach einigem suchen stieß ich auf den Film „Blair Whitch Project“ und schon schob ich ihn in meinen Video.
Dieser Film war letzte Woche nämlich erst Grund einer langen Diskussion zwischen ein paar Freundinnen und mir. Es ging darum ob es so etwas wirklich gibt, oder ob Hollywood einfach eine gute Illusion gelungen ist. Da ich den Film selbst aber noch nicht gesehen hatte, musste ich das heute wirklich mal nachholen. Meine Meinung dazu erfahrt ihr allerdings erst unten.

Hintergrundinfo:
Das Filmmaterial soll angeblich in diesem besagten Wald gefunden worden sein. Von den drei Studenten fehlt bis heute jede Spur. Wahrheit oder Mythos?
Elly Kedware war es die als Hexe von Blair für Schlagzeilen sorgte. Im Winter 1785 wurde sie allerdings verbrannt. Nach ihrem Tod fanden jedoch weiterhin grausame und mysteriöse Morde statt. Sie wurden alle auf die Hexe von Blair geschoben. Ab 1940 entführte der Einsiedler Rustin Parr sieben Kinder und brachte sie in seinem Haus inmitten dieses Waldes um. Genau da wo auch der Film endet. Parr wurde gefasst und behauptete gegenüber der Polizei dass ihm eine alte Frau mit dem Namen Elly diese Anweisungen gegeben hat. Er musste die Kinder in ihrem Namen umbringen. Er nahm immer zwei mit in diesen Keller und eines musste mit dem Gesicht zur Wand in der Ecke stehen wenn er das andere tötete. Er sagt, er hätte ihre Blicke nicht ertragen.

Story des Film:
Die drei Filmstudenten Josh, Heather und Mike begeben sich nach Burkittsville (Maryland) um einen Dokumentationsbericht über die Hexe von Blair zu drehen. Sie soll angeblich in den Wäldern ihr Unwesen treiben und schon viele Menschen getötet haben. Die drei Studenten sind nur mit Kamera, Zelt, Verpflegung und Kompass ausgerüstet und begeben sich in den mysteriösen Wald um nach Spuren der Hexe zu suchen.

Eine Karte von diesem Wald hilft ihnen nicht wirklich und so verlaufen sie sich ziemlich bald und irren Ziel und Planlos umher. Heather, die Regisseurin der Dokumentation, führt die Gruppe einfach nach Gefühl an muss jedoch bald zugeben, dass sie auch keine Ahnung hat wie man wieder zurück zum Auto kommt. In der ersten Nacht im Zelt hören sie seltsame Geräusche. Ein seltsames lautes knacken und Kindergeschrei irgendwo in der Nähe ihres Zeltes. Am morgen entdecken sie drei Steinhaufen neben ihrem Zelt. Solche haben sie auch zuvor auf einem Friedhof im Wald entdeckt. In der zweiten Nacht wieder das selbe Spiel. Die drei fühlen sich verfolgt, sogar am Tag können sie nicht mehr ruhig bleiben. Sie gehen aufeinander los, beschimpfen sich und laufen ziellos durch den dichten Wald. Ihre Nerven liegen blank.

In der dritten Nacht verschwindet Josh spurlos. Sie suchen überall, schreien seinen Namen, doch ergebnislos. Er bleibt verschwunden. Heather und Mike sind verzweifelt, doch sie müssen jetzt fest zusammen halten. Nach einer weiteren Nacht, voller merkwürdiger Geräusche und Menschen Geschrei entdeckt Heather ein kleines zusammengeschnürtes Packet vor ihrem Zelt. Es ist mit Fetzen von Josh´s Hemd zusammengebunden und darin befindet sich ein blutiges Gebiss. Ist es das von Josh?
Mike und Heather bewegen sich immer mehr am Rand des Irre werdens, bis sie das Haus finden in dem sieben Kinder getötet wurden. Sie gehen hinein und suchen Josh. In der letzte Filmsequenz sieht man Mike in der Ecke des Kellers stehen mit dem Rücken zu Heather und der Kamera. Heather schreit, es tut einen dumpfen Schlag und die Kamera ist aus.

Weitere wichtige Infos über diesen Film und den Mythos könnt ihr unter:
http://www.beepworld.de/members8/elly-kedward-story/index_main.htm
Eine wirklich bemerkenswerte Homepage, aber schaut sie euch einfach selber an.

Meine Meinung:
So, vor diesem Teil des Berichts habe ich mich am meisten gefürchtet. Ich weiß bis jetzt noch nicht ob der Film auf Tatsachen oder auf einer neuen Hollywood Idee beruht?! Ich weiß nicht was ich glauben soll.
In dem Film bekommt man die Angst der Studenten leibhaftig mit. Das Filmmaterial erinnert mich von der Kameraführung her an meine eigenen ersten Versuche irgendwas zu filmen und warum soll dies alles nicht wirklich geschehen sein?! Es muss ja nicht unbedingt eine Hexe gewesen sein, es gibt Tausende von Psychisch kranken Menschen, die irgendwas vergöttern und dem nacheifern. Warum nicht auch einer Hexe?
Der Film wirft für mich Fragen über Fragen auf und ich habe beschlossen mir jetzt den zweiten Teil anzuschauen und auch das Buch über Rustin Parr zu kaufen. Es ist ein interessanter Mythos und das ist glaub ich auch schon alles was ich hier momentan unter eigene Meinung schreiben kann. Ohne mehr Hintergrundinformationen zu diesem Thema fällt es mir wirklich sehr schwer. Das beste ist, wenn sich jeder diesen Film selbst anschaut und seine ganz persönlichen Schlüsse daraus zieht. Denn so ein Thema ist wirklich verdammt schwierig aber der Film ist klasse und fesselnd!

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