Erfahrungsbericht von cyber21
Wei versaut man eine gute Idee?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Erst mal „Perdon“ wegen dieser Überschrift, aber dieser Film kann das eindrucksvoll beweisen. Im Rahmen des PRO7 Halloween Programmes lief gestern abend um 20:15 Uhr „The Blair Witch Project“. Durch die Trailer und sonstige Werbekampagnen positiv beeinflusst, habe ich mich auf einen richtig tollen Abend gefreut, doch ich wurde hoffnungslos enttäuscht. Solch einen schlechten Film hab ich selten gesehen, ich verstehe nicht, wie man dafür auch noch Geld fürs Kino ausgeben kann.
Die Story
~~~~~~~~~~~~~
Also irgendwie kommt es mri so vor, als ob der Film unvollständig ist, deshalb will ich hier auch mal das Ende verraten:
Die drei Studenten Heather Donahue, Joshua Leonard und Michael Williams machen sich auf nach Maryland, um einen Dokumentarfilm über die sagenumwobene Hexe von Blair zu drehen. Laut einer Legende soll diese Person vor einigen hundert Jahren mehrere Kinder grausam getötet haben.
Zu Beginn ihrer Reise befragen sie einige Anwohner und am nächsten Tag fangen sie an die Wälder zu erkunden. Die Anführerin Heather nimmt jede Szene und jede Bewegung auf Video auf. Schon in der ersten Nacht passieren merkwürdige Dinge: die drei hören schreiende Kinder und etwas nähert sich ihrem Zelt. Am nächsten Tag gehen sie weiter, doch irgendwann hat sich die Truppe verirrt, was Heather aber nicht zugeben will. Also wird die ganze Zeit nur gestritten und sich angebrüllt was das Zeug hält, und so geht das noch ein oder zwei Tage weiter.
In der nächsten Nacht das Gleiche wie in der vorigen. Am nächsten Morgen fangen die Filmer schon langsam an, den Verstand zu verlieren. Trotzdem versuchen sie den Weg aus dem Horrorwald zu finden. Plötzlich finden sie sich auf einem Platz wieder, der überall mit Voodoo-Zeichen geschmückt ist. Langsam wird\'s ihnen so richtig unheimlich und die folgende Nacht wird die schlimmste von allen.
Am nächsten Morgen ist Joshua verschwunden und Heather findet vor dem Zelt ein Paket aus Ästen und Zweigen. Darin befindet sich irgendetwas ekliges, blutiges, worauf die Studentin das Ding wegwirft. Danach machen sich die zwei übrigen auf, um Joshua zu finden. Am Abend erreichen sie ein heruntergekommenes Haus mitten im Wald, aus welchem sie Joshuas Stimme hören.
Die zwei gehen in das Haus, dann wird nur noch rumgeschrien, die Kamera fällt auf den Boden und der Film ist aus. So schnell geht das also.
Schon zu Beginn wird man darauf hingewiesen, dass diese drei Studenten niemals gefunden wurden, sondern nur das Filmmaterial, welches dem Zuschauer eben gezeigt wurde. Daraus kann man also schließen, dass die drei tot sind.
Besonderheiten
~~~~~~~~~~~~~~
Eine Besonderheit ist auf jeden Fall die Kamera, denn dieser Film wurde keinesfalls professionell gefilmt, sondern ganz einfach mit Video 8 Kameras, die angeblich den Darstellern selbst in die Hände gedrückt worden sein sollen. Dementsprechend sieht auch das Ergebnis aus: Die Farben sind vollkommen blass und das Bild derartig verwackelt, dass man oft überhaupt nichts erkennen kann. Manchmal wird das Bild sogar komplett schwarz und man hört nur noch Stimmen und Geschrei.
Ich finde den Schluss auch viel zu kurz. Den ganzen Film wird nur rumgebrüllt und jeder Tag ist wie jeder andere. Es gibt nicht wirklich was zum Gruseln, vom Schluss mal abgesehen. Hier wird\'s endlich mal etwas spannend.
Den Schluss kann sich jeder so denken wie er will, ich meine, dass Heather niedergeschlagen wurde, so dass die Kamera runtergefallen ist. Wer der Täter ist, wird nicht aufgelöst, man sieht ihn nicht einmal.
Ich denke, dass der Film nur durch die clevere Marketingkampagne, die im Internet durchgeführt wurde so erfolgreich ist. Damals wurde ja noch behauptet, dass die Handlung des Films der Wahrheit entspreche und das Filmmaterial auch echt sei. Deshalb wollte die USA den Film auch zunächst verbieten, doch dann rückte das Studio doch mit der Wahrheit raus, dass die Handlung nur erfunden ist.
Fazit
*********
Also ich habe wirklich noch nie einen solch schlechten Film gesehen. Obwohl das mal etwas anderes im Gegensatz zu den übrigen Metzelfilmen ist, wird durch die hektische Kameraführung und den Ohrenbetäubenden Sound die ganze Idee zunichte gemacht. Wenn sich jeder Tag nur noch wiederholt und diese arrogante Anführerin mal wieder einen Schreikrampf bekommt, wo mit Ausdrücken nur so um sich geworfen wird herrscht wirklich nur noch Langeweile. Da ich die Fortsetzung noch nicht gesehen habe, kann ich nicht sagen, ob der zweite Teil besser ist.
Dieser „Horrorfilm“ ist ab 12 Jahren freigegeben, da ja im Grunde überhaupt kein Blut zu sehen ist (abgesehen von einer kleinen Szene) und da sich der wahre Horror ja im Kopf abspielt. Einem Zwölfjährigen würde ich den Film dann aber doch nicht zumuten.
DATEN
Darsteller: Alle Schauspieler spielen sich selbst
Regisseur: Daniel Myrick, Eduardo Sanchez
USA, 1999
FSK: ab 12
Vielen Dank fürs Lesen, Kommentare sind immer willkommen!
Die Story
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Also irgendwie kommt es mri so vor, als ob der Film unvollständig ist, deshalb will ich hier auch mal das Ende verraten:
Die drei Studenten Heather Donahue, Joshua Leonard und Michael Williams machen sich auf nach Maryland, um einen Dokumentarfilm über die sagenumwobene Hexe von Blair zu drehen. Laut einer Legende soll diese Person vor einigen hundert Jahren mehrere Kinder grausam getötet haben.
Zu Beginn ihrer Reise befragen sie einige Anwohner und am nächsten Tag fangen sie an die Wälder zu erkunden. Die Anführerin Heather nimmt jede Szene und jede Bewegung auf Video auf. Schon in der ersten Nacht passieren merkwürdige Dinge: die drei hören schreiende Kinder und etwas nähert sich ihrem Zelt. Am nächsten Tag gehen sie weiter, doch irgendwann hat sich die Truppe verirrt, was Heather aber nicht zugeben will. Also wird die ganze Zeit nur gestritten und sich angebrüllt was das Zeug hält, und so geht das noch ein oder zwei Tage weiter.
In der nächsten Nacht das Gleiche wie in der vorigen. Am nächsten Morgen fangen die Filmer schon langsam an, den Verstand zu verlieren. Trotzdem versuchen sie den Weg aus dem Horrorwald zu finden. Plötzlich finden sie sich auf einem Platz wieder, der überall mit Voodoo-Zeichen geschmückt ist. Langsam wird\'s ihnen so richtig unheimlich und die folgende Nacht wird die schlimmste von allen.
Am nächsten Morgen ist Joshua verschwunden und Heather findet vor dem Zelt ein Paket aus Ästen und Zweigen. Darin befindet sich irgendetwas ekliges, blutiges, worauf die Studentin das Ding wegwirft. Danach machen sich die zwei übrigen auf, um Joshua zu finden. Am Abend erreichen sie ein heruntergekommenes Haus mitten im Wald, aus welchem sie Joshuas Stimme hören.
Die zwei gehen in das Haus, dann wird nur noch rumgeschrien, die Kamera fällt auf den Boden und der Film ist aus. So schnell geht das also.
Schon zu Beginn wird man darauf hingewiesen, dass diese drei Studenten niemals gefunden wurden, sondern nur das Filmmaterial, welches dem Zuschauer eben gezeigt wurde. Daraus kann man also schließen, dass die drei tot sind.
Besonderheiten
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Eine Besonderheit ist auf jeden Fall die Kamera, denn dieser Film wurde keinesfalls professionell gefilmt, sondern ganz einfach mit Video 8 Kameras, die angeblich den Darstellern selbst in die Hände gedrückt worden sein sollen. Dementsprechend sieht auch das Ergebnis aus: Die Farben sind vollkommen blass und das Bild derartig verwackelt, dass man oft überhaupt nichts erkennen kann. Manchmal wird das Bild sogar komplett schwarz und man hört nur noch Stimmen und Geschrei.
Ich finde den Schluss auch viel zu kurz. Den ganzen Film wird nur rumgebrüllt und jeder Tag ist wie jeder andere. Es gibt nicht wirklich was zum Gruseln, vom Schluss mal abgesehen. Hier wird\'s endlich mal etwas spannend.
Den Schluss kann sich jeder so denken wie er will, ich meine, dass Heather niedergeschlagen wurde, so dass die Kamera runtergefallen ist. Wer der Täter ist, wird nicht aufgelöst, man sieht ihn nicht einmal.
Ich denke, dass der Film nur durch die clevere Marketingkampagne, die im Internet durchgeführt wurde so erfolgreich ist. Damals wurde ja noch behauptet, dass die Handlung des Films der Wahrheit entspreche und das Filmmaterial auch echt sei. Deshalb wollte die USA den Film auch zunächst verbieten, doch dann rückte das Studio doch mit der Wahrheit raus, dass die Handlung nur erfunden ist.
Fazit
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Also ich habe wirklich noch nie einen solch schlechten Film gesehen. Obwohl das mal etwas anderes im Gegensatz zu den übrigen Metzelfilmen ist, wird durch die hektische Kameraführung und den Ohrenbetäubenden Sound die ganze Idee zunichte gemacht. Wenn sich jeder Tag nur noch wiederholt und diese arrogante Anführerin mal wieder einen Schreikrampf bekommt, wo mit Ausdrücken nur so um sich geworfen wird herrscht wirklich nur noch Langeweile. Da ich die Fortsetzung noch nicht gesehen habe, kann ich nicht sagen, ob der zweite Teil besser ist.
Dieser „Horrorfilm“ ist ab 12 Jahren freigegeben, da ja im Grunde überhaupt kein Blut zu sehen ist (abgesehen von einer kleinen Szene) und da sich der wahre Horror ja im Kopf abspielt. Einem Zwölfjährigen würde ich den Film dann aber doch nicht zumuten.
DATEN
Darsteller: Alle Schauspieler spielen sich selbst
Regisseur: Daniel Myrick, Eduardo Sanchez
USA, 1999
FSK: ab 12
Vielen Dank fürs Lesen, Kommentare sind immer willkommen!
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