The Blair Witch Project (VHS) Testbericht

The-blair-witch-project-vhs-horrorfilm
ab 13,96
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

Erfahrungsbericht von mystery_delusion

Blair Witch Project - endlich hab' auch ich's gesehen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Diesen Bericht hier schreibe ich ein paar Tage nachdem ich den Film „The Blair Witch Project“ nun endlich mal gesehen habe. Ich habe die Originalversion in englisch gesehen, damit mein Freund auch mitgucken konnte und obwohl ich recht gut englisch spreche, hat mich der Film doch ziemlich verwirrt und noch einige Fragen offengelassen.

Deshalb dachte ich, bevor ich nun meine Meinung dazu schreibe, versuche ich erstmal, mehr über die eigentliche Legende, die in dem Film leider viel zu kurz kommt, herauszufinden und das mit der eigentlichen Handlung des Filmes zu verbinden.

Also los gehts:
Im Februar 1785 wurde in der Ortschaft Blair im Staat Maryland/USA eine Frau namens Ekky Kedward von mehreren Kindern beschuldigt, sie in ihr Haus gelockt zu haben, um ihr Blut auszusaugen. Daraufhin wurde die Frau von deren Eltern der Hexerei beschuldigt und aus dem Dorf verbannt. Man nimmt an, daß sie im Wald den Tod gefunden hat.

Im November 1786 verschwanden die Erwachsenen und Kinder, die Elly angeklagt hatten, auf mysteriöse Weise aus dem Dorf. Die Bewohner glaubten an einen Fluch und schworen, nie mehr den Namen von Elly auszusprechen. Im November 1809 wurde das Buch „The Blair Witch Cult“ veröffentlicht. 1824 wurde an der Stelle des ehemaligen Blair die noch heute existierende Stadt Burkittsville gegründet. Im August 1825 verschwand der zehnjährige Eileen. Elf Zeugen schworen, ihn an einer bleichen Hand (einer Frau) gesehen zu haben. Im März 1886 verschwindet der achtjährige Robin. Nach einigen Tagen kehrt er zurück, doch die Suchtrupps, die nach ihm ausgesandt wurden, werden tot gefunden, an Beinen und Armen aneinandergefesselt und völlig ausgeweidet.

Dann passierte lange Zeit nichts, aber zwischen November 1940 und Mai 1941 verschwinden sieben Kinder im Gebiet von Burkittsville. Am 25. Mai 1941 taucht der Einsiedler Rustin Parr auf und behauptet, in seiner Hütte werden alle Kinder gefunden - ausgeweidet. Er habe es für den Geist einer alten Frau getan, bekennt Parr, der kurz darauf gehängt wird.

Im Oktober 1994 reisen 3 Studenten nach Burkittsville, um für eine Semesterarbeit die Bewohner der Ortschaft zur Blair Witch Legend zu befragen und einen Dokumentarfilm darüber zu drehen. Eine alte, verwirrte Frau behauptet, die Hexe, halb Mensch, halb Tier, gesehen zu haben. Zwei Fischer weisen den drei Filmemachern am 21. Oktober den Weg zum Coffin Rock, wo viele Jahre zuvor die ausgeweideten Körper des Suchtrupps gefunden wurden, die nach Robin suchen gingen. Die drei Filmer brechen daraufhin zum Coffin Rock auf und wurden nie mehr gesehen.

5 Tage später wird das Auto von Josh, einem der drei Studenten, gefunden. Am Tag darauf setzt ein grossangelegte Suche ein, die am 5. November abgebrochen wird, ohne dass auch nur die Ausrüstung gefunden wurde. Die Mutter von Heather, der Studentin, die das Dreierteam anführte, beginnt eine Privatsuche. Am 19. Juni 1995 wird der Fall als unaufgeklärt abgeschlossen.

Im Oktober 1995 finden Studenten Universität von Maryland einen Seesack mit Bändern, Videokassetten, eine Videokamera und Heathers Tagebuch, sowie eine weitere Kamera unter einer 100 Jahre alten Hütte.
Teile des Filmmaterials werden den Hinterbliebenen der drei Opfer gezeigt, aber die Ausschnitte sind nicht sehr hilfreich. Im Februar 1996 kriegen sie zusätzliche Teile gezeigt, die sie jedoch für gefälscht halten. Heathers Mutter geht daraufhin an die Öffentlichkeit. Am 1. März 1996 wird der Fall für abgeschlossen erklärt. Das gesamte Filmmaterial soll an die Familien gehen.

Der Film mit den Schauspielern Heather Donahue, Michael Williams und Joshua Leonard zeigt Heather, die Projektleiterin, Mike, den Tontechniker und Josh, den Kameramann, wie sie zur Expedition nach Blair aufbrechen. Verwackelte Bilder zeigen alles, was die drei in jenen Tagen aufgenommen haben. Ohne Spezialeffekte, ohne untermalende Musik, die Gänsehaut fügt man sich selbst bei, der Horror findet lediglich im Kopf des Zuschauers statt.

Durch eine Fehlentscheidung Heather’s verlaufen sich die 3. In der Nacht hören sie seltsame Geräusche. Als sie am Morgen aus dem Zelt krabbeln, finden sie drei Steinhaufen. Sie sind müde und hungrig und wollen nur noch nach Hause. Doch einer der Jungs gesteht, daß er die Karte in den Fluß geworfen hat, da sie doch sowieso keine Hilfe gewesen sei.

Heather rastet aus, aber die Jungs beschuldigen Heather, sie in die Irre geführt zu haben. Danach streiten sie sich um den Kompass. Später finden sie eine Art Vodoo-Utensilien wie Kreuze und Männchen aus Ästen. Nach einer weiteren Nacht sind all ihre Sachen durchwühlt und schleimiges Zeugs ist am Boden zu sehen. Heather hört nicht auf, alles mit ihrer Kopfkamera aufzunehmen, was zu erneutem Streit führt. Nach fünfzehn Stunden des Marsches durch den Wald stellen sie fest, daß sie im Kreis gegangen sind. Panik und Verzweiflung breiten sich aus.

Den Schluß will ich nicht verraten, aber aus meiner Sicht war er sehr enttäuschend. Ein zweiter Teil ist wohl geplant, aber ich weiß nicht so recht, ob ich mir den dann anschauen werde.

Im Internet gibt es jede Menge Infomaterial zum Lesen und gucken, wenn man „Blair Witch“ als Suchbegriff eingibt, und deshalb finde ich, man hätte trotz der beklemmenden Athmosphäre, die einen überfällt, wenn man den Film sieht, viel mehr daraus machen können.

18 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Verlobter

    22.04.2002, 18:24 Uhr von Verlobter
    Bewertung: sehr hilfreich

    cooler Film! deine einträge sind mir zulang ,ich finde meine sind Kurz un Bündig .und das wichtigste ist immer dabei!:-) Cu

  • Mandinka

    15.04.2002, 18:05 Uhr von Mandinka
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich liebe diesen Film

  • AliAsAliAs

    15.04.2002, 17:58 Uhr von AliAsAliAs
    Bewertung: sehr hilfreich

    eigene Meinung hab ich nun aber nicht viel entdeckt?!