Erfahrungsbericht von YOURFRIEND
UND MORGEN BIST DU DRAN!
Pro:
Spezialeffekte
Kontra:
durchschaubare Handlung
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich jetzt schon einige Berichte zum Film „The Day after Tomorrow“ gelesen habe wird’s Zeit, dass ich auch mal meinen Senf zum neuen „Katastrophenfilm“ von Roland Emmerich („Independence Day“ / „Gozilla“) abgebe.
Story:
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Der Klimaexperte Jack Hall warnt auf einer Klimakonferenz in Indien vor einer bisher noch nie da gewesenen Klimakatastrophe, die uns in den nächsten 50 bis 100 Jahren erwartet, wenn die Menschheit mit der Umweltverschmutzung so weiter macht, wie bisher. Genauer gesagt spricht er sich für das Kyoto-Protokoll aus. Aber der Großteil der vertretenen Staatsoberhäupter schenkt der Rede wenig Bedeutung, da es zum ersten alles nur wage Vermutungen sind, und da der Klimaschutz sehr teuer ist. Vor allem der US-Vizepräsident gibt nicht viel auf die Worte von Jack, da wie er meint die Wirtschaft mindestens genauso empfindlich ist wie das Weltklima und man sich die „unnötigen“ Ausgaben nicht leisten könne.
Nur der englische Wetterexperte Professor Rapson schenkt Halls Worte gehör. Rapson, der eine Wetterstation in Schottland leitet teilt Halls Ansichten einer herannahenden Katastrophe. Durch die Zunehmende Erderwärmung schmelzen die Polkappen und durch die dadurch freigewordenen Süßwassermengen sorgen für ein Versiegen des Golfstroms, der entscheidenden Einfluss auf das Weltklima nimmt. Kaum ist Jack von der Konferenz zurück geht es schon los, Japan wird durch große Eisbrocken verwüstet, die nichts mehr mit Hagelkörnern gemeinsam haben. Wenig später wird Los Angeles von mehreren Wirbelstürmen dem Erdboden gleich gemacht. Jacks Sohn Sam ist derzeit mit einigen Freunden in New York bei einer Wissensolympiade fest. Durch die riesigen Wellen wird ganz New York überschwemmt und es ist unmöglich die Stadt zu verlassen. Als das Auge des „Kältesturms“ über New York ist sinkt die Temperatur pro Sekunde um 5 Grad und die Stadt gefriert förmlich ein. Kurzerhand beschließt Jack seinen Sohn, der sich mit seinen Freunden in einer Bibliothek verschanzt hat zu Retten.
Meine Meinung zur Story:
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Kurz gesagt die Story hat mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Aber ich glaube das war auch gar nicht „erwünscht“. Die zwischenmenschlichen Beziehungen spielen in diesem Film nicht die Hauptrolle. Und sehr oft kann man sich schon denken, was in den nächsten Minuten passieren wird. Auch ist der Film an manchen Stellen sehr unrealistisch, aber ich glaube das ließ sich nicht ganz vermeiden. Etwas besser hätte man meiner Meinung nach das Ganze schon aufziehen können, aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Die Schauspieler ?!:
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Dennis Quaid (Jack Hall)
Ich muss sagen, ich habe den Name noch nie zuvor gehört. Geboren ist Dennis Quaid am 09*.04.1954 in Houston/Texas. Bisher spielte er in Filme wie „Ein Zwilling kommt selten allein“; „Dragonheart“ oder „Die Reise ins Ich“ mit.
Er spielte seine Rolle als Jack Hall sehr überzeugend, der er meiner Meinung nach vom Alter und Aussehen her gut zur Rolle passt.
Jacob Benjamin Gyllenhaal (Sam Hall)
Auch der Name war mir bis dato kein Begriff. Er ist am 19.12.1980 in Los Angeles geboren. Er spielte bisher unter anderem in „Bubble Boy“ oder „October Sky“ mit. Alles Filme die mir auch nicht sagen. Auch der verträumt wirkende Jacob passt durchaus zu seiner Rolle als Sam Hall, da man ihm einfach abnimmt er könnte der Sohn von Jack sein. Zudem wirkt er ja deutlich jünger als 24 und kann deshalb problemlos den Jüngeren Sam spielen.
Emmy Rossum (Laura Chapman)
Oh Wunder, der Name war mir ein Begriff. Ich konnte ihn zwar nicht wirklich zuordnen, habe ich aber zumindest schon gehört :-) Geboren ist Emmy am 12.09.1986 (somit nur 10 Tage älter als ich :-)
und spielte bisher in „Mystic River“ und „Phantom der Oper“ mit. Die Rolle als Laura Chapman, in der sich Sam verknallt hat bringt sehr überzeugend rüber. Und wer sie im Kino gesehen hat kann sich wohl nicht vorstellen, dass sie noch so jung ist. Im Film machte sie nämlich einen wirklich erwachsenen Eindruck.
Insgesamt muss man wohl sagen, dass man jetzt nicht ein Schauspielgott sein muss um diese Rollen zu spielen, allerdings sind sie auch nicht ganz Anspruchslos. Und alle Drei (auch die anderen Schauspieler) machen ihre Arbeit wirklich gut. Ich war mit ihrer Leistung sehr zufrieden und könnte mir auch nicht unbedingt prominentere Kollegen und Kolleginnen vorstellen, die die Rollen besser gespielt hätten.
Meine Meinung:
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Obwohl ich die Story jetzt nicht gerade atemberaubend fand hat mich der Film trotzdem mitgerissen. Ich war wirklich überrascht wie unglaublich realistisch der Film gestaltet wurde. Hier kann man durchaus sagen, dass die Spezialeffekte wieder eine Meisterleistung sind, aber wir sind von Emmerichs Filmen ja nichts anderes gewohnt. Man sollte vielleicht auch sagen, dass das Hauptziel des Films ist an die Kinobesucher zu appellieren und sie zum nachdenken zu bringen.
Und zumindest bei mir hat das sehr gut funktioniert. Ich kam nach dem Film wirklich ins grübeln, und wenn man einmal genau überlegt spüren wir die extremen Klimaveränderungen schon. Ob es jetzt der Jahrhundertsommer oder die Jahrhundertflut ist das Wetter wird auf der ganzen Welt extremer. Und die Katastrophen werden immer schlimmer. Allerdings sollte man auch sagen, dass die Theorie mit dem Versiegen des Golfstroms nicht hieb und stichfest ist. Die meisten Experten sind nämlich der Meinung, dass die Mengen von Süßwasser, die durch das Schmelzen der Polkappen entstehen würde nicht ausreicht. Sie würden ihn allenfalls verschieben. Wie es auch ist, ich glaube so ganz weit hergeholt ist das Szenario nicht.
Als der Film zu ende war überlegte ich mir schon, was wäre wenn……? Und damit hat der Film sein Hauptziel bei mir wenigstens schon erreicht. Ich habe darüber nachgedacht, ob ich jetzt mein Verhalten ändern werde ich eine andere Frage – ich glaube eher nicht.
Fazit:
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Wer jetzt eine wahnsinnig ergreifende Story erwartet sollte sich den Film nicht ansehen. Für alle anderen, die leichtere Unterhaltung und Spezialeffekte lieben, ist „The Day after Tomorrow“ sicherlich sehenswert. Ich hoffe mein Bericht war euch ein kleiner Anreiz.
Länge: ca. 130 Minuten
FSK: 12 Jahre
Schöne Grüße euer Benjamin
Alias
YOURFRIEND
Story:
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Der Klimaexperte Jack Hall warnt auf einer Klimakonferenz in Indien vor einer bisher noch nie da gewesenen Klimakatastrophe, die uns in den nächsten 50 bis 100 Jahren erwartet, wenn die Menschheit mit der Umweltverschmutzung so weiter macht, wie bisher. Genauer gesagt spricht er sich für das Kyoto-Protokoll aus. Aber der Großteil der vertretenen Staatsoberhäupter schenkt der Rede wenig Bedeutung, da es zum ersten alles nur wage Vermutungen sind, und da der Klimaschutz sehr teuer ist. Vor allem der US-Vizepräsident gibt nicht viel auf die Worte von Jack, da wie er meint die Wirtschaft mindestens genauso empfindlich ist wie das Weltklima und man sich die „unnötigen“ Ausgaben nicht leisten könne.
Nur der englische Wetterexperte Professor Rapson schenkt Halls Worte gehör. Rapson, der eine Wetterstation in Schottland leitet teilt Halls Ansichten einer herannahenden Katastrophe. Durch die Zunehmende Erderwärmung schmelzen die Polkappen und durch die dadurch freigewordenen Süßwassermengen sorgen für ein Versiegen des Golfstroms, der entscheidenden Einfluss auf das Weltklima nimmt. Kaum ist Jack von der Konferenz zurück geht es schon los, Japan wird durch große Eisbrocken verwüstet, die nichts mehr mit Hagelkörnern gemeinsam haben. Wenig später wird Los Angeles von mehreren Wirbelstürmen dem Erdboden gleich gemacht. Jacks Sohn Sam ist derzeit mit einigen Freunden in New York bei einer Wissensolympiade fest. Durch die riesigen Wellen wird ganz New York überschwemmt und es ist unmöglich die Stadt zu verlassen. Als das Auge des „Kältesturms“ über New York ist sinkt die Temperatur pro Sekunde um 5 Grad und die Stadt gefriert förmlich ein. Kurzerhand beschließt Jack seinen Sohn, der sich mit seinen Freunden in einer Bibliothek verschanzt hat zu Retten.
Meine Meinung zur Story:
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Kurz gesagt die Story hat mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Aber ich glaube das war auch gar nicht „erwünscht“. Die zwischenmenschlichen Beziehungen spielen in diesem Film nicht die Hauptrolle. Und sehr oft kann man sich schon denken, was in den nächsten Minuten passieren wird. Auch ist der Film an manchen Stellen sehr unrealistisch, aber ich glaube das ließ sich nicht ganz vermeiden. Etwas besser hätte man meiner Meinung nach das Ganze schon aufziehen können, aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Die Schauspieler ?!:
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Dennis Quaid (Jack Hall)
Ich muss sagen, ich habe den Name noch nie zuvor gehört. Geboren ist Dennis Quaid am 09*.04.1954 in Houston/Texas. Bisher spielte er in Filme wie „Ein Zwilling kommt selten allein“; „Dragonheart“ oder „Die Reise ins Ich“ mit.
Er spielte seine Rolle als Jack Hall sehr überzeugend, der er meiner Meinung nach vom Alter und Aussehen her gut zur Rolle passt.
Jacob Benjamin Gyllenhaal (Sam Hall)
Auch der Name war mir bis dato kein Begriff. Er ist am 19.12.1980 in Los Angeles geboren. Er spielte bisher unter anderem in „Bubble Boy“ oder „October Sky“ mit. Alles Filme die mir auch nicht sagen. Auch der verträumt wirkende Jacob passt durchaus zu seiner Rolle als Sam Hall, da man ihm einfach abnimmt er könnte der Sohn von Jack sein. Zudem wirkt er ja deutlich jünger als 24 und kann deshalb problemlos den Jüngeren Sam spielen.
Emmy Rossum (Laura Chapman)
Oh Wunder, der Name war mir ein Begriff. Ich konnte ihn zwar nicht wirklich zuordnen, habe ich aber zumindest schon gehört :-) Geboren ist Emmy am 12.09.1986 (somit nur 10 Tage älter als ich :-)
und spielte bisher in „Mystic River“ und „Phantom der Oper“ mit. Die Rolle als Laura Chapman, in der sich Sam verknallt hat bringt sehr überzeugend rüber. Und wer sie im Kino gesehen hat kann sich wohl nicht vorstellen, dass sie noch so jung ist. Im Film machte sie nämlich einen wirklich erwachsenen Eindruck.
Insgesamt muss man wohl sagen, dass man jetzt nicht ein Schauspielgott sein muss um diese Rollen zu spielen, allerdings sind sie auch nicht ganz Anspruchslos. Und alle Drei (auch die anderen Schauspieler) machen ihre Arbeit wirklich gut. Ich war mit ihrer Leistung sehr zufrieden und könnte mir auch nicht unbedingt prominentere Kollegen und Kolleginnen vorstellen, die die Rollen besser gespielt hätten.
Meine Meinung:
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Obwohl ich die Story jetzt nicht gerade atemberaubend fand hat mich der Film trotzdem mitgerissen. Ich war wirklich überrascht wie unglaublich realistisch der Film gestaltet wurde. Hier kann man durchaus sagen, dass die Spezialeffekte wieder eine Meisterleistung sind, aber wir sind von Emmerichs Filmen ja nichts anderes gewohnt. Man sollte vielleicht auch sagen, dass das Hauptziel des Films ist an die Kinobesucher zu appellieren und sie zum nachdenken zu bringen.
Und zumindest bei mir hat das sehr gut funktioniert. Ich kam nach dem Film wirklich ins grübeln, und wenn man einmal genau überlegt spüren wir die extremen Klimaveränderungen schon. Ob es jetzt der Jahrhundertsommer oder die Jahrhundertflut ist das Wetter wird auf der ganzen Welt extremer. Und die Katastrophen werden immer schlimmer. Allerdings sollte man auch sagen, dass die Theorie mit dem Versiegen des Golfstroms nicht hieb und stichfest ist. Die meisten Experten sind nämlich der Meinung, dass die Mengen von Süßwasser, die durch das Schmelzen der Polkappen entstehen würde nicht ausreicht. Sie würden ihn allenfalls verschieben. Wie es auch ist, ich glaube so ganz weit hergeholt ist das Szenario nicht.
Als der Film zu ende war überlegte ich mir schon, was wäre wenn……? Und damit hat der Film sein Hauptziel bei mir wenigstens schon erreicht. Ich habe darüber nachgedacht, ob ich jetzt mein Verhalten ändern werde ich eine andere Frage – ich glaube eher nicht.
Fazit:
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Wer jetzt eine wahnsinnig ergreifende Story erwartet sollte sich den Film nicht ansehen. Für alle anderen, die leichtere Unterhaltung und Spezialeffekte lieben, ist „The Day after Tomorrow“ sicherlich sehenswert. Ich hoffe mein Bericht war euch ein kleiner Anreiz.
Länge: ca. 130 Minuten
FSK: 12 Jahre
Schöne Grüße euer Benjamin
Alias
YOURFRIEND
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